Landungsangst
-
Servus Miteinander!
Zugegeben klingt mein Problem echt komisch, aber ich habe einfach immer Angst vor der Landung. 1990 sind wir in die Türkei geflogen und da wurde es mir bei der Landung so übel das ich mich übergeben musste. Zwar hatte ich das Brech- Problem seidem nicht mehr aber sobald wir in den Sinkflug gegen wird mir mulmig im Bauch und ich denke immer nur daran nur die weiße Tüte nicht benutzen.... Am Boden bin ich dann sofort wieder gut darauf und rede und rede . Wer von Euch hat vielleicht das gleiche Problem oder kennt irgentwelche Mittelchen die helfen Können.
Danke im voraus -
Hallo Strandbiene,
dein Problem kenn ich...hat mein freudn uch immer...er kaut dann einfach wie wild kaugummi und lenkt sich mit allemmöglichen ab...mp3 player und all so etwas...ob´s wirklich hilft kann ich von mir aus jetzt natürlich nicht sagen aber er is zumindest schon mal viel ruhiger

wer weiß mit was für einer maschine ihr 1990 geflogen seit...aber heute is das doch eh alles nicht mehr so wacklig...viel glück und schönen urlaub bzw. trockene Landung... -
"curiosus" wrote:
...nicht mehr abheben, dann auch keine Landung und keine Angst
Du bist ja richtig Witzig ha ha
-
Servus kati-ef!
Wir sind damals mit Condor geflogen und bei der Landung ist die Maschine nochmal richtrig hochgehüpft. Außerdem ist auch oft ein Problem wenn das Flugzeug sehr schnell nach unten geht. -
"Strandbiene" wrote:
Du bist ja richtig Witzig ha ha...trag es mit Humor, vielleicht helfen die "Scheiss-egal-Pillen" (Reisetabletten), die viele vor dem Start sonst nehmen? Ist doch vermutlich das gleiche Problem, oder?
P.S. ein bischen Spass muss schon erlaubt sein

-
das ist durch das Denken an deinen 90er Flug.
Denk an was anderes. Unterhalten und ablenken, dann ist auch das Druckausgleichproblem gleich gelöst, das Viele haben!
Ich halt auch nichts von den Tablettli, alles nur Mache!
Öfter fliegen, dann wirds Routine, denn runter kommen`s ja bekanntlich Alle

-
@Strandbiene, ich hab das gleiche Problem, nur bei mir ist es der Start.
Ich sch*** mir fast in die Hose, vor lauter Angst. Red mir totalen Blödsinn ein und flipp fast aus, wenn der Kapitän nicht endlich sagt, "hallo, hier spricht ihr Kapitän sowieso....".
Meine Rituale:
Alle Sorten von Kopfhörer. Einer passt bestimmt, so lange bis ich einen kaufen kann der mich zu der Musik führt die mich ablenkt.
Egal was da läuft Opern, Hiphop oder Comedyquatsch. Hauptsache ich bin abgelenkt.
Wenn´s zur Landung geht, habe ich komischerweise überhaupt keine Angst mehr. Ich warte auf das klicken der Räder. Bin total begeistert von dem Blick aus dem Fenster, den ich beim Start extrem vermeide und wenn ich dann aussteige, frage ich mich immer, "man...vor was hast du jetzt wieder solche Angst gehabt, das war doch total riesig".
Reisetabletten habe ich natürlich auch dabei. Nehme sie aber nicht.
Der absolute "Bringer" sind Tavor, da ist die Angst total weg. Die kriegst Du aber nur auf Rezept.
Vielleicht was für Dich?
lg
Brigitte -
Ich bin auch ein "kleiner Angsthase" im Flugzeug- fast unglaublich, wenn man bedenkt, wie oft ich in meinem Leben schon in der Weltgeschichte herumgeflogen bin.
Es war alles bestens bis zu einem für mich schlimmen Erlebnis mit Air France in den späten 90ern.
Seither brauche ich "ein wenig Hilfe"- ich nehme Normoc!
Das ist ein Mittel, was es nur auf Rezept gibt, die Tabletten sind stäbchenförmig mit Einkerbungen, so dass man ganz leicht immer mal wieder ein Viertelstück nehmen kann, wenns nötig ist.
Mein Hausarzt (selber begeisterter Pilot!) hat sie mir empfohlen.
Die Packungsbeilage sagt zwar viel mehr an Anwendungsdosis, aber soviel brauche ich nicht.
Ich nehme kurz vorm Abflug ein halbe Tablette, das stellt mich etwas ruhiger.
Kurz vor der Landung brauche ich meistens nochmals ein Teilstückchen (kommt natürlich auf die Dauer des Fluges an!).
Dieses Jahr Pfingsten sind wir geflogen FRA- Atlanta-Tampa-Toronto-New York, FRA.
Ich habe alles in allem nur 2 Tabletten gebraucht (also 8 Teilstücke).
Das ist gut!
Ich hoffe, ich brauche immer weniger.....P.S. Ich HASSE es aber immer noch, aus dem Flugzeugfenster zu sehen, das brennende Triebwerk der Air France damals hat mir gereicht!
Ich sitze immer nur am Gang und versuche, so teilnahmslos wie nur möglich während des Starts und der Landung auf den Vordersitz zu schauen....
Mein Mann kennt das schon!
Innerlich lacht er bestimmt - er ist schon zu Prä-Düsenjetzeiten geflogen- aber er lässt es mich nicht merken und hält immer meine Hand.... -
Servus, es ist ja nicht so das ich seid 1990 nicht mehr geflogen bin sondern bis auf 3 mal jedes Jahr. Sind auch schon auf Bali geflogen das war wirklich super ich hatte auch keine Probleme . Aber jetzt wo ich 2 Kinder habe und mich wärend des Fluges um mind. eins davon kümmern muß, kann ich mich auch nicht in Ruhe auf die Landung sellisch vorbereiten. Denn ich weiß ja selber das das von mir eine reine Kopfsache ist.

-
Naja, Angst vor der Landung an sich habe ich nicht wirklich. Dafür bin ich auch schon sehr oft geflogen, was ich sonst sicher nicht wäre.
Mein Problem bei der Landung ist mein schlechter Druckausgleich (wegen Nasenschleimhautverkrümmung, daher sehr stark!). Ist schon vorgekommen das ich 2 Tage nur noch zu 40 % auf einem Ohr gehört habe. ich habe das Problem mit dem Druck aber halbwegs in den Griff bekommen, seitdem ich vor dem FLug ein starkes Nasenspray nutze. Ist zwar die Hölle für die Nasenschleimhaut, aber es hilft wirklich sehr gegen den Druck.
-
das heißt Nasenscheidewandverkrümmung. Da kannst abhelfen.
Wurde bei mir vor 5 Jahren operiert und seither spitze!
Hab viel durch den Mund geatmet, da schlecht durch Nase Luft erhalten und seit der OP alles super!
-
Ich fliege für meinen Leben gern. Habe sogar schon Fallschirmsprünge gemacht (allerdings Tandem). War (fast) das schönste, was es gegeben hat.
Deshalb kann ich es gar nicht nachvollziehn, dass man Angst vorm Fliegen hat. Hatte aber auch mal einen Bekannten, dem es so ging und er saß wie ein Lineal beim Start und Landung im Sitz.
Würde gerne helfen, weil es ja schade ist, wieviel Ihr verpasst.
Ist glaube ich, wie beim Achterbahnfahren. Manche haben panische Angst und andere kriegen nicht genug. Leider habe ich hier kein Heilmittel.Lieben Gruss
Marion -
Beim Achterbahnfahren ist man aber nicht 10 000 Meter vom Boden wech

Bin auch schon viel geflogen,(auch mal die Treppen runter
),habe aber nach wie vor einen heiden Respekt vor Flugzeugen.
Der Start und die Landung sind das schlimmste.
Wobei ich die Landung dem Start vorziehe.
Dann die Enge da drin,kaum Beinfreiheit,das ewige piepen usw.
Für mich unangenehm.
Wenn der Flieger im Sinkflug ist,weiß ich wenigstens,dass es bald vorbei ist.Ich bekomme auch immer Schmerzen beim Sinkflug.Manchmal so unerträglich (bei meinem ersten Flug bzw Landung habe ich vor Schmerzen geheult schäm ),dass ich denke,mein Kopp platzt.Ich hebe mir auch die Nase zu und puste den Druck weg,das klappt aber leider nicht immer.Besser gesagt,es klappt immer aber oft nicht über den ganzen Zeitraum bis zur eigentlichen Landung.Naja,oben geblieben is noch keiner.Das ist ja schon mal beruhigend

-
"meinungsfreiheit" wrote:
@exodusdas heißt Nasenscheidewandverkrümmung. Da kannst abhelfen.
Wurde bei mir vor 5 Jahren operiert und seither spitze!
Hab viel durch den Mund geatmet, da schlecht durch Nase Luft erhalten und seit der OP alles super!
Möglich

ALlerdings lebe ich damit nicht unbedingt schlecht. Klar, man atmet zu 80 % durch ein Nasenloch (wenn ich keine nasentropfen nehme), aber irgendwie hat man sich doch nach so vielen Jahren daran gewöhnt.
Das größere Problem ist eben das FLiegen, bzw. der Druckausgleich, aber es geht schon^^ -
kannst beim HNO messen lassen, wieviel Luft durch die Nase einatmest!
Wenig Luft durch Nase = schlechterer Druckausgleich.
Hab auch "Einen" in der Familie, der das machen sollte, aber auch lieber sagt, das geht schon.

-
@exodos
da ich medizinisch tätig bin kann ich Dir trotzdem nur raten Deine Nase mal genaustens untersuchen zu lassen u. ggf. zu operieren. ILst kein Dauerzustand. Habe ich auch gehabt u. wurde daran operiert. Eine völlig andere u. angenehmere Lebensqualität.
LG -
kann Deine Meinung nur unterstreichen. Ein Dauerzustand sollte diese Schweratmigkeit durch die Nase nicht werden, da dann auch irgendwann die Druckausgleichs-Kapillaren zum Innenohr mit betroffen werden und evtl. verkleben könnten. Und das macht dann bei einer Landung verdammt viel AUA. Schleimhaut abschwellendes Nasenspray sollte man nicht über einen längeren Zeitraum verwenden (Beipackzettel!) . Es kann dann genau das Gegenteil davon bewirken wofür es gedacht war (außer ganz stinknormale Salzlösung, die die gleiche abschwellende Wirkung hat), es trocknet nachhaltig die Schleimhaut aus. Und damit ist man sehr Infektionsanfällig.
Salzwasserlösungen kennen alle die an hochgradigem Heuschnupfen oder an Pollenallergie leiden.Gruß Dieter
-
"exodos" wrote:
Naja...also ich atme eig. ausschließlich durch die Nase, es sei denn ich bin erkältet. Deswegen denk ich mal ist es noch nicht so schlimm.Abgesehen davon mag ich keine OP`s an meiner Nase

...sehe ich genauso! Ich habe auch eine Nasenscheidewandkrümmung, und? Meist atme ich durch ein Nasenloch, was mich nicht stört. Mit der Landung/Druckausgleich hatte ich noch nie Probleme, ich gähne und schlucke zweimal und das Thema ist erledigt. Auch ohne OP geht es mir gut.

P.S. Lebensqualität habe ich auch
