FTI Teil II
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Vielen lieben Dank für die Antworten...
Ich habe mir auch gedacht, dass ich die Umbuchung auf München nicht hinnehmen muss- bisher habe ich auch noch nicht meine Zustimmung erklärt. Die geänderten Reiseunterlagen sind dann auch heute morgen gekommen.
Wir haben aber gestern im Familienrat beschlossen, dass wir die Reise ab München antreten, FTI hat den gesamten Reisepreis und und ich befürchte, dass ich wohl wirklich per Rechtschutzversicherung mit Anwalt dagegen vorgehen müsste- und wer weiß wann ich das Geld zurück hätte. Meine Anzahlung aus dem stornierten Sommerurlaub habe ich bis heute auch nicht zurück, obwohl per Mail bestätigt.
Ich glaube, dass die Verananstalter momentan einfach alle versuchen um nicht alle Reisen zu verlieren..
Meine Bekannte hatte in den Herbstferien Mallorca gebucht- ist nun Risikogebiet- sie kann somit doch stornieren- der Veranstalter (auch FTI) will 1500 Euro Stornokosten... Die Angelegenheit ist nun bei Anwalt.
Ich habe nun resigniert und keine Nerven mehr um mich noch die nächsten Wochen/Monate darüber zu ärgern...
LG -
Wie ich gestern schon geschrieben habe, habe ich die Wahl die gravierenden Änderungen zu akzeptieren, oder heute zum letzten Tag, eine kostenfreie Umbuchung vornehmen zu können.
Kostenfreie Umbuchung - bis10 Tage vor Reiseantritt- , die mir immer wieder telefonisch vom Reisebüro versichert wurde, ist falsch!!!!!!
Ich habe heute nochmals mein Reisebüro kontaktiert, mit der Bitte, FTI anzurufen, da sie auf ihre email auch keine Antwort bekamen.
Das tat die Mitarbeiterin und rief mich zurück.
Inhalt:
Der Kunde hat definitiv kein Recht kostenlos zu stornieren. Stornierung nur mit mittlerweile 70% und Morgen mit schon 80 % zu Lasten des Kunden möglich. Obwohl es vom Reisebüro immer hieß, wir sollen abwarten. Tja, super gelaufen das Abwarten!
Die Flughafenänderung sei zumutbar und auch die vorverlegte Uhrzeit auf 03:15 wäre zumutbar. Es gäbe gesetzlich definitiv nur eine Entschädigung, ab einer Änderung von 10 Stunden. In unserem Fall wären es ja nur 8 Stunden.
Des Weiteren verlangte mein Reisebüro von mir eine email an sie mit dem Inhalt:
Mein Reisebüro soll die Reise beibehalten, keine Stornierung vornehmen. Ich als Kundin soll die Stornierung alleine aufgeben und mein Reisebüro von allen eventuellen Ansprüchen an sie befreien.Morgen habe ich schon einen Termin beim Anwalt bekommen. Haben ja nur noch 8 Tage, da unser Abflugtag - 18.10. - ein Sonntag ist.
Mir blieb nichts mehr übrig, als diesen Weg zu gehen.@vonschmeling
habe deine pn bekommen. Hat mich gefreut. Schrieb ein 2. Mal, diesmal auf diesem Weg. Funktionierte wieder nicht!
Finde ich sehr schade!!!! -
Das ist ja wirklich unverschämt, hier wüßte ich genau wo ich meine nächsten Reisen nicht buchen würde. Du bist nicht verpflichtet irgendwelche Erklärungen dem Reisebüro gegenüber abzugeben. Du erklärst einfach in einer mail an Reisebüro und Veranstalter daß Du die Reise zu den geänderten Bedingungen nicht annehmen wirst und auf Rückzahlung des Reisepreises gemäß der gesetzlichen 2-Wochenfrist bestehst. Allein die Vorverlegung des Abfluges auf 3.15Uhr, erst recht in Kombination mit geändertem Abflughafen stellt einen erheblichen Reisemangel dar, allein wegen der Störung der Nachtruhe. Aber dein Anwalt wird Dir das schon erklären.
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... und der dürfte im Gegensatz zu den Loitz bei FTI "die gesetzliche Lage" kennen

Ferner geht es ja gar nicht um eine Entschädigung sondern die beharrliche Verweigerung eines Rücktrittsrechts - noch dazu mit wahrlich haarsträubender Argumentation.
Eine Verlegung der Reisezeit von mehr als 4h - noch dazu mit einer elementaren Störung der Nachtruhe! - ist gem. einschlägiger Spruchpraxis eben nicht "zumutbar". Ginge es um eine Entschädigung, wäre der Sachstand unter vollkommen anderen Aspekten zu bewerten, und natürlich gibt es keine "gesetzliche" Grundlage für die Behauptung, eine solche würde erst ab einer Verschiebung von 10h zustehen.
Unfassbar!Zwar liegen der ursprüngliche und der geänderte Abflughafen tatsächlich in kurzer Entfernung, dennoch ist mir nicht ein Urteil bekannt mit dem der Reisende zur Annahme eines alternativen Airports verpflichtet wurde.
Eine andere Konstellation entsteht bei Antritt der Reise (konkludent als Einvernehmen zu bewerten) und nachfolgenden Schadenersatzforderungen (=Reisepreisminderung). Hier hätte man dann in der Tat schlechte Karten, wenn überhaupt würde die Entschädigung sich marginal ausmachen.Auch für die "Unterstützung" durch dein Reisebüro kann ich wenig Gegenliebe aufbringen, süssejana.
Sofern es seinen Formularkram im Rahmen der Vermittlung ordentlich abgearbeitet hat kommt eine Mithaftung ohnehin nicht in Betracht. Eine derart verzweifelte Reaktion in einer Konfliktlage spricht nicht gerade für eine nennenswerte Dienstleistungsaffinität!
Sehr gut immerhin, dass du morgen schon den Anwalt sprechen kannst - wollen wir mal hoffen, dass seine Einrede Wirkung zeigt.Ein letzter Satz noch zu den PNs:
Wegen Störung mittels bots muss man zuweilen eine ausgesprochen schwierige Rechenaufgabe lösen um seine Nachricht auf den Weg zu bringen ...
Kann es sein, dass du das übersehen hast? -
@anele2005
Ich teile deine Ansicht, dass die Veranstalter sich auf Gedeih und Verderb gegen an sich gewöhnliche Rücktrittsgründe wehren.
Mich erinnert das gewaltig an die Haltung der Airlines nach der Einführung der VO(EG)261/2004 zu den Fluggastrechten.
Da wurde gemauert, sich gesperrt bei noch so eindeutigen Sachständen, und es entstand ein neuer Geschäftszweig für Inkassounternehmen, die sehr wohl wussten, dass die meisten der Fälle mühelos durchzubringen waren. Mit den Erfolgsprovisionen haben sie sich eine goldene Nase verdient.Unbeachtlich des vorhergehenden Ärgers wünsche ich dir und deiner family einen ganz tollen Urlaub, der euch die Strapazen der Anreise zum Flughafen absolut vergessen lässt.
Happy holidays!


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@süssejana
Warum das dann nicht funktioniert mit den Pins ist mir ein Rätsel ... ich erhalte reichlich!? -
Leute, ich bin ja so glücklich!
Nach meiner allzu deutlichen Forderung an FTI gestern per email, habe ich doch tatsächlich gerade eben eine Antwort erhalten. Man staune: ca. 6 Stunden später, was vorher wochenlang nicht möglich war.
Meine restliche Zahlung ist auf 0.00€ zurückgesetzt worden. Bei meiner Anzahlung habe ich in den nächsten Tagen die Wahl zwischen einem Gutschein oder einer Rückerstattung.
Ich glaube, das habe ich gut gemacht!! Und bestärkt in meinem Tun wurde ich von@Armin und @vonschmeling.
Danke!
Yippie, ich kann vor Aufregung bestimmt gleich nicht einschlafen. -
Na geht doch!

Jetzt brauchst du nur noch ein neues Reisebüro ...
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@süssejana
...vor allem hast DU (ich bin mir sicher @vonschmeling ist der gleichen Meinung) es gut und richtig gemacht. In solchen Fällen ist es immer gut freundlich, verbindlich und hart aufzutreten..oft wird dann bei berechtigtem Anliegen "aus Kulanz" nachgegeben. Meine Erfahrungen mit FTI sind gut, habe ich hier auch mehrmals schon mitgeteilt. Wie es mit der Erstattung des Guthabens funzt kann ich leider nicht beitragen, die Übertragung auf eine andere XFTI-teise klappte aber reibungslos.
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@süssejana
..konntest Du denn den Anwalt wieder "abbestellen"? Wie ich schon schrieb, damit kann man auch noch warten im Nichterfolgsfall. Hier dürfte meines Wissens die 3-jährige Verjährungsfrist zum Jahresende nach BGB gemäß Forderung gegen einen hartleibigen Veranstalter greifen. Hat man die Entscheidung getroffen die Reise nicht anzutreten ist genug Zeit... -
Ich hatte den Termin für heute morgen um 10:00 Uhr.
Da ich die email heute morgen aber bereits um 0:15 bekam - warum auch immer jemand um diese Zeit bei FTI sitzt, evtl. home office - war eine telefonische Absage mit Begründung möglich. Wurde auch so akzeptiert.
Hätte ich die email erst im Laufe des Tages bekommen, hätte ich den Termin beim Anwalt aber wahrgenommen!
Weil es mir alles von den Tagen her zu knapp war, da ja mein Abflugdatum, der 18. ein Sonntag gewesen wäre. Dann hätte ich nur noch bis zum 16. evtl. jemanden erreichen können. Und die stellten sich ja telefonisch weiterhin stur.
Mein Tag ist auf jeden Fall gerettet
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Habe ich vergessen zu erwähnen...
FTI ist ja bekannterweise für den Kunden telefonisch seeehr schlecht bis gar nicht erreichbar.
Als ich das meinem Reisebüro mitteilte (mit 29 Angestellten), sagte mir eine Mitarbeiterin, dass sie das wissen, sie hätten da eine eigene (andere) Nummer.
Oha!
Nach 20 Minuten rief sie mich wieder an und teilte mir die telefonische Antwort seitens FTI mit.
So schnell kann das also gehen, wenn man die richtige Nummer kennt. Die bekommen sehr wahrscheinlich nur die Vermittler.
Ich vermute, dass sich die Mitarbeiterin mir gegenüber verplappert hat.
Ob es so eine (Geheim)nummer auch bei anderen Veranstaltern gibt, weiß ich natürlich nicht. -
...diese Nummer habe ich auch...über meinen Vermittler (wahrscheinlich unbeabsichtigt) bekommen...Geheimnummer wohl nicht..ich nehme eher an die Durchwahl zu einem Sachbearbeiter ohne Kundenkontakt. Das wird bei anderen Veranstaltern ähnlich sein..allein aus dem Grund weil Sachbearbeitung+Kundenkontakt in diesen Zeiten wohl schwer stemmbar ist.
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Wir sollten hier keine falschen Geschichten erzählen....
Natürlich sind das keine Geheimnummern, sowas gibt es nicht. Eher so wie Du das schilderst, Armin.
Sonst hätte es den ganzen Schlamassel mit FTI und deren fehlender Erreichbarkeit für die Reisebüros und die Kunden ja nie gegeben.
Bei FTI kommst Du in einem von drei verschiedenen Callcentern raus(eines in Magdeburg) , und zumindest eines ist auch nicht alle von FTI alleine belegt.. Aber das ist eine andere Geschichte.
Die Erreichbarkeit der Veranstalter nimmt grundsätzlich wieder zu, selbst bei der TUI- aber das hängt schlicht und ergreifend davon ab, dass viele Rückstände aus Hundertausenden von Fällen so langsam abgearbeitet sind-- und es kaum Neugeschäft gibt. Also mehr Zeit--- das ist das Thema . -
Nee nee, es gibt schon Telefonnummern für die Vertriebspartner, die an sich an Kunden nicht rausgegeben werden dürfen. Das hat aber in jüngster Zeit oft halt auch nix genützt, bzw. hieß es "Wissen wir auch nicht, wir melden uns ..."
Das jedenfalls berichtete mir ein Freund mit Reisebüro aus seinen finsteren Stunden während der letzten Monate.
Aus meiner Sicht muss dass so sein, schon weil ein Gespräch mit einem Vertriebspartner eben auf der professionellen Ebene abläuft (im Idealfall!) und damit ganz anders als mit einem Endkunden. -
Das ist was anderes-- klar gibt es diese Expedienten-Nummer -- aber auch das hatte in der Vergangenheit überhaupt nichts gebracht...
Da waren ja auch viele in Kurzarbeit.
Sonst wäre der Schlamassel - Thema FTI -meinetwegen auch TUI -nicht so heftig gewesen, wie er definitiv war: Unerreichbar ein riesiges Thema in der Branche das heftigst diskutiert wurde, intern.
Schön ist das alles nicht gewesen- aber es besser sich seit einiger Zeit.
Das war gestern der Fall. Nach dem heutigen Prinzip brauchte ich ja nur auf " abschicken" drücken. 

️