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Sind heute Kreuzfahrten noch sinnvoll?

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Kreuzfahrten
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  • cjmddorfC cjmddorf

    Das anliegen von „Greta“ ist mit sicherheit unterstützenswert.
    nur nehme ich es der person Greta nicht ab, was sie da von sich gibt.
    für ihr alter scheint mir ihre denkweise, eloquenz und diktion sehr bemerkenswert.
    sie kommt mir vor wie eine bauchrednerpuppe der worte in den mund gelegt werden und die vorliest, was ihr vorgelegt wird.
    wenn dem so sein sollte, tut mir das mädchen leid.
    hoffentlich liege ich falsch.
    aber, wie gesagt, das anliegen ist toll.
    Mal sehen wieviel schueler waehrend der Sommerferien demonstrieren.
    ist ja schon jetzt ruhiger geworden.

    HC-Mitglied1962447H Offline
    HC-Mitglied1962447H Offline
    HC-Mitglied1962447
    Verwarnt Gesperrt
    schrieb am zuletzt editiert von
    #21

    @cjmddorf sagte:

    Das anliegen von „Greta“ ist mit sicherheit unterstützenswert. nur nehme ich es der person Greta nicht ab, was sie da von sich gibt. für ihr alter scheint mir ihre denkweise, eloquenz und diktion sehr bemerkenswert. sie kommt mir vor wie eine bauchrednerpuppe der worte in den mund gelegt werden und die vorliest, was ihr vorgelegt wird. wenn dem so sein sollte, tut mir das mädchen leid. hoffentlich liege ich falsch. aber, wie gesagt, das anliegen ist toll. Mal sehen wieviel schueler waehrend der Sommerferien demonstrieren. ist ja schon jetzt ruhiger geworden.

    Auch hier wird eine gewisse Überheblichkeit deutlich, dergestalt "Na, es sieht ja so aus, als ob Fridays for Future während der Sommerferien zum Erliegen kommt, dann haben wir endlich wieder unsere Ruhe und die Kiddies stoßen uns nicht mehr mit der Nase auf unsere unnachhaltige Lebensweise." Selbst wenn sie während der Ferien keine Aktionen mehr unternehmen würden (wovon nicht auszugehen ist), wäre es in Ordnung, denn kein Arbeitnehmer käme auf die Idee, während seines Jahresurlaubes zu streiken. Oder doch? Was viele Kritiker auch nicht wahr haben wollen: die Schüler arbeiten die verlorenen Unterrichtsstunden nach!

    Niemand legt Greta Thunberg "Worte in den Mund". Ist es so schwer anzunehmen, dass eine 16jährige eine eigenständige Meinung zum Aspekt "anthropogener Klimawandel" hat? Ja, Menschen mit einer Form des Autismus wie Greta wirken vielleicht ein wenig "seltsam" auf andere, jedoch fielen mir zahlreiche Zeitgenossen ohne Autismus ein, die auf mich außerordentlich seltsam wirken, nicht wenige davon sind als Politiker unterwegs und schwingen seit den 1970er Jahren Reden, die außer Worthülsen nichts enthalten und kein Promill Besserung in Bezug auf die Übernutzung des Planeten bewirkt haben. Spätestens seit 1972 wissen wir, dass wir mit einem "Weiter so" vor die Wand fahren werden, es erschien "The Limits to Growth" (Die Grenzen des Wachstums" des Club of Rome.

    Jawohl, Greta Thunberg weiß sich exzellent in der Fremdsprache Englisch auszudrücken, da muss man den Hut ziehen. Wie viele unserer 16jährigen Schüler wären denn zu so viel Eloquenz im Englischen in der Lage? Es war immer schon ein bewährter Selbstschutzreflex, die herausragenden Leistungen anderer zu attackieren, sei es durch Vorwürfe der Hexerei, Manipulation oder im Hintergrund wirkender "finsterer Mächte". So finden wir es auch in obigem Beitrag. Man habe ihr die Worte "in den Mund gelegt". Dass sie in der Lage ist, ihre Gedanken eigenständig zu formulieren, sollte spätestens seit dem Interview mit Anne Will klar sein, denke ich. Natürlich ließe sich behaupten, dass die Fragen alle abgesprochen und die Antworten auswendig gelernt seien. Hey, Leute, get your feet back on the ground! Warum ist es so schwer zu akzeptieren, dass es hier jemand ernst meint mit seinem Engagement. Ja, es tut vermutlich weh, auf seine eigenen Umwelt- und Klimasünden hin gewiesen zu werden. Noch dürfen wir uns den Luxus leisten, dass uns Menschen darauf hinweisen. Wenn erst der Planet selbst Hinweise gibt - und er hat bereits kräftig damit begonnen - und wir diese in den Wind (respektive Sturm) schlagen, wird es in wenigen Jahren zu spät sein.

    Gretas Mutter gab ihre Kerriere als international begehrte Sängerin auf, bzw. schraubte diesen Beruf auf lokales Engagement zurück, alle ihrer Tochter zuliebe, die es blöd fand, dass Mutter Thunberg ständig in der Gegend herumfliegt. Wo manipuliert hier bitte jemand Greta und deren gesamte Familie?

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    • altlöwin63A Offline
      altlöwin63A Offline
      altlöwin63
      schrieb am zuletzt editiert von
      #22

      Also...seid uns allen ein Vorbild und bleibt in Zukunft zu Hause.😝
      Das ich ja nie wieder eine Schiffs,- oder Hotelbewertung (Ausland) von euch lese.
      Ich werde das mal beobachten ihr (Internet) Helden.

      "BAYERN ist die Vorstufe zum Paradies" !
      (Zitat Horst Seehofer-2015)

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      • cjmddorfC Offline
        cjmddorfC Offline
        cjmddorf
        schrieb am zuletzt editiert von
        #23

        Tancarino,
        —————
        Das anliegen von „Greta“ ist mit sicherheit unterstützenswert. nur nehme ich es der person Greta nicht ab, was sie da von sich gibt. für ihr alter scheint mir ihre denkweise, eloquenz und diktion sehr bemerkenswert. sie kommt mir vor wie eine bauchrednerpuppe der worte in den mund gelegt werden und die vorliest, was ihr vorgelegt wird. wenn dem so sein sollte, tut mir das mädchen leid. hoffentlich liege ich falsch. aber, wie gesagt, das anliegen ist toll. Mal sehen wieviel schueler waehrend der Sommerferien demonstrieren. ist ja schon jetzt ruhiger geworden.——————
        den satz hast du aber aber schon gelesen ?

        unsere schüler streiken doch nicht. Sie gehen nicht zur schule um für das klima zu protestieren.

        und ja, die jugendlichen in skandinavien sprechen durchweg tolles englisch. Da ist Greta keine ausnahme.
        dort laufen filme auch nicht gedubbed sondern im original (mit untertiteln). Das hilft ungemein.
        ist in NL ähnlich.
        erinnert mich an die erste zeit meines 17 jährigen USA aufenthalts.

        Danae, Fortuna, Magica, Luminosa, Mediterranea, Serena, Caribbean Princess, Preziosa, Pacifica, Fantasia, MS 2, Splendida, Diamond Princess, Meraviglia

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        • cjmddorfC Offline
          cjmddorfC Offline
          cjmddorf
          schrieb am zuletzt editiert von
          #24

          Was ist los Altlöwin ?
          hier hat sich niemand gegen KF ausgesprochen.
          ganz im gegenteil.
          nur, dass KF nicht unbedingt öko sind, sollte schon jedem klar sein.
          am 11.8. gehts bei uns wieder los.
          wann ist es bei dir soweit ?

          Danae, Fortuna, Magica, Luminosa, Mediterranea, Serena, Caribbean Princess, Preziosa, Pacifica, Fantasia, MS 2, Splendida, Diamond Princess, Meraviglia

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          • altlöwin63A Offline
            altlöwin63A Offline
            altlöwin63
            schrieb am zuletzt editiert von altlöwin63
            #25

            In den Freitagen wo Ferien waren kamen nur 20% an demonstrierenden Schülern wie sonst.
            Komisch, oder ?

            @cjmdorf: erst 2020 wieder (leider); bin schon etwas neidisch auf euch. Schöne und erholsame Kreuzfahrt !💞

            "BAYERN ist die Vorstufe zum Paradies" !
            (Zitat Horst Seehofer-2015)

            HC-Mitglied1962447H 1 Antwort Letzte Antwort
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            • altlöwin63A altlöwin63

              In den Freitagen wo Ferien waren kamen nur 20% an demonstrierenden Schülern wie sonst.
              Komisch, oder ?

              @cjmdorf: erst 2020 wieder (leider); bin schon etwas neidisch auf euch. Schöne und erholsame Kreuzfahrt !💞

              HC-Mitglied1962447H Offline
              HC-Mitglied1962447H Offline
              HC-Mitglied1962447
              Verwarnt Gesperrt
              schrieb am zuletzt editiert von
              #26

              @altloewin63 sagte:

              In den Freitagen wo Ferien waren kamen nur 20% an demonstrierenden Schülern wie sonst.
              Komisch, oder ? @cjmdorf: erst 2020 wieder (leider); bin schon etwas neidisch auf euch. Schöne und erholsame Kreuzfahrt !💞

              Umso wichtiger wäre es, dass auch betagte Raubkatzen die Demonstrationen unterstützen. Die Aktivisten von "Fridays For Future" freuen sich über jede Unterstützung auch der Eltern- und Großelterngeneration, wie auch über die "Scientists for Future" von denen auch schon nicht wenige im Rentenalter sind, wie z.B. Professor Harald Lesch mit seinen knapp 60 Jahren *lg*

              Von allem weniger, das bedeutet nicht "von allem nichts mehr", denn niemand kann ohne Kleidung, Nahrung, Wasser, Wohnung, Bildung, Soziale Kontakte leben. Es muss nur so wenig werden bis es umweltverträglich wird, und das ist es zur Zeit ganz sicher nicht, wie wir beim näheren Hinsehen auf den Zustand des Planeten leicht erkennen können.

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • cjmddorfC Offline
                cjmddorfC Offline
                cjmddorf
                schrieb am zuletzt editiert von
                #27

                Du hast hast völlig recht Tancarino.
                aber was mir due haare zu berge stehen lässt ist, dass wir uns einschränken und bemühen, langsam aber wir versuchen es wenigsten und der rest der welt verpestet und verbraucht fröhlich weiter.
                auch ist der bevölkerungszuwachs in z.b. Subsahara africa mit jetzt ca 5 kindern/frau völlig inakzeptabel. Ist zwar runter von 7/frau aber ....
                jedes jahr kommen z.zt. allein dort ca 80 millionen zusätzliche neue erdenbürger zur welt. Das kann auf dauer nicht gut gehen.
                Prof lesch sehen wir oft und gerne.
                sein letzter beitrag zur elektromobilität ist empfehlenswert.

                Danae, Fortuna, Magica, Luminosa, Mediterranea, Serena, Caribbean Princess, Preziosa, Pacifica, Fantasia, MS 2, Splendida, Diamond Princess, Meraviglia

                HC-Mitglied1962447H 1 Antwort Letzte Antwort
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                • Ponta DelgadaP Offline
                  Ponta DelgadaP Offline
                  Ponta Delgada
                  schrieb am zuletzt editiert von Ponta Delgada
                  #28

                  Und genau das ist das eigentliche Problem: Überbevölkerung. Dagegen werden wir nichts ausrichten können. Immer mehr Ressourcen werden verbraucht, keiner wird zurückstecken wollen und seinen Lebensstandard halten bzw steigern. Die Frage ist also nicht ob sondern wann hier alles kollabiert. Klingt nicht schön, aber scheint für mich unausweichlich. Wie bereits geschrieben wurde - es liegt in der "Natur" des Menschen. Bestens Beispiel: Trump, Erdogan und Konsorten.

                  Oktober 2023: Aida-KF Zentrales Mittelmeer, Februar 2024: Lanzarote

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                  • PescheP Offline
                    PescheP Offline
                    Pesche
                    schrieb am zuletzt editiert von Pesche
                    #29

                    Interessant, der Fokus in diesem Thread konzentriert sich zunehmend auf Greta und die demonstrierende und streikende Jugend. Deshalb kann ich es nicht verkneifen, noch etwas loszuwerden. 
                     Mal losgelöst von Demoteilnehmern deren persönlicher Beitrag zum Klimaschutz eher auf Sparflamme zu finden ist und den obligaten Mitläufern die dabei sind weil etwas läuft, melden sich vorwiegend Gymnasiasten eindrücklich und gut dokumentiert zu Wort und nicht wenige verzichten aus Umweltgründen auf Auto, Ferien-Flieger und Fleisch, nicht aber auf das Handy. Dafür habe ich volles Verständnis, wir können das Rad der Zeit nicht zurückdrehen und gegen Handys, sinnvoll eingesetzt, ist nichts einzuwenden.

                    Was mir aber unangenehm auffällt, immer wird „im Namen aller Jugendlichen“ gesprochen, die auch morgen in einer lebenswerten Welt leben wollen. Beruflich und privat habe ich einige exotische Länder bereist, Menschen aus allen sozialen Schichten kennengelernt und wurde mit Menschenrechtsverletzungen an Erwachsenen und Jugendlichen konfrontiert die unter die Haut gehen. Deshalb meine schüchterne Bitte an eine renommierte Fernsehanstalt:

                    Realisierung einer interessanten Dokumentar-Sendung zum Thema Klima/Umwelt, mit Fokus auf die Jugendlichen. Mit aufgestellten Gymnasiasten, die „im Namen aller Jugendlichen“ sprechen, eingefügt mit eindrücklichen Filmausschnitten aus den rund 80 Ländern rund um die Kugel, in denen lauthals für eine bessere Umwelt demonstriert und gestreikt wird. „Oha Lätz“, da tut sich was, werden viele Konsumenten mit Wohlwollen feststellen!

                    Und dann Schnitt -- und einige Filmausschnitte von Kindern in asiatischen Bordellen, verkauft von ihren Eltern, nicht aus Geldgier sondern schlicht und einfach um zu überleben, von Kindern, verkauft an moderne Sklavenhalter und ausgebeutet auf Kakao- bis zu Palmöl-Plantagen, von Kindern die in Gold/Silberminen bis zum umfallen schuften, von Kindern die auf Mülldeponien giftigen Elektroschrott entsorgen, auch alte Handys, weil für unsere Kinder selbstverständlich nur das neuste Modell gut genug ist, von Kindern die in Textilfabriken zu Hungerlöhnen ausgebeutet werden, damit unsere Kinder in den neusten Markenklamotten demonstrieren und streiken können, von Kindern die in südamerikanischen Grossstädten auf der Strasse aufwachsen und es nur eine Frage der Zeit ist, bis sie mit einem Messer im Rücken oder der Kugel eines schiesswütigen Polizisten diesen Planeten verlassen und nicht zuletzt um das nackte Grauen abzurunden, ein „Filmchen“ von Kindern, die im Kongo zu unmenschlichen Bedingungen in Minen Kobalt/Coltan abbauen -- in Stollen in denen kein Erwachsener reinpasst, tagelang eingepfercht sind, bis der Stollen eines Tages einbricht und auch sie im schlimmsten Fall diesen Planeten verlassen.

                    Nur so nebenbei: Kobalt & Coltan das für die Elektrospeicherung eingesetzt wird, also nicht zuletzt auch für die Handys unserer Kinder und ach, die so sauberen zukünftigen Elektroautos!

                    Und dann die entscheidende Frage an diese Kinder & Jugendlichen: „Was haltet ihr von den weltweiten Streiks für eine bessere Umwelt?“

                    Könnte es eventuell sein, dass diesen zig-Millionen von Kids eine saubere Umwelt völlig egal ist und sie unter einer lebenswerten Welt etwas anderes verstehen als die heute in aller Welt demonstrierenden Jugendlichen, Eltern und Grosseltern!

                    Voraussichtlich wird eine unter die Haut gehende Reportage einer lebenswerten Welt für unsere Kids und Enkel nie realisiert werden, weil sie den, in einer mehr oder weniger heilen Welt lebenden Fernsehkonsumenten und unseren Kids nicht zugemutet werden kann und einigen renommierten Fernsehanstalten, denen ich zutraue, mit hervorragenden Moderatoren/Innen, Journalisten/Innen und Filmemachern/Innen eine solche Sendung zu realisieren., mit Klagen bis zum geht nicht mehr eingedeckt würde!

                    Sorry, sollte meine von Kreuzfahrten abgedriftete etwas ketzerische „Schreibe“ einigen Usern sauer aufstossen.

                    Pesche

                    Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon!

                    MaliniM 1 Antwort Letzte Antwort
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                    • Ahotep2A Offline
                      Ahotep2A Offline
                      Ahotep2
                      Moderator Experte Nil-Region Experte Nilkreuzfahrten
                      schrieb am zuletzt editiert von Ahotep2
                      #30

                      Hier mal ein Bericht Kreuzfahrt und Umweltschutz
                      oder Umweltsünder auf See sind immer die anderen...

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • cjmddorfC Offline
                        cjmddorfC Offline
                        cjmddorf
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #31

                        Sehr guter beitrag Pesche. Respekt !

                        Ich empfehle menschen die an den von dir angesproxhenen themen interessiert und der englischen sprache mächtig sind, an und ab mal CNN einzuschalten.
                        dort sind oft sehr interessante beiträge von überaus mutigen und kompetenten journalisten zu finden.
                        da geht mir manchmal der hut hoch.
                        sendezeiten stehen häufig auf w.cnn.com
                        speziell nima albagdir, clarissa ward und arwa damon sind da zu erwähnen.

                        Danae, Fortuna, Magica, Luminosa, Mediterranea, Serena, Caribbean Princess, Preziosa, Pacifica, Fantasia, MS 2, Splendida, Diamond Princess, Meraviglia

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                        • cjmddorfC cjmddorf

                          Du hast hast völlig recht Tancarino.
                          aber was mir due haare zu berge stehen lässt ist, dass wir uns einschränken und bemühen, langsam aber wir versuchen es wenigsten und der rest der welt verpestet und verbraucht fröhlich weiter.
                          auch ist der bevölkerungszuwachs in z.b. Subsahara africa mit jetzt ca 5 kindern/frau völlig inakzeptabel. Ist zwar runter von 7/frau aber ....
                          jedes jahr kommen z.zt. allein dort ca 80 millionen zusätzliche neue erdenbürger zur welt. Das kann auf dauer nicht gut gehen.
                          Prof lesch sehen wir oft und gerne.
                          sein letzter beitrag zur elektromobilität ist empfehlenswert.

                          HC-Mitglied1962447H Offline
                          HC-Mitglied1962447H Offline
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                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #32

                          @cjmddorf sagte:

                          Du hast hast völlig recht Tancarino. aber was mir due haare zu berge stehen lässt ist, dass wir uns einschränken und bemühen, langsam aber wir versuchen es wenigsten und der rest der welt verpestet und verbraucht fröhlich weiter. auch ist der bevölkerungszuwachs in z.b. Subsahara africa mit jetzt ca 5 kindern/frau völlig inakzeptabel. Ist zwar runter von 7/frau aber .... jedes jahr kommen z.zt. allein dort ca 80 millionen zusätzliche neue erdenbürger zur welt. Das kann auf dauer nicht gut gehen. Prof lesch sehen wir oft und gerne. sein letzter beitrag zur elektromobilität ist empfehlenswert.

                          Wir schränken uns ein und bemühen uns? Wo denn, bitte? Wo ist denn die Einschränkung beim Individualverkehr? So viele KFZ pro 1.000 Einwohner wie nie zuvor. Offenbar waren wir noch um 2000 herum völlig untermotorisiert. Und wieso werden, wenn wir uns denn einschränken, die Autos immer größer und schwerer? Wen wir uns beschränkten, müssten die Autos immer kleiner (und vernünftiger) werden. Wieso werden heute die meisten Kinder zur Schule gefahren? Es muss eine Zumutung gewesen sein, dass ich damals zu Fuß ging oder mit dem Fahrrad. Ach ja - meine Eltern konnten mich gar nicht fahren, sie hatten gar kein Auto, und der erste klapprige, weil gebrauchte R4 kam erst viel später. Glücklicherweise ahnte ich damals nicht, auf wie bequeme Weise man fett werden konnte, indem man sich von Mutti zur Schule kutschieren ließ - denn niemand tat es. Wenn wir uns denn einschränken, wie kann es sein, dass die nationale Fahrleistung, bei privaten und gewerblichen Fahrzeugen, immer weiter ansteigt?

                          Wie kann es sein, dass die Passagierzahlen an deutschen Flughäfen immer weiter steigen, wenn wir uns doch einschränken? Wie kann es sein, dass der Wochenendtrip zum Shoppen oder zum Fußballspiel ins europäische Ausland inzwischen selbstverständlich ist, ebenso wie der Trend zum Zwölft-Urlaub im Jahr - inklusive Flugreise, versteht sich? Wie kann es sein, dass der Fleischkonsum nicht signifikant schrumpft, obwohl wir uns doch angeblich "einschränken", wohl wissend, dass diese aberwitzige und unmoralische Massentierzucht Klima und Grundwasser ruiniert? Wie kann es sein, dass innerhalb von 20 Jahren der Konsum von Textilien um mehr als 30% anstieg, wenn wir uns doch "einschränken"? Liefen wir damals aus purer Not alle nackt herum? Möchte wirklich jemand behaupten, dass an an der "schlechten Qualität" läge, und die Klamotten schneller kaputt gingen? Wenn dem tatsächlich so wäre, wie wäre es dann mit Investition in hochwertige und fair gehandelte Textilien als 2-EUR-Shirts vom Billigheimer?

                          Wer hat eigentlich seinen alten Röhrenfernseher entsorgt und gegen ein Flachbildgerät ausgetauscht, weil dieser wirklich defekt und nicht mehr reparabel war? Und... steht immer noch der erste Flachbildfernseher im Wohnzimmer, oder war der schlichtweg nicht mehr angesagt, weil fast 12 cm dick und quasi eine elektrische Raumheizung, und - naja - 4K und Ultra-HD etc. musste es ja inzwischen schon sein, denn zuvor sah der Tagesschausprecher immer wie eine Plastikpuppe aus? Tauschen wir Laptop, Desktop, Smartphone, Tablet etc. aus weil sie defekt sind oder einfach deswegen "weil man mal wieder was Neues braucht, also auf der Höhe der Zeit sein möchte"?

                          Wer tatsächlich behauptet, wir würden uns bemühen, kann nicht erklären, wieso wir rasante Anstiege in allen Wirtschaftsparametern hinlegten, nein, der Export ist ausgeklammert. Wir haben uns offenbar einen Lebensstil angewöhnt, ohne uns dessen bewusst zu sein. Das hätte man mir mal um 1974 erzählen sollen, dass man sich heute gern den Dritt- oder Viert-Flachbildfernseher für Klo, Gästezimmer oder Werkstatt (naja, so kann man auch dort WM gucken, gell?) kauft... ach, was sage ich, mal "holt" ihn sich ja heute eher, bei den Preisen. Dabei können wir es uns heute aussuchen, ob wir denn nicht doch lieber auf Smartphone oder Tablet gucken. Und wir können es uns auch noch aussuchen, WANN wir es gucken. Wenn damals der Kampf tobte, ob Sportschau oder "Raumschiff Enterprise" geguckt wurde, was hätte ich dafür gegeben, ein undenkbares Aufzeichnungsgerät zu haben. Videorekorder - längst Schnee von vorgestern.

                          Wir reden uns ein, dass wir uns bemühen, dabei ist Deutschland Plastikmüll-Europameister, eben WEIL wir konsumieren wie irrsinnig. Altkleiderbetriebe kommen nicht mehr hinterher bei den schieren Massen weggeworfener neuwertiger Ware. Ein Damentop wird heute im schnitt 1,7 mal getragen, bevor es im Müll landet. Schön, dass wir uns dabei einreden, wir würden den armen Afrikanern helfen, weil die ja "nichts anzuziehen" hätten. Von wegen. Unsere Mitumba (afrikanisch für Altkleider) hat die allerletzten Reste von Textilindustrie in Afrika zunichte gemacht. Dort glaubt man verbreitet, wir hätten keine Waschmaschinen, weil wir so viel einwandfreie Kleidung wegwerfen. Ach, und wir unterstützen Afrika auch mit den subventionierten Hähnchenteilen, Beinen und Flügeln, aus der EU. Weil die armen Afrikaner "nichts zu essen" haben. Von wegen. Die subventionierten Hühnerteile aus der EU haben in Afrika die letzten Reste der noch existierenden Hühnerfarmen hinweggefegt, weil sie mit diesen Preisen, staatlich aus Brüssel gefördert, niemals mithalten konnten.

                          Aber das Meer. Die Afrikaner können doch alle fischen gehen. Könnten sie, wenn unsere hocheffizienten Schleppnetztrawler nicht ihre Küsten leerfischen würden. Und dann wundert sich jemand, wenn hunderttausende in Boote steigen, um mal nachzusehen, wo denn dieser sagenhaft reiche Ort liegt, an dem Milch und Honig fließen, dass man Klamotten nach 1,7 mal tragen wegwirft? Wir wundern uns, dass sie Teil haben wollen am sagenhaften Reichtum einer Nation, die von sich behauptet, sie würde sich "einschränken"? Europa aber möchte nicht teilen, sperrt sie aus, bezahlt Despoten wie den türkischen Universalpräsidenten, dass er sie uns vom Leibe hält, und die wenigen, die es dennoch lebend übers Mittelmeer schafften, steckt man im spanischen Almeria in endlose Gewächshäuser, lässt sie bei 46°C ungeschützt Pestizide sprühen und ernten im Giftdunst, und wenn von denen einer daran zugrunde geht, ab ins Meer. Naja, hört mal, wir schränken uns ja immerhin ein und bemühen uns, sind aber nicht willens, für Fleisch und Gemüse faire Preise zu zahlen, damit die Afrikaner in Almeria und im Zerlegebetrieb ihre Familie vielleicht einmal aus eigener Kraft ernähren könnten. Schließlich muss genug übrig bleiben, für den dreizehnten und vierzehnten Städtetrip im jahr, denn: die Müllers von nebenan waren schon wieder in Venedig und davor in Lissabon. Also wirklich, Schatz, wenn wir nicht bald auch mal wieder wegfliegen, denken die noch, dass wir ***** seien. So schließt sich der Kreis aus Ausbeutung, Egoismus und Realitätsverlust, denn wir schränken uns doch sowas von ein. Oder nicht?

                          Überbevölkerung: das ist eines der aberwitzigsten Scheinargumente, aber es kommt immer wieder, denn es eignet sich geradezu wunderbar von der eigenen Unbeweglichkeit abzulenken. Die Afrikaner und Asiaten und auch Araber vermehren sich zu rasch! Nee, is klar.... und wie groß war noch mal der ökologische Fußabdruck und die CO2-Bilanz eines Afrikaners, Inders, Chinesen etc. im Vergleich zu uns. Ein Viertel, ein Zehntel? Kennt jemand das Universalrezept, mit dem man eine Reproduktionsrate drücken kann auf verträgliche 2,2 Kinder pro Frau? Ja, wir kennen es. Es lautet: bescheidener Wohlstand und Bildung. Vor allem Bildung der Frau. Wie erreicht man das? Zum Beispiel über Teilhabe, faire Preise und mit einem Ende der Ausbeutung. Geht das auch, wenn wir weiter so viel und so günstig konsumieren wie heute? Definitiv nein. Konsequenz: also keine fairen Preise, und keine Teilhabe gewähren? Immer "weiter so" mit Schmackes in den ökologischen Kollaps? Es soll niemand behaupten dass er nicht gewarnt worden sei.

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                          • PescheP Pesche

                            Interessant, der Fokus in diesem Thread konzentriert sich zunehmend auf Greta und die demonstrierende und streikende Jugend. Deshalb kann ich es nicht verkneifen, noch etwas loszuwerden. 
                             Mal losgelöst von Demoteilnehmern deren persönlicher Beitrag zum Klimaschutz eher auf Sparflamme zu finden ist und den obligaten Mitläufern die dabei sind weil etwas läuft, melden sich vorwiegend Gymnasiasten eindrücklich und gut dokumentiert zu Wort und nicht wenige verzichten aus Umweltgründen auf Auto, Ferien-Flieger und Fleisch, nicht aber auf das Handy. Dafür habe ich volles Verständnis, wir können das Rad der Zeit nicht zurückdrehen und gegen Handys, sinnvoll eingesetzt, ist nichts einzuwenden.

                            Was mir aber unangenehm auffällt, immer wird „im Namen aller Jugendlichen“ gesprochen, die auch morgen in einer lebenswerten Welt leben wollen. Beruflich und privat habe ich einige exotische Länder bereist, Menschen aus allen sozialen Schichten kennengelernt und wurde mit Menschenrechtsverletzungen an Erwachsenen und Jugendlichen konfrontiert die unter die Haut gehen. Deshalb meine schüchterne Bitte an eine renommierte Fernsehanstalt:

                            Realisierung einer interessanten Dokumentar-Sendung zum Thema Klima/Umwelt, mit Fokus auf die Jugendlichen. Mit aufgestellten Gymnasiasten, die „im Namen aller Jugendlichen“ sprechen, eingefügt mit eindrücklichen Filmausschnitten aus den rund 80 Ländern rund um die Kugel, in denen lauthals für eine bessere Umwelt demonstriert und gestreikt wird. „Oha Lätz“, da tut sich was, werden viele Konsumenten mit Wohlwollen feststellen!

                            Und dann Schnitt -- und einige Filmausschnitte von Kindern in asiatischen Bordellen, verkauft von ihren Eltern, nicht aus Geldgier sondern schlicht und einfach um zu überleben, von Kindern, verkauft an moderne Sklavenhalter und ausgebeutet auf Kakao- bis zu Palmöl-Plantagen, von Kindern die in Gold/Silberminen bis zum umfallen schuften, von Kindern die auf Mülldeponien giftigen Elektroschrott entsorgen, auch alte Handys, weil für unsere Kinder selbstverständlich nur das neuste Modell gut genug ist, von Kindern die in Textilfabriken zu Hungerlöhnen ausgebeutet werden, damit unsere Kinder in den neusten Markenklamotten demonstrieren und streiken können, von Kindern die in südamerikanischen Grossstädten auf der Strasse aufwachsen und es nur eine Frage der Zeit ist, bis sie mit einem Messer im Rücken oder der Kugel eines schiesswütigen Polizisten diesen Planeten verlassen und nicht zuletzt um das nackte Grauen abzurunden, ein „Filmchen“ von Kindern, die im Kongo zu unmenschlichen Bedingungen in Minen Kobalt/Coltan abbauen -- in Stollen in denen kein Erwachsener reinpasst, tagelang eingepfercht sind, bis der Stollen eines Tages einbricht und auch sie im schlimmsten Fall diesen Planeten verlassen.

                            Nur so nebenbei: Kobalt & Coltan das für die Elektrospeicherung eingesetzt wird, also nicht zuletzt auch für die Handys unserer Kinder und ach, die so sauberen zukünftigen Elektroautos!

                            Und dann die entscheidende Frage an diese Kinder & Jugendlichen: „Was haltet ihr von den weltweiten Streiks für eine bessere Umwelt?“

                            Könnte es eventuell sein, dass diesen zig-Millionen von Kids eine saubere Umwelt völlig egal ist und sie unter einer lebenswerten Welt etwas anderes verstehen als die heute in aller Welt demonstrierenden Jugendlichen, Eltern und Grosseltern!

                            Voraussichtlich wird eine unter die Haut gehende Reportage einer lebenswerten Welt für unsere Kids und Enkel nie realisiert werden, weil sie den, in einer mehr oder weniger heilen Welt lebenden Fernsehkonsumenten und unseren Kids nicht zugemutet werden kann und einigen renommierten Fernsehanstalten, denen ich zutraue, mit hervorragenden Moderatoren/Innen, Journalisten/Innen und Filmemachern/Innen eine solche Sendung zu realisieren., mit Klagen bis zum geht nicht mehr eingedeckt würde!

                            Sorry, sollte meine von Kreuzfahrten abgedriftete etwas ketzerische „Schreibe“ einigen Usern sauer aufstossen.

                            Pesche

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                            Malini
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                            schrieb am zuletzt editiert von Malini
                            #33

                            @pesche sagte:

                            Interessant, der Fokus in diesem Thread konzentriert sich zunehmend auf Greta und die demonstrierende und streikende Jugend. Deshalb kann ich es nicht verkneifen, noch etwas loszuwerden. (...)

                            Nun ja, du selbst hast Greta nicht nur in diesem, sondern bereits in deinem anderen “Umwelt-Thread“ mehrfach erwähnt.

                            Ich hingegen finde es immer wieder erstaunlich und anmaßend, dass ausgerechnet diejenigen, die sich ganz offensichtlich für gar nichts engagieren, am lautesten krähen und meinen, dass man sich nicht nur für X, sondern am besten auch noch A, B, C... einsetzen solle. Oder haben die nicht begriffen, was noch alles im Argen ist?

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                              Ponta Delgada
                              schrieb am zuletzt editiert von Ponta Delgada
                              #34

                              Die Umwelt interessiert nicht, ob wir sie durch eine Bildungs- oder Lustreise belasten, es interessiert sie auch nicht ob wir pro Kopf vielleicht unseren ökologischen Fussabdruck reduzieren konnten. Am Ende zählt leider das Gesamtresultat. Daher schaffen wir es nämlich nicht, unsere selbstgesteckten Klimaziele zu erreichen. So ist es leider nun mal.

                              Ach ja: Auslandserfahrung und Sprachkenntnisse in Englisch kann man auch in dem Land sammeln, wo diese Sprache so gut wie wohl sonst nirgendwo auf dieser Welt gesprochen wird - es trennt uns nur der Ärmelkanal...

                              Oktober 2023: Aida-KF Zentrales Mittelmeer, Februar 2024: Lanzarote

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • Ponta DelgadaP Ponta Delgada

                                Naja, diese Jugendlichen, die jeden Freitag demonstrieren... Möchte mal sehen, wenn die ihr Studium beginnen und Auslandserfahrung sammeln wollen. Viele der studentischen Aushilfskräfte, die ich in meinem Arbeitsleben bisher kennenlernen konnte, haben es sich nicht nehmen lassen, möglichst weit weg von Europa zu gehen (vorzugsweise nach Australien, Neuseeland oder USA). Wenn sie konsequent sind, dürften sie demnächst nur noch Ziele wie Belgien, die Niederlande oder etwa Frankreich ins Auge fassen. Ziele, die man mit der Bahn erreichen kann. Bin mal gespannt, wie viele Jugendliche das aus Klimaschutzgründen machen werden.

                                Um auf die Ursprungsfrage zurückzukommen: Ja, KF sind noch sinnvoll, da ein Umdenken stattfindet. Die Schiff werden (hoffentlich) sauberer und Venedig wird wohl (hoffentlich) bald nicht mehr angelaufen. Wir werden erst dann eine Adria-KF buchen, wenn die Schiffe in Maghera ablegen.

                                MaliniM Offline
                                MaliniM Offline
                                Malini
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                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #35

                                Das weiß ich! Das ist aber auch nicht der Punkt, sondern deine folgende Aussage:

                                @ponta-delgada sagte:

                                Möchte mal sehen, wenn die ihr Studium beginnen und Auslandserfahrung sammeln wollen. Viele der studentischen Aushilfskräfte, die ich in meinem Arbeitsleben bisher kennenlernen konnte, haben es sich nicht nehmen lassen, möglichst weit weg von Europa zu gehen (vorzugsweise nach Australien, Neuseeland oder USA). Wenn sie konsequent sind, dürften sie demnächst nur noch Ziele wie Belgien, die Niederlande oder etwa Frankreich ins Auge fassen. Ziele, die man mit der Bahn erreichen kann. Bin mal gespannt, wie viele Jugendliche das aus Klimaschutzgründen machen werden.

                                Deiner Meinung nach sollten dann zukünftig alle, die jetzt streiken, auf interessante Möglichkeiten verzichten. Vermutlich auch nicht in Unternehmen arbeiten, die ihre Produkte per Luftfracht versenden? Geschweige denn, Dienstreisen zu unternehmen?

                                Wir haben‘s verbockt, aber die Streikenden sollen‘s wieder gutmachen, sonst wirft man ihnen Inkonsequenz vor....

                                Wie einfach kann man sich‘s doch machen!

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                  Pesche
                                  schrieb am zuletzt editiert von Pesche
                                  #36

                                  Obwohl wir nicht immer gleicher Meinung sind, muss ich @Malini zustimmen. Dienstreisen in global tätigen Unternehmen sind nun mal, ausgenommen einige Kurzstrecken in Europa nur per Flieger möglich. Obwohl ich während meinen beruflichen Zeiten erlebnisreiche Dienstreisen; umweltfreundlich auch lieber mit der Bahn oder etwas weniger umweltfreundlich mit einem Liniendampfer à la „Queen Mary“ & Co unternommen hätte, mein Arbeitgeber, dem schnöden Mammon verpflichtet sah das etwas anders!

                                  Gut, Sitzungen kann man auch mit Videokonferenzen durchführen, sind aber mehrheitlich nach meinen Erfahrungen nicht sehr effizient. In der Regel einigt man sich bei solchen Konferenzen mit Teilnehmern mit unterschiedlichen Muttersprachen auf die Weltsprache Englisch. Niemand will sich, wenn noch das höhere Kader und GL Mitglieder teilnehmen exponieren und man schweigt lieber. Wichtige Erfahrungen und Informationen, die vor Ort im direkten Gespräch diskutiert werden können gehen so verloren. Vom ebenfalls wichtigen geselligen zwischenmenschlichen Kontakt ganz zu schweigen.

                                  Nicht wenige der heute streikenden Jugendlichen werden zu gegebener Zeit nach Abschluss ihrer Ausbildung wichtige Auslanderfahrungen sammeln und dann einen anspruchsvollen Job annehmen und wohl oder übel im Auftrag ihrer Arbeitgeberfirma mehrmals pro Jahr mit dem Flieger rund um die Kugel unterwegs sein. Wer das mit seiner Einstellung nicht vereinbaren kann, sollte einen anderen Job suchen. Oder wie ich in diesem Thread schon erwähnt habe mithelfen, Hightech Produkte herzustellen die auf dem Weltmarkt gefragt sind und das Klima und die Umwelt positiv beeinflussen, nicht zuletzt auch mit einer umweltfreundlichen Energieversorgung und einer nachhaltigen Antriebstechnik bei Kreuzfahrtschiffen, um den Kreis in diesem Thread wieder zu schliessen.
                                   Pesche

                                  Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon!

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                                  • Ponta DelgadaP Offline
                                    Ponta DelgadaP Offline
                                    Ponta Delgada
                                    schrieb am zuletzt editiert von
                                    #37

                                    Die Steikenden werden und können es nicht anders machen, wie du es ja eindrucksvoll beschrieben hast, Malini! Es kann und will eben keiner zurückstecken. Genausowenig wie wir bei unseren Kreuzfahrten, wenn wir ehrlich sind, nicht wahr? 🙂

                                    Oktober 2023: Aida-KF Zentrales Mittelmeer, Februar 2024: Lanzarote

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                                    • 600m6 Offline
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                                      600m
                                      schrieb am zuletzt editiert von
                                      #38

                                      Wenn es die aktuell rund 300 Kreuzfahrtschiffe nicht gäbe, hätten weit mehr als 300 weitere Hotels mit Meerblick gebaut werden müssen, denn die rd. 30 Millionen Kreuzfahrtreisenden würden trotzdem Urlaubsreisen machen wollen.
                                      So ist es doch ganz gut, dass diese schwimmenden Großhotelanlagen auf dem Meer kreuzen oder vor den schönsten Küsten liegen und nicht weitere Strände verbaut werden.
                                      Es ist nun mal eine Sehn-Sucht der Menschen, fremde und möglichst ferne Länder kennenzulernen, jedes Jahr immer wieder, so lange das Geld reicht und die Gesundheit es zulässt.
                                      Im nahegelegenen Umfeld Wandervogelcamping zu machen oder das nächste Bundesland per Bahnreise zu entdecken, reicht nun mal kaum jemandem.

                                      jlechtenboehmerJ 1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • 600m6 600m

                                        Wenn es die aktuell rund 300 Kreuzfahrtschiffe nicht gäbe, hätten weit mehr als 300 weitere Hotels mit Meerblick gebaut werden müssen, denn die rd. 30 Millionen Kreuzfahrtreisenden würden trotzdem Urlaubsreisen machen wollen.
                                        So ist es doch ganz gut, dass diese schwimmenden Großhotelanlagen auf dem Meer kreuzen oder vor den schönsten Küsten liegen und nicht weitere Strände verbaut werden.
                                        Es ist nun mal eine Sehn-Sucht der Menschen, fremde und möglichst ferne Länder kennenzulernen, jedes Jahr immer wieder, so lange das Geld reicht und die Gesundheit es zulässt.
                                        Im nahegelegenen Umfeld Wandervogelcamping zu machen oder das nächste Bundesland per Bahnreise zu entdecken, reicht nun mal kaum jemandem.

                                        jlechtenboehmerJ Offline
                                        jlechtenboehmerJ Offline
                                        jlechtenboehmer
                                        schrieb am zuletzt editiert von
                                        #39

                                        @600m sagte:

                                        Wenn es die aktuell rund 300 Kreuzfahrtschiffe nicht gäbe, hätten weit mehr als 300 weitere Hotels mit Meerblick gebaut werden müssen, denn die rd. 30 Millionen Kreuzfahrtreisenden würden trotzdem Urlaubsreisen machen wollen.

                                        oder die vorhandenen Hotels, Gasthöfe, Pensionen, Ferienhäuser, Jugendherbergen und Campingplätze hätten eine um 0,1 % höhere Auslastung ? Nach letzten Zählungen gab es weltweit allein 386.144 nach Sternen klassifizierte Hotels ( Quelle : tophotel.de), alle anderen Arten von Beherberungsbetrieben nicht mitgezählt. In Deutschland liegt die Auslastung bei etwa 60 %; da würde sich manch ein Gastronom über steigende Gästezahlen freuen, wenn er am Existenzminimum liegt.

                                        Hoffentlich wird es nicht so schlimm wie es schon ist .... (Karl Valentin)

                                        1 Antwort Letzte Antwort
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                                          #40

                                          Wes gerne mal vergessen wird: Reisen hat viel mit "ich kann es mir leisten" zu tun. Kreuzfahrten kann man auch mit der Bahn machen , von City zu City, auch in Südeuropa. Aber damit kann man ja niemanden beeindrucken. Daher auch die unkritische Begeisterung für 5 Sterne Hotels mit viel Chichi. Dienstreisen mit der Bahn in Deutschland?- man muss doch fliegen, sonst ist man ein Loser. Ich bin von Topmanagern großer Firmen ernsthaft schon mal gefragt worden, ob man nicht von Hannover nach Berlin fliegen kann... 😆

                                          MaliniM 1 Antwort Letzte Antwort
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