Es geht wieder aufwärts mit Buchungen in die Türkei!
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Günter, wir sind einfach unterschiedlicher Auslegung der Aussage "zurück zu alter Stärke". Diese Stärke war entsprechend Deiner Deutung das PL-Verhältnis, ich hingegen behaupte, dies war nie weg, deshalb braucht man nicht zurück, sondern es muß andere Gründe geben und infolgedessen kann die Aussage m.M.n. eigentlich auch nur die Richtung der Buchungszahlen betreffen.
Daß die unverhältnismäßigen Preisanhebungen der alteingesessenen Ausweichziele nochmal ein zusätzlicher Aspekt sind, quasi die Sahne auf der Torte, mag ich nicht abstreiten, aber ohne die inzwischen wieder vorhandene Einstellung "man kann da wieder hin", würde der Aufwärtstrend der Türkei (und auch anderer vergleichbarer Destinationen in Nordafrika) nicht stattfinden und das geht nur über die Einschätzung der aktuellen (sicherheits-)politischen Lage durch die Konsumenten. Um es mal sehr überspitzt auszudrücken, die Masse käme nicht auf die Idee, ein Burj al Arab momentan in Syrien zu besuchen, selbst wenn es für nen Fuffi mit Condordirektflügen angeboten würde. Ok, ich weiß, es gäbe sicherlich auch da nen Markt für, aber ich spreche von der breiten Masse, die ich übrigens nicht hier bei HC verorte, größtes deutsches Reiseforum hin oder her.
OT
Du darfst sie gerne auch Buchungsempfehlungen nennen, die ständigen Wiederholungen ließen sie mich vielleicht als Aufruf missdeuten
vonschmeling, ohne es wirklich zu wissen, wage ich durchaus zu behaupten, daß die "breite Masse" der Türkei nicht in Deinem persönlichem Umfeld anzutreffen ist. Woher rühren die Zuwächse aus dem deutschsprachigen bzw. westeuropäischem Raum denn Deiner Meinung nach? Den osteuropäischen bzw. russischen Raum gilt es in der Tat gesondert zu betrachten.
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Einer Erklärung -die möglicherweise zusätzlich zum Anstieg der Buchungen führt - ist, dass in 2017 die stationäre n Reisebüros recht wenig Türkei verkauft hatten. Trotz ständiger Überzeugungsarbeit der Veranstalter hatte sich dies bis weit in 2017 hinein kaum verbessert.
Während der Verkauf von Türkeireisen Online immer einigermassen lief oder besser gesagt nie so massiv einbrach.
Neue Situation:
Nun wird die Türkei von den Kollegen wieder gut verkauft-- das macht sich natürlich sehr bemerkbar-Wen's interessiert, betrifft jetzt nicht nur die Türkei:
Momentan sollen (Sommer 2018) ----57 % der Sommerbuchungen des Vorjahres erreicht sein**-- schöner Wert so früh---da bleibt aber dennoch noch viel übrig -zumal das Bild der einzelnen Monate auch unterschiedlich ausgeprägt ist.
Der genannte Wert zeigt aber auch, das die bisherige Buchungs -Entwicklung, - die wie oben geschrieben freilich alle Destinationen umfasst- nicht nur ein "Trendchen" ist. Und dies gilt dann wiederum auch für die Türkei.
Aber warten wir mal die nächste Werte ab--,die werden Anfang April geliefert.Ich bin selbst gespannt.**aktuelle Studie der GfK/
fvwonline= Quellen -
Einer Erklärung -die möglicherweise zusätzlich zum Anstieg der Buchungen führt - ist, dass in 2017 die stationäre n Reisebüros recht wenig Türkei verkauft hatten. Trotz ständiger Überzeugungsarbeit der Veranstalter hatte sich dies bis weit in 2017 hinein kaum verbessert.
Während der Verkauf von Türkeireisen Online immer einigermassen lief oder besser gesagt nie so massiv einbrach.
Neue Situation:
Nun wird die Türkei von den Kollegen wieder gut verkauft-- das macht sich natürlich sehr bemerkbar-Wen's interessiert, betrifft jetzt nicht nur die Türkei:
Momentan sollen (Sommer 2018) ----57 % der Sommerbuchungen des Vorjahres erreicht sein**-- schöner Wert so früh---da bleibt aber dennoch noch viel übrig -zumal das Bild der einzelnen Monate auch unterschiedlich ausgeprägt ist.
Der genannte Wert zeigt aber auch, das die bisherige Buchungs -Entwicklung, - die wie oben geschrieben freilich alle Destinationen umfasst- nicht nur ein "Trendchen" ist. Und dies gilt dann wiederum auch für die Türkei.
Aber warten wir mal die nächste Werte ab--,die werden Anfang April geliefert.Ich bin selbst gespannt.**aktuelle Studie der GfK/
fvwonline= QuellenDieser Beitrag wurde gelöscht! -
Einer Erklärung -die möglicherweise zusätzlich zum Anstieg der Buchungen führt - ist, dass in 2017 die stationäre n Reisebüros recht wenig Türkei verkauft hatten. Trotz ständiger Überzeugungsarbeit der Veranstalter hatte sich dies bis weit in 2017 hinein kaum verbessert.
Während der Verkauf von Türkeireisen Online immer einigermassen lief oder besser gesagt nie so massiv einbrach.
Neue Situation:
Nun wird die Türkei von den Kollegen wieder gut verkauft-- das macht sich natürlich sehr bemerkbar-Wen's interessiert, betrifft jetzt nicht nur die Türkei:
Momentan sollen (Sommer 2018) ----57 % der Sommerbuchungen des Vorjahres erreicht sein**-- schöner Wert so früh---da bleibt aber dennoch noch viel übrig -zumal das Bild der einzelnen Monate auch unterschiedlich ausgeprägt ist.
Der genannte Wert zeigt aber auch, das die bisherige Buchungs -Entwicklung, - die wie oben geschrieben freilich alle Destinationen umfasst- nicht nur ein "Trendchen" ist. Und dies gilt dann wiederum auch für die Türkei.
Aber warten wir mal die nächste Werte ab--,die werden Anfang April geliefert.Ich bin selbst gespannt.**aktuelle Studie der GfK/
fvwonline= QuellenIch stimme dem Doc zu. Ansich kann man bei den steigenden Buchungszahlen nicht von einem Trend sprechen.
Der Trend war die Verbannung der Türkei als Urlaubsziel. Und dieser Trend schwächt sich zur Zeit ab. Wir kehren also langsam zur "Normalität" zurück, in der die Preis/Leistungsüberlegungen der Konsumenten nicht durch andere Faktoren überlagert werden.
Mit der Aussage "Zurück zur alten Stärke" verbinde ich daher auch nicht das Zurück zu einem guten Preis/Leistungsverhältnis (das wird ja eher schlechter) als das Zurück zur Spitzen-Urlaubsdestination.Die Entwicklung ist aber nicht verwunderlich - genauso wie die Prognose von steigenden Zinsen. Wenn man einen gewissen Bodensatz erreicht hat, geht die Entwicklung eben nur in eine Richtung. Zu bedenken ist aber, dass 30% Rückgang bei den Urlaubern nicht durch 30 % Wachstum bei den Buchungen ausgeglichen wird.
Wollen wir mal hoffen, dass der Trend, der zum Buchungsrückgang geführt hat, nicht neue Nahrung bekommt.
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Selbst erlebt, wie schon berichtet: In einem stationären Reisebüro wurde mir entschieden von einer Türkeireise abgeraten und stattdessen auf andere Destinationen fokussiert - in meinem Fall Rhodos und Kos.
Natürlich entscheidet der Kunde, aber er lässt sich eben auch beeinflussen - ganz gleich in welche Richtung.
Das hat mit Arroganz nicht das Mindeste zu tun, das sind belegbare Fakten.
Und nochmal: Natürlich ist das von Günter beschriebene ein Trend. Wer´s bestreitet sollte mal die Begriffserklärung nachlesen ...
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Selbst erlebt, wie schon berichtet: In einem stationären Reisebüro wurde mir entschieden von einer Türkeireise abgeraten und stattdessen auf andere Destinationen fokussiert - in meinem Fall Rhodos und Kos.
Natürlich entscheidet der Kunde, aber er lässt sich eben auch beeinflussen - ganz gleich in welche Richtung.
Das hat mit Arroganz nicht das Mindeste zu tun, das sind belegbare Fakten.
Und nochmal: Natürlich ist das von Günter beschriebene ein Trend. Wer´s bestreitet sollte mal die Begriffserklärung nachlesen ...
@vonschmeling sagte:
Und nochmal: Natürlich ist das von Günter beschriebene ein Trend. Wer´s bestreitet sollte mal die Begriffserklärung nachlesen ...

"Trend in der Soziologie: Ein Trend ist eine neue Auffassung in Gesellschaft, Wirtschaft oder Technologie, die eine neue Bewegung bzw. Marschrichtung auslöst. Eine grundlegende Änderung (Umkehrung) eines Trends wird als „Trendwende“ bezeichnet."
Quelle (auf die Schnelle) Wikipedia
Das "Zurück zur alten Stärke" ist, so wie ich das verstehe, kein neuer Trend, sondern basiert auf einer Trendwende.
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@vonschmeling,
da fällt mir ein, dass hattest Du schon Mal geschrieben, aber meine Frage nach der Begründung nicht beantwortet. Dafür hat rumsstein eine Antwort geschrieben. Warum eigentlich? -
@Dandy77: wir wissen ja, das du dir gerne einen soziologischen/psychologischen Touch gibst, wir sind aber hier nicht in einem Soziologie-Forum.
Ich denke, vonschmeling hat das Wort Trend in der allgemeinsprachlichen Konnotation gebraucht.
Hier die Definition: über einen gewissen Zeitraum bereits zu beobachtende, statistisch erfassbare Entwicklung[stendenz] (Duden).Wer es etwas (wirtschafts-)wissenschaftlicher will:
Komponente einer Zeitreihe (Zeitreihenkomponenten), von der angenommen wird, dass sie längerfristig und nachhaltig wirkt. (Gabler Wirtschaftslexikon)
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@vonschmeling,
da fällt mir ein, dass hattest Du schon Mal geschrieben, aber meine Frage nach der Begründung nicht beantwortet. Dafür hat rumsstein eine Antwort geschrieben. Warum eigentlich?@tuerkeifliegende sagte:
"@vonschmeling,
da fällt mir ein, dass hattest Du schon Mal geschrieben, aber meine Frage nach der Begründung nicht beantwortet. Dafür hat rumsstein eine Antwort geschrieben. Warum eigentlich?"Offensichtlich hat meine Antwort ihrer Auffassung entsprochen, warum sollte sie dann noch einmal den gleichen Senf schreiben? Oder sie hat es übersehen. Es geht hier um Antworten auf Fragen, nicht um Personen. Wenn du mit ihr persönlich diskutieren möchtest, lade sie doch in einen Chat ein. Viel Erfolg!

Edit: Ich weiß nicht um welche Frage es geht, die Zitierfunktion hat schon einen gewissen Sinn - wenn man sie benutzt. Aber wie gesagt: die Frage steht im Vordergrund, nicht die Person. -
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Wie so oft verstehst du mal wieder etwas nicht. Also hier noch mal ganz langsam: es geht um Fragen und Antworten (also um Inhalte!!!), nicht um Personen.
Oder noch einfacher ausgedrückt: es geht nicht darum, wer die Frage beantwortet, sondern dass und wie sie beantwortet wird. Hast du das jetzt verstanden?
Du bist hier in einem Forum, nicht in einem Chatraum!!! -
@Dandy77: wir wissen ja, das du dir gerne einen soziologischen/psychologischen Touch gibst, wir sind aber hier nicht in einem Soziologie-Forum.
Ich denke, vonschmeling hat das Wort Trend in der allgemeinsprachlichen Konnotation gebraucht.
Hier die Definition: über einen gewissen Zeitraum bereits zu beobachtende, statistisch erfassbare Entwicklung[stendenz] (Duden).Wer es etwas (wirtschafts-)wissenschaftlicher will:
Komponente einer Zeitreihe (Zeitreihenkomponenten), von der angenommen wird, dass sie längerfristig und nachhaltig wirkt. (Gabler Wirtschaftslexikon)
@rumsstein sagte:
@Dandy77: wir wissen ja, das du dir gerne einen soziologischen/psychologischen Touch gibst, wir sind aber hier nicht in einem Soziologie-Forum.
Ich denke, vonschmeling hat das Wort Trend in der allgemeinsprachlichen Konnotation gebraucht.
Hier die Definition: über einen gewissen Zeitraum bereits zu beobachtende, statistisch erfassbare Entwicklung[stendenz] (Duden).Günter beschreibt eine Veränderung des Käuferverhaltens - es werden mehr Türkeiurlaube gebucht. Die Soziologie dafür zu bemühen erscheint mir angebrachter, als z.B. eine wirtschaftswissenschaftliche Betrachtungsweise. Kernaussage von v.S war, man sollte sich die Begriffsbestimmung durchlesen, wenn man die Veränderung nicht für einen Trend hält. Die Begriffsbestimmung bestätigt nicht die Aussage, dass es sich um einen Trend handelt. Es hat zunächst eine Trendwende gegeben. Ob sich daraus ein neuer Trend entwickelt, oder ein alter Trend fortgesetzt wird, lässt sich m.M. nicht nach drei Monaten sagen. Ein Terroranschlag in der Türkei und wir haben wieder eine Trendwende.
@rumsstein: es wäre nett, wenn du dich nicht immer einmischen würdest und meinst für andere oder für alle Personen reden zu können/müssen.
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Also mir ist der Ausdruck "Trend" total egal, ich glaube sogar, ihn in diesem Zusammenhang schonmal selbst benutzt zu haben.
Mir ging es um die Deutung der "alten Stärke" und weiter darum, wie und warum man zur alten Stärke zurückzukehren glaubt. Und das ist für mich weder in wirtschaftlichen Aspekten, noch besonders neuen Preisleistungsoffensiven zu sehen, die Günter für "den Trend" oder von mir aus auch Aufschwung, Wiederbelebung, Anstieg oder Steigerung verantwortlich machte.Für mich liegt es einzig und allein in der weniger negativen medialen Präsenz, der natürlichen schnellen Verdrängung unserer Spezies und in gefühlt höherem Sicherheitsgefühl.
Sehen wir es doch mal andersrum, vielleicht wird es dann klarer?
Der Niedergang/Abschwung/Verlust beruhte ja wahrlich nicht darin, daß die gewinnenden Destinationen auf einmal mit Tiefstpreisen an Höchstleistung gelockt hätten, also mit neuer Preisleistungoffensive, sie haben schlicht von der Verunsicherung der Bucher in den "Krisendestinationen" profitiert und dann ihre Preise der Nachfrage angepaßt.Jetzt fühlt es sich, aus welchen Gründen auch immer, wieder sicherer an und die Welle schwappt zurück, nicht wirklich verwunderlich, oder?!
Deshalb muß man aber m.M.n. nicht zwingend den Trigger pullen oder Buchungsbutton bedienen, die Vakanzen sind ja nicht zubetoniert und die Veranstalter/Airlines passen sich eben gerade mit neuen Flugkontingenten der Situation an, es geht zurück in Richtung Normallevel vor der Krise und dort pendeln sich dann auch die Preise wieder ein.
Die "Schnäppchen" des Tiefs waren im Endeffekt keine, sondern nur der Situation und Nachfrage geschuldet, weshalb sich jetzt auch Niemand in den Allerwetesten beißen oder auf die Hinterbeine stellen muß, jedenfalls nicht die hier vesammelten Türkeifroinde. Wenn, dann dürften die Verlierer auf Seiten der "Abenteuerlustigen oder Gefahrengebietebucher" (aus Sicht der Verunsicherten - nicht zwingend deckungsgleich mit meiner - die zur Buchungskrise m.E. entscheidend beitrugen, zumindest was die westeuropäische Klientel betrifft) zu suchen sein, denen die Reisen in genannte Gebiete halt jetzt nicht mehr nachgeworfen werden.
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Stimmt, Dandy77, das habe ich mir wahrscheinlich zu sehr von dir abgeguckt.

Natürlich mische ich mich hier ein, hast du denn den Sinn eines Forums nicht verstanden? Ich rede hier nicht für alle oder überhaupt für andere, allenfalls interpretiere ich mal jemanden, und auch das gehört zum Forengebaren.
Im Übrigen erachte ich das um einen Streit um des Kaisers Bart, ob nun Trendwende, Fortsetzung oder Neuentwicklung, das ist wirklich Interpretationssache und zumindest momentan reichlich irrelevant. Die Zahlen sprechen für sich.
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@rumsstein sagte:
@Dandy77: wir wissen ja, das du dir gerne einen soziologischen/psychologischen Touch gibst, wir sind aber hier nicht in einem Soziologie-Forum.
Ich denke, vonschmeling hat das Wort Trend in der allgemeinsprachlichen Konnotation gebraucht.
Hier die Definition: über einen gewissen Zeitraum bereits zu beobachtende, statistisch erfassbare Entwicklung[stendenz] (Duden).Günter beschreibt eine Veränderung des Käuferverhaltens - es werden mehr Türkeiurlaube gebucht. Die Soziologie dafür zu bemühen erscheint mir angebrachter, als z.B. eine wirtschaftswissenschaftliche Betrachtungsweise. Kernaussage von v.S war, man sollte sich die Begriffsbestimmung durchlesen, wenn man die Veränderung nicht für einen Trend hält. Die Begriffsbestimmung bestätigt nicht die Aussage, dass es sich um einen Trend handelt. Es hat zunächst eine Trendwende gegeben. Ob sich daraus ein neuer Trend entwickelt, oder ein alter Trend fortgesetzt wird, lässt sich m.M. nicht nach drei Monaten sagen. Ein Terroranschlag in der Türkei und wir haben wieder eine Trendwende.
@rumsstein: es wäre nett, wenn du dich nicht immer einmischen würdest und meinst für andere oder für alle Personen reden zu können/müssen.
@dandy77 sagte:
Ob sich daraus ein neuer Trend entwickelt, oder ein alter Trend fortgesetzt wird, lässt sich m.M. nicht nach drei Monaten sagen. Ein Terroranschlag in der Türkei und wir haben wieder eine Trendwende.
Lässst sich vermutlich schon: Es sind übrigens 5 ! Monate , nicht drei ( Die Buchungen für den Sommer laufen seit November 2017)
Lies mal in meinem Beitrag, den Du heranziehst - Thema Sommer 2018: Pauschal-Buchungen für alle Destinationen liegen im März bei
57 % des Vorjahres- (und das ist eine GfK Analyse)
Da ist natürlich noch ne Menge Holz übrig-- Die Frage ist jetzt --wieviel kommt für wen noch dazu , daran hängt es.Und übrigens---rumsstein kann hier wie jeder andere mitdiskutieren--- das ist ein Forum, Dandy!
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@rumsstein sagte:
@Dandy77: wir wissen ja, das du dir gerne einen soziologischen/psychologischen Touch gibst, wir sind aber hier nicht in einem Soziologie-Forum.
Ich denke, vonschmeling hat das Wort Trend in der allgemeinsprachlichen Konnotation gebraucht.
Hier die Definition: über einen gewissen Zeitraum bereits zu beobachtende, statistisch erfassbare Entwicklung[stendenz] (Duden).Günter beschreibt eine Veränderung des Käuferverhaltens - es werden mehr Türkeiurlaube gebucht. Die Soziologie dafür zu bemühen erscheint mir angebrachter, als z.B. eine wirtschaftswissenschaftliche Betrachtungsweise. Kernaussage von v.S war, man sollte sich die Begriffsbestimmung durchlesen, wenn man die Veränderung nicht für einen Trend hält. Die Begriffsbestimmung bestätigt nicht die Aussage, dass es sich um einen Trend handelt. Es hat zunächst eine Trendwende gegeben. Ob sich daraus ein neuer Trend entwickelt, oder ein alter Trend fortgesetzt wird, lässt sich m.M. nicht nach drei Monaten sagen. Ein Terroranschlag in der Türkei und wir haben wieder eine Trendwende.
@rumsstein: es wäre nett, wenn du dich nicht immer einmischen würdest und meinst für andere oder für alle Personen reden zu können/müssen.
@dandy77 sagte:
Günter beschreibt eine Veränderung des Käuferverhaltens - es werden mehr Türkeiurlaube gebucht. Die Soziologie dafür zu bemühen erscheint mir angebrachter, als z.B. eine wirtschaftswissenschaftliche Betrachtungsweise.
Wie kommst du darauf, dass sich Bereiche der Wirtschaftswissenschaften nicht mit dem Konsumentenverhalten beschäftigen?

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Dr. Fasel gehört?
Die Trendwende war der radikale Nachfrageschwund zuerst aus RU und anschließend aus Deutschland. Zuvor waren die Zahlen seit Jahren kontinuierlich gestiegen. Der Trend ist ein Pfeil nach oben oder unten, ganz unbeachtlich welche Wissenschaft man dazu krampfhaft heranziehen will. Beträchtlich die Urlauberresonanz auf die Türkei zeigt der Pfeil nach oben.
Meinethalben kann man das auch "Oxiprometl-Effekt" taufen und ordentlich ausquasen - wenn man sich denn gerne liest.Unter anderem hab ich auch den Gabler (alle Bände!) unterm Kopfkissen liegen und wage die Vorhersage, das angesichts des Herbergenzuwachses mindestens die "alte Stärke" wieder erreicht werden muss, und die ist dann streng genommen noch immer nicht wirtschaftlich.
Letzten Endes ist die Entscheidung für ein Urlaubsziel eine hochemotionale Angelegenheit - ganz gleich ob Aarhus oder Zanzibar.
Es war bisher ruhig, allerdings bläst der Don vom Bosporus bereits wieder ins Horn (und zwar leider nicht ins goldene!), die gegenwärtige Resonanz könnte sich alsbald schon wieder legen, aus meiner Sicht ist das noch ein sehr zartes Pflänzchen.@Türkeifliegende
Damit du nicht Nacht für Nacht grübeln musst ...
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Es ging um die Buchung eines Robinson Clubs nahe Kemer, der Reisefachmann blies die Backen auf beim Vernehmen meines Anliegens und sprach:
"Oooooh, das würde ich nicht machen, reisen Sie besser in den Robinson auf Kos, da haben Sie mehr von!".
Zu einer Spezifikation, weshalb ich angeblich "mehr davon" haben sollte (mal abgesehen von einem recht sportlichen Angebotspreis!) kam es nicht, da ich mich dankend auf die Socken machte. Bei dieser Gelegenheit wollte ich nicht beraten werden sondern nur die Möglichkeit "10 Tage Robinson Camyuva buchen" überprüfen lassen in einem eng gefassten Zeitfenster. Hinsichtlich der Motivation des Beraters kam ich zu denselben spekulativen Ergebnissen wie rumsstein, + der Kerl war wahrlich kein Frauenversteher.