Malariaprophylaxe in Kambodscha nötig? WICHTIG!!
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Hallo allerseits!
Wir fliegen nächsten Freitag nach THailand, machen auf unsrer 3 wöchigen Reise 3 Tage Zwischenstop in Angkor Wat und fahren dann runter nach Koh Chang. In Kambodscha soll die medizinische Versorgung ja nicht so toll sein...
Ist eine Malariaprophylaxe nötig? Oder reichen Mückenschutzmittel?
Wie heißt Malarone in Thailand falls wir es dort kaufen wollen? Gibt es das Rezeptfrei? Wieviel kostet es?
Wäre über eine schnelle Antwort froh, damit ich mir das nicht auf den letzten Drücker überlegen muss
Viele Grüße,
bumblebee
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Nächsten Freitag?
Und da beschäftigt Ihr Euch JETZT mit dieser Frage??Sorry, aber dafür fehlt michdoch ein wenig das Verständnis.
Am besten Ihr sucht einen Tropenmediziner oder reisemedizinisch erfahrenen Arzt auf und lasst Euch beraten!Gute Reise!
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Hallo zusammen,
denke ich auch das die Frage reichlich Spät kommt.
Also schnell zum Tropenmedinziner.Und schau mal unter
www.crm.de .
Lg Turtle 1994 -
Ob eine Malaria-Prophylaxe erforderlich ist oder Stand-Bye ausreicht und welche Mittel ggf. indiziert sind, kann einem heute jeder Hausarzt oder Apotheker sagen. Dazu muß ich nicht zu einem Tropenmedinziner reisen. Was sollen denn die Menschen machen, die keinen Tropenmediziner in erreichbarer Nähe haben? Von Aschaffenburg nach München oder von Nienburg nach Hamburg reisen?
Wir bereden das immer mit unserem Hausarzt. In einem Fall war er unsicher, da hat er einen Kollegen, der sich mit Tropenmedizin besser auskennt, angerufen und um seinen Rat gefragt.
Also, ich würde sagen: Keine Panik und bitte den Hausarzt fragen! Dazu ist noch Zeit genug!
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ein tropeninstitut hat in der regel ein telefon, man muß also nicht unbedingt hin. anruf genügt. und ich wage zu bezweifeln, daß sich der "normale" hausarzt explizit auskennt. und ob es noch früh genug ist zweifle ich ebenfalls an, da mit mancher prophylaxe 2 wochen vor reisestart begonnen werden muß.
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Wenn ich mich auf meinen Hausarzt verlassen hätte
na dann gut`Nacht!
Und wer sich ein bisschen damit beschäftigt weiß das man sich bei jedem Tropeninstitut auch online beraten lassen bzw., wie showgirl schon schrieb, anrufen kann!Zeit genug bis nächsten Freitag?Toller Tipp :?
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Für 3 Tage Angkor Wat so ein Aufstand? Man sollte schon die Verhältnismäßigkeit der Mittel beachten!
Wenn ich 3 Wochen nach Zentral-Afrika fliege, mag es gerechtfertigt sein, vorher ein Tropeninstitut zu kontaktieren, aber nicht für einen Kurztrip nach bzw. Zwischenstopp in Angkor Wat (Kambodscha).
Übrigens, ca. 90% der Ansteckungen mit Malaria erfolgen in Afrika.
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Jeder Hausarzt hat eine Tabelle bzw. Informationen, in welchem Land welche Impfungen zu empfehlen sind. Wenn ich mich auf meinen Hausarzt nicht verlassen kann, würde ich doch da nie wieder hin gehen. Was will der denn machen, wenn ich mal krank bin. Falsches Antibiotika aufschreiben?

Ich fliege nächstes Jahr für drei Tage nach Kambodscha und werde sofern keine neuen Erkenntnisse auftreten keine Malaria-Prophylaxe nehmen.
Neben Malaria kann man sich noch ganz andre Sachen in solchen Ländern holen, aber man bleibt ja eigentlich in touristisch erschlossenen Gebieten. Außerdem ist die Vorbeugung von Insektenstichen die beste Vorbeugung überhaupt. Meines Wissens nach helfen die Prophylaxemittel auch nur, das Risiko an einer schweren Malaria zu erkranken. 100%igen Schutz gibt es nur durch zu Hause bleiben.LG
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So ist es, sakuranohana!
Ein Freund von uns hat acht Jahre als leitender Verkaufsdirektor der NL Hong Kong eines großen deutschen Chemieunternehmens intensiv den gesamten südostasiatischen Raum bereist. Wir haben ihn gefragt, wie er es mit dem Schutz gegen Malaria hält, bevor wir nach Vietnam in Urlaub gefahren sind. Er hat nie irgendetwas genommen, obschon er nicht nur in klimatisierten Büros verkehrte, sondern auch Fabriken "mitten im Busch" besuchte. Er sagte (sinngemäß
"Als Chemiker weiß ich, daß ich, wenn ich irgendwo im Körper durch die Einnahme eines Mittels ein Loch stopfe, woanders im Körper ein Loch aufreiße, das dann wiederum Angriffsfläche für andere Viren oder Bakterien bietet. Ich verzichte sowohl auf Prophylaxe als auch auf Stand-bye-Mittel. Wenn ich Symptome bemerke, bin ich schnell im nächsten Krankenhaus, und die Leute dort kennen sich dann wirklich mit der Materie aus.
Im übrigen schütze ich mich sehr sorgfältig mit (einheimischen!!!) Repellentien."Ich denke aber, jeder sollte es so handhaben, wie er es mit seinem Gewissen vereinbaren kann.
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Einheimische Insektenschutzmittel helfen bei mir gar nicht, ich ziehe mit denen genau so viele Mücken an wie ich es ohne Schutz tue (und das sind verdammt viele). Sollte jeder ausprobieren, bei mir persönlich hilft nur Autan.
Man stopft seinen Körper ohnehin schon mit genügend Impfstoffen, Medikamenten und Schadstoffen zu. Ein Bekannter hat sich trotz Malaria-Prophylaxe mit eben dieser infiziert. Er hat nach der Einnahme nicht mehr auf Mückenschutz geachtet. Für mich völlig unverständlich, da man sich durch Mückenstiche nicht nur mit Malaria, sonder auch mit Filariose, Dengue Fieber oder Gelbfieber anstecken kann. -
Mensch, dass hat sich ja zu einer richtigen Diskussion entwickelt

Danke, für die vielen, interessanten Antworten!!
@ kleiner Hase, Turtle, Showgirl:
Ich beschäftige mich keineswegs erst seit gestern mit der Frage. Die kam bei mir schon vor ca. 6-8 Wochen auf. Ich informierte mich ausgiebig im Internet, bei befreundeten (angehenden) Pharmazeuten und in der Apotheke meines Vertrauens. Auch schrieb ich eine e-Mail an einen Experten. Die Antworten waren recht unterschiedlich.
Klar war danach für mich, das wenn dann nur Malarone für mich in Frage käme, und damit fängt man lediglich 1 Tag bevor man in das "verseuchte" Gebiet reist an. D.h. ich weiß dass es nicht zu spät ist, das noch zu klären.Eigentlich wollte ich nichts mitnehmen. Doch nun bin ich wieder über einige Artikel, wenn auch älteren Datums, gestolpert die mich wieder ins Grübeln brachten, deswegen nochmal meine Frage hier, speziell wegen Kambodscha, wo die medizinische Versorgung nicht so gut sein soll wie beispielsweise auf Koh Chang und in Bangkok.
@salvamor, sakuranohana:
Das war eben genau mein Gedanke. Was bedeutet "mittleres Malariarisiko". Wieviele infizieren sich tatsächlich?? Die Einheimischen werden wohl kaum dauernd Prophylaxemedikamente schlucken um nicht zu erkranken.Ich bin nur einfach etwas unsicher. Malarone ist von den Prophylaxemitteln noch das verträglichste, aber auch das neueste.
Sakura, du schreibst, die Einheimischen Repellentien helfen bei dir nicht, andere schreiben genau das Gegenteil, die aus Deutschland helfen nicht, dann ist das noch so ein Punkt der mir Sorgen macht: Ich kann schlecht 10 verschiedene kaufen und mich mir allen einsprühen

Es gibt ja Anti Brumm forte (DM glaub ich), Autan (Apo), und diverse in Thailand wovon einige sogar giftig sein sollen, dann noch die Bioprodukte, bei denen auch fraglich ist ob die wegen dem Gestank nicht mehr die Menschen als die Mücken fernhalten
Tja, die anderen Impfungen haben wir schon, Tetanus, Diphterie, Polio, Hepatitis A+B.
Fehlt noch die Frage nach geeigneten Sonnenschutz, dann wäre alles paletti....
Schwere Entscheidung.Wie stehts mit Malaria-Schnelltests? Hat jemand sowas probiert?
Viele Grüße,
bumblebee
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Wie die einheimischen Schutzmittel helfen, muss jeder selbst heraus finden (war bei mir eine sehr juckende Erfahrung :?), aber wenn Autan o.ä. in Deutschland bei dir hilft, nimm es auf jeden Fall mit!! Und ein Mückennetz für das Zimmer. So ist man im Schlaf geschützt.
Die Sache ist die: Wenn man tagsüber in der Sonne und nicht in schattigen Wald- oder Sumpfabschnitten rumläuft, ist die Gefahr gestochen zu werden sehr gering. Eine lange, helle Hose ist auch nicht schlecht. Die Mückenzeit fängt nach Sonnenuntergang an.
Selbst wenn man an Malaria erkrankt, muss das nicht zum Tode führen. Hab mal nachgeschaut, jährlich erkranken in Deutschland ca. 900 Menschen an Malaria, fast alle waren in Afrika. Davon sterben nicht mal 1%. Und wie gesagt, Mücken sind nicht nur bei Malaria ein Problem, die von mir oben aufgeführten Krankheiten können auch über Mücken verbreitet werden. Mückenschutz ist das wichtigste. Ob man Medikamente nehmen will, sollte jeder selbst entscheiden, ich tue es nicht.
Schnelltests sind auch nicht wirklich 100%ig genau, da sie auf gebildete Antikörper reagieren, da können Fehler auftreten, weil z.B. die Inkubationszeit noch nicht vorüber ist.
LG
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Ich habe leider keine Ahnung wie Mückenschutzmittel bei mir wirken, hab sowas noch nie benutzt...
Dann werd ich wohl Anti Brumm forte von hier mitnehmen, da noch was kaufen und schaun müssen was besser wirkt bei mir und meinem Freund... Will nur nicht da unten so Chemiehammer erwischen, einiges soll ja auch sehr giftig sein!?So Mückenschutz muss auf der Haut überall aufgetragen werden, oder?? Sprich wenn ich Söckchen und ne lange Hose anhab (die liegt ja auch nicht super eng an) dann schmier ich mich bis zum Knie ein, die Hände und Arme bis zu den Schultern, Hals, Gesicht auch??, Nacken, Bauch falls die da noch Platz finden?? Oder reicht es grob zu schmieren?
Kenn mich da echt null aus...
LG
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Ist vielleicht von Mittel zu Mittel verschieden, aber es steht bei allen dabei. Ich nehme Autan und das Zeug stinkt so dermaßen, dann ich mir keine Sorgen mache, wenn ich mal was vergesse.
Socken in Kambodscha, bist du noch zu retten?
Die Füße sind mit das wichtigste, da diese die Mücken magisch anziehen, und man hat im Urlaub eigentlich doch offene (!) Schuhe an. Lange Hose ist gut, leicht und hell sollte sie sein. Ist übrigens auch tagsüber besser als jede kurze Hose. Gesicht lasse ich immer aus, ich merke ja, wenn mir so ein blödes Mistvieh (sorry, steh mit denen auf Kriegsfuß) vor dir rumfliegt. Und im Schlaf können mich die Biester auch nicht erwischen, Mückennetz.
Aber mach dich bloß nicht verrückt, wenn du mal gestochen wirst, die Gefahr dich dann mit einer Tropenkrankheit zu infizieren istnicht serh hoch. Ich fliege seit mehr als 6 Jahren in solche Gebiete, habe genrell (trotz Schutz) 5 Mückenstiche pro Urlaub und bin Kerngesund. Und das bei mindestens 2 "Gefahrenurlauben" pro Jahr.
Ich schütze mich so gut es geht, wenn dann doch mal was passiert, dann ist das schlimm, aber ich muss mir keine Vorwürfe machen. Denn auch eine Prophylaxe ist kein absoluter Schutz. -
"sakuranohana" wrote:
Socken in Kambodscha, bist du noch zu retten?
Die Füße sind mit das wichtigste, da diese die Mücken magisch anziehen, und man hat im Urlaub eigentlich doch offene (!) Schuhe an.Wie meinst du das jetzt? Steh grad etwas auf dem Schlauch

Unbedingt Socken oder zusammen mit Mückenschutzmittel oder auf keinen Fall Socken sondern nur das Mückenmittel?Danke für deine Ausführlichen Antworten!
Was kann man eigentlich gegen Sandfliegen tun, sollten uns welche begegnen?LG, bumblebee
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Sandfliegen?? Entweder bin ich denen noch nie begegnet oder es ist das gleiche wie Sandmücken, aber die kommen eher im Mittelmeergebiet vor.
Also zu den Socken, es ist heiß in Kambodscha (genauso wie im Rest Südostasiens, meistens jedenfalls), da stimmen wir überein, oder? Da zieht man dann doch keine Socken an, bitte auch nicht in offenen Schuhen!!!!! Auch abends wird es da nicht wirklich kühl, also nix von wegen Pulli oder Socken. (Socken tragen aber auch nur Deutsche im Urlaub, du bitte nicht!! ;)) Wenn man abends ohne Socken rausgeht, dann diese ordentlich mit Schutz einsprühen, wie gesagt, diese Viecher lieben Füße.
Macht euch nur nicht verrückt, wenn ihr vorsorgt, dürfte nix passieren. Man kann sich mit solchen Sorgen auch einen Teil der Urlaubsfreude nehmen. Wäre doch schade.

LG
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Sorry, das kenne ich nicht, aber wenn man abends eh lange, helle Hosen trägt, braucht man auch nicht so viel Mückenschutz. Man sollte es ja auch nicht übertreiben, denn ich weiß nicht wie gut so was für die Haut ist. Aber ich bin mal mutig und würde sagen 2 für 2 reichen, denn mit Hosen müsst ihr euch Füße und Fesseln eincremen, ebenso wie Arme, Nacken und evtl. andere freiliegende Körperstellen. Wenn ich das mal mit 150ml Sonnencreme vergleiche, müsste das reichen. Es sei denn ihr lauft halb nackt in den Mückenländern
herum, dann braucht ihr mehr...