Umbuchungsgebühr das gleiche wie Stornokosten?
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Hallo,
eine Frage hätte ich an Euch Kenner der Branche.
In den AGB's der meisten Reiseveranstalter steht ja geschrieben, dass man bei einer Umbuchung meistens nur den einen Schritt wählen kann, nämlich erst stornieren (meistens 20% des Reisepreises) und dann eine Neubuchung.
Nun finde ich das dermassen sinnlos, weil was ist dann der Unterschied zu einer echten Stornierung?
In meinem Fall würde das heissen, die ursprünglich gebuchte organisierte Rundreise geht vom 1.9.-10.9.18 mit Flug, nun möchte ich bei demselben Reiseanbieter einfach eine andere organisierte Rundreise antreten, nämlich vom 16.9.-26.18, auch eine Flugreise, aber eben ein anderes Ziel.
Was haltet Ihr von einer solchen Vorgehensweise? Warum gibt es da nicht mehr diverse Umbuchungsgebühren, so wie früher?
Irgendwie will mir das nicht in den Kopf. Was für einen Schaden hat der Reiseveranstalter, zumal es ja noch ein Jahr bis zum Beginn der Reise Zeit hat?
Viele Grüße -
Reisen in andere Zielgebiete umbuchen, machen nicht alle Reiseveranstalter. Genrell sind Umbuchungs- und Stornogebühren von Veranstalter zu Veranstalter unterschiedlich. Ich nehme an die AGB hast du bei Buchung akzeptiert und dort waren die Bedingungen aufgeführt. Ob nun durch Storno und Neubuchung Kosten entstehen, oder gleiche/ähnliche Kosten durch eine Umbuchungsgebühr ist doch relativ egal, oder?
Ansonsten kann der Veranstalter z. B. Kosten haben, weil deinen Flug bereits gebucht und gezahlt hat. -
Hallo Herr Reise,
Ja klar hat man die AGB's bei der Buchung aktzeptiert, was bleibt einen denn auch übrig?
Aber von der Sache her ist das irgendwie nicht o.k. Umbuchungsgebühren sollten ja auch sein, aber in dieser Höhe? Und meinst Du, dass ein Jahr im Voraus die Flüge schon gebucht sind?
Noch einmal zu meinem Beispiel, die Reise kostet für 2 Personen 5314,00 EUR. davon 20% Umbuchungsgebühren sind 1062,80 EUR. Das ist das was mich stört, weil ich buche ja wieder neu. Im Grunde genommen kann ich da ja auch echt stornieren, da habe ich denselben Effekt. Wenn man wie früher mal pro Person z.B. 150,00 EUR nehmen würde, damit könnte ich noch leben. -
Hallo Herr Reise,
Ja klar hat man die AGB's bei der Buchung aktzeptiert, was bleibt einen denn auch übrig?
Aber von der Sache her ist das irgendwie nicht o.k. Umbuchungsgebühren sollten ja auch sein, aber in dieser Höhe? Und meinst Du, dass ein Jahr im Voraus die Flüge schon gebucht sind?
Noch einmal zu meinem Beispiel, die Reise kostet für 2 Personen 5314,00 EUR. davon 20% Umbuchungsgebühren sind 1062,80 EUR. Das ist das was mich stört, weil ich buche ja wieder neu. Im Grunde genommen kann ich da ja auch echt stornieren, da habe ich denselben Effekt. Wenn man wie früher mal pro Person z.B. 150,00 EUR nehmen würde, damit könnte ich noch leben.@KleinDoris
vielleicht sollte man sich mal überlegen wohin und wann- und dann erst buchen?Nur mal so gefragt.
Für 5 mille würde ich persönlich gänau nachdenken.
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Was dir anderes über bleibt? Woanders buchen wo dir die AGBs besser passen, ganz einfach.
"Wie früher" ist auch gut, denn auch früher unterschieden sich die Stornokosten und Umbuchungsgebühren von Veranstalter zu Veranstalter. Darauf sollte man achten bevor man bucht, wenn man sich nicht sicher ist, lieber abwarten, oder, wie gesagt, woanders buchen, wo die Bedingungen flexibler sind.
Und ja, es kann sein, dass der Veranstalter schon Flüge gebucht hat, wie lange im Voraus diese verfügbar sind hängt wieder von anderen Faktoren ab, genauso wie das Einkaufsverhalten des Veranstalters (Einzelplatzeinkauf oder über feste, eigene Kontingente).
Wenn die Bedingungen bei Buchung bekannt waren, sehe ich persönlich da keinen Diskussionsbedarf bzgl. der Umbuchungsgebühren, ich denke niemand hat dich gezwungen zu den Konditionen zu buchen.
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Hast Du denn schonmal konkret beim Veranstalter angefragt und welcher ist das, man darf ihn hier durchaus nennen?
Ich könnte mir sehr wohl vorstellen, daß man Dir bei einer Reise in dieser zeitlichen Entfernung entgegenkommt, da die Kosten für ihn bisher recht überschaubar sind und vor allem, wenn die alternative Reise sich im gleichen Preisniveau oder gar darüber bewegt.
Grundsätzlich wäre dies dann aber als kulante Lösung anzusehen und ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen, die Buchungskonditionen waren Dir bekannt und kann ich darin auch nichts Ungewöhnliches entdecken. Sollte Storno- = Umbuchungsgebühr sein, der Veranstalter nicht entgegenkommen, da er vielleicht sogar ein X im Namen trägt und sich als wenig flexibel erweist, storniere und achte bei Neubuchung auf Dir genehmere Konditionen.
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Hallo,
danke für Eure sehr konstruktiven Beiträge.
Manches Male ändern sich Lebensumstände oder sonstiges, auch mal für 5 mille.
Das umbuchen was kosten muss, ist mir klar, mir geht es um den Grundsatz.
Weitere Ratschläge dieser Art, wie das hätte ich wissen müssen u.s.w., brauche ich da nicht.
Es hätte ja sein können, dass sich der ein oder andere auch über diese AGB's ärgert, es ist ja auch bei den Flugumbuchungen so. -
Hallo Doc,
danke für Deine Worte.
Nein ein X hat er nicht im Namen. Ich habe jetzt auch keine große Lust, ihn hier zu nennen. Ich werde ihn aber kontaktieren. Mal sehen, was er aus Kulanzgründen zu sagen hat oder auch nicht. -
Und was bringt das, wenn sich auch jemand anders drüber ärgert? Dass man sich hier zusammen ärgern kann? Nix für ungut, aber macht kaum Sinn, oder?
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Hallo Herr reise,
nix für ungut, aber konstruktive Antworten sind mir lieber, so wie es Doc z.B.geschrieben hat.
Lassen wir es also. -
Habe ich ja weiter oben gegeben, hat dir nur nicht gepasst, weil ich nicht auf deiner Seite war.
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Doris, wie gesagt sehe ich es nüchtern betrachtet wie Herr_Reise, würde aber praktisch einfach mal den angeratenen Weg einschlagen (bestenfalls direkt und nicht über einen Vermittler) und fände es schön, wenn Du hier ein Ergebnis mitteilst, viel Glück!
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@Doris
Ich würde mich jeden Fall mit dem RV in Verbindung setzen. Gerade in Hinblick darauf, dass der Reisezeitraum noch weit entfernt ist, kann es durchaus sein, dass man Dir entgegenkommt. Bei all meinen bisherigen Änderungen habe ich lediglich eine Bearbeitungsgebühr bezahlt. Einmal recht kurzfristig sogar sehr kulant für 150 Euro obwohl wir schon im Bereich 2 Wochen vor Abreise waren, allerdings die Reise lediglich um 1 Woche verschoben haben.
Hilfreich ist sicherlich wenn die neu zu buchenende Reise in etwa das Gleiche kostet. Wenn sie wesentlich billiger sein sollte, sehe ich die Chancen eher gering.
Bitte berichte doch wie es ausging. -
Allein wegen des gewählten Unterforums mal einige rechtliche Aspekte:
Im Falle einer Kündigung hat der Veranstalter Recht auf Entschädigung (quid pro quo), den Rahmen der Kosten muss er jedoch darlegen und kann nicht einfach einen pauschalen Betrag fordern.
Keine Ahnung wie KleinDoris drauf kommt, aber ganz sicher sind es - insbesondere bei einem so langen Vorlauf! - nicht obligatorisch 20%. Wird das verlangt so muss es gute Gründe geben - beispielsweise im Voraus zu bezahlende Reservierungsgebühren, die so individuell sind, dass sie keinerlei Weiterveräußerungspotenzial für den Veranstalter haben und demnach das Invest in Gänze verloren gegeben werden muss.Grundsätzlich gilt es einen Anspruch daran zu messen, ob er komplett aufzugeben ist oder (weit wahrscheinlicher!) zum selben oder wenigstens ähnlichen Wert weiterveräußert werden kann.
Falls KleinDoris nun also die Wertstellung 20% sachlich bestreiten möchte, sind die Aussichten auf eine erfolgreiche Einrede nicht eben gering. Namentlich müsste der Veranstalter erklären, weshalb bereits erbrachte Vorleistungen nicht übertragbar sind, demnach an den Vertrag mit bestimmten Personen gebunden und vollkommen wertlos werden im Zuge einer Kündigung.
Denkbar wäre dies beispielsweise für einen Begehungsschein mit einer rein personenbezogenen Berechtigung (zumeist nicht erstattbar bei Verzicht) und möglicherweise noch weiteren sehr spezifischen Eigenschaften der Reise, über die KleinDoris leider keine näheren Angaben macht und daher nur "raten" aber nicht "beraten" zulässt.
Ich klemme mir mal weitere Mutmaßungen, aber i.d.R. sind Umbuchungen bei einem so langen Vorlauf mit einer geringen Gebühr (ca. 30€) möglich und werden nur tatsächliche Mehrkosten berechnet.Mich haben die Verallgemeinerungen im Eröffnungsbeitrag gestört, daher der Widerspruch.
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Hallo,
danke für Eure Antworten.
Nein, ich habe nicht gemutmasst, sondern die AGB's des Veranstalters gelesen. Und darin steht nun mal, dass im Falle einer Umbuchung der Punkt der Stornierung (also 20%) trifft und dann eine Neubuchung. Was ich nun wirklich bezahlen muss, weiss ich bis jetzt noch nicht.
Ich halte Euch aber auf dem Laufenden, bin noch in Gesprächen mit dem Veranstalter.
Mir ging es in diesem Thread eigentlich nur um das Grundsätzliche dieser AGB's von sehr vielen Reiseveranstaltern und welche Erfahrungen Ihr da eventuell gemacht habt. -
Kleines Update,
ich konnte unproblematisch und kostenlos auf eine neue Reise umbuchen, obwohl diese nicht so teuer war wie die alte.
Ich finde dieses Vorgehen natürlich sehr kundenfreundlich und man fühlt sich als Kunde sehr gut betreut.
Damit können wir den Thread zum Akten legen. -
Hallo,
danke für Eure Antworten.
Nein, ich habe nicht gemutmasst, sondern die AGB's des Veranstalters gelesen. Und darin steht nun mal, dass im Falle einer Umbuchung der Punkt der Stornierung (also 20%) trifft und dann eine Neubuchung. Was ich nun wirklich bezahlen muss, weiss ich bis jetzt noch nicht.
Ich halte Euch aber auf dem Laufenden, bin noch in Gesprächen mit dem Veranstalter.
Mir ging es in diesem Thread eigentlich nur um das Grundsätzliche dieser AGB's von sehr vielen Reiseveranstaltern und welche Erfahrungen Ihr da eventuell gemacht habt.Hallo KleinDoris,
es ist natürlich sehr erfreulich, dass alles letztendlich zu deiner Zufriedenheit abgelaufen ist. Ich möchte aber nochmal auf dein vorletztes Posting zurückkommen, in dem du schreibst:
@KleinDoris sagte:AGB's des Veranstalters.... Und darin steht nun mal, dass im Falle einer Umbuchung der Punkt der Stornierung (also 20%) trifft und dann eine Neubuchung... Mir ging es in diesem Thread eigentlich nur um das Grundsätzliche dieser AGB's von sehr vielen Reiseveranstaltern und welche Erfahrungen Ihr da eventuell gemacht habt.
Wenn das so in den AGB steht, so mag dein Veranstalter zwar kein X im Namen haben (haben auch nicht alle dynamischen), es ist jedoch kein "normaler", der eine Umbuchung zu 30 bis 50 € / Person anbietet und eben nicht auf den jeweils in Frage kommenden Stornierungssatz hinweist. Und von diesen "normalen" Veranstaltern gibt es noch so einige...
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Wie wäre es damit, ihn einfach mal zu benennen, wenn er so kundenfreundlich reagiert hat?! Man muß ja nicht immer nur über Veranstalter bei Negativerfahrungen schreiben, sondern kann sie durchaus auch mal lobend mit Namen erwähnen...
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Hallo doc,
ja klar kann ich machen, es war der eberhardt travel.
Es ging ja hier um eine Umbuchung, wie es natürlich bei einem Storno ausgesehen hätte, wage ich zu bezweifeln.
Aber positive Erfahrungen stärken natürlich das weitere Buchungsverhalten bei diesem Anbieter. -
@KleinDoris
eberhardt-travel... Meintest du vielleicht bei Umbuchung (nur durch einen Rücktritt möglich) 25% bis vier Wochen vor Reisebeginn ?
20% find' ich nämlich nicht in den AGB.