Wo wart Ihr am 11.09.2001?
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Morgen jährt sich zum 5.ten Male 9/11.
Wie habt Ihr am 11.09.2001 von den Geschehnissen in den USA erfahren?
Wart Ihr, als es geschah, im Urlaub oder zu Hause?
Hat 9/11 Euer Urlaubsverhalten beeinflußt, und ggf. wie?
Meidet Ihr beispielsweise seit damals den Besuch von großen Städten, die zur Zielscheibe von Terroranschlägen werden könnten? Oder steht Ihr mehr auf dem Standpunkt: Fatum. Jeder von uns kann irgendwann zur falschen Zeit am falschen Ort sein?Wir waren zu Hause, als es geschah. Es war an meinem Geburtstag, wir hatten Besuch aus Süddeutschland, als das Telefon klingelte und ein Freund von mir gratulierte und uns fragte, was wir von den Geschehnissen in NYC hielten. Da das Fernsehgerät aus war, wußten wir von nichts.
Anstatt zusammen essen zu gehen, wie geplant, verbrachten wir den Rest des Tages vor dem Fernseher, geschockt, ungläubig.
Wir waren in den 90ern dreimal auf der Aussichtsplattform des WTC, haben das Drama 9/11 damals nicht begriffen und begreifen es heute immer noch nicht so ganz. -
hallo,
Damals war ich auf meine Arbeit und hörte es von Kunden.
Ich habe gleich das Radio angemacht und als ich Abends nach Hause kamm habe ich den ganzen Abend vor dem Fernseher gesessen.
Ich fliege normal im Urlaub wie ich das auch tat vor 9/11.
Es kann mich überall was passieren.
Wenn man so denkt muss man immer zuhause bleiben.grüsse aus die Niederlande
Mario -
Ich lag damals schwerkrank im Bett, als ich es live am TV mitverfolgen konnte

An meinem Urlaubsverhalten hat sich nichts verändert.
Amerika zieht mich nicht sonderlich an, wenns um Urlaubsland geht und so Länder wie Ägypten oder Türkei schon garnicht.
Wäre ich vorher auch nicht hingeflogen.Gruss
Melly -
Ich war gerade das erste Mal in Bulgarien. Mein Hotelzimmer hatte kein Fernsehen. Ich wollte auch keins. Ein Kumpel aus Deutschland hatte mich per SMS informiert. Natürlich liefen dann in der Lobby ständig deutsch- und englischsprachige Nachrichten. Ich hab mir dann auch einen Fernseher gemietet.
Mein Urlaubsverhalten hat sich nicht durch das Attentat geändert, sondern durch meine gleichzeitige Erfahrung mit Bulgarien.
Gruß
Bulgarienfan
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Ich war im Büro, als ein Kollege aufgeregt hereingerannt kam. Ich soll schnell rüber in das Großraumbüro kommen. Dort konnte ich die CNN-Liveübertragung das erschütternden Geschehens mitverfolgen.
Einem Bekannten in New York schickte ich sofort eine Mail. Gott sei Dank war ihm nichts passiert. -
Ich war arbeiten, zwei Kollegen kamen in mein Büro gerannt und teilten mit, was passiert war. Die nächsten Stunden verbrachte die ganze Firma vorm Fernseher.
An meinem Reiseverhalten hat sich nichts geändert. Ich würde auch einen Flug am 11.9. buchen.
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hallo ,
wir waren am 11.september im urlaub in albufeira an der algarve als wir zum essen durch die hotelhalle gingen , standen alle leute vor den fernsehern ,das erste gerät lief in englisch , da konnte ich nicht genau verstehen , wie es passierte , das nächste lief portugiesisch , in einer ecke dann der fernseher in deutsch , dort wusste man auch noch nicht genau , wie es passiert war . unser urlaub endete am 19.9. so gingen wir immer an dem deutschen tv vorbei und sahen nach und nach das ausmass des anschlags . unser rückflug war einfach nur chaotisch . die fluggäste wurden einzeln in den flughafen gelassen , durch nur eine tür .so standen wir in einer schlange , die ca. 7 km bis in die stadt faro reichte und bei der abfertigung so ähnlich . keine maschine ging planmässig , aber gegen abend sassen wir im flieger richtung frankfurt und ich glaube , es war jeder froh , wieder gut gelandet zu sein.
gruß el-fuerte -
Ich war in der Arbeit und sah plötzlich kurz nach 15 Uhr die Börsenkurse in den Keller rauschen!
Daraufhin sofort die Kollegen kontaktiert und von da ab saßen wir alle nur noch entsetzt vor den Bildschirmen.
Das Kassengeschäft "schlief irgendwann mal ein" und schließlich haben wir den Schalterraum dichtgemacht.
Kam eh kein Kunde mehr- und wir hätten auch keinen Nerv gehabt, "business as usual" zu machen.
Es ist dann auch keiner von uns zum "normalen Arbeitsschluß" nach Hause gegangen. Wir saßen praktisch die ganze Zeit zusammen, bis es nicht mehr ging und wirklich einer den Anfang machte, aufzubrechen.Meinen Mann habe ich direkt nach dem ersten Flugzeugeinschlag angerufen- er fliegt oft geschäftlich in die Staaten- diese Woche war er glücklicherweise zuhause!
Unser Urlaubsverhalten hat es dahingehend beeinflußt, dass wir einige Jahre nicht nach Übersee geflogen sind. Arabische Länder sind seither auch nicht mehr auf unseren Reiseplänen gestanden.
Große Städte und Menschenansammlungen meiden wir aber nicht explizit (mehr).
Es ist einfach Schicksal, wenn etwas passiert!
Ich könnte auch aus dem Haus treten und ein Dachziegel trifft mich.(Ein Kunde von uns war übrigens in der 2. Maschine, die in die Türme flog. Grauslig in jeder Hinsicht- am Geburtstag seiner Tochter!) Ich habe Gänsehaut.....
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Ich selbst hatte im Autoradio zuerst von einem Flugzeug welches in das WTC gestürzt sei gehört; dies war kurz nach 15:15 Uhr . Meine Gedanken waren hierbei, ist es ein Sportflugzeug oder eine "richtige" Maschine, ein Unfall oder ein Anschlag!
Da ich auf dem Heimweg war um Zuhause noch wichtige Unterlagen abzuschließen hörte ich auf dem Heimweg vom zweiten Einschlag, es war nun klar, ein Terroranschlag.
Zuhause arbeitete ich schweigend die wichtigen Unterlagen ab und fuhr sie zur Post. Auf dem Fahrtweg bekam ich einen Anruf das der erste Tower eingestürzt sei und weitere Maschinen abgestürzt sind. Eine in das Pentagon und von einer Explosion in Washington war die Rede.
In Washington war gerade meine Mutter mit einer Schwester zu Besuch bei meiner zweiten Schwester! Die Rückfahrt ging ich alle Informationswege durch um Kontakt aufzunehmen. Aber sofort nach meiner Heimkehr war ein Anruf da, es ist alles ok, nur meine Schwester hängt in der Arbeit fest, die Straßen sind zu....
Leider kam es dann in der Zukunft so wie ich es nach den ersten Bildern befürchtet habe.
Angst habe ich nicht mehr und auch nicht weniger als früher. Schicksal ist das was das Leben einem bietet. Ich war mehrfach in La Ghriba auf Djerba, an der Jimbaran Beach in Bali., neun Monate vor dem Tsunami in Khao Lak und genau 6 Wochen vor dem Tsunami in Triconmalee an der Ostküste von Sri Lanka. In zwei Wochen geht es für eine Woche nach Hurghada.
Dir Salvamor werde ich heute nicht gratulieren! aber mach weiter so....
MfG Rainer
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Ich habe damals bei der Kranich-Airline im Call Center gearbeitet. Wir hatten gerade neue Kollegen im Coaching. Intern kam dann kurz vor Feierabend die Meldung ein Flugzeug wäre in ein Hochhaus geflogen. Wir dachten erst es wäre eine kleine Maschine und dann ging es Schlag auf Schlag. Gesehen hatte ich es im Fernsehn noch nicht. Es wurde einer im Pausenraum aufgestellt und die Kollegen haben dann erzählt was passiert ist. An der Hotline war natürlich die Hölle los. Wir haben alle Überstunden gemacht und es war echt hart. Ich kann mich noch daran erinnern als ob es gestern war, meine Hände zittern jetzt richtig. Ich weiß noch wie ein RSB angerufen hat und voll am meckern war, weil wir nicht sagen konnten ob am nächsten Tag Flüge in Richtung USA gehen würden oder nicht. Schrecklich! Abends habe ich dann mit einem netten Bekannten telefoniert, der mir empfohlen hatte den Fernseher nicht anzumachen. Ich habe am nächsten Tag erst die Bilder gesehen. Die restlichen Wochen im Coaching waren sehr extrem. Viele Anrufe von Leuten die zurück in die USA wollten oder welche die von den USA zurück nach Deutschland wollten usw. Wir wurden dann sogar von psychologisch betreut. Für die neuen, jungen Kollegen war das eine sehr emotionale und extreme Situation.
ich bin ca. 2 Monate nach dem 09/11 mit einer amerikanischen Airline über die USA nach Australien geflogen, das Gefühl war sehr mulmig.
Der Bekannte mit dem ich damals telefoniert hatte und der mich immer wieder aufgebaut hat, ist heute mein Mann. Der 09/11 hat uns näher gebracht. Wir fliegen mindestens 1x im Jahr in die USA und haben auch dort in Las Vegas geheiratet.
Die Bilder kann ich mir heute noch nicht ohne weinen im TV ansehen, das Lied von Enya kann ich auch nicht hören. Dokus über den 09/11 schaue ich mir nicht an.
Nächstes Jahr fliegen wir nach New York und wollen auch zum Ground Zero. Da muss ich viele Taschentücher mitnehmen, mein Mann auch. -
Hallo,
ich war vor dem Fernseher gesessen und habe mir eine Tierdoku angeschaut. Mittendrin, wird die Sendung unterbrochen, und ich sehe die schrecklichen Bilder. Ich konnte zuerst gar nicht realisieren was da geschah! Bis ich dann begriffen habe ! Den ganzen Abend haben wir dann die Ereignisse verfolgt. Einfach schrecklich!
Gruß
Birgit -
Ich war arbeiten u. habe es von Kollegen in der Klinik erfahren. Habe mir erst nichts genaues vorstellen können, da ich mich fragte wie so was gehen soll. Abends vorm Fernseher habe ich es dann gesehen. Wir waren mehr als geschockt. Entsetzen darüber was passiert ist, wieviele Leute Ihr Leben lassen mußten, auch solche die helfen wollten wie Feuerwehr u. Rettungsdienst. Da ich auch Feuerwehrmann bin war das Entsetzen u. die Gedanken im Nachhinein noch vertiefter als vorher u. hält bis heute noch an.
lg -
Ich stand in der Küche und bereitete das Abendessen vor. Das Radio lief so nebenbei und so hörte ich irgend etwas von einem Flugzeug , das ins World Trade Center geflogen wäre. Ich dachte noch, da hat sich ein kleines Sportflugzeug "verflogen" und eine Schramme ans Hochhaus gemacht. Kurz darauf brach die Musik gänzlich ab und eine genauere Reportage fing an. Da erst bin ich zum Fernseher gerannt und habe ihn angemacht.....und habe den Platz davor erst spät in der Nacht wieder verlassen, geschockt und entsetzt. Mein Mann und ich konnten noch lange nicht einschlafen.
Unser Urlaubsverhalten hat sich dadurch nicht geändert. Aber ich habe seitdem jedes Verständnis für gründlich Kontrollen und Sicherheitsmaßnahmen.
Wenn ich heute die Bilder im Fernsehen sehe, packt mich das Grauen nach wie vor und macht mich sprachlos. Verstehen kann man das Alles nicht.
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Hallo!
Wir zogen an dem Tag um. Ich hatte gerade alle Elektrogeräte angeschlossen, als meine Schwägerin mir zurief, da sei "ein Sportflugzeug in New York verunglückt".
Uns wurde dann schnell klar, dass da mehr passiert sein mußte. Als das 2. Flugzeug gemeldet wurde, habe ich dann endgültig den Fernseher eingeschaltet und alle weiteren Einräumarbeiten verschoben.
Ich kniete auf dem Teppich (ohne Möbel, die waren noch nicht da) und habe nur geheult, geheult, geheult... - war wirklich bisher der schlimmste Tag in meinem Leben.
Wir waren seitdem nicht mehr in Amerika und fliegen in gut 7 Wochen zum ersten Mal wieder hin (vorher mindestens alle 2 Jahre). Bin schon sehr gespannt, ob sich viel verändert hat, leide aber immer noch, wenn ich - wie momentan - die Bilder von damals wieder sehen...
LG
Barbara
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Ich kam damals gerade aus der Schule als ich meine Mutter mit Hand vor dem Mund auf der Couch sitzen sah, ich sah sie nur an und meinte was guckst Du dir denn da wieder für einen Film an...aber sie reagierte gar nicht bis ich dann sah dass es ganz einfach RTL Nachrichten waren und dann habe ich mit den ganzen tag bzw Wochen vor dem Fernseher gesessen.
Swimfan
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ich war gerade zu hause angekommen und kurz mails etc. durchgesehen. Auf dem Ticker kam die erste Meldung durch, Fernseher an und ...
Als erstes dachte ich, es hat die richtigen getroffen. Amerika als Hypermacht muss sich ja nun überall einmischen um deren Ziele zu verfolgen und ist dadurch eine Zielscheibe.
Später habe ich an die Menschen gedacht. Einfach so durch Fanatiker ermordet, ohne dass sie sich aktiv an den Kriegen beteiligt hatten, nur geduldet?
Ich dachte an die Familien und Angehörigen, was die jetzt durchmachen müssen...Heute denke ich, dass alles vermeidbar gewesen wäre, denn wer angreift wird oft auch angegriffen. Getroffen werden eh die falschen Menschen, die die nichts damit zu tun haben...
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ich hörte zuerst im auto-radio von den geschehnissen am 11.9.
zunächst war ja noch nicht klar, daß es ein terror-schlag war und so erfuhr ich das ganze ausmaß abends im TV: ich weiß noch genau, daß ich bis tief in die nacht wie gebannt vor dem fernseher gesessen habe und ich auch die folgenden tage ständig radio oder TV anhatte.
mein urlaubsverhalten hat sich nicht verändert, allerdings ist die sensibilität auf alle eventualitäten schon gestiegen. vor der WM in deutschland hatte ich beispielsweise schon den ein oder anderen gedanken, daß dies doch ein grauenvoll-perfekter anlass für weitere anschläge wäre. und im nachhinein stellte sich dann ja auch die sache mit den kofferbomben an bahnhöfen heraus.momentan schau ich mir wieder einige berichterstattungen zum jahres-gedenken des 11.9. an und ich habe jedesmal gänsehaut.
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Ich war am 11.09.01 zu Hause und hörte die Meldung im Radio. Ich konnte es fast nicht glauben, und hab dann den TV an gemacht. Wenn ich die Bilder wieder sehe, und daran denke, was passiert ist, bin ich immer noch total geschockt.
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Hallo,
wir waren am 09. September auf Kreta und genossen unseren ersten gemeinsamen Urlaub. Das mit dem Anschlag haben wir mitbekommen als wir in der Hotellobby auf den Fernseher starrten. Ich glaube ich hätte es garnicht mitbekommen... so war ich in Urlaubsfeeling, dann sagte mein Freund: "Oh mein Gott..." oder so was.
Die Leute waren entsetzt, manche heulten, auch mich hat es zu Tränen erschüttert. Den Urlaub haben wir jedoch weiterhin genießen können.
An unserem Reiseverhalten hat sich nichts geändert, ich glaube allerdings dass meine Flugangst die ich seitdem habe, damit zu tun hat. Besonders vor dem Rückflug damals hatte ich große Angst, und ich kann nicht behaupten, dass wir sonderlich mehr kontrolliert wurden...
Allerdings wurde uns schon anders, als der Pilot kurz vor der Landung noch einmal richtig durchstartete und den Flieger hochzog. Fazit: Warteschleifen!New York an sich würde mich als Reiseziel schon mal reizen, aber mit all den Sicherheitsbestimmungen usw. was ja jetzt wiedermal verschärft wird dank der Sache in London... da muss ich wohl noch einige Jährchen warten.
Nach Ägypten möchte ich schon immer mal, aber auch dies gehört zu den Zielen die ich vorerst nicht bereisen werde, wegen der Terrorgefahr und weil ich mich in meinem Urlaubsland frei bewegen möchte.Viele Grüße
Soluna -
Meine Frau und ich kamen von der Arbeit nach Hause.
Ich hatte bereits eine Flasche Sekt geöffnet, wir wollten gerade auf den Geburtstag von meiner Frau anstossen.
Der Fernseher lief im Hintergrund, da kam plötzlich die Meldung von dem schrecklichen Ereignis.
Wir kamen dann vom Fernseher nicht mehr weg. Der Abend war sehr getrübt.Nun sagen alle Leute, die meine Frau kennen, sie hat am 9/11 Geburtstag.