Aus SA zurück...wohin als nächstes..?
-
Hallo in die Runde...
Sind gerade nach 3,5 Wochen SA zurück und es war einfach traumhaft...
Auch dank der vielen tollen Tipps hier hatten wir einen wunderschöne Zeit dort.
Nun sind wir schon wieder an der Planung für Nov 2018.
Dachten, zwei Orte an der Gardenroute zu wiederholen und dann würden wir uns
gerne die Victoriafälle anschauen..Dort vlt noch eine Safari machen...ßß
Botswanna würden wir auch gerne mit einpacken...dann müsste man aber wohl SA
weglassen...
Was meint ihr dazu???
LG Anke -
Hallo @anke1029!
Gartenroute und Vicfalls kann man natürlich machen, es gibt Flüge ab RSA (Durban, Port Elisabeth, Kapstadt, via Johannesburg) nach Victoria Falls in Simbabwe. Denkt daran, dass die Entfernungen in Afrika riesig sind. In Botswana gibt es sehr wildreiche Tierschutzgebiete, in der Nähe der Vicfalls befindet sich auf botswanischer Seite der Chobe NP, meiner Meinung nach der wildreichste Park im südlichen Afrika, mit riesigen Elefantenherden (ca.30000 Tiere) am Chobe-River. Oft kann man Jagden von Prädatoren live erleben. Aber auch das Okavango-Delta kann man mit dem Boot erkunden. Moremi ist sehenswert und von Maun aus kann man mit kleinen Flugzeugen das Delta von oben aus erkunden.
Vor Jahren habe ich mal eine Tour von Johannesburg über die Limpopo-Region (Marakele NP) nach Botswana (Tuli-Block, Nata, Kalahari, Makgadikgati-Salzpfanne, ins Okavango-Delta, danach Caprivi-Strip (Namibia) zurück nach Botswana (Chobe NP bei Kasane) über die Grenze nach Simbabwe (Hwange NP und Zambesi NP, Vicfalls) danach nach Sambia (Liuwa-Plain-NP, Mosi-oa-Tunya NP) und letztendlich zurück nach Simbabwe mit Flug ab Victoria Falls nach Johannesburg (RSA). Dazu habe ich 4,5 Wochen benötigt.Wie schon geschrieben, vieles ist möglich. Je mehr man sich vornimmt und je kürzer die Zeit, um so größer der Stress vor Ort.
Steffen
-
Hallo Anke,
wenn ihr an die Victoriafälle wollt, würde ich persönlich die Gardenroute weglassen. Der Norden Südafrikas, Botswana und Simbabwe haben alle so viel zu bieten, dass ich mir da ne Route zusammen basteln würde. Möglichkeiten gibt's einige. Eine Tour von Johannesburg aus... oder direkt nach Botswana (z.B. Kasane oder Maun) oder VicFalls fliegen und dann dort ne Rundtour...
Was man wissen sollte, ist, dass Botswana, vor allem innerhalb der Nationalparks, ziemlich teuer ist. So günstig, wie teilweise in Südafrika, kommt man da nicht weg. Bei Simbabwe weiß ich es nicht genau. Und die Parks in Botswana sind nicht so einfach auf eigene Faust zu besuchen, wie in Südafrika. Asphaltierte Straßen gibts in den Parks nicht, meist sind die Strecken recht tiefsandig. Man muss also an geführten Touren teilnehmen oder mit einem entsprechenden Allradfahrzeug auf eigene Faust losziehen.Soll denn eigentlich gecampt werden oder komplett in Lodges / festen Unterkünften?
-
Hallo...vielen Dank für eure Antworten...
Wenn ich das alles so lese, bleibe ich wohl bei der Garden Route und mache nur ein paar Tage Vicfalls davor mit evtl einer
geführten Safari in Chobe NP, der von euch angesprochen wurde...
Eben wegen der Regenzeit traue ich mir das nicht zu, selbst zu fahren....
habe mir das anders vorgestellt...Dachte, es so wäre wie in SA im Nov...ab und an mal ein paar Tropfen Regen....
Werden dann wohl Botswana verschieben müssen...
LG Anke -
Hallo @anke1029!
Der Chobe NP liegt aber in Botswana.
Schau mal im Netz nach, da gibt es viele Anbieter mit den unterschiedlichsten Routen und Preisen. Lasse Dir Angebote nach Deinen Wünschen machen! Gartenroute+Vicfalls (Simbabwe) ab Johannesburg (natürlich Flug) und ein oder mehrere NP in der RSA geht natürlich auch. Einfach im Netz suchen.Steffen
-
Hallo....
Habe mir nach euren Tips nochmal Gedanken gemacht....
also wenn wir von Frankfurt über JohannesburgJ direkt zu den Vic Falls...dort dann ein Auto mieten und zum Chobe...?
Oder lieber erst in den Chobe NP und von dort dann eine organisierte Tour
zu den Vic Falls wegen dem Grenzübertritt...
Also wenn man sich im Internet eine komplette Tour zusammenstellen lässt, dann wird das doch ziemlich teuer...
Möchten in dem NP gerne in festen Unterkünften wohnen...campen kommt für uns nicht in Frage...
In diesem NP sind die Strassen doch überwiegend asphaltiert...was ich so gesehen habe...oder???
Könnten ja dann von dort nach Kapstadt fliegen .....
Freue mich schon auf eure Antworten.....
lG Anke -
Im Chobe NP ist nur die (uninteressante) Transit-Straße zwischen der namibischen Grenze und Kasane asphaltiert. Also wenn Chobe, dann kommt ihr nicht um Sandpisten herum.
Wenn ihr nur in festen Unterkünften übernachten wollt, dann wird das eh recht teuer. Zumindest, wenn ihr wirklich IM Park übernachten wollt. Ich würde mal behaupten unter 200€ pro Person und Nacht geht da nicht viel. Eher noch (deutlich) mehr.
-
Hi.....
Sooo teuer???
Wollte für Nov 2018 die Preise für z.B .Lodges in Kasane erfragen.....
Bei manchen Veranstaltern kann man nur bis Oktober schauen und bei anderen
ist das ein oder andere schon ausgebucht....
LG AnkeHallo @anke1029!
Wie hier schon geschrieben wurde, ist Botswana nicht gerade billig. In der RSA kann man schon für ca. die Hälfte einen sicher auch wunderschönen Urlaub machen. Doch die Preise sind nun mal so. Auch in Simbabwe und Sambia wird man selten bei Hotels und den Parkgebühren ein Schnäppchen finden. Doch die RSA bietet immer wieder etwas Neues und die Gartenroute ist wunderschön! Parks ob staatlich oder privat findest Du auch eine ganze Menge entlang der Strecke. Also überlege, wieviel Geld Dir die Vicfalls wert sind oder nicht...Steffen
-
Mag sein, dass es in Kasane etwas günstiger ist. Mir ging es eher um Übernachtungen direkt im Chobe NP oder Moremi / Okavango Delta. Aber teurer als vergleichbare Unterkünfte in Südafrika wird es wohl in jedem Fall.
Ne Möglichkeit wäre noch von Windhoek aus den Norden Namibias zu erkunden und dann durch den Caprivi zu den VicFalls. Der Caprivi ist landschaftlich und von der Tierwelt her einigermaßen vergleichbar mit den Parks im Norden Botswanas. Auch dort ist es im Schnitt wohl teurer als in Südafrika, aber nicht ganz so wie in Botswana. Dazu ist es, zumindest so lange man nur die "Hauptziele" ansteuert, leichter auf eigene Faust zu bereisen als die Parks in Botswana.