Texas Rundreise 2018
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Hallo zusammen,
ich hoffe ich finde hier in dem Forum Hilfe zu unserem USA Urlaub für 2018. Nachdem wir die letzten Jahre an der West- und Ostküste waren und in Florida auch, haben wir uns gedacht für nächstes Jahr sollte es so im März/April nach Texas gehen, da ich großer Houston Texans Fan bin
. Leider finden zu diesem Zeitpunkt keine Spiele statt, aber ich möchte ins NRG Stadium in Houston.
Ich hatte mir mal gedacht Flüge nach Dallas und von dort aus über Fort Worth - Amarillo - Albuquerque - El Paso - Big Bend NP - San Antonio - Houston - Dallas. Hat jemand Erfahrung und kann Tipps geben? Mit welchem NP kann man den Big Bend vergleichen? Ist die Reisezeit gut für Texas? Wir waren sehr begeistert von unserer Rundreise letztets Jahr durch den Westen, besonders die Landschaften und NP waren total schön. Kann man Texas damit ungefähr vergleichen? Ich habe mir natürlich schon viiielle Bilder und Reiseberichte angesehen, aber für ein paar Tipps wären wir sehr dankbar
.Vielen Dank und liebe Grüße
Sarah -
Hi Sarah,
meine Texas-Rundreise liegt zwar schon etwas zurück (2001), aber wir haben eine ähnliche Mietwagen-Rundreise in gut drei Wochen gemacht, wie du jetzt planst.Texas hat meine ganze Familie enttäuscht. Es gibt dort nichts, was auch nur annähernd mit den Nationalparks im Westen vergleichbar ist. Es gibt einige tolle Höhlen, ein paar sehenswerte Städte ("Remember the Alamo!"), aber das meiste ist Kleinkram. Hinzu kommen die riesigen Entfernungen. Wir dachten, Laredo am Rio Grande muss doch spektakulär sein! Da ritt John Wayne doch dauernd durch! Nein, ist es nicht! Wir kamen mittags an, und abends hatten wir schon das Wenige gesehen, was es dort gab. Und die mexikanische Grenzstadt auf der anderen Fluss-Seite war eine Katastrophe. Ich kenne Mexiko, das war es nicht.
Wenn jemand nach Texas möchte, würde ich ihm zwei Wochen Rundreise und eine Woche Reiten auf einer Dude-Ranch empfehlen. Wer nicht Reiten mag, sollte Texas auslassen. Sonst hat er kein Erlebnis, von dem er schwärmen kann. Jedenfalls aus meiner Sicht. Und ja, die Shopping-Center und die Southfork-Ranch in Dallas sind super, und Houston lohnt auch.
Ich würde euch empfehlen, lieber eine weitere Tour durch den Westen zu unternehmen. Da gibt es mit Sicherheit noch viel für euch zu entdecken, das beeindruckender ist als Texas.
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Also, ich wuerde den Big Bend Park auch fallen lassen. Mir hat er eigentlich gut gefallen, aber er liegt halt ziemlich isoliert. Ich besuchte ihn auf dem Heimweg von Tucson, Arizona, nach Colorado Springs, musste also Leihwagen Rueckfuehrungskosten nicht in Erwaegung ziehen. Meine Schwerpunkte in Texas sind Dallas, Austin einschl. Hill Country suedwestlich von Austin (Fredericksburg, etc.), San Antonio, Corpus Christi und die Straende von der Padre Island National Seashore. Allerdings, wenn man nur durch diese Staedte faehrt ohne Besuch von 2 – 3 Tagen, hat man nichts Besonderes Ich bin von der Stadt Houston weniger begeistert. Sie ist flaechenmassig riesig, hat weniger ein augesprochenes Zentrum wie Dallas. Aber ein Gabelflug Deutschland -Dallas; Houston – Deutschland waere wohl am guenstigesten, oder Ihr koenntet von Houston noch nach New Orleans fahren, dort in der Gegend etwas herumstochern und von N.O.zurueck fliegen.
Wie genau kenne ich die Gegend? Meine Soehne lebten Beide einige Zeit in der Gegend von Dallas; ich hatte beruflich viel an der University of Texas in Austin und auch in Houston zu tun, war oefters in San Antonio, wir verbrachten eine Woche mit unserem Sohn und seiner Familie auf Padre Island. Von New Orleans aus machte ich eine 1-woechige Mississippi Flussfahrt auf einem Paddledampfer nach Memphis. Der suedliche Teil der Reise (New Orleans, Natchez, Vicksburg war sehr interresant; der Rest sehr geruhsam, deshalb nettes Reise Publikum eine Voraussetzung.
Allgemein ist Texas landschaftlich kein Kalifornien oder Utah/Nevada, aber es ist ein bedeutender Bestandteil der USA, wie z.B. Florida.
Eine Alternativreise waere Gabelflug nach Phoenix, AZ; Tucson AZ; ElPaso TX; Big Bend NP; Carlsbad NP (Hoehlen); White Sands National Monument (riesige Gipslandschaft, oestlich von Las Cruces, NM); Durchfahrt Alburquerque, Aufenthalt Santa Fe und Taos ; Great Sand Dunes National NP, Colorado, Rocky Mountains NP) Denver. Direktflug nach Deutschland. -
Hallo!
Wir haben vor ein paar Jahren Freunde in Texas besucht und dann eine Rundreise gemacht.
Sehr gut hat mir San Antonio gefallen (Riverwalk, SeaWorld), Dallas ist sehenswert: Tatort JFK, Southfork Ranch (auch wenn man kein Fan war
) und wir waren bei einem Nescar-Rennen in Dallas, das war spitze! Dann noch Fort Worth Stockton mit Viehtrieb... ja war gut! Wir sind auch nach New Orleans gefahren (enttäuscht) und sind dann noch den Mississippi raufgefahren, da haben wir noch eine Plantation angeschaut (hochinteressant). Alles in Allem nicht schlecht, aber nicht mit Kalifornien/Colorado/Arziona vergleichbar!
Viel Spaß! -
Ich fuhr 2009, und dann auch 2015 von San Diego nach New Orleans. Ich hatte die Strecke nicht detailliert vorausgeplant, die Reise war jeweils auf das Ziel New Orleans ausgerichtet. Bei der ersten Reise hatte ich nur wenige konkreten Erwartungen betreffend Highlights an der Strecke, ich war aber vor 30 Jahren schon einmal in Dallas und Houston.
Gefahrene Strecke jeweils: Ab San Diego in Nähe der Grenze über Tucson nach El Paso. Von da zu den Carlsbad Caverns, und danach nach San Antonio. Weiter nach Corpus Christi, und an der Küste oder in Küstennähe bis Galveston, dann über Houston bis New Orleans. Die Strecke würde ich so ähnlich auch wieder machen. Wenn man dafür mindestens 2 Wochen rechnet, dann kann man im Küstenbereich auch mal mehr als eine Übernachtung machen, wie das Treplow emfohlen hat. Big Bend NP besuchte ich nicht, durch die etwas abgelegene Lage konnte ich diesen Park nicht so einfach "mitnehmen".
Ich kann diese Touren schlecht vergleichen mit den üblichen Routen im Westen. Es waren eher Roadtouren, vielleicht vegleichbar mit Touren über die Route 66. Ich weiss nicht, wie sich zum Beispiel auch noch Dallas sinnvoll in die Route einbinden lässt. Die grossen Distanzen muss man eben "erfahren".
Um während der Reise flexibel zu sein, machte ich meine Reservationen immer frühestens am Vorabend. Ursprünglich wollte ich bei der zweiten Tour nicht mehr zu den Carlsbad Caverns reisen. Für die Küstenregion von Texas wurden dann aber Stürme vorhergesagt, Reste von einem tropischen Hurrikan. Daher machte ich dann doch für wenige Tage wieder den Abstecher ins Landesinnere.
in deiner geplanten Reisezeit muss man bei Touren im Westen in den Höhenlagen gelegentlich mit Schnee und mit geschlossenen Pässen rechnen. In Texas gibt es dann sicher keine Hurrikan-Gefahr. Über die zu erwartenden Temperaturen kann ich nicht aus eigener Erfahrung reden, dafür gibt es aber Klimatabellen. Die Höhlen bei Carlsbad liegen auf 1100m Höhe, da könnte auch noch Schnee liegen, aber die Temperaturen in der Höhle variieren kaum.
Ich empfehle, mögliche Etappenorte auch hier im Suchfeld des Forums einzugeben.
Zum Thema Oneway-Gebühren kannst du auch mal unter "Überführungsfahrten USA" suchen, ich kenne das aber nicht aus eigener Erfahrung. Wenn ich in den USA mal eine grosse Schleife gefahren bin, um die Oneway-Gebühren zu vermeiden, dann war das schlussendlich eher keine gute Wahl.
Walter -
Ich würde mich hier gerne einhängen, bin an der Planung für eine Route im Spätsommer 3 Wochen und bitte um Feedback und Tipps:
Start in Austin,
weitere Stationen, an denen wir i.d.R. 3-4 Tage sein wollen sind: Corpus Christi - Galveston - New Orleans - Natchez - Dallas - San Antonio
bisherige Idee:
Corpus Christi: Lady Lex , Mustang Island, South Padre Island
Galveston: NASA Zentrum Houston
New Orleans: French Quarter, Bootsfahrt durch die Sümpfe im Mississippi Delta
Natchez: Innenstadt Natchez; auf dem Weg dorthin eine Plantage besichtigen... welche? Oak Alley?
Dallas: South Folk Ranch, Gas Monkey Garage, StockYard in Forth Worth
San Antonio: River Walk (Alamo kennen wir schon)Insbesondere über Hinweise zu Corpus Christi, Houston und New Orleans bin ich sehr dankbar
LG
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Die Hauptattraktion in Corpus Christi ist natürlich die USS Lexington, das Flugzeugträger-Museum. Hier der Link: USS Lexington
In Houston ist natürlich das Space Center der Hammer. Der Rest (einige Museen, Shopping) ist eher durchschnittlich.
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Zu Netty's Vorschlag wuerde ich unbedingt Vicksburg hinzufuegen. Eine Tour des Schlachtfeldes gibt Einem eine gute und interessante Einfuehrung in eine wichtige Phase des amerikanischen Buergerkriegs. ( Die Belagerung von Vicksburg) Natchez ist eine schoene, am Mississippi gelegene, "Southern " city.
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Die Hotel-Marke Drury ist bei uns meist kein Begriff, aber im geplanten Reisegebiet gut vertreten. Ich kann alle Drury Hotels empfehlen, in denen ich bisher war. Zum Beispiel das Drury in New Orleans, 5 Blocks von der Bourbon Street.
In der weiteren Umgebung des Space Centers bei Houston empfehle ich das Holiday Inn Express (near Boardwalk) in Kemah als Unterkunft. Der "Boardwalk" dort bietet einige Attraktionen, darunter ein grosse Holz-Achterbahn. Dazu gute Restaurants beim Boardwalk und in der Umgebung des Hotels.
Du solltest auf deiner Tour auch mindestens ein Teilstück des Natchez Trace Parkways befahren. Sehr schöne Streckenführung, keine Mc. D. am Strassenrand!
Eine Führung bei Jack Daniels in Lynchburg lohnt sich jedenfalls, sehr interessante Führung!
Walter