Wie wird das Geld aufgeteilt?
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Hallo,
als Frühbucher hatten wir für einen Hotelaufenthalt mit Halbpension inklusive Flug und Zubringer einen horrenden Preis bezahlen müssen.
Nachdem wir die Reise angetreten hatten, mussten wir feststellen, dass derselbe Reiseveranstalter inzwischen dieselbe Leistung für weniger als die Hälfte des von uns bezahlten Preises anbot!
Im Hotel angekommen hatten wir angenommen, das Hotel habe einen horrenden Geldbetrag von uns erhalten. Wir ärgerten uns masslos, dass wir für das viele Geld nur die unterste Zimmerkategorie bekamen.
Allmählich dämmert es uns: Das Hotel bekam wahrscheinlich einen Mini-Betrag. Doch wo ist das Geld geblieben, das wir mit einem horrenden Betrag bezahlt hatten?
Daher meine Frage: Wie wird das Geld aufgeteilt? Wieviel von dem horrenden Betrag bleibt in der Tasche des Reiseveranstalters, wieviel Prozent bekommt die Fluggesellschaft, wieviel der Zubringerdienst, wieviel das Hotel? Wie sieht das aus bei dem horrenden Betrag, den wir bezahlten und wie sieht das aus, wenn derselbe Reiseveranstalter weniger als die Hälfte dessen verlangt, das wir bezahlt hatten?
Wie sehen die Chancen aus, Schadensersatz zu bekommen?
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Die Fluggesellschaft bekommt keine "Prozente" sondern einen Preis X für das Ticket.
Die Marge der Veranstalter beträgt meines Wissens i.d.R. 3%, daher würde ich mal annehmen, dass der "horrende" Preis vom Hotel aufgerufen wurde, das es inzwischen besser wusste und reduziert hat.
Welcher Schaden ist dir denn entstanden? Nehmen wir an, du hättest ein Superschüsschen gemacht und die Reise wäre später doppelt so teuer geworden - würdest du tolerieren, wenn dich der Veranstalter zur Kasse bittet mit der Begründung, ein Schaden wäre zu ersetzen? -
Hallo,
als Frühbucher hatten wir für einen Hotelaufenthalt mit Halbpension inklusive Flug und Zubringer einen horrenden Preis bezahlen müssen.
Nachdem wir die Reise angetreten hatten, mussten wir feststellen, dass derselbe Reiseveranstalter inzwischen dieselbe Leistung für weniger als die Hälfte des von uns bezahlten Preises anbot!
Im Hotel angekommen hatten wir angenommen, das Hotel habe einen horrenden Geldbetrag von uns erhalten. Wir ärgerten uns masslos, dass wir für das viele Geld nur die unterste Zimmerkategorie bekamen.
Allmählich dämmert es uns: Das Hotel bekam wahrscheinlich einen Mini-Betrag. Doch wo ist das Geld geblieben, das wir mit einem horrenden Betrag bezahlt hatten?
Daher meine Frage: Wie wird das Geld aufgeteilt? Wieviel von dem horrenden Betrag bleibt in der Tasche des Reiseveranstalters, wieviel Prozent bekommt die Fluggesellschaft, wieviel der Zubringerdienst, wieviel das Hotel? Wie sieht das aus bei dem horrenden Betrag, den wir bezahlten und wie sieht das aus, wenn derselbe Reiseveranstalter weniger als die Hälfte dessen verlangt, das wir bezahlt hatten?
Wie sehen die Chancen aus, Schadensersatz zu bekommen?
Und zum Thema Frühbucher:
@rreisender sagte:als Frühbucher hatten wir für einen Hotelaufenthalt mit Halbpension inklusive Flug und Zubringer einen horrenden Preis bezahlen müssen.
Ja, kann bei früher Buchung vorkommen. Mal verliert man, mal gewinnt man, mal gibt's kaum einen Unterschied. So meine Erfahrungen.
Threads zum Thema Frühbucher gibt es so einige - klickst du hier -
@r.reisender
Dir hat doch der Preis bei der Buchung gepasst, sonst hättest Du nicht gebucht, oder?
Im übrigen bedeutet Frühbucher auch, dass die gewünschte Zimmerkategorie im gewünschten Hotel zur gewünschten Zeit auch noch zur Verfügung steht. -
Offenbar war die Zimmerkategorie ja auch falsch gewählt, ein Schaden ist allenfalls selbst verursacht worden.
Die Attitüde der Frage scheint mir der Versuch der Unterstellung eines Wucherpreises geschuldet zu sein.
r.reisender scheint irrtümlich zu glauben, der Veranstalter habe sich auf seine Kosten unbotmäßig bereichert. -
Die Fluggesellschaft bekommt keine "Prozente" sondern einen Preis X für das Ticket.
Die Marge der Veranstalter beträgt meines Wissens i.d.R. 3%, daher würde ich mal annehmen, dass der "horrende" Preis vom Hotel aufgerufen wurde, das es inzwischen besser wusste und reduziert hat.
Welcher Schaden ist dir denn entstanden? Nehmen wir an, du hättest ein Superschüsschen gemacht und die Reise wäre später doppelt so teuer geworden - würdest du tolerieren, wenn dich der Veranstalter zur Kasse bittet mit der Begründung, ein Schaden wäre zu ersetzen?@vonschmeling sagte:
Die Marge der Veranstalter beträgt meines Wissens i.d.R. 3%, daher würde ich mal annehmen, dass der "horrende" Preis vom Hotel aufgerufen wurde,2 x falscher Ansatz
Die Durchschnittsmarge einer Reise wird mit Sicherheit bei mehr als 18% liegen, die 3 % sind die Rendite, die der Konzern am Ende nach Steuern usw ausweist, auf das ganze Jahr bezogen und auch als Umsatzrendite bekannt.
Der Preis wird nicht vom Hotel aufgerufen, denn damit würden Sie beim Veranstalter schon mal hinten runter fallen. Die Kalkulation eines Reiseveranstalters ist schon etwas komplexer, da sind dann eben Reisen auch mal mit 45 % Aufschlag dabei, dafür andere mit nur 13%
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Vollkommen richtig, ich meinte natürlich Rendite und nicht Marge ...
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Allerdings ist - Kalkulation hin oder her! - durchaus davon auszugehen, dass zum Zeitpunkt der Buchung der Hotelpreis für den Veranstalter deutlich über dem zu einem späteren Zeitpunkt festgestellten gelegen hat.
Wenn´s nicht läuft wie erhofft reduzieren die Hoteliers, genau das dürfte hier geschehen sein. -
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten!
Wenn das Hotel die Differenz eingestrichen hätte, wäre es ein starkes Stück!
Horrend ist der Preis aus der Sicht von heute, wenn man vergleicht, dass wir pro Nase knapp 750 Euro bezahlt hatten und das ganze jetzt für knapp 350 Euro pro Nase angeboten wird. Die Frage ist, wer hat die ca. 400 Euro Differenz (mehr als 50 Prozent) eingesteckt?
War es das Hotel, dann war es eine Frechheit, uns ein Zimmer der unteren Kategorie zu geben. Das Preis-Leistungs-Verhältnis hat nämlich alles andere als gestimmt!
Zu dem per Frühbuchung bezahlten Preis hätten wir am Urlaubsort wahrscheinlich statt in einem angeblichen Drei-Sterne-Hotel auch in einem echten Fünf-Sterne-Hotel Urlaub machen können. - Hinterher ist man immer schlauer.
Die Motivation für eine Frühbuchung war bei uns auch die Notwendigkeit, Urlaub langfristig planen zu können.
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Bekannter Forentroll Gesperrt
Dir zur Beruhigung:
Auf vielen Märkten werden Restposten verramscht, weil sie einfach nicht mehr verkäuflich waren ... mit Reisen verhält es sich auch so. Man hätte dir auch 900 € abverlangen können und dann keine Sonderangebote machen (Machen Luxusmarken mit Restposten - ab in den Schretter)Ich flog auch schon mit der CONDOR für 298 € nach Kenia, 3 Tage vorher gebucht - die Gäste neben mir zahlten um die 780 € und hatten lange vorher gebucht. Letztendlich eine Mischkalkulation (PS wo gibt es für 750 € echte 5*? )
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Wenn das Hotel die Differenz eingestrichen hätte, wäre es ein starkes Stück!
Horrend ist der Preis aus der Sicht von heute, wenn man vergleicht, dass wir pro Nase knapp 750 Euro bezahlt hatten und das ganze jetzt für knapp 350 Euro pro Nase angeboten wird. Die Frage ist, wer hat die ca. 400 Euro Differenz (mehr als 50 Prozent) eingesteckt?
War es das Hotel, dann war es eine Frechheit, uns ein Zimmer der unteren Kategorie zu geben. Das Preis-Leistungs-Verhältnis hat nämlich alles andere als gestimmt!
Zu dem per Frühbuchung bezahlten Preis hätten wir am Urlaubsort wahrscheinlich statt in einem angeblichen Drei-Sterne-Hotel auch in einem echten Fünf-Sterne-Hotel Urlaub machen können. - Hinterher ist man immer schlauer.
Die Motivation für eine Frühbuchung war bei uns auch die Notwendigkeit, Urlaub langfristig planen zu können.
@rreisender sagte:
War es das Hotel, dann war es eine Frechheit, uns ein Zimmer der unteren Kategorie zu geben. Das Preis-Leistungs-Verhältnis hat nämlich alles andere als gestimmt!
Selbst wenn das Hotel das Geld eingesackt hätte: Was ist daran frech, dir ein Zimmer der gebuchten Kategorie zu geben?
Ob das Preis–/Leistungsverhältnis passt ist wohl ein ganz anderes Thema...
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In der Tat ist es so das die Preise echt ziemlich unterschiedlich sind. Frühbucher, Last-Minute.... Alles Begriffe wie Schall und Rauch. Die besten Deals macht man so 5-8 Wochen vorneweg. Reiseportale sagen, so um die 6 Wochen.
Ich war zuletzt auch in nem 5-Sterne Hotel in der Türkei. Für 10 Tage die ich gebucht habe. 460 Euro. Ein anderer Hotelgast hat 480 Euro für 3 Wochen bezahlt. Ähnliches erlebte ich auch in Sharm wie auch in Hurghada. Im Juli bin ich in Safaga und bin gespannt wie billig die anderen Gäste wieder mal weggekommen sind.^^
Aber ich ärger mich über sowas nicht, finde es maximal recht interessant und herausfordernd das nächste mal eben versuchen weniger zu bezahlen. Ich sehe das mittlerweile als Wettbewerb. Außerdem sollte man sich da auch nicht weiter große Gedanken machen. Man hat Urlaub, da sollte man abschalten, nicht an Geld usw denken. Und seien wir ehrlich, in Europa würden wir solch günstige Summen never erreichen.
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Vielen Dank für die zahlreichen Antworten!
Wenn das Hotel die Differenz eingestrichen hätte, wäre es ein starkes Stück!
Horrend ist der Preis aus der Sicht von heute, wenn man vergleicht, dass wir pro Nase knapp 750 Euro bezahlt hatten und das ganze jetzt für knapp 350 Euro pro Nase angeboten wird. Die Frage ist, wer hat die ca. 400 Euro Differenz (mehr als 50 Prozent) eingesteckt?
War es das Hotel, dann war es eine Frechheit, uns ein Zimmer der unteren Kategorie zu geben. Das Preis-Leistungs-Verhältnis hat nämlich alles andere als gestimmt!
Zu dem per Frühbuchung bezahlten Preis hätten wir am Urlaubsort wahrscheinlich statt in einem angeblichen Drei-Sterne-Hotel auch in einem echten Fünf-Sterne-Hotel Urlaub machen können. - Hinterher ist man immer schlauer.
Die Motivation für eine Frühbuchung war bei uns auch die Notwendigkeit, Urlaub langfristig planen zu können.
@rreisender sagte:
Die Frage ist, wer hat die ca. 400 Euro Differenz (mehr als 50 Prozent) eingesteckt? War es das Hotel, dann war es eine Frechheit, uns ein Zimmer der unteren Kategorie zu geben.
Du hast die Kategorie erhalten, die du gebucht hast.
Wie wär's denn im umgekehrten Fall ? Wenn die Preise im Verlauf der Saison steigen und die Reise kostet bei deiner Anreise 400 € mehr ? Wärst du damit einverstanden, ggf. deine gebuchte Kategorie jmd. zu überlassen, der den dann aktuellen - also höheren Preis - gezahlt hat ? -
@r.reisender
Es gab keine "Differenz", die irgendwer "eingesteckt" hat sondern Urlauber, die für ein Zimmer die Hälfte dessen bezahlt haben was du gelatzt hast. Deine Vorstellung, dass sich da Abend für Abend der Hotelier händereibend die Taler genommen und gedacht hat "Sauber, die reisendens ham wir abgeledert!" ist etwas hausbacken ...
Da ich Poolbardiskussionen mit dem Thema "Und was hast du bezahlt?" hasse wie die Pest entgegne ich gerne "5k, war´n Schnapp!".
Mir ist es vollkommen wumpe, was wer bezahlt hat. Wenn ich buche ist der Preis für mich i.O. und nichts und niemand bringt mich zum späteren Vergleichen. -
@r.reisender
Es gab keine "Differenz", die irgendwer "eingesteckt" hat sondern Urlauber, die für ein Zimmer die Hälfte dessen bezahlt haben was du gelatzt hast. Deine Vorstellung, dass sich da Abend für Abend der Hotelier händereibend die Taler genommen und gedacht hat "Sauber, die reisendens ham wir abgeledert!" ist etwas hausbacken ...
Da ich Poolbardiskussionen mit dem Thema "Und was hast du bezahlt?" hasse wie die Pest entgegne ich gerne "5k, war´n Schnapp!".
Mir ist es vollkommen wumpe, was wer bezahlt hat. Wenn ich buche ist der Preis für mich i.O. und nichts und niemand bringt mich zum späteren Vergleichen. -
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Danke auch für die weiteren Antworten!
Es geht letztendlich nicht um 800 Euro, sondern um die mangelnde Qualität bzw. den mangelnden Komfort des Hotelzimmers, in dem einiges kaputt war, was wir bei 800 Euro weniger als gerade noch akzeptabel hingenommen hätten, so jedoch anders beurteilen müssen.
Dies wird dann in der Hotelbewertung zur Sprache kommen, die erst noch geschrieben werden muss - wie immer kein Zweizeiler !
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Dann hoffe ich mal, dass du zukünftig weder in hochpreisige Länder noch in der absoluten Hauptsaison fahren musst...
Warum du überhaupt zu den angeblich „horrenden Preisen“ diese Reise gebucht hast, wird sich mir allerdings nicht mehr erschließen...
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Hallo,
als Frühbucher hatten wir für einen Hotelaufenthalt mit Halbpension inklusive Flug und Zubringer einen horrenden Preis bezahlen müssen.
Nachdem wir die Reise angetreten hatten, mussten wir feststellen, dass derselbe Reiseveranstalter inzwischen dieselbe Leistung für weniger als die Hälfte des von uns bezahlten Preises anbot!
Im Hotel angekommen hatten wir angenommen, das Hotel habe einen horrenden Geldbetrag von uns erhalten. Wir ärgerten uns masslos, dass wir für das viele Geld nur die unterste Zimmerkategorie bekamen.
Allmählich dämmert es uns: Das Hotel bekam wahrscheinlich einen Mini-Betrag. Doch wo ist das Geld geblieben, das wir mit einem horrenden Betrag bezahlt hatten?
Daher meine Frage: Wie wird das Geld aufgeteilt? Wieviel von dem horrenden Betrag bleibt in der Tasche des Reiseveranstalters, wieviel Prozent bekommt die Fluggesellschaft, wieviel der Zubringerdienst, wieviel das Hotel? Wie sieht das aus bei dem horrenden Betrag, den wir bezahlten und wie sieht das aus, wenn derselbe Reiseveranstalter weniger als die Hälfte dessen verlangt, das wir bezahlt hatten?
Wie sehen die Chancen aus, Schadensersatz zu bekommen?
@rreisender sagte:
Allmählich dämmert es uns: Das Hotel bekam wahrscheinlich einen Mini-Betrag.
Mir geht es hauptsächlich um diese Behauptung, unterschwellig der Vorwurf, "jemand" (Veranstalter oder Vermittler) habe unrechtmäßig den "horrenden" Betrag von 350€ p.P. "behalten" und das Hotel daher nur ein ziemlich lausiges Zimmerchen zur Verfügung gestellt.
Das einfachste wäre natürlich gewesen, die Zweifel direkt an Ort und Stelle zu thematisieren und beispielsweise nach einem Zimmer Upgrade zu fragen (ja, schon klar - hätte hätte Fahrradkette ... ).
Jedenfalls kann ich keinen Anspruch auf eine Entschädigung erkennen in dem Sachverhalt. -
Och, da hat der Checker aber noch großen Nachholbedarf in Sachen Reisen.
