Rundreise aus dem Katalog vs. Expedition auf eigene Faust
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Hallo zusammen,
so langsam stehen Planungen für den Urlaub im kommenden Jahr an. Es wird uns sehr wahrscheinlich irgendwo in die USA ziehen. Allerdings gibt es noch keine konkreten Pläne wohin und wie und überhaupt ... deswegen auch mein Posting und meine Frage:
Was würdet ihr raten? Eine Tour im Reisebüro zu buchen, sprich irgendeinen Anbieter suchen und die komplette Tour von Deutschland buchen? Oder würdet ihr hier den Flug, Hotel am Ankunftsort und Mietwagen buchen und dann entsprechend auf eigene Faust los (natürlich muss die grobe Tour klar sein)?
Im Vorfeld würden wir halt gerne einige Infos sammeln, u.a. würden wir auch gerne einen groben Rahmen wissen, mit welchen Kosten man für 2 Wochen USA (ausserhalb von Ferien) rechnen muss.
Ich bin auf jeden Fall für jeden Tipp im Vorfeld dankbar.
Viele Grüße,
Grigor -
Hallo Grigor,
eine Tour auf eigene Faust würde ich auf jeden Fall vorziehen! Autofahren ist in den USA überhaupt kein Problem. Einigermaßen englisch sollte man in diesem Fall natürlich sprechen und auch verstehen können.
2 Wochen sind natürlich sehr sehr wenig für eine Reise in den USA, daher wäre es schon ratsam, wenn ihr die Route gut plant, damit ihr euch mit den Tagesetappen nicht verschätzt, denn die Entfernungen sind riesig und man unterschätzt das sehr leicht.
Ich würde euch vorschlagen, entweder nach Las Vegas zu fliegen und von dort 2 Wochen durch Arizona und Utah zu fahren (Grand Canyon, Monument Valley, Bryce Canyon, Zion NP, zusätzlich bspw. Canyon de Chelly, Arches NP, Canyonlands usw, aber alles könnt ihr in 2 Wochen nicht anschauen).
Oder von Las Vegas aus durch das Death Valley nach Kalifornien.
Alternativ könntet ihr nach LA oder San Francisco fliegen und einen Teil Kaliforniens anschauen.
Übernachtungsmöglichkeiten findet man in Utah oder am Grand Canyon nicht so viele, in der Nähe der Nationalparks ist eine längere Vorausbuchung schon ratsam, in dichter besiedelten Gebieten ist das allerdings nicht notwendig, Motels gibt's v.a. in den großen Städten überall. Mit Couponheften, die an Tankstellen, Fast Food Restaurants usw. ausliegen, kann man besonders günstige Motels finden.
Ich mache meine Reservierungen bevorzugt über die Homepages der Motels (z.B. Best Western), dort bekommt man auch als ADAC-Mitglied den Rabatt, den die Mitglieder des amerikanischen Autoclubs AAA bekommen (den Rabatt gibt's bei vielen Unterkünften auch ohne Vorbuchung). Ein großer Vorteil: falls man die Reise nicht antreten kann, ist das Motel immer bis wenige Tage vor dem gebuchten Termin kostenlos stornierbar.
Die Kosten können natürlich sehr variieren, je nachdem, ob ihr die Tour so günstig wie möglich machen wollt oder auch mal etwas besser essen oder übernachten wollt. In Las Vegas sind die Preise am Wochenende immer besonders hoch. Die Zimmerpreise gelten oft, v.a. in Motels, immer pro Zimmer und nicht pro Gast. -
Hallo Susanne,
vielen Dank für die hilfreiche Antwort. Du hast genau angesprochen, wo ich mir bei der Tour auf eigene Faust ein wenig Sorgen mache: Eine Tour (alleine) auszuarbeiten, die in zwei Wochen machbar ist, wobei man so viel wie möglich erlebt, aber keinen "Stress" hat. Denn man möchte natürlich so viel wie möglich sehen, allerdings ist es auch "Urlaub", wo man sich nicht komplett auspowern und unter Stress setzten möchte (mir ist klar, dass kein Strand- / Erholungsurlaub oder AI-Urlaub wird). Wieviel KM / Milen sind z.B. am Tag realistisch? Wie kann man dies am besten planen? Reiseführer? Autoatlas? Literatur? Internet?
Also ich bin nicht darauf aus, so günstig wie möglich zu verreisen - es ist eben Urlaub, das ist auch mal etwas teurer - doch soll es sich in einem gewissen Rahmen / Budget bewegen.
Ich weiss das sind eine Menge Fragen, aber wenn man soetwas noch nie gemacht hat ...
Ich danke auf jeden Fall für jeden Tipp.
Gruß, Grigor -
Hallo Grigor,
du redest bzw. schreibst mir von der Seele.
Alle reden immer wie einfach und toll sowas ist mit dem Mietwagen oder Wohnmobil durch die USA, aber wenn man sowas noch nie gemacht hat .... kommen 1000 Fragen auf einmal.
Wir würdens auch gerne mal machen, haben uns aber noch nicht drüber getraut. So als Einstieg fände ich es nicht schlecht, wenn man vielleicht zu viert fährt, aber die anderen beiden sowas schon mal gemacht haben - dann kann man "Abgucken"

Ich werde diesen Thread ausführlichst verfolgen, da es mich ebenfalls brennend interessiert !
LG
Daniela -
Hallo Grigor,
wir waren bereits 2 mal auf eigene Faust in den USA. Einmal Ost-küste und im Oktober 2003 Westküste USA.
Bei beiden Touren haben wir zu viert (unsere zwei Söhne damals 15 und 20 Jahre waren mit) insgesamt 5000,- Euro gezahlt.
Das Auto haben wir schon hier gebucht. Würde ich auf jeden Fall empfehlen und zwar bei Alamo. Must du mal im Internet schauen.
Wir waren immer so 17 Nächte dort. Ich denke aber, weniger dürfen es nicht sein, da die Entfernungen sehr groß sind.
Wir sind 2003 bis San Francisco mit der British Airways von München über London geflogen. Pro Flug haben wir damals ca. 550,00 Euro gezahlt. Ich habe gerade mal geschaut- so ungefähr kostet das jetzt auch noch. Das Auto war dann auch noch mal ca. 500,-Euro
Wenn du dort ankommst mußt du erst einmal das Auto nehmen- ist ganz unproblematisch und wenn möglich gleich ein Hotel suchen, um erst einmal zu schlafen. Das erste Hotel kannst du auch schon hier über Internet buchen.
Danach haben wir uns die Tour allein zusammengestellt. Ging wunderbar. Natürlich sieht man manches nicht so, wie bei einer geführten Tour. Wir waren einen Tag Yosemite NP, dann sind wir Richtung Las Veags. Haben natürlich unterwegs übernachtet. Keine Angst man findet immer was. Hat die Nacht gekostet zwischen 40,00 bis 70,00 dollar. Wenn ihr die Wüstengebiete kommt, immer auftanken und Proviant mitnehmen- manchmal hat man kilometerweit nichts. Death Valley war sehr schön, dort kann man auch übernachten. Ist vielleicht empfehlenswert. In Las Vegas haben wir für 35,00 Dollar die Nacht zwei Nächte im Circus-Circus übernachtet. Unbedingt zwei Nächte einplanen. eine super Stadt (Freemont Str- Stratosphäre Tower u.u.u.....- einfach Wahnsinn) Danach sind wir Richtung Bryce Canyon, dann nach Utha zum Monument Valley. Waren aber auch noch mal einen ganzen Tag dafür im Auto ca. 500 Meilen. Leider haben wir dort nicht übernachtet. Also eine Nacht würde ich dort einplanen. Danach sind wir Richtung Can Canon. Danach Richtung Phönix- dann San Diego- schließich L.A. dann m Higway Nr. 1 am Pacific entlang Richtung San Francisco, wo wir auch zwei Nächte blieben. Schließich ging es zurück nach Deutschland.
Es war alles wunderschön. Allerdings sehr anstrengend. Machen die Tour 2008 noch einmal. Nachteilig war für uns der Okober, da es schon sehr zeitig dunkel wurde und in Städten es um diese Zeit nicht so lustig war.
Hier noch einige Tipps:
Frühstück ist nicht bei jedem Hotel dabei. Waren oft bei "Dennis". Das ist bisschen besser wei bei Mc.Donolds. Ein Frühstück war ungefähr 7 Dollar. Hinzu kommen die 15% trinkgeld oder so. .
Ihr müßt schauen , bei "Dennis" oder auch anderen kleineren Restaurants liegen Hefte aus. Dort stehen viele Hotels drin, wo man damit eine Preisermäßigung erhält !!
In L.A. habe ich ein Prospekt gefunden, wo man nur die Hälfte Eintritt in den Universal Studios zahlen mußte. Eintritt damals 99,00 Dollar pro Person.
Wenn Ihr Nationalparks besucht, laßt euch so eine Karte geben. Kostet 50,00 Dollar. Mit dieser hast du den Eintritt für alle Personen inkl. Auto für NP der gesamten USA abgedeckt.
Kreditkarte ist sehr wichtig. Achtung beim Tanken. Die wollen erst die Karte oder Bares- dann kannst du tanken.
Wichtig sind auch Autokarten. Wir haben welche Original dort gekauft, für den entsprechenden Bereich.Ok, wenn noch Fragen sind, beantworte ich gern.
Übrigens haben wir in dieser Zeit (Unsere Reisezeit war vom 16.10. bis zum 1.11.2003) über 4000 Meilen zurückgelegt !
viele Grüße
Gabi
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Also ein Erholungsurlaub würde das auf gar keinen Fall, aber das wäre eine Busreise auch nicht

Hinzu kommt die recht große Zeitverschiebung, so daß man während der ersten Woche abends schon früh müde ist und nachts schlecht durchschlafen kann.
Für eine Planung braucht man natürlich zumindest einen guten Reiseführer (beispielsweise aus dem Stefan Loose Verlag) und auch Straßenkarten. Wobei man meiner Erfahrung nach in Buchhandlungen selten etwas gutes bekommt, aber für eine grobe Planung reicht ja auch ein Plan mit größerem Maßstab.
Manche USA-Reisende fahren extrem lange Strecken jeden Tag, um möglichst viel sehen zu können, was ich aber nicht empfehlen würde, da man dann den Mietwagen gar nicht mehr verlassen kann.
Las Vegas finde ich als Start- und Endpunkt einer Reise vorteilhaft, weil der Flughafen so nah beim Strip liegt und man sich leicht zurechtfinden kann. In einer ersten Tagesetappe könntet ihr dann zum Grand Canyon fahren, wobei sich ein Umweg über die alte Route 66 (über Peach Springs) und Flagstaff (über die Straße Nr. 180) lohnt. Das sind vielleicht so 270 Meilen, mehr würde ich pro Tag keinesfalls fahren. An Tagen, an denen ihr Nationalparks oder Städte besichtigen wollt, natürlich entsprechend weniger.
Eventuell könntet Ihr auch schauen, welche Rundreisen von Reiseveranstaltern angeboten werden und diese als grobes Muster einer selbst geplanten Reise verwenden, Dertour bietet z.B. auch Touren für Selbstfahrer an, als Anhaltspunkt sind solche Touren bestimmt nicht schlecht, im Internet findet man diese bestimmt auch.
Für eine genauere Planung würde ich einen Reiseführer aber dem Internet vorziehen, aber zusätzlich findet man bestimmt schon einige gute Tips, v.a., wenn man noch nie in den USA war.
Wenn es nicht so sehr auf den Preis ankommt würde ich auf alle Fälle Unterkünfte direkt in den Nationalparks vorziehen, da diese meistens sehr schön sind, beispielsweise im Bryce Canyon. Auch die Goulding's Lodge im Monument Valley ist v.a. aufgrund der Lage, des tollen Ausblicks und mangelnder Alternativen sehr empfehlenswert. Diese Unterkünfte kann man aber fast nur über deutsche Veranstalter buchen, da diese bei direkter Buchung so gut wie immer bereits Monate vorher ausgebucht sind.
Übrigens sind in dieser Region der USA sehr viele Unterkünfte reine Nichtraucherhotels, dasselbe gilt für Restaurants. -
Hallo Grigor,
auch ich bin ein Freund der selbst zusammengestellten Rundreise und würde diese Variante immer einer Gruppenreise vorziehen. Diese Touren sind oft unter Zeitdruck und man kann nicht solange an einem Ort bleiben, wie man es selbst möchte. Zur Orientierung kann man solche Rundreisen aber gut nehmen. Hol dir einfach mal aus dem Reisebüro 2-3 Kataloge deines Reiseziels (z.B. Westen, Florida, Neu-England...) und schau dir mal die angebotenen Touren an. Die Routen sind i.d.R. okay, nur vom zeitlichen Ansatz würde ich dann großzügiger sein und kleine Reserven einbauen.
Du kannst dir auch die vielen Reiseberichte im Internet als Vorlage nehmen, gib einmal z.B. "Reisebericht USA Westen" ein und du wirst staunen, was da schon alles geschrieben wurde.
Auf Tour mußt du mit keinen Staus rechnen, so dass die Wegzeitbrechnung recht einfach ist, im Buchhandel gibt es auch prima Karten zu kaufen.
Wenn du deine Route zusammengestellt hast, kannst du sie hier mal vorstellen. Dann erhälst du von vielen konstruktive Ratschläge und /oder Bestätigung.
Vielleicht kannst du dich ja doch 3 Wochen loseisen, zwei Wochen sind doch schon recht kurz für eine USA-Rundreise, egal ob Osten oder Westen.
Viel Spass bei der Planung und bei weiteren Fragen nur zu.
Frank -
Wir haben vor vielen, vielen Jahren (bestimmt 23 oder noch mehr!) unsere ersten Urlaube in Übersee gemacht- und haben
beide Küsten von " fast oben bis unten" befahren.
Die erste Reise ging von Toronto /Kanada bis nach Key West und retour.
Im darauffolgenden Jahr war der Ausgangspunkt San Francisco - und gefahren sind wir bis nach Mexiko rein.
Viele tausend Meilen- mal mehr, mal weniger interessant.
Aber trotzdem tolle Urlaube!Es waren lange, mehrwöchige Reisen- und alle selbst ausgearbeitet! Und das damals ohne Internet!!!!

Okay- zugegeben: war eine schw...- Arbeit, aber so was plant man ja auch nicht knapp vorher sondern überlegt sich diese Art Urlaub etliche Monate im voraus.
Ich empfehle, nicht "zuviel auf einmal" zu wollen.
Irgendwann ist man nicht mehr aufnahmefähig! Und: der Hintern tut weh vom vielen Sitzen im Auto (naja...die Fahrzeuge sind mittlerweile bequemer- aber trotzdem!)Wir haben das "für uns Wichtige" gesehen- ohne uns irgendeinen Stress oder sonst welche Unannehmlichkeiten zu machen.
Und was wir nicht gesehen haben, da haben wir uns auf den Nenner geeinigt "Das gibts schon sooo lange, das steht auch noch beim nächsten Besuch in den USA"- und wir haben Recht mit unserer Taktik: mittlerweile sind wir mindestens 1 x pro Jahr in Kanada und/oder USA unterwegs.Wir haben uns damals als Reisezeiten die Frühjahrsmonate ausgesucht, da war es für uns am einfachsten, so lange "am Stück" Urlaub zu nehmen.
Dieses Jahr an Pfingsten waren wir mit unserem 16-jähr. Sohn in Florida unterwegs- die "Anlaufstellen" waren nach unserem Geschmack (also keine Themenparks oder so was in dieser Richtung) und die 14 Tage sind wie im Flug vergangen.
In 3 Wochen sind wir wieder "drüben" - dieses Mal u.a. New York und für Februar 2007 wieder Florida mit einer Karibik-Kreuzfahrt.
Es gibt noch sooooo viel zu tun- zu sehen und überhaupt: packen wirs an!!!

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Ersteinmal vielen vielen Dank für die Antworten, die bisher sehr hilfreich waren und mir ein wenig die "Angst" genommen haben und schon einige Fragen beantwortet haben.
Gerne poste ich auch mal die Tour, wenn wir diese fertig gestellt haben und hole mir Tipps und Tricks hier ab.
Doch eine Frage hätte ich noch, bevor ich die Planung anfange: Zu welcher Jahreszeit sollte man denn die USA bereisen? Wir sind an keine Ferien gebunden, d.h. ziemlich flexibel. Es sollte nicht zu heiss sein, aber auch keine Regenzeit. -
Die Frage nach der besten Reisezeit hängt davon ab, wohin Ihr fahren wollte, daher kann man dies nicht generell beantworten. In Südkalifornien kann es beispielsweise im Februar/März sehr viel regnen, in gebirgigen Regionen liegt oft bis in den Frühsommer noch Schnee und manche Straßen sind dann gesperrt. In den Wüstenregionen sind sicherlich die Frühjahrsmonate am schönsten, wenn es blüht. Im Sommer kann es durch sog. "Flash Floods" in vielen Wüstenregionen zu plötzlichen gefährlichen Überschwemmungen kommen.
Ihr müßtet also erst mal wissen, wohin es genau gehen soll... -
Hallo Grigor,
kann mich den Andern nur anschließen. Eine Busrundreise würde ich
nur machen, wenn ich gar kein Englisch kann. Bekannte haben das schon gemacht, war für sie bestimmt das Richtige. Der Tagesablauf
war jeden Morgen um 6 Uhr wecken, um 7 Uhr Frühstück, und um 8 Uhr Abfahrt. Du bist halt ziemlich gebunden
Bei unserer 1.Rundreise haben wir wie auch schon Frank geschrieben
hat verschiedene Reisekataloge zur Hilfe genommen, und so unsere
Route zusammengestellt. In den meißten Katalogen stehen auch
die Entfernungen von Punkt A nach B.
Würde aber nicht zuviel für 2 Wochen einplanen, sonst artet es in Streß
aus.
LG
Ria -
Hallo,
also ich würde dir auch empfehlen, dass du eine Tour von Hand planst und nicht eine nimmst, die das Reisebüro verschlägt, da ist es wirklich ein reines abklappern von Sehenswürdigkeiten und du musst dich mit den Hotels begnügen, die der Reiseveranstalter bucht.
Wir waren letztes Jahr auf eigene Faust zwei Wochen in Florida unterwegs, alles selbst zusammengestellt. Bei der Planung kannst du dir ja ein bisschen von den Routen, die so angeboten werden abschauen, außerdem gibt es viele Vorschläge von Routen im Internet.
Nächstes Jahr fliegen wir auf in den Süd Westen der USA und haben auch bereits die komplete Route ausgearbeitet, allerdings für vier Wochen. Für zwei Wochen würde ich nicht allzuviel reinpacken, das artet ansonsten in Stress aus und ihr habt nicht viel davon.
Vielleicht kann ich euch mehr sagen, wenn du weißt, wohin die fahren möchtest.
LG, Dani
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Hallo nochmal,
vielen Dank für die super Antworten. Nach etwas längerer Pause werden die Pläne nun konkret.
Am Wochenende habe ich mir im Reisebüro ein erstes Angebot geben lassen, für die Westküste:
Hinflug: Düsseldorf nach Las Vegas
Rückflug: San Francisco nach Düsseldorf (ca. 550 € p.P. inkl. aller Steuern und Gebühren)
Mietwagen: ca. 400 € (Einwegmiete enthalten)
Dauer: 16 Tage.
Ich denke, da kann man schon eine schöne Tour draus machen, auch in der relativ kurzen Zeit ... oder liege ich da falsch?
Leider fehlt mir jetzt noch das Gefühl, in welcher Höhe ich die weiteren Kosten planen sollte:
Verpflegung? Unterkünfte (Motels ca. 50$ pro Nacht? Hotels ca. 45 € p.P/p.Nacht?)? Eintrittsgelder ... etc.???
Eigentlich liegt unser Limit bei ca. 3.000 € für den Urlaub, zzgl. Taschengeld. Aber wenn ich das so sehe, ist das wohl ein wenig zu tief gesetzt oder?
Ich danke für jeden Tipp und für jede Hilfe.
Grüße,
GrigorPS: Ich bekomme noch Angebote zu Florida und Ost-Küste. Deswegen habe ich noch nicht gebucht.
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Hi Grigor,
habe eine ähnliche Tour letztes Jahr auch gemacht. War 4 Tage in Las Vegas (viel zu kurz). Hatte in dieser zeit keinen Leihwagen (braucht man in dieser Stadt nicht). Am Abreisetag Leihwagen am Flughafen entgegengenommen (einige Anbieter haben Leihstationen am Stip).
Bin übers Death Valley, Lone Pine, Mono Lake, Yosemite (2Nächte), Gold Rush Area nach San Francisco (insg. 1 Woche) gefahren.
Nach 3 Tagen S.F. an der Küste über die Redwoods, Oregon Dunes bis nach Seattle.
Die Strecke, die man an einem Tag zurücklegen kann, ist sehr individuell. Von S.F. nach Seattle kann man es auf der I5 in 16 Stunden schaffen oder an der Küste in 4-5 Tagen. Also alles ist möglich.Außerhalb der Ferien braucht man keine Unterkunft reservieren. Habe jedesmal ein Motel gefunden, selbst in der Hauptsaison. Dies gilt allerdings NICHT für die erste Übernachtung. Die Einreisebehörde benötigt die Adresse des 1. Hotels. Früher konnte man "Rent a car" angeben. Geht nicht mehr!!! Also Hotel für die erste Nacht buchen, Adresse aufschreiben und mit ins Handgepäck, weil das Einreiseformular muss im Flieger ausgefüllt werden.
Motel kosten ungefähr zwischen 25 und 40 $ die Nacht. Aber Coupons und die ADAC Mitgliedskarte lassen die Preise sinken.
Beim Tanken grundsätzlich das billigste Benzin (regular) tanken.
1,3$- 1,5$ pro Gallon.
Das Auto ist ja nur ein Leihwagen und durch das Tempolimit benötigt man kein Super bzw Super+.Viel Spass im Urlaub. Es wird nicht dein letzter USA Urlaub gewesen sein.
Marcus -
Hallo!
Bezüglich der Benzinkosen wäre ich vorsichtig - wir haben im November in Florida pro Gallone um die 2,20 $ gezahlt.
Ansonsten kann ich meinen Vorrednern nur zustimmen. Gerade im Südwesten gibt es viele wirklich günstige Motels - das fängt bei 25 $ an (für das Zimmer, geht nicht pro Person).
3.000 $ müßten eigentlich locker reichen, zumal Ihr ja wirklich günstige Flüge bekommen könnt und auch die Automiete kommt mir sehr niedrig vor. Darf ich mal fragen, mit welcher Airline Ihr fliegen würdet und welches Auto bei welchem Vermieter Euch vorschwebt?
Wenn ich wählen könnte, würde ich an Eurer Stelle im jedem Fall die Las Vegas/SF-Route einem Floridaurlaub vorziehen. Wir waren 4 mal im Westen und 2 mal in Florida, und obwohl mir alle Urlaube gut gefallen haben, schwärme ich noch immer von der gigantischen Landschaft im Westen.
Ach ja - die erste Nacht MUSS man nicht unbedingt vorbuchen. Es reicht auch, wenn man die Adresse irgendeines Hotels angibt, in dem man vorgibt, die erste Nacht bleiben zu wollen. Ich würde aber trotzdem eine Vorbuchung empfehlen, einfach weil man nach dem langen Flug doch sehr müde ist.
Ein Auto erst in USA anzumieten, halte ich für nicht ratsam, da man dort nicht automatisch alle Versicherungen und Zusatzleistungen inklusive hat. Wir haben über den ADAC bei Hertz gebucht und waren total zufrieden.
Übrigens - bevor Ihr im Reisebüro bucht, könntet Ihr theoretisch auch mal im Internet nachsehen. Wir haben die Flüge, das Auto und die erste Nacht online gebucht und konnten daher in aller Ruhe abwägen, wann es wo und bei welchem Veranstalter am günstigsten war. Nur mal so als Tipp.
LG
Barbara
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Hallo
Eigentlich ist alles geschrieben, aber ein bis zwei Tips hab ich noch.
Auf jeden Fall erstes Hotel vorbuchen. Wenn du nach ca. 10 Stunden Flug und Einreise etc. schon ziemlich fertig ankommst ist die Hotelsuche ziemlich stressig.Wenn nach Las Vegas, versuch nicht am Wochenende da zu sein , Preise steigen enorm . Würde dir nicht raten auch nur einen Tag ohne Mietwagen zu sein. Erstens sparst du nicht viel ( bei 2 Wochen sollten sich die kosten in Grenzen halten) Und zweitens sind die Entfernungen , auch in Las Vegas riesig. Du kannst in Jedem Hotel umsonst parken , auch wenn du dort nicht Gast bist.
Wenn ohne Mietwagen, dann höchstens in San Francisco. Auch hier würde ich ein Hotel vorbuchen. Die Preise in dieser Stadt werden etwas teurer sein als auf dem Rest deiner Tour . Ich denke mal unter 70$ wirst du nur schwer ein gutes Hotel in SF finden.Viel Spass
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nach über 20 USA-Tripps in den letzten Jahren ist ganz klar, dass man auf jeden Fall die Reise auf eigene Faust planen sollte. Kaum ein Land in Übersee ist so uproblematisch zu bereisen wie die USA - Voraussetzung man spricht englisch. Wir buchen immer wichtige Ziele im voraus; in den Nationalparks mind. 6 Monate vorher. Die restlichen hotels vor Ort. Meine Lieblingsziele sind immer wieder: Bryce Canyon Lodge, Furnace creek Inn und der Campsite in Joshua tree. Superschön ist auch immer wieder die Gegend rund um Moab (Slick Rock trail für die Mountain Biker...).
Martin -
So nun ist es gebucht: Wir werden eine Florida-Mietwagen-Rundreise machen - und ich freue mich tierisch. Wir werden in Miami starten. Nach zwei Tagen übernehmen wir den Mietagen für 14 Tage und fahren dann Richtung Norden mit Ziel Orlando (nicht an einem Tag, sondern "wie der Wind uns treibt". In Orlando wollen wir einen etwas ausgedehnten Stopp machen, um einige Parks zu sehen (auch wenn viele sagen werden viel zu schade, aber das wollen wir auf jeden Fall). Anschließend geht Richtung Westen (St. Petersburg) und entsprechend die Westküste Richtung Süden mit Ziel Everglades. Von dort aus werden wir dann Richtung Keys fahren und letztendlich nach 14 Tagen Rundreise den Wagen in Florida wieder abzugeben.
Wir haben nur das Hotel in Miami gebucht für zwei Nächte, den Rest werden wir vor Ort buchen (Hotels oder Motels ...). Wenn man soetwas zum ersten mal macht hat man natürlich etwas "Bauchweh", aber letztendlich sagt jeder, dass es so am besten wird. Und ich freue mich auf jeden Fall tierisch, nur schade, dass es noch sooo lange ist.
Ein wenig "planen" möchte ich die Tour jedoch im Vorfeld, sprich ich möchte mir eine überschaubare Zahl Punkt aussuchen, die wir auf jeden Fall sehen möchten - der Rest wird so gemacht, wie wir Lust und Zeit haben.
Meine Frage: Wie regelt ihr es mit dem Transfer vom Flughafen zum Hotel? Ein kleiner Nachteil gibt es: Wir übernehmen den Mietwagen erst zwei Tage nach Ankunft und müssen diesen vom Flughafen abholen, heißt: Wir kommen am 16.06. an und müssen vom Flughafen zum Hotel. Am 18.06. übernehmen wir den Mietwagen, müssen also im Hotel auschecken, zum Flughafen zurück und dann von dort los. Welche Möglichkeiten gibt es denn für den Transfer? Mit Koffer (**** und Pack) möchte ich irgendwie ungern mit "öffentlichen" Verkerhsmitteln fahren. Taxi wird wohl etwas teuer werden?
Bin auf jeden Fall für jeden Tipp dankbar, auch was Sehenswürdigkeiten und Tipps angeht. Danke im Voraus, auch für die geleisteten Antworten.
Schöne Grüße
Grigor -
Also: Mein Vorschlag wäre ja dieser:
Bucht aus dem Katalog, aber macht eine Mietwagenrundreise. Ihr habt vorher keinen Stress und die Hotels sind im Normalfall nie schlecht. Zu empfehelen ist eindeutig Meyers Weltreisen.
Sicher ist das nicht so individuel und ihr könnt nicht spontan nen Tag länger bleiben, dafür müsst ihr aber auch nie nach einem Zimmer suchen und habt mehr Zeit für Stadt und Land. Ebenso müsst ihr nicht jedes Detail der Route ausarbeiten, sondern könnt relativ relaxt umherreisen.
Viele hier finden das vielleicht nicht so toll, aber zum Einstieg ist es ok. Bei Individualreisen(die ich sehr mag) stört mich immer die ewige Hotelsucherei und Bucheri im Vorraus bzw. dann vor Ort.
Eine Gruppenreise würde ich nicht machen, das ist dann wirklich sehr eingeschränkt!