Wissenswerte Gerichtsentscheidungen "rund ums Reisen"
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Halber Reisepreis ist zu hohe Stornogebühr
Gilt das auch für die dynamisch zusammengestellten Reisen???
@witwe sagte:
Halber Reisepreis ist zu hohe Stornogebühr
Gilt das auch für die dynamisch zusammengestellten Reisen???
Leider ist der Link nicht mehr valide, daher hier die Alternative.
Besser als im Handelsblatt (verblichener Link) sind hier auch die Details erwähnt, auf die es zur Entscheidung letztlich ankommt.
Ich hab das zwar schon betreffend die Relevanz für den Pauschalreisekunden erläutert, möchte aber noch ein paar Worte hinzufügen:
Die Staffelung als solche (pauschal) werden sich weiterhin in AGB finden, schließlich müssen ja irgendwelche Angaben gemacht werden.
Die Position der Verbraucher wird trotzdem durch das Urteil gestärkt - immerhin muss das Verlangen vom Veranstalter plausibilisiert werden und kann das nicht mehr auf den Kunden abwälzen, für den das Unterfangen bisher ziemlich aussichtslos war. -
Der User wukovits vermisst in dieser Liste ein Urteil zu Ansprüchen gem. VO(EG)261/04 gegen die KLM
"Sie können nicht mitfliegen, Ihr Gepäck ist noch nicht umgeladen" - so geht´s nicht!
BGH EntscheidungDie Feststellung der Höhe des Entschädigungsanspruchs wurde an die Vorinstanz zurückgegeben.
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In dem Urteil des Handelsgerichts Wien dessen Link gelöscht wurde ging es darum das man KLM das 2. Ticket nicht verfallen ließ sondern nur gegen eine hohe Zusatzzahlung nutzen konnte, sowie darum das wenn man die Reise bereits bei der Zwischenlandung beendet hatte sein Gepäck in Amsterdam nur gegen eine Zahlung von über 200 Euro ausgefolgt bekam.
Gruß
Karl -
Vielen Dank für den Hinweis, wukovits - das wäre dann hier zu finden!
Übrigens sind solche Links durchaus erlaubt, man muss nur die Regeln berücksichtigen ...
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Vieleicht lag es an der Seite die ich verlinkt hatte. Ich hatte "Urteile Handelsgericht Wien" gegoogelt und das KLM - Urteil herausgsucht aber nicht darauf geachtet um welche Seite es sich gehandelt hat.
Gruß
Karl -
Ich habe deinen Beitrag nicht im Original gesehen, an sich sind die Einschränkungen gering. Es sollte keine offensichtliche Werbeseite sein ("Rufen Sie in unserer Kanzlei an - wir haben eine Erfolgsquote von 240%" oder so), ferner setzt man den Link über wenige Stichworte und nicht über ganze Textzeilen.
Du schriebst im Beitrag was von "Artikel scannen" - das geht natürlich nicht.Last not least war dafür auch kein extra Thread nötig, da es ja diesen hier gibt, der allen Usern offensteht.
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Ich habe zuerst angefragt ob das Einscannen des Artikels zulässig ist und Günter hat mir geantwortet das ich nur einen Link setzen darf. ich habe den Link dan in diesem Thread gesetzt und als er gelöscht wurde Günter nach dem Grund gefragt. Er konnte mir meine Frage jedoch nicht beantworten da der Beitrag nicht von Ihm gelöscht wurde.
Gruß
Karl -
Ein Pilotenstreik kann, muss aber keine exkulpierende Wirkung hinsichtlich der VO(EG)261/04 entfalten stellte das LG Frankfurt in einem jüngst ergangenen Urteil vorerst fest (noch nicht rechtskräftig).
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Kein verfrühter Aprilscherz: Hund bekommt Anspruch auf Kompensation zugesprochen ...

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Der Hund war in dem Fall keine Sache, sondern ein „Passagier“.....
Aber vielleicht, wenn Koffer eines Tages laufen können ?
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Ich habe schon vor einiger Zeit im Fernsehn einen Bericht über einen Prototyp eines Rollkoffers gesehen der dem Besitzer nachgefahren ist.
Gruß
Karl -
Kein verfrühter Aprilscherz: Hund bekommt Anspruch auf Kompensation zugesprochen ...

@vonschmeling sagte:
Kein verfrühter Aprilscherz: Hund bekommt Anspruch auf Kompensation zugesprochen ...

Da kann so einiges nicht stimmen. Zunächst ist in dem Artikel von keinerlei Urteil zu lesen - und wenn es eines gäbe dann bitte verlinken. Dann ist ein Hund grundsätzlich entweder Hand- oder Sondergepäck und hat kein eigenes Ticket. Dann könnte ich ebenso für meinen zugebuchten Koffer oder das Surfbrett im Falle des Falles eine Entschädigung verlangen.
Wenn die Airline also aufgrund eines simplen Anwaltsschreibens hin zahlt, dann sollte sie mal die Kompetenz des Führungspersonals überdenken ...
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Was sollte "nicht stimmen"?
Der Hund wurde anwaltlich vertreten, er besaß ein Ticket. -
Was sollte "nicht stimmen"?
Der Hund wurde anwaltlich vertreten, er besaß ein Ticket.Ja, so steht das ja da, mehr aber auch nicht. Aber was für ein Ticket, als PAX? Bekommt man nicht für 27 € von Palermo nach Lampedusa, außer evtl. man ist Resident. Oder als Begleitgepäck? Als Blindenhund?
Mich hätte interessiert ob das auf irgendeinem Urteil (um das geht's ja im Thread), und wenn ja von welchem Gericht (Airline ist dänisch, der Flug war inneritalienisch), basiert. -
Die Airline will allem Anschein nach der Empfehlung folgen und vorgerichtlich entschädigen.
Ich denke allerdings nicht, dass es sich lohnt über die Art des Tickets zu hirnen - interessant an der Causa ist imho die Dreistigkeit. -
Die Airline will allem Anschein nach der Empfehlung folgen und vorgerichtlich entschädigen.
Ich denke allerdings nicht, dass es sich lohnt über die Art des Tickets zu hirnen - interessant an der Causa ist imho die Dreistigkeit.Hm. Die Art des Tickets könnte aber schon maßgeblich sein. Der Fiffi kauft sich naturgemäß kein eigenes. Wenn Herr- oder Frauchen aber entscheidet, dass Fiffi in der Transportbox neben ihm auf dem Sitz Platz bekommt (keine Ahnung ob sowas überhaupt sicherheitsmäßig zulässig ist, andererseits, bei Babys in den Babyschalen geht das ja auch) und darob ein "normales" zweites Ticket löst, dann hat der Ticketlöser auch Anspruch auf Erstattung aus 2 gebuchten Tickets. Der Anspruch ergibt sich ja aus dem Ticket und nicht aus der Person.
Anders sähe es IMHO in der Tat aus wenn lediglich eine Zusatzleistung zu einem Ticket gebucht wird - dann wäre die Forderung in der Tat dreist - und das Nachgeben der selben nicht arg professionell.
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Harte Entscheidung gegen Randaliererin ...
Das ist kein einmaliges Urteil, bereits im Juni 2019 wurden 4 Briten zu Haftstrafen von 19-24 Monaten verurteilt, nachdem sie auf einem Langstreckenflug nach Las Vegas die Kabine aufgemischt hatten.Geht gar nicht, Angst und Schrecken zu verbreiten in derart exponierten Situationen.
Hoffentlich erzeugen drastische Strafen irgendwann eine gewisse Wirkung!?

