die Türkische Lira
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Diese Erfahrung kann ich überhaupt nicht teilen. Ich zahle schon immer, also auch vor der Umstellung, in Lira, wo es angebracht ist. Ich hatte noch nie den Eindruck, deswegen „schief“ angeguckt zu werden, wenn überhaupt, war es eher so, dass man Lira-Bezahler als Kunden eher ernster genommen hat. Warum sollte man jemanden auch schief angucken, wenn er in der Landeswährung zahlt?
@rumsstein sagte:
Diese Erfahrung kann ich überhaupt nicht teilen. Ich zahle schon immer, also auch vor der Umstellung, in Lira, wo es angebracht ist. Ich hatte noch nie den Eindruck, deswegen „schief“ angeguckt zu werden, wenn überhaupt, war es eher so, dass man Lira-Bezahler als Kunden eher ernster genommen hat. Warum sollte man jemanden auch schief angucken, wenn er in der Landeswährung zahlt?
Simples Beispiel:
Die Fahrt von meinem letzten Hotel nach Side oder Manavgat kostet immer noch 1 € aber nur 2 Lira und 50 (wie heissen 50 cts?)
Ich zahle zwar fast immer in Euro, nur wenn sich kleingeld angesammelt hat nehme ich die Lira.undermann
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War zum Zeitpunkt der Umstellung gerade dort - die armen Bürger wußten nicht so recht, wie sie mit den neuen Geldwerten umgehen sollten.
Interessant war die Euro "Umstellung" in der Türkei:
Der Dolmus nach Manvgat kostete vor der Umstellung 1 DM, nach der Umstellung 1 €,
1 € kostet er auch heutzutage noch - eben Geldwertstabilität
Zahlt man in Lira wird man als - Nichttürke - doch ein weniig schief angesehen.
Aber ich bin immer wieder gerne dort
undermann
@undermann sagte:
"Der Dolmus nach Manvgat kostete vor der Umstellung 1 DM, nach der Umstellung 1 €,
1 € kostet er auch heutzutage noch - eben Geldwertstabilität"
Der mit der Geldwertstabilität ist echt gut, die Türken würde das sehr freuen. Leider haben sie eine nicht unerhebliche Inflationsrate, in den letzten zehn Jahren zwischen 6,25 und 10,86 %..
Im Vergleich Deutschland im gleichen Zeitraum: 0,3 und 2,6%. -
Ist es nun also mittlerweile sinnvoller, Lira einzutauschen bzw. Lira als Trinkgeld zu geben? Das Eurokleingeld können die Türken ja auch nicht in der Bank wechseln.
Hab das bislang noch nie gemacht, gerade in Läden. Da wird dir ja sofort der Preis in Euro genannt. Umrechung erscheint mir momentan ja recht einfach, hab dann nur Bedenken, dass man (noch) mehr versucht wird, über den Tisch zu ziehen. -
Ist es sinnvoller? Das kommt drauf an. Für das Shoppen von Fakes lohnt es sich nicht, es könnte sogar kontraproduktiv sein, da die Preise vermutlich in Euro kalkuliert sind. Das gleiche gilt für den Flughafen/Duty Free Shop.
In den meisten Supermärkten kannst du auch mit Euro bezahlen, bekommst aber meistens Lira als Wechselgeld. Wenn du viel Dolmus fährst, in seriösen Geschäften Kleidung u.a. kaufst, Museen oder andere staatliche Stätten besuchst, sind Lira sinnvoll bzw. in letzteren beiden Fällen alternativlos.
Ich habe immer ein bisschen von beidem dabei. Ich glaube nicht, dass man bei Kauf in Lira mehr über den Tisch gezogen wird. Im Gegenteil, in einer Apotheke ist es mir passiert, dass vor mir jemand eine Packung Ibu mit Eurobezahlt hat, ich für das gleiche in Lira fast die Hälfte. Die Augen auf und die kleine Rechenmaschine im Hirnkasten online sollte man sowieso immer haben. -
Ist es nun also mittlerweile sinnvoller, Lira einzutauschen bzw. Lira als Trinkgeld zu geben? Das Eurokleingeld können die Türken ja auch nicht in der Bank wechseln.
Hab das bislang noch nie gemacht, gerade in Läden. Da wird dir ja sofort der Preis in Euro genannt. Umrechung erscheint mir momentan ja recht einfach, hab dann nur Bedenken, dass man (noch) mehr versucht wird, über den Tisch zu ziehen.@gnarze sagte:
Hab das bislang noch nie gemacht, gerade in Läden. Da wird dir ja sofort der Preis in Euro genannt.
Das beweist, dass Du Deine Türkeierfahrungen ausschließlich in reinen Tourizonen machst bzw. gemacht hast. Es hätte schon gereicht, mal außerhalb der Markttage nach Manavgat zu fahren und ganz normal einkaufen zu gehen. Da ist dann nix mit Euro-Preisen.

LG
Sokrates
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@Sokrates: Das meinte ich auch mit „seriösen Geschäften“, ob in Manavgat oder Antalya oder im Hinterland.

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Aktuelles Beispiel: ich war gestern in einem kleinen türkischen Lebensmittel-/Supermarkt und habe eine Stange Camel gekauft. Der Mann an der Kasse wollte 27 € haben, es waren dann genau 100 Lira, also umgerechnet 22,23 €. Übrigens auch preiswerter als momentan am Flughafen.
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Bei den Zimmerfeen frage ich seit einiger Zeit direkt, was sie lieber haben möchten, meistens kommt als Antwort Euro, aber einige wollten es gerne in Lira. Ich vermute mal, dass die von ihrem Gehalt in Lira die täglichen Ausgaben bestreiten, die Euronen kommen in den Sparstrumpf für schlechte Zeiten oder was auch immer. Münzen ist auch egal, wenn du Euro-Münzen als Trinkgeld gibst, kommt der nächste und bitte dich, zehn Euro Münzen in einen Schein zu wechseln. An den Bars und in den Restaurants gebe ich Münzen von der Währung, von der ich gerade am meisten Kleingeld habe.
Noch eine Randbemerkung, Lira lohnen sich vor allem dann, wenn du regelmäßig in die Türkei fliegst. bist du nur alle Jubeljahre mal dort, lohnt es sich zumindest nicht, größere Menge zu tauschen, da die Lira nicht die stabilste Währung ist und du nicht weißt, wie viel die in zwei oder drei Jahren noch wert ist
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Vielleicht sollte man bei der Diskussion hier bedenken: Der Wechselkurs zwischen Lira und Dollar oder Lira und Euro hat nichts mit Wertbeständigkeit und Inflation zu tun.
Im letzten halben Jahr hat sich das Verhältnis Dollar zu Euro von 1,07 auf 1,24 geändert. Das bedeutet für beide Länder weder Deflation noch Inflation. Lediglich der Preis von importierten oder exportierten Gütern hat sich geändert. Diese Güter machen aber nur einen kleinen Teil im Warenkorb aus, dessen Kosten für die Inflationsrate zugrunde gelegt werden.
Die Ursache für das veränderte Verhältnis kann beim Dollar- oder beim Euro-Wirtschaftsraum liegen.
Wenn es daran liegt, dass der Euro aufgewertet wurde (weil die Wirtschaftskraft der Eurozone besser eingeschätzt wird), ändert sich auch das Verhältnis zur Lira (ohne Zutun der Türkei).
Grundsätzlich hat eine starke oder schwache Währung Einfluss auf den EX- und Import und nur indirekt auf die Inflationsrate.
Grundsätzlich ist eine starke Währung für den Import vorteilhaft, eine Schwächung der Währung ist vorteilhaft, wenn die Wirtschaft exportlastig ist.Der starke Euro hilft so z.B. den Bürgern der Eurozone beim Kauf von Heizöl (wird in Dollar gehandelt und ist bei starkem Euro billiger),
schadet aber der deutschen Wirtschaft, die exportlastig ist. Güter, die die Eurozone verlassen, werden für die Käufer teurer.Die Abwertung der Lira bedeutet nicht, dass die Kaufkraft in der Türkei im gleichen Maße schlechter geworden ist. Dazu muss man die Preisentwicklung eines identischen Warenkorbes vergleichen.
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Vielleicht sollte man bei der Diskussion hier bedenken: Der Wechselkurs zwischen Lira und Dollar oder Lira und Euro hat nichts mit Wertbeständigkeit und Inflation zu tun.
Im letzten halben Jahr hat sich das Verhältnis Dollar zu Euro von 1,07 auf 1,24 geändert. Das bedeutet für beide Länder weder Deflation noch Inflation. Lediglich der Preis von importierten oder exportierten Gütern hat sich geändert. Diese Güter machen aber nur einen kleinen Teil im Warenkorb aus, dessen Kosten für die Inflationsrate zugrunde gelegt werden.
Die Ursache für das veränderte Verhältnis kann beim Dollar- oder beim Euro-Wirtschaftsraum liegen.
Wenn es daran liegt, dass der Euro aufgewertet wurde (weil die Wirtschaftskraft der Eurozone besser eingeschätzt wird), ändert sich auch das Verhältnis zur Lira (ohne Zutun der Türkei).
Grundsätzlich hat eine starke oder schwache Währung Einfluss auf den EX- und Import und nur indirekt auf die Inflationsrate.
Grundsätzlich ist eine starke Währung für den Import vorteilhaft, eine Schwächung der Währung ist vorteilhaft, wenn die Wirtschaft exportlastig ist.Der starke Euro hilft so z.B. den Bürgern der Eurozone beim Kauf von Heizöl (wird in Dollar gehandelt und ist bei starkem Euro billiger),
schadet aber der deutschen Wirtschaft, die exportlastig ist. Güter, die die Eurozone verlassen, werden für die Käufer teurer.Die Abwertung der Lira bedeutet nicht, dass die Kaufkraft in der Türkei im gleichen Maße schlechter geworden ist. Dazu muss man die Preisentwicklung eines identischen Warenkorbes vergleichen.
@dandy77 sagte:
"Vielleicht sollte man bei der Diskussion hier bedenken: Der Wechselkurs zwischen Lira und Dollar oder Lira und Euro hat nichts mit Wertbeständigkeit und Inflation zu tun."
Das hat, soweit mir bewusst, auch keiner behauptet.
"Die Abwertung der Lira bedeutet nicht, dass die Kaufkraft in der Türkei im gleichen Maße schlechter geworden ist. Dazu muss man die Preisentwicklung eines identischen Warenkorbes vergleichen."
Warum ist zunächst einmal zweitrangig, wir sind ja nicht im WW-Forum, aber die Kaufkraft der türkischen Lira ist definitiv sehr viel "schlechter" geworden. Weiter oben habe ich die jährlichen Inflationsraten auch im Vergleich mit Deutschland beziffert. Die Preise für Lebensmittel sind in den letzten zehn Jahren in der Türkei um das dreifache und teilweise noch weit höher gestiegen. Und was die ach so wertbeständige Preisgestaltung für den Dolmus betrifft, das gilt nur für die Zahlung in Euro. Vor zehn Jahren kostete das Ticket noch 50 Kurus, also eine halbe Lira. Heute 2,50 YTL.
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Korrekt, rumsstein:
Lebensmittelpreise etc. alles ist gerade im letzten Jahr nochmals drastisch nach oben gegangen. Und einiges muss ja auch importiert werden.
Der Mindestlohn wird wohl bald angepasst werden müssen -
Den Artikel kannte ich nicht, aber die Probleme bei einer Erhöhung -die werden ganz heiss diskutiert...
So wie der Bericht das auch schildert. Aber sie müssen erhöhen, keine Frage.
Da reicht schon die Käseglocke Hotel .
Ich mach jetzt bewusst* keine Beispiele, wer so alles in den Hotels rund um den Mindestlohn bezahlt wird..Man würde es nicht glauben...Aber das Thema wird hier auch nur sehr wenige User interessieren.*Sonst wird das hier völlig OT
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Wie sieht's beim Trinkgeld aus?
Lira ist für die Angestellten doch einfacher zu händeln, oder?@gnarze sagte:
Wie sieht's beim Trinkgeld aus?
Lira ist für die Angestellten doch einfacher zu händeln, oder?Nein, beim Handling behilft man sich mit Umtauschersuchen (Münzen in Scheine) an die Gäste. Tatsächlich ist es sinnvoll zu fragen.
Zwar sagen die meisten sinngemäß "alles ist gut", aber ich find´s einfach höflicher sich zu erkundigen.
Gibt man den Tip in die Boxen ist´s wurscht - nur Bitcoins sind nicht so beliebt ...
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Nein, spektakulär ist es (noch) nicht, es kommt jetzt darauf an, wie die USA darauf reagieren.
Deswegen habe ich das auch nicht gepostet, ich dachte, es könnte einige interessieren, wie der Devisenmarkt bei solchen Äußerungen reagieren kann. Das ist eigentlich jedes Mal so, wenn Erdogan etwas gegen Deutschland, Europa oder die USA raushaut, fällt die Lira innerhalb von Stunden. Meistens erholt sich das dann wieder, aber meistens nicht ganz. Das erklärt allerdings auch nur teilweise den Einbruch in den letzten 3 Jahren.
Ja, auch ich bin auf die Entwicklung des Mindestlohns gespannt.@rumsstein sagte:
Nein, spektakulär ist es (noch) nicht, es kommt jetzt darauf an, wie die USA darauf reagieren.
Deswegen habe ich das auch nicht gepostet, ich dachte, es könnte einige interessieren, wie der Devisenmarkt bei solchen Äußerungen reagieren kann. Das ist eigentlich jedes Mal so, wenn Erdogan etwas gegen Deutschland, Europa oder die USA raushaut, fällt die Lira innerhalb von Stunden. Meistens erholt sich das dann wieder, aber meistens nicht ganz. Das erklärt allerdings auch nur teilweise den Einbruch in den letzten 3 Jahren.
Ja, auch ich bin auf die Entwicklung des Mindestlohns gespannt.Es ist schon interessant, wie Du zur eigenen Meinungsbildung andere Einflüsse vollkommen weglässt! Einer der wesentlichsten Faktoren ist der Kurs des Dollars.
Die Inflationsrate betrug im November 2017 sogar 12,98 %.
Obwohl ich im Jahr bis zu 6x für 10 Tage Urlaub mache, komme ich gar nicht auf die Idee, in TL umzutauschen. Ich gönne es dem Dolmus-Fahrer die wenigen Male, dass er bei einem Fahrpreis von 4 TL von mir die fast schon traditionell unveränderten 1,50 € bekommt. Die hat er auch bekommen, als der Kurs noch ganz anders war. Nur jetzt bleibt etwas mehr übrig für ihn.
Wer natürlich länger in der Türkei ist, oft einkaufen gehen muss, einverstanden.
Früher standen auf den Medikamenten die Preise in TL aufgedruckt. Da konnte man in etwa schnell mitrechnen. Das ist heute nicht mehr der Fall. Und da schlagen die Angestellten schnell etwas zu ihren Gunsten auf. Wenn es geht, sich also seine Lieblingsapotheke des Vertrauens suchen. Und die findet man immer noch. Leider sind wir aus D die Festpreise in der Apotheke gewohnt und akzeptieren dann auch schnell in TK, was einem gesagt wird.
Und der Mindestlohn ist für viele selbstverständlich, hat aber längst nicht mehr mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Schritt gehalten. Er ist für das 2. Halbjahr 2017 auf 1.777,50 TL brutto und damit auf 1.404 TL netto festgelegt.
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@rumsstein sagte:
Nein, spektakulär ist es (noch) nicht, es kommt jetzt darauf an, wie die USA darauf reagieren.
Deswegen habe ich das auch nicht gepostet, ich dachte, es könnte einige interessieren, wie der Devisenmarkt bei solchen Äußerungen reagieren kann. Das ist eigentlich jedes Mal so, wenn Erdogan etwas gegen Deutschland, Europa oder die USA raushaut, fällt die Lira innerhalb von Stunden. Meistens erholt sich das dann wieder, aber meistens nicht ganz. Das erklärt allerdings auch nur teilweise den Einbruch in den letzten 3 Jahren.
Ja, auch ich bin auf die Entwicklung des Mindestlohns gespannt.Es ist schon interessant, wie Du zur eigenen Meinungsbildung andere Einflüsse vollkommen weglässt! Einer der wesentlichsten Faktoren ist der Kurs des Dollars.
Die Inflationsrate betrug im November 2017 sogar 12,98 %.
Obwohl ich im Jahr bis zu 6x für 10 Tage Urlaub mache, komme ich gar nicht auf die Idee, in TL umzutauschen. Ich gönne es dem Dolmus-Fahrer die wenigen Male, dass er bei einem Fahrpreis von 4 TL von mir die fast schon traditionell unveränderten 1,50 € bekommt. Die hat er auch bekommen, als der Kurs noch ganz anders war. Nur jetzt bleibt etwas mehr übrig für ihn.
Wer natürlich länger in der Türkei ist, oft einkaufen gehen muss, einverstanden.
Früher standen auf den Medikamenten die Preise in TL aufgedruckt. Da konnte man in etwa schnell mitrechnen. Das ist heute nicht mehr der Fall. Und da schlagen die Angestellten schnell etwas zu ihren Gunsten auf. Wenn es geht, sich also seine Lieblingsapotheke des Vertrauens suchen. Und die findet man immer noch. Leider sind wir aus D die Festpreise in der Apotheke gewohnt und akzeptieren dann auch schnell in TK, was einem gesagt wird.
Und der Mindestlohn ist für viele selbstverständlich, hat aber längst nicht mehr mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Schritt gehalten. Er ist für das 2. Halbjahr 2017 auf 1.777,50 TL brutto und damit auf 1.404 TL netto festgelegt.
@ulrich5 sagte:
"Es ist schon interessant, wie Du zur eigenen Meinungsbildung andere Einflüsse vollkommen weglässt! Einer der wesentlichsten Faktoren ist der Kurs des Dollars."
Ah ja, noch so ein Währungsexperte. Und dazu noch Gedankenleser, Respekt. Oder woher willst du sonst wissen, was meine Meinung zu den "wesentlichen Faktoren" bezüglich der Lira ist. Ich habe mich hier überhaupt nicht dazu geäußert. Ich wollte nur den interessierten Lesern aufzeigen, wie sich Invektiven von Politikern auf den Wechselkurs kurzfristig auswirken können. Warum du hier den Dollarkurs einbringst, ist mir schleierhaft, darum ging es doch gar nicht. Oder wolltest du dich nur etwas wichtig machen?
"Obwohl ich im Jahr bis zu 6x für 10 Tage Urlaub mache, komme ich gar nicht auf die Idee, in TL umzutauschen."
Dann gilt die oben gemachte Feststellung von Sokrates auch für dich:
"Das beweist, dass Du Deine Türkeierfahrungen ausschließlich in reinen Tourizonen machst bzw. gemacht hast. Es hätte schon gereicht, mal außerhalb der Markttage nach Manavgat zu fahren und ganz normal einkaufen zu gehen. Da ist dann nix mit Euro-Preisen.
"Weiter du:
"Und der Mindestlohn ist für viele selbstverständlich, hat aber längst nicht mehr mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Schritt gehalten. Er ist für das 2. Halbjahr 2017 auf 1.777,50 TL brutto und damit auf 1.404 TL netto festgelegt."
Jaja. Gäääähn. Wozu die Wiederholungen? Das hatten wir doch alles schon.
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@ulrich5 sagte:
"Es ist schon interessant, wie Du zur eigenen Meinungsbildung andere Einflüsse vollkommen weglässt! Einer der wesentlichsten Faktoren ist der Kurs des Dollars."
Ah ja, noch so ein Währungsexperte. Und dazu noch Gedankenleser, Respekt. Oder woher willst du sonst wissen, was meine Meinung zu den "wesentlichen Faktoren" bezüglich der Lira ist. Ich habe mich hier überhaupt nicht dazu geäußert. Ich wollte nur den interessierten Lesern aufzeigen, wie sich Invektiven von Politikern auf den Wechselkurs kurzfristig auswirken können. Warum du hier den Dollarkurs einbringst, ist mir schleierhaft, darum ging es doch gar nicht. Oder wolltest du dich nur etwas wichtig machen?
"Obwohl ich im Jahr bis zu 6x für 10 Tage Urlaub mache, komme ich gar nicht auf die Idee, in TL umzutauschen."
Dann gilt die oben gemachte Feststellung von Sokrates auch für dich:
"Das beweist, dass Du Deine Türkeierfahrungen ausschließlich in reinen Tourizonen machst bzw. gemacht hast. Es hätte schon gereicht, mal außerhalb der Markttage nach Manavgat zu fahren und ganz normal einkaufen zu gehen. Da ist dann nix mit Euro-Preisen.
"Weiter du:
"Und der Mindestlohn ist für viele selbstverständlich, hat aber längst nicht mehr mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Schritt gehalten. Er ist für das 2. Halbjahr 2017 auf 1.777,50 TL brutto und damit auf 1.404 TL netto festgelegt."
Jaja. Gäääähn. Wozu die Wiederholungen? Das hatten wir doch alles schon.
@rumsstein sagte:
Jaja. Gäääähn. Wozu die Wiederholungen? Das hatten wir doch alles schon.
Stimmt. Die Aussage von Sokrates brauchst du auch nicht zu wiederholen. Hatten wir ja schon.
Im Übrigen bringen die Erfahrungen von Ulrich (überall mit € Zahlen zu können) 90% der User hier mehr, als der Tipp mal auf den Markt nach Manavgat zu fahren, um dort mit Lira zahlen zu können. Was Ulrich ja im übrigen auch einräumt, für Leute, die sich länger in der Türkei aufhalten. Dieses ist ein Reiseforum und da zählen Erfahrungen in Tourizonen m.M. mehr, als Erfahrungen, die man quasi als "Einheimischer" macht.
Nichts gegen sachliche Beiträge. Jeden abwertenden Kommentar zu dem Beitrag eines anderen Users sollte man aber vermeiden.
