Juni 2017 - Tourplanung Südwesten
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Hallo zusammen
Nachdem es uns letztes Jahr im Südwesten soooo gut gefallen hat planen wir etwas neues für nächstes Jahr. Eigentlich wollten wir schon dieses Jahr und für 5 Wochen eher in den Nordwesten, aber leider klappt es zeitlich nicht.
Auch nächstes Jahr haben wir leider nur 3 Wochen zur Verfügung. Ich hoffe sehr es klappt!!!Wir haben uns nun entschieden in diesen 3 Wochen nochmals an einige Orte zu fahren wo es uns mega gefallen hat und wir zu wenig Zeit hatten plus ein zwei andere Sachen mitzunehmen. Was dieses Mal neu mit reinmuss ist der Yellowstone, dort wollen wir unbedingt hin.
Da wir planmässig Ende Mai fliegen wird der Yellowstone eher am Ende der Reise sein, auch wegen dem Wetter. Was ich dieses Mal auch gerne noch ein wenig erleben möchte sind die Rockies. Ich dachte also an ca. 4 Tage Yellowstone.
Rückflug wäre also wahrscheinlich Denver oder Salt Lake City, Hinflug nach Vegas oder San Diego.Wo ich wieder hin möchte sind der Zion, der Arches und der Raum Page, wo wir zu wenig Zeit hatten. Beim Zion würden wir gerne den Angels Landing Trail machen, falls wir unsere Kondition noch ein wenig verbessern können bis dahin.
Es soll ja doch sehr steil sein oder? Ich würde den Zion aber so gerne mal von oben sehen...
Was für Parks in Utah könnt ihr sonst noch so empfehlen, die vielleicht nicht so bekannt sind aber viel bieten?Auch mit in die Tour rein müssen Vegas, das Death Valley (übernachten in der Furnace Creek Ranch) und sehr gerne noch San Diego. Klar ich weiss, die Distanzen zum Fahren werden gross sein, werden wir halt ein oder zwei reine Fahrtage machen müssen. Meint ihr das kann man irgendwie verbinden? Ich denke Vegas und die Parks in Utah kann man schon mit dem Yellowstone und den Rockies verbinden oder? Falls San Diego dann echt zu weit weg ist muss man das halt weglassen..
Es ist halt jetzt wirklich so, dass wir sehr wahrscheinlich vorerst das letzte Mal den Südwesten der USA bereisen können und deshalb möchten wir möglichst alles mitnehmen.
Ich hoffe jemand kann mir noch ein wenig an Erfahrungen und Tipps weitergeben!

Liebe Grüsse
Steffi
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Hallo Steffi,
ja, vielleicht kann ich Dir "helfen". Ich schreibe Dir nur mal als Stichpunkte die Übernachtungsorte unserer letzten Tour:
Las Vegas (5 Übernachtungen) - 520KM bis
Richfield (1 Übern.) - 300 KM bis
Salt Lake City ( 2 Übern.) - 450KM bis
Jackson ( 2 Übern.) - 220 KM bis
West Yellowstone (4 Übern.) - 500 KM bis
Rock Springs ( 1 Übern. ) - 570KM bis
Moab ( 3 Übern.) - 250 KM bis
Torrey ( 3 Übern.) - 550 KM bis
Las Vegas
Das ist eine Strecke von 3.300 KMArches ist mit drin, Zion und Page lassen sich einbauen.
Allerdings, San Diego passt so gar nicht mit rein, wenn Du auch noch Richtung Denver möchtest...
Oooder, ihr kommt in San Diego an, fahrt von da aus nach LV, dann weiter nach Norden und vom Yellowstone aus Richtung Denver... Dann fehlen allerdings Zion und Page.Das erstmal zum Nachdenken
Viele Grüße
die Tina -
Hi Steffi,
ich habe im Juni 2015 folgende Tour gemacht:Las Vegas 3 ÜN
Zion 2 ÜN
Salt Lake City 2 ÜN (Ausflug zum Antelope Island State Park)
Yellowstone NP 3 ÜN (besser sind 4 ÜN)
Provo 1 ÜN (Zwischenübernachtung, kann auch woanders sein)
Moab 3 ÜN (Arches und Canyonlands)
Bryce Canyon 2 ÜN
Page 2 ÜN
Las Vegas 3 ÜNWenn ihr Las Vegas kürzt und stattdessen eine ÜN in Furnace Creek (Death Valley) einbaut, wäre das ja schon in etwa deine Wunschtour. Alle Strecken sind gut schaffbar. Und du hast nicht die ungünstigen Flugverbindungen von Salt Lake City dabei.
San Diego klappt aber wirklich nur mit viel Fahrerei.
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Es ist auch machbar, die Tour in San Diego zu starten. Auf dem Flug von Europa aus muss man dann jedenfalls irgendwo in den USA umsteigen. Mit dem Start in San Diego kann man gegebenenfalls in Las Vegas das teure Wochenende vermeiden.
Mögliche Variante: Retour-Flug Frankfurt – Denver buchen, und dazu einen One-Way Flug Denver – San Diego. Diese Variante ist möglicherweise günstiger als ein Gabelflug, das müsste man für das gewünschte Datum überprüfen.
Interessante Flug-Varianten lassen sich auch mit einem Retour-Flug Europa – Chicago kombinieren. Ich habe diese Variante schon mehrmals gebucht anstelle von Gabelfügen.
In San Diego ist der Flughafen nahe bei der Stadt. Ich würde das Taxi zum Hotel nehmen, und den Mietwagen am nächsten Tag abholen. Mein Hotel-Tipp: Courtyard San Diego Airport / Liberty Station.
Die Fahrt von San Diego nach Las Vegas ist ohne Probleme in einem Tag zu schaffen (man sollte aber den Freitag meiden!). Man könnte aber auch im Hinterland von San Diego den empfehlenswerten "Zoo Safari Park" besuchen, und danach zum Beispiel noch bis Barstow fahren.
Walter
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Hallo zusammen
Ich habe mich lange nicht mehr gemeldet. Ich danke euch trotzdem für eure Rückmeldungen.

Es ist zwar noch nicht klar wann genau wir nächstes Jahr in die USA fahren, evtl nun doch erst im August... aber es ist definitiv das wir fahren. von daher hätte ich noch ein paar Fragen an euch.
Wir möchten starten ab Denver und dort zwei bis drei Tage in den Rockies bzw. Rocky Mountain Np verbringen. War dort jemand schon? Welche Orte sind in der Gegend sonst zu empfehlen? Weiter dann geht es zum Yellowstone für 3-4 Nächte. Würdet ihr West Yellowstone empfehlen oder welchen Ort? Nach dem Yellowstone wollen wir sicher noch den Grand Teton mitnehmen, reicht das einfach zum durchfahren oder soll man da mehr Zeit einplanen?
Meine Frage wäre ansonsten noch, gibt es auch nördlich vom Yellowstone, aber nicht mehr als ein paar 100 Meilen nördlich, schöne State Parks oder so oder interessantes zum Sehen? Wenn wir schon nördlich sind wäre es schon schön auch sonst noch was zu sehen.. wir wollen halt wieder nach Utah, ansonsten würden wir schon mehr in den Norden fahren....Salt Lake City wollen wir uns anschliessend anschauen, soll ja schön sein habe ich gehört?? Anschliessende Ziele sind Moab bzw. Arches und Canyonlands. Frage zum Canyonlands. Wir hatten letztes Jahr leider keinen SUV und darum konnten wir auch nicht wirklich offroad fahren. Beim Canyonlands kann man aber runter in den Canyon mit dem Auto oder? Lohnt sich das? Was auch sicher wieder auf dem Plan steht sind der Zion und Page. Gerne würden wir auch in den Capitol Reef NP. Kennt ihr sonst noch NPS oder State Parks in Utah die zu empfehlen sind?
Dann vielleicht noch eine blöde Frage. Wie komme ich dann über das Death Valley nach Vegas? Ich komme ja eigentlich aus der anderen Richtung. Könnten wir einen Bogen machen und dann irgendwie übers Death Valley nach Vegas fahren? sonst müssen wir halt von Las Vegas aus wieder ins Death Valley und zurück...
ja Fragen über Fragen...
Vielleicht gibt mir ja noch jemand ein paar Tipps...

Liebe Grüsse
Stefanie
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Will heute nur ganz grob meinen Vorschlag machen. Wenn der Euch so ungefaehr passt, dann die Einzelheiten
Ich lebe in Colorado Springs, so ungefaehr 60 Meilen von DEN, und 110 Meilen Vom Rocky Mountains National Parl (RMNP)
Nach Ankunft in DEN Fahrt nach RMNP (Estes Park Uebernachtungen) = 75Meilen auf 4-bahniger Strecke, oder 7-Peaks/7 Gipfel Highway CO7, via Nederland, etwa 30 Meilen weiter, aber sehr schoene Ausblicke, langsamere Fahrt.
Der RMNP ist unbedingt einen Besuch wert, vor Allem die Berge und die Elche dieueberall herumwandern, selbst in Estes Park.
Estes Park - Uebernachtung in Custer City oder Rapid City, South Dakota. = ca 400 Meilen. Vonn dort Tagesbesuch Badlands NP, Custer State Park, Black Hills, einschl. Mt. Rushmore. Minimum 2 volle Tage.
Rapid City - Yellowstone NP, via Interstate I-90, Big Horn NP, und er landschaftlich schoenen US14 =410 Meilen
Yellowstone - Jackson (Jackson Hole/Grand Tetons NP =100Meilen.
Jackson Hole - Salt Lake City = 267 Meilen
Salt lake City - Moab = 221 Meilen
Moab - Torrey (Capitol Reef NP) via Monticello, Blanding, UT 96 Highway, UT 24, Torrey = 202 Meilen, meist 2 bahnige, langsane Strasse.
Capitol Reef - Bryce Cy NP =108 Meilen.
Bryce Cy - Springdale (Zion NP) = 74 Meilen
Springdale - Death Vallery (Furnace Creek Ranch) - Umgeungstrasse von Las Vegas; auf der CA 178 grosser Teil des Death valley NP = 212 Meilen
Furnace Creek - Las Vegas = 127 MeilenSchaut Euch die angegebenen Ziele auf dem Internet an. Ich bin schon fast alle angegebenen Strassen gefahren, nur nicht die Streck Cheyenne - Rapid City.
Ich wuerde San Diego fallen lassen. Macht das einmal in Verbinddung San Diego - Tucson und New Mexico. -
Hi Treplow - Henry, erinnere ich mich richtig?
Du hast mir ja schon bei unserer letzten Reise super geholfen.
Dieser Vorschlag passt mir sogar richtig gut.. Ich habe mir das jetzt mal für die erste Tour-Idee so aufgeschrieben. San Diego werden wir weg lassen, das geht zu weit, auch wenn ich gerne ans Meer noch würde.. aber ja haben wir hier in Europa ja auch..
Ich hatte mir das nicht überlegt bis nach South Dakota hochzufahren für nach Badlands und auch Mount Rushmore, aber ich habe schon viel davon gehört und es soll schön da sein. UNd du meinst es lohnt sich? Weil es sind ja doch einige km hoch und dann sind es meiner Route nach über 500 Meilen bis nach West Yellowstone.. oder findest du einen Ort besser zum übernachten als West Yellowstone?
Hast du noch irgendwelche Tipps zum Offroad fahren? Also schöne Dirt Roads in einem schönen Park? Das wäre was das ich unbedingt tun möchte....
Ja ich freue mich über weitere Inputs von vielen US Kennern....

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Ich wuerde Dir die South Dakota Route sehr empfehlen. Keine der Alternativ Routen zum Yellowstone NP ist viel kuerzer. Die Badlands sind wirklich einmalig, und Du kannst eine Schleife hin= und zurueck fahren, d.h. auf der Interstate von Raopid City nach Hall, SD, und dann auf der SD44 zurueck nach Rapid City, oder Custer City. In den Badlands gibt es auch Wanderwege und, soweit ich mich erinnere - auch Off-Road Touren.
Ich wuerde in Custer City wohnen. Auf der Hinfahrt von Estes Park macht es die Fahrt etwas kuerzer, und am Tage der Badlands ist die etwa 30 Meilen laengere Fahrt nicht ueberwaeltigen. Die Bavarian Inn in Vuster City ist eine gute und preiswerte Unterkunft.
Am Tage nach den Badllands kannst Du am na echsten Tag am Morgen in the Custer State Park fahren. Vor Allem die Bisonhereden sind eindrucksvoll. Am Nachmittag kannst Du dann ueber die Needles Highway (nd87) zum Mt. Rushmore fahren, und von dort ueber die US16 zur I-90, und iese in Richtung West fahren.
Mit Uebernachtung in Spearfish oder noch weiter westlich koennt Ihr dann am naechsten Tag in Yellowstone ankommen. Bezueglich Uebenachtung im Yellowstone: Der Park ist so weitlaeufig, dass Ihr da besser einer getrennen Anfrage im HC nach Vorschlaegen ueber Orte und Hotels/Motels anfragt.
Nochmals Estes Park: Es hat viele Unterkunftsmoeglichkeiten, aberIhr solltet frueh buchen. Am Bach in Richtung Park entlang ist es sehr schoen. Da mein Sohn in Boulder lebt, haben wir immer dort ubernachtet.
Die Grand Tetons sind zumindestens einen Vollen Tag wert. Wir waren mehrere Tage dort, und der Hoehepunkt war mit Pferden und einem Cowboy in die Berge zu reiten. Jackson Hole ist ein grosses Skigebiet und hat viele Unterkunftsmoeglichkeiten in den mittleren und hoeheren Preislagen. Wenn die Euch zu teuer sind, dann gibt es im nicht weitentfernten Jackson, Wyoming viele Moeglichkeiten in allen Preislagen.
Mit Off-Roads kann ich Euch leider nicht helfen. Da muesst Ihr wahrscheinlich eine Off-Road Tour machen. Lweihwagen sind fuer gewoehnlich im Mitvertrag fuer Off-Roads nicht erlaubt. -
Hallo zusammen
Unser Route nimmt nun Form an. Vielleicht kann jemand seinen Senf zur Tour angeben - ob das so machbar ist;
Denver -> Estes Park (2-3 Nächte, sind wir noch nicht sicher) um den Rocky Mountain NP zu erkunden
Estes Park -> Rapid oder Custer City (2 Nächte) Badlands, Mount Rushmore etc.
Rapid City -> Buffalo (1 Nacht) Bighorn National Forest
Buffalo -> Mammoth Hot Springs oder beim Old Faithful (2 Nächte, haben noch keine bezahlbaren Hotels gefunden)
Mammoth Hot Springs -> West Yellowstone (1 oder 2 Nächte, sind wir auch noch nicht sicher)
West Yellowstone -> Jackson (1 Nacht) Grand Teton
Jackson -> Salt Lake City (1 Nacht)
Salt Lake -> Moab (2 Nächte)
Moab -> Torrey (1 Nacht) Capitol Reef
Torrey -> Momument Valley The View (1 Nacht)
Monument Valley -> Page (2 Nächte) Grand Staircase National Monument; Lower oder Upper Antelope Canyon; Lake Powell
Page -> Springdale (1 oder 2 Nächte) Zion
Springdale -> Vegas (3 Nächte)eigentlich wollten wir ja noch in die Furnace Creek Ranch ins Death Valley; aber egal welches Datum ich ausprobiert habe, war alles bereits ausgebucht.
Naja, wird es evtl. noch von Vegas aus ein Tagesausflug...hat jemand noch etwas das wir unbedingt sehen müssen das ich vergessen haben, was den 1. Teil unserer Reise betrifft im Raum Rockys, South Dakota etc.?
Ich danke euch für eure Rückmeldung.
Liebe Grüsse
Stefanie
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Hallo Stefanie,
da bisher noch niemand zu Angels Landing geschrieben hat, mach ich das jetzt
. Wir haben diese Tour schon zwei Mal gemacht - im Zion-NP waren wir 3 x. Beim ersten Mal hatten wir leider nur eine Übernachtung. Da uns dieser Park so gut gefallen hat, wussten wir: da müssen wir nochmal her und dann geht's auf Angels Landing. Beim 2. Mal ging's also rauf. Die Tour ist eher kurz. Wir sind am frühen Vormittag los und waren am frühen Nachmittag schon wieder im Hotel. Ich hab auch einen Bericht bei den Reisetipps zum Zion geschrieben - mit Fotos. Beim 3. Besuch im Zion sind wir nochmal rauf und haben diesmal auch unsere Tochter mitgenommen. Die ist keine "Berg-Hex", kam aber trotzdem prima klar. Man muss aber wirklich schwindelfrei und trittsicher sein. Auf Fotos sieht der letzte Teil der Tour immer ziemlich heftig aus - aber es gibt an allen steilen und schmalen Stellen Eisenketten zum Festhalten. Wenn man oben ist, hat man definitiv einen gigantischen Ausblick auf diesen wunderschönen Park. Es lohnt sich also absolut!
LG
Anita -
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Hier mein Senf:
Unterkünfte beim Yellowstone: Oben im Suchfeld eingeben: "Yellowstone übernachten". Die Suche im Forum ist inzwischen gut brauchbar.
Estes Park: Bei drei Reisen im Westen habe ich auch dort übernachtet. Vom Park kenne ich wesentlich die Passtrasse, und ich habe da auch einige Hirsche gesehen. Ich kann nicht mitreden, wenn es um den Rest des Parks geht. Meine Meinung: Das ist eine alpine Landschaft, die man so ähnlich auch in Europa sehen könnte.
Wenn du den Lufthansa Flug Frankfurt-Denver buchst, dann bist du wohl nicht vor 17 Uhr durch den Zoll. Ich würde mir dann nicht noch die Fahrt bis Estes Park antun. Und auch den Jetlag solltest du berücksichtigen: Wenn du die "innere Uhr" möglichst schnell an die neue Zeit im Westen anzupassen willst, dann hilft nach meiner Erfahrung jede zusätzliche Stunde, die du nach der Ankunft im Freien und möglichst bei Sonnennlicht mit irgendeiner Aktivität verbringst. Eine Autofahrt findet in dem Zusammenhang nicht "draussen" statt.
Estes Park -> Rapid City oder Custer: Die Strecke ist schon so lange, dass am Fahrtag (oder am Renntag) kaum Zeit für Besichtigungen bleibt. Für das genannte Programm braucht es danach 3 Übernachtungen. Mögliche Variante: 1 Ü in Custer, 2 Ü in Rapid City.
Buffalo -> Mammoth Hot Springs: Ich empfehle aus dieser Anfahrtsrichtung einen Zwischenhalt bei Cody. In Mammoth Hotsprings ist dieses Jahr das Hotel wegen Umbau geschlossen, nur die Cabins kann man buchen. Gardiner ist dann eine gute Wahl für den nördlichen Loop im Yellowstone NP.
West Yellowstone -> Jackson. Da sollte man jedenfalls die Strecke über den Yellowstone NP fahren, für das grossartige Panorama ungefähr ab Jackson Lake.
Salt Lake -> Moab 2 Übernachtungen sind eindeutig zu wenig für all die Parks. Und hier kann man Jeeps und Quads mieten, mit denen man Offroad fahren darf.
Moab -> Torrey (1 Nacht) Capitol Reef. Die Zeit reicht gut für eine interessante Stichstrasse ab Fruita. Danach könntest du alternativ nach Hanksville zurückfahren und dort übernachten. Der Begriff "Outback" trifft für Hanksville zu. Das Motel Whispering Sands bietet aber alles, was man von einem Motel erwartet, und es gibt da auch noch 3 Restaurants.
Auf der Strasse Utah 95 zum Monument Valley sieht man nach Hanksville viel rote Erde und viele Felsformationen, ähnlich wie man sie dann auch im Monument Valley sieht. Als Abstecher bietet sich das Natural Bridges NM an. Das "kostet" dann etwa 2 Stunden, wenn man die ganze Runde abfährt und bei allen Brücken zum Aussichtspunkt geht.
Page -> Springdale (1 oder 2 Nächte) Zion. Wenn man eine der interessanten Wanderungen machen will, dann braucht es 2 Übernachtungen.
Meine Meinung: Zion NP ist auch eine alpine Landschaft, die man so ähnlich auch in Europa sehen könnte. Für "Ersttäter" im Westen der USA schlage ich den Bryce Canon vor. Auf dem Weg nach Las Vegas könnte man dann durch den Zion NP durchfahren.
Walter -
Walters Aufstellung gefällt mir. Mit einer Ausnahme: Der Zion NP gehört zu den "Roten Felsen" und ist nun wirklich nicht ansatzweise Alpen-ähnlich (außer, dass es halt auch Felsen und Berge sind). Gleichwohl: Der Bryce Canyon NP gehört für mich zu den Top 3 Nationalparks zusammen mit dem Grand Canyon und dem Yellowstone NP. Ich würde den Bryce auch dem Zion vorziehen.
Hier eines meiner Fotos vom Bryce:

Und hier ein weiteres Foto vom Zion, der natürlich auch schön ist:

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Hallo zusammen
Danke für Eure Tipps. Angels Landing werden wir auf jeden Fall machen, hört sich toll an.

wir waren ja vorletztes Jahr schon im Südwesten. Haben vieles schon gesehen und jetz werden wir ein paar Orte nochmals besuchen die uns besonders gefallen haben.
Zum Bryce; er ist wunderschön, auch dein Foto zeigt es Gunnar.. für mich persönlich aber eher einfach zum anschauen und ein wenig verweilen. Wandern ist dort eher nicht so; ich bin sonst nicht so anfällig aber ich hab dort die Höhe überhaupt nicht ertragen. Daher werden wir wohl nur 'durchfahren'. Der Zion hat es mir schon mehr angetan und ich finde gar nicht, dass es wie bei uns in den Alpen ist mit den roten Felsen.

Thema Moab - Canyonlands; darf man mit dem Mietwagen nicht offroad fahren? Muss man da echt extra einen Jeep mieten? Lohnt es sich überhaupt in den Canyon reinzufahren?
@Walter; rocky mountain NP findest du demnach nicht so lohnenswert? Ist es gar kein Unterschied zur Natur bei uns?
Was kennst du denn sonst noch so in der Gegend was sich evtl lohnt?allen eine gute Nacht

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Ich sage nicht, dass sich der Rocky Mountain NP nicht lohnt, ich war ja mehr als einmal da. Aber wenn es darum geht, Prioritäten zu setzen, dann setze ich zuerst auf Gegenden, die ich so nur im Westen erwarte. Das ist natürlich immer eine persönliche Wertung, das zeigt sich ja auch beim Zion NP. Übrigens ist auch der Yosemite nicht auf meiner Muss-Liste. Ich war da einmal vor etwa 30 Jahren, und als ich vor 2 Jahren schon 100 Meilen vor dem Parkeingang war, hat mich ein Unwetter nach Süden wegvertrieben.
Wenn du mich nach weiteren Zielen fragst:
Das Schlachtfeld Little Bighorn ist heute ein "National Monument", ich bin da mal vor Jahren mehr per Zufall vorbeigefahren. Wenn im TV eine Dokumentation über General Custer gezeigt wird, dann habe ich eine Ahnung von der Gegend. Und das passt ja auch noch zum Custer Statepark. Und auch der Mesa Verde NP liegt "nahe" bei deiner Route.
Thema Offroad:
Die Stichstrasse bei Fruita im Capitol Reef NP ist gegen Schluss eine "Gravel Road". Die ist sicher auch mit dem Mietwagen OK. Oder zum Beispiel auch die Sagecreek Rim Road im Badlands NP. Im Westen der USA können auch Durchgangsstrassen streckenweise nur als Gravel Road ausgebaut sein, zum Beispiel der Cottonwood Pass in Colorado.
Auf der "Official Canyonlands National Park Map PDF" sind folgende Kategorien unterschieden: "Unpaved 2-wheel-drive road", die kann man sicher mit dem Mietwagen befahren. Wo aber steht "High-clearance, 4-wheel-drive road", da würde ich nicht mit dem Mietwagen hineinfahren. Bei einer Panne könnten sonst Kosten, oder weiterer Ärger auf dich zukommen.
Walter -
Zum Thema "Canyonlands": Wir waren letztes Jahr sowohl in Canyonlands als auch im Arches-NP. Für beide Parks braucht man keinen offroad-tauglichen Wagen. Die Wege dort sind - wie in den meisten Parks - asphaltiert und problemlos zu be- und durchfahren. Mir persönlich hat der Arches deutlich besser gefallen, weil man dort viel mehr wandern und somit erleben kann.
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Zunächst einmal: Der Zion lohnt sich auch dann, wenn man nicht auf Angels Landing klettert. Die Felswand auf meinem Foto ist Angels Landing von unten. Man konnte oben die Wanderer sehen.
Bei Moab ist die Hauptattraktion natürlich der Arches NP. Für den spektakulären Arches benötigt man einen vollen Tag. In 2017 finden im Park Straßenbauarbeiten statt. Die Bauarbeiten sollen zu Behinderungen führen, aber bis auf Ausnahmen nicht zur Sperrung ganzer Bereiche im Nationalpark.
Auch der Canyonlands NP und der Dead Horse Point State Park lohnen sich, sind aber eher B-Ziele im Vergleich zu den anderen Naturwundern im Westen der USA.
Wir haben 2015 den Hauptteil des Canyonlands NP (Islands in the Sky) mit dem Dead Horse Point State Park kombiniert. Man muss allerdings dazu sagen, dass wir eher Spaziergänger als Wanderer sind.
Zuerst sind wir in den Dead Horse Point State Park gefahren. Eintritt trotz Nationalpark-Pass 10 $. Hinter dem Visitor-Center befindet sich ein sehenswerter Overlook. Im Visitor-Center des Dead Horse NP gibt es auch Snacks und Getränke. Dann sind wir weitergefahren zum Deadhorse Point Overlook. Viel mehr gibt es im Dead Horse NP nicht zu sehen. Danach weiter zum Canyonlands NP.
Den Mesa Arch Trail läuft man etwa 800 m zur Mesa Arch (schöner Felsbogen). Der Weg ist kurz, aber etwas steil. Im Juni sehr viele Stechfliegen und Mücken (Autan!).
Danach verpasst man den Viewpoint zum Candle Stick Tower schnell, das ist nur eine asphaltierte Ausbuchtung auf der rechten Seite für etwa acht Autos. Der Ausblick lohnt sich aber.
Sehr schön ist auch der Grand View Point (Blick ins Monument Basin mit den Meandern des Colorado River).
Aber der Höhepunkt ist der Green River Overlook mit Sicht auf Felsnadeln und Canyons.
Im Canyonlands NP ist kein Essen verfügbar. Nur am Visitor-Center gibt es Trinkwasser. Dafür stehen ausreichend viele Toiletten bereit (Plumps-Klos ohne Wasseranschluss).
Andere Attraktionen wie der Upheaval Dome waren uns zu beschwerlich zu erreichen (Wanderung) oder nicht ohne Fahrzeug mit Geländezulassung wegen unbefestigter Straßen erreichbar (The Maze).Hier zwei Fotos vom Canyonlands/Dead Horse für einen Eindruck:


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Zunächst einmal: Der Zion lohnt sich auch dann, wenn man nicht auf Angels Landing klettert. Die Felswand auf meinem Foto ist Angels Landing von unten. Man konnte oben die Wanderer sehen.
Bei Moab ist die Hauptattraktion natürlich der Arches NP. Für den spektakulären Arches benötigt man einen vollen Tag. In 2017 finden im Park Straßenbauarbeiten statt. Die Bauarbeiten sollen zu Behinderungen führen, aber bis auf Ausnahmen nicht zur Sperrung ganzer Bereiche im Nationalpark.
Auch der Canyonlands NP und der Dead Horse Point State Park lohnen sich, sind aber eher B-Ziele im Vergleich zu den anderen Naturwundern im Westen der USA.
Wir haben 2015 den Hauptteil des Canyonlands NP (Islands in the Sky) mit dem Dead Horse Point State Park kombiniert. Man muss allerdings dazu sagen, dass wir eher Spaziergänger als Wanderer sind.
Zuerst sind wir in den Dead Horse Point State Park gefahren. Eintritt trotz Nationalpark-Pass 10 $. Hinter dem Visitor-Center befindet sich ein sehenswerter Overlook. Im Visitor-Center des Dead Horse NP gibt es auch Snacks und Getränke. Dann sind wir weitergefahren zum Deadhorse Point Overlook. Viel mehr gibt es im Dead Horse NP nicht zu sehen. Danach weiter zum Canyonlands NP.
Den Mesa Arch Trail läuft man etwa 800 m zur Mesa Arch (schöner Felsbogen). Der Weg ist kurz, aber etwas steil. Im Juni sehr viele Stechfliegen und Mücken (Autan!).
Danach verpasst man den Viewpoint zum Candle Stick Tower schnell, das ist nur eine asphaltierte Ausbuchtung auf der rechten Seite für etwa acht Autos. Der Ausblick lohnt sich aber.
Sehr schön ist auch der Grand View Point (Blick ins Monument Basin mit den Meandern des Colorado River).
Aber der Höhepunkt ist der Green River Overlook mit Sicht auf Felsnadeln und Canyons.
Im Canyonlands NP ist kein Essen verfügbar. Nur am Visitor-Center gibt es Trinkwasser. Dafür stehen ausreichend viele Toiletten bereit (Plumps-Klos ohne Wasseranschluss).
Andere Attraktionen wie der Upheaval Dome waren uns zu beschwerlich zu erreichen (Wanderung) oder nicht ohne Fahrzeug mit Geländezulassung wegen unbefestigter Straßen erreichbar (The Maze).Hier zwei Fotos vom Canyonlands/Dead Horse für einen Eindruck:


@Walter; Danke für deine Tipps; Mesa Verde wäre echt auch noch eine Alternative - werde ich mal anschauen.
Mir gefällt der Yosemite auch nicht so wirklich, der ist mir echt zu europäisch. Was ich in den USA anders finde als bei uns sind die Tiere die man in den Parks zu sehen bekommt. Das kenne ich aus der Schweiz nicht, obwohl ich auch auf dem Land wohne. Klar gibt es Rehe und so aber das man Bären sieht, oder schon nur wunderschöne grosse Hirsche, das ist schon was einmaliges für mich.@Gunnar; ich liebe deine Fotos von Canyonland.
Da freue ich mich gleich wieder dorthinzufahren. 
Mal was anderes; von euch hat sicher auch schon mal jemand im Monument Valley im The View übernachtet? Wir hatten letztes Mal so ein mega "Star View zimmer", was etwa 300 Dollar gekostet hat. Ehrlich gesagt möchte ich nicht mehr so viel bezahlen und jetzt haben wir gesehen es gibt auch Zimmer ohne Valley View, also auf die andere Seite raus. Hat jemand hier schon mal so ein Zimmer gebucht? Ich brauche eigentlich nicht das Zimmer mit Aussicht, ich möchte einfach schnell raus am Morgen für den Sonnenuntergang, da reicht das eigentlich auch.
Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.

Liebe Grüsse
Stefanie

. Ein netter Sonnenbrand war die Folge. Ich würde immer wieder da rauf gehen!