Fazit einer künftigen Reisebuchung wg.der Thomas Cook Insolvenz
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Candecor,
Genau so ist es
vonschmeling
Und wer bestimmt die Höhe der Margen?
Nicht die Kalkulation?
Wer nicht kalkulieren kann soll es lassen.
Das ist meine Meinung.
Im Übrigen würde dem TC. Management bescheinigt Trends verschlafen zu haben
Auch meine Meinung -
Ich hab keinesfalls behauptet, das TC Management habe alles richtig gemacht ...

Ist hier aber auch gar nicht das Thema, gefragt wurde hier nach den Konsequenzen, die man aus der Insolvenz zieht.
@retromops
Sagen wir´s mal so: Im Falle einer Insolvenz ist eigentlich kein Zahlungsmittel "sicher". -
@retromops sagte:
habe ich das hier richtig verstanden, nur Lastschrift ist jetzt noch sicher?
Ja! Chargeback wird von den Kreditkartenanbietern bisher nur unterstützt mit Vorlage der Stornierung.
Ausgang (noch) nicht sicher.Lastschriften kannst du problemlos, auch online, 8 Wochen zurückgeben.
Bei Vertragsbruch etc. aber auch bis zu 13 Monate! Dazu muss man seine Bank kontaktieren.
Folglich ist die Anzahlung auch nicht zwingend futsch. -
@retromops sagte:
habe ich das hier richtig verstanden, nur Lastschrift ist jetzt noch sicher?
Ja! Chargeback wird von den Kreditkartenanbietern bisher nur unterstützt mit Vorlage der Stornierung.
Ausgang (noch) nicht sicher.Lastschriften kannst du problemlos, auch online, 8 Wochen zurückgeben.
Bei Vertragsbruch etc. aber auch bis zu 13 Monate! Dazu muss man seine Bank kontaktieren.
Folglich ist die Anzahlung auch nicht zwingend futsch.@cnecky1
Schön, mal wieder ohne Ahnung so richtig einen aus der Kategorie Mumpitz rausgehauen, um die User zu verwirren *eyesroll*
Die Rückgabefrist endet 8 Wochen nach der Abbuchung. Weiter zurück sind Retouren nur möglich, wenn es überhaupt kein SEPA Mandat gab (Lastschriftbetrug), in der Causa Thomas Cook also völlig ohne Relevanz.Des wegen kann man auch nicht pauschal sagen, dass Lastschriftzahlung "sicherer" wäre als Kreditkartenzahlung, da bei Kreditkartenzahlungen die Fristen für ein Chargeback erst mit dem Datum der Leistungserbringung zu laufen beginnen und somit eine Anzahlung eher abdecken, als bei Lastschriftzahlung. Allerdings ist bei durch Sicherungsschein gesicherten Reisen erst einmal die Versicherung in Anspruch zu nehmen. Schlechteste Variante ist und bleibt natürlich die Überweisung.
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Leider wird nirgends thematisiert, dass die Grundursache des aktuellen Übels - aber auch das bei Leistungsnichterfüllung aus anderen Gründen - das Vorkassenprinzip ist. Es wird die Katze im S_ack gekauft und bei Leistungsnicht- (oder minder-)Erfüllung darf der Kunde seinem Geld hinterherrennen und der Leistungsanbieter ist erstmal fein raus.
Wenn ich einen Handwerker beauftrage bekommt der eine ggfs. Anzahlung - die Restzahlung erfolgt nach ordnungsgemäßer Auftragserfüllung. Wenn eine Hose nicht passt nehme ich vom Kauf Abstand - kaufe aber nicht vorher eine Option auf die Lieferung einer Hose. Wenn ich ein Auto kaufe und bekomme ich nicht das bestellte, bezahle ich den vollen Preis erst nach mängelfreier Lieferung. etc. etc.Natürlich mindert das Vorkassenprinzip den Reisepreis - indem es das Erfüllungsrisiko vom Anbieter auf den Konsumenten abwälzt. Dieser ist letztendlich der gelackmeierte.
Es wundert mich nicht, dass dieses Prinzip auf dem absteigenden Ast ist.
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Leider wird nirgends thematisiert, dass die Grundursache des aktuellen Übels - aber auch das bei Leistungsnichterfüllung aus anderen Gründen - das Vorkassenprinzip ist. Es wird die Katze im S_ack gekauft und bei Leistungsnicht- (oder minder-)Erfüllung darf der Kunde seinem Geld hinterherrennen und der Leistungsanbieter ist erstmal fein raus.
Wenn ich einen Handwerker beauftrage bekommt der eine ggfs. Anzahlung - die Restzahlung erfolgt nach ordnungsgemäßer Auftragserfüllung. Wenn eine Hose nicht passt nehme ich vom Kauf Abstand - kaufe aber nicht vorher eine Option auf die Lieferung einer Hose. Wenn ich ein Auto kaufe und bekomme ich nicht das bestellte, bezahle ich den vollen Preis erst nach mängelfreier Lieferung. etc. etc.Natürlich mindert das Vorkassenprinzip den Reisepreis - indem es das Erfüllungsrisiko vom Anbieter auf den Konsumenten abwälzt. Dieser ist letztendlich der gelackmeierte.
Es wundert mich nicht, dass dieses Prinzip auf dem absteigenden Ast ist.
@neckarschwabe sagte:
Es wundert mich nicht, dass dieses Prinzip auf dem absteigenden Ast ist.
Ist das so?
Die Preisunterschiede sind teilweise eklatant, und wenn ich von mir ausgehe, sind die Einsparungen durch Vorkasse immer noch deutlich höher als der Betrag, den wir in der Vergangenheit durch Insolvenzen verloren haben.
Und ha, die Konsumenten sind vergesslich: VW steigert trotz Mogeldiesel seinen Umsatz, „Schurkenländer“, die boykottiert wurden, werden wieder gebucht, sobald der Preis stimmt... Warum sollte es in diesem Falle anders sein?
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@neckarschwabe sagte:
Es wundert mich nicht, dass dieses Prinzip auf dem absteigenden Ast ist.
Ist das so?
Die Preisunterschiede sind teilweise eklatant, und wenn ich von mir ausgehe, sind die Einsparungen durch Vorkasse immer noch deutlich höher als der Betrag, den wir in der Vergangenheit durch Insolvenzen verloren haben.
Und ha, die Konsumenten sind vergesslich: VW steigert trotz Mogeldiesel seinen Umsatz, „Schurkenländer“, die boykottiert wurden, werden wieder gebucht, sobald der Preis stimmt... Warum sollte es in diesem Falle anders sein?
Die "Preisvorteile" mögen gewesen sein - aber irgendjemand zahlt die Zeche. Ich habe natürlich keine Zahlen da kein Brancheninsider sondern nur interessierter Beobachter - aber die Idee für 500 Euronen eine Woche All In irgendwohin zu fliegen dürfte bald passé sein. An so einem Angebot verdient keiner irgendwas und somit werden diese Angebote verschwinden. D.h. es werden künftig "reale" Preise aufgerufen werden welche die Kosten, sei es der Infrastruktur, sei es den Hotels, sei es der Umwelt, decken und es wird somit eine Marktbereinigung erfolgen.
Die Reisebranche in der heutigen - manchmal pervertierten - Form ist noch nicht sehr alt und war ständig einem Wandel unterworfen, und das wird aktuell nicht anders sein.
D.h. nicht zwingend Rückkehr zum Baggersee (wobei der auch ganz nett sein kann!), aber eben auch eine Besinnung zum realen Wert einer Reise, die allen Beteiligten ein vernünftiges Auskommen lässt.
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Mein Beitrag bezog sich nicht auf Billigurlaube, sondern auf die Differenzen zwischen Vorkasse ohne Stornierungsmöglichkeit und flexiblen Buchungsmöglichkeiten mit Zahlung bei Abreise.
Ich zitiere mich mal selbst:
@malini sagte:
*Bsp.: Wir haben vor kurzem 9 Nächte Bangkok im Dez. gebucht und die preisliche Differenz (Reiseveranstalter vs. booking) liegt bei fast 2600 €!
Ich bin meinem Geld nicht böse und wähle in einem solchen Falle selbstverständlich die deutlich günstigere Variante, auch wenn im Falle einer Insolvenz des RV das Geld natürlich weg wäre...
Beim Thema Billigurlaub bin ich ganz bei Dir! Es kann echt nicht sein, dass eine Woche Tunesien/Bulgarien etc. mit Flug und AI günstiger ist als eine Woche Urlaub in Deutschland...
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Malini,
warum kann es nicht sein, weil Du es nicht willst?
Wenn mir ein günstiges Angebot gemacht wird und ich Interresse habe , habe ich kein schlechtes Gewissen es anzunehmen.
Vielleicht ist die eine Woche in Deutschland ja auch zu teuer? -
Mir wurde mal von einem türkischen Hotelmanager erklärt, wie das funktioniert - 1 Woche - 300€:
Diese Angebote gelten immer nur für die "tote" Saison, z.B. Jänner, Feber, März. In dieser Zeit wäre das Hotel geschlossen, die Beschäftigten arbeitslos, im Ort tote Hose.
Der Staat subventioniert diese Hotels, aus der einfachen Überlegung raus: Getränke müssen bezahlt werden und bringen somit Umsatz, die Hotelangestellten haben Arbeit und fallen dem Staat nicht zur Last, in den Geschäften vor Ort wird eingekauft - also durchaus eine sinnvolle Investition des Staates. -
Was kann ich dafür wenn manche Manager nicht die Grundkenntnisse der Marktwirtschaft beherrschen.
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@reisefux99
Das ist erstens nicht neu und zweitens eine türkische Handhabe.
Die low season ist spottbillig, in der high-season wird der Ausgleich angestrebt. Ferienbucher subventionieren Maggi bewehrte Dauergastrentner, die schön die Heizung zuhause ausstellen und im Urlaub "sparen".@Karinmanuela
Vielleicht schon mal drüber nachgedacht, dass in etlichen Warmwasserzielen ein Kellner deutlich weniger verdient als den teutonischen Mindestlohn?
Fakt ist doch, dass viele Airlines krebsen, Veranstalter lächerliche Margen erwirtschaften und am "System" demnach irgendwas nicht stimmen kann - bei Silbermedalliengewinner der Reise WM.
Ich kann dir versichern, dass meine Freunde in Italien das ganze Jahr sparen um dann einen mega luxuriösen roundtrip zu buchen - zu den entsprechenden Preisen knapp unter Kleinwagen.
Das Buchen billiger Pauschalreisen ist besonders ausgeprägt in D und GB, wenn man auf diesen Märkten als Anbieter bestehen will muss man die Hosen runterlassen.
Ferner brauchst du wahrlich kein "schlechtes Gewissen" haben - das nützt nämlich nix. Einmal komplex nachdenken hingegen schon eher ... -
Von schmeling,
wenn ich nicht reise, kann der Kellner in Tunesien nicht seine Familie ernähren. Schon Mal darüber nachgedacht?
Malini,
Na und? -
Ach, wenn alle oder zumindest der Großteil so denken, dann wird aus dem Billiglohnland Deutschland noch das Ultrabilligland und dann is eh Schluss mit Urlaub für die Geiz ist geil Fraktion. Die können dann 10/6 in Wechselschicht Hemden für die Chinesen nähen. Für Kost und Logie nebst nem kleinen Taschengeld. Dann brauchen sie sich auch keine Gedanken mehr um Freizeit, Schlaf, Kreditkarten, AGB, freie Auswahl oder gar Qualität zu machen, dann heißts "Friss oder stirb."
Wenn du nicht reisen würdest, hätte der tunesische Kellner vielleicht was ordentliches lernen bzw arbeiten können und müsste sich nicht von Neokolonialisten zum Deppen machen lassen!
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Was für ein sinnbefreites Geschwurbel als Erklärungsversuch von den beiden "Damen". Ihr erinnert an die Muppets.
Warum treffe ich in den Hotels auch Leute aus Italien, die ganz sicher keinen "Kleinwagen" eingesetzt haben, um in einem Hotel in der Türkei, Ägypten oder Tunesien zu urlauben? Zusammen mit den "Neckermännern" die ja so "Geizistgeil" sind und den TUIristen?
Tourismus ist ein weltweiter Markt, knallhart und nix für schlechte Manager. Wer sich da mal eben um 1 - 2 % verkalkuliert, knallt schon an die Wand.
Wenn das Türkenhotel die Qualität seiner Leistungen (Essen, Zimmer, Reinigung) runter fährt, um dem Preisdruck standzuhalten, ist es in der nächsten Saison zu. Auch hier sind Managementqualitäten gefragt ...
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Was für ein sinnbefreites Geschwurbel als Erklärungsversuch von den beiden "Damen". Ihr erinnert an die Muppets.
Warum treffe ich in den Hotels auch Leute aus Italien, die ganz sicher keinen "Kleinwagen" eingesetzt haben, um in einem Hotel in der Türkei, Ägypten oder Tunesien zu urlauben? Zusammen mit den "Neckermännern" die ja so "Geizistgeil" sind und den TUIristen?
Tourismus ist ein weltweiter Markt, knallhart und nix für schlechte Manager. Wer sich da mal eben um 1 - 2 % verkalkuliert, knallt schon an die Wand.
Wenn das Türkenhotel die Qualität seiner Leistungen (Essen, Zimmer, Reinigung) runter fährt, um dem Preisdruck standzuhalten, ist es in der nächsten Saison zu. Auch hier sind Managementqualitäten gefragt ...
Wenn der deutsche Durchschnittstouri oder auch nur der deutsche Durchschnittseinkäufer und -gaststättenbesucher in der Lage wäre, Qualität zu erkennen, von würdigen möcht ich gar nicht sprechen, gäbe es nicht solche Billigumjedenpreisangebote und üble Buden und Lebensmittelskandale.
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@Candecor
So langsam kommst du auf die gewohnte Betriebstemperatur, nicht wahr?
Einschließlich der selbstauflösenden Argumentation im "Kompetenzmäntelchen" ... gäääähn!
Ich schaue bedeutend lieber 3h nur Stattler und Waldorf als deinen affigen Popanzkäse zu lesen.@Karinmanuela
Du hast gemutmaßt, die Deutschlandreise sei "zu teuer", daher meine Erklärung.
Da aber multilayer Erwägungen offenbar so gar nicht dein Ding sind - sei´s drum!
Jetzt musst du nur noch schlüssig evaluieren, wieviele Arbeitsplätze du im internationalen Tourismus "gerettet" hast ./. die vernichteten in D ... :neckbeard: