Fazit einer künftigen Reisebuchung wg.der Thomas Cook Insolvenz
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Meine Güte, 400 bis 700 € p. P. (inkl. Flüge, HP) sind nun mal nicht teuer - vergleiche die Preise doch bspw. mal mit attraktiven Gegenden in Deutschland. Und das Herumreiten auf belanglosen „4 Sternen“ macht‘s nicht besser (im Gegenteil).
Was erwartest du eigentlich?
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"Nicht teuer" ist völlig was anderes als "Billigreisen".
Mit "nicht teuer" kann ich sehr gut leben, weil es der Wahrheit entspricht.
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Du hast ein Problem mit billig als Synonym für günstig, SonneStrand75 - demnach ein Imageproblem.
Es geht hier aber nicht um Image sondern um Fakten - und Fakt ist nun einmal, dass das Preisbewusstsein des teutonischen Pauschalreisebuchers für anorektische Margen der Veranstalter sorgt und das nur mit Spezialisierung im Bereich eindeutig qualitätsbewusster B.ucher aufgefangen werden kann.
Gegenwärtig sehe ich durchaus eine Differenzierung von Preis und Qualität, zumal sich so manch einer für Schleuderpreise noch immer eine qualitative Höchstleistung erträumt und damit schön regelmäßig ins Leere läuft ... -
@mam62 sagte:
Aber einen Hoteltag inkl. HP für 20€ kann rund ums Mittelmeer keiner wirklich abbilden, das läßt mich dann schon stutzig werden. Egal welche Saison.
20 € pro Person / 40 € für ein Zimmer kann man sogar in Deutschland abbilden und noch ein Frühstück + Abendessen dazu servieren .. in gar nicht mal schlechter Qualität.
Für viele Hotes am Mittelmeer, also Türkei und Tunesien stellt sich die Frage, was es kostet, ein Hotel "unbewohnt" zu lassen, oder "für ohne Kosten und ohne Gewinn" ein Hotel offen zu lassen ... im Zweifelsfall auch mit etwas Verlust, aber immer noch billiger als zu schließen. (Trockenwohnen)
Dazu kommt, dass die Stammangestellten weiter bezahlt werden (gibt es halt auch Modelle mit Sommer viel arbeiten, im Winter wenig arbeiten - aber 12 Monate Gehalt)
WIe auch immer ... ein Hotel ist nix anderes als jede andere Firma ... die muss man am Laufen halten
@candecor sagte:
20 € pro Person / 40 € für ein Zimmer kann man sogar in Deutschland abbilden und noch ein Frühstück + Abendessen dazu servieren .. in gar nicht mal schlechter Qualität.
Die Kalkulation würd ich ja gerne mal sehen. Und die zugehörige Adresse würde sicher viele im Forum interessieren, ich persönlich würde allerdings eher Abstand nehmen.
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Der Preis ist doch hier überhaupt nicht das Thema. Hier geht es darum wer welche Konsequenzen aus der TC Insolvenz zieht hinsichtlich seiner Buchungen. Das ist doch unabhängig vom Preis. Es wird ja wohl keiner billig urlauben, weil er so den Verlust leichter verschmerzen kann.

Ich buche meine Reisen weiterhin getrennt, also Flug direkt bei der Airline und Hotel über einen deutschen Veranstalter, über Buchungsportal oder auch direkt beim Hotel, je nach Reiseziel. Das Risiko, dass die verschiedenen Leistungsträger unabhängig voneinander ausfallen halte ich für gering.
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Nachdem ich von vielen Betroffenen gelesen, deren Reisen 5000 Euro und mehr kosten, ist mein Fazit, weiterhin keine teuren Pauschalreisen zu buchen, sondern im Bereich 400-700 Euro pro Person zu bleiben.
doch!
@sonnestrand75 sagte:
Nachdem ich von vielen Betroffenen gelesen, deren Reisen 5000 Euro und mehr kosten, ist mein Fazit, weiterhin keine teuren Pauschalreisen zu buchen, sondern im Bereich 400-700 Euro pro Person zu bleiben.
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doch!
@sonnestrand75 sagte:
Nachdem ich von vielen Betroffenen gelesen, deren Reisen 5000 Euro und mehr kosten, ist mein Fazit, weiterhin keine teuren Pauschalreisen zu buchen, sondern im Bereich 400-700 Euro pro Person zu bleiben.
Ja Malini, das habe ich auch gelesen, Aber offensichtlich ist sonnestrand75 mit ihren Reisen zufrieden und sieht daher keinen Grund dies zu ändern.
Das ist ja auch ok. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Reisende, die bisher mehr Geld in Reisen investiert haben plötzlich ihre komplette Art zu Reisen umstellen, um das Risiko insolventer Reiseveranstalter zu minimieren.Kommt immer auch auf den Stellenwert an, den das Modul Urlaubsreise in der persönlichen Lebensplanung hat.
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Fest steht- die Renditen eines Veranstalters sind miserabel. Bei 3 % ist die Umsatzrendite schon sehr gut . Jeder kann sich ausrechnen, was da am Ende des Tages von seiner Reise übrig bleibt.
Andere RV rechnen das in Euro vor--und sagen: 30 Euro müssen bei einer normalen Warmwasserbuchung in der Kasse bleiben.
Also Ziele wie Türkei, Mallorca, Tunesien, Griechenland oder Ägypten. Bei Fernzielen etwas mehr40- bis 50 Euro.
Ansonsten sind die 3 % eine Jubelziel.
Viele RV haben erheblich weniger .Ob die günstigen Preise nicht doch dazu beitragen?
@guenter-holidaycheck sagte:
Fest steht- die Renditen eines Veranstalters sind miserabel. Bei 3 % ist die Umsatzrendite schon sehr gut . Jeder kann sich ausrechnen, was da am Ende des Tages von seiner Reise übrig bleibt.
Im Gegensatz zum Auto, das der Nachbar ja tagtäglich sieht und somit was hermachen muss, reicht‘s beim Urlaub offenbar einigen, wenn man erzählen kann, dass man dreimal im Jahr nach XY in ein 5–Sterne–Hotel fliegt (und braun zurück kommt)...
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Ich sehe auch keinen Bezug zum Thema und frag mich , was das überhaupt soll .
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An 860 Tacken für 14 Tage (4 *Sterne ÜF) in Griechenland kann keiner viel verdient haben = die Margen bleiben bescheiden = das Risiko daran kaputt zu gehen hoch.
Allerdings interessieren sich meine Nachbarn höchstens ganz peripher für meine Urlaube ...
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den Thread würde es vermutlich nicht geben, wenn die RV höhere Preise durchsetzen könnten – insofern haben die Preise selbstverständlich mit dem Thread–Thema zu tun!
Aber den Zusammenhang muss man natürlich nicht sehen und kann auch weiterhin billig buchen...
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@Malini
Der Markt wird nun mal durch Angebot und Nachfrage geregelt. Dass dabei Anbieter auf der Strecke bleiben sollte klar sein.
Nun hat es einen ganz großen getroffen. Bleibt abzuwarten, wie sich die Preise entwickeln.Aber solange günstige Angebote am Markt sind, werden diese auch gebucht werden. Nicht umsonst gibt es hier in allen Länderthreads Themen bezüglich des Preises.
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Und nicht umsonst gibt es den Sparkalender bei HC .
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Der Preis ist doch hier überhaupt nicht das Thema. Hier geht es darum wer welche Konsequenzen aus der TC Insolvenz zieht hinsichtlich seiner Buchungen. Das ist doch unabhängig vom Preis. Es wird ja wohl keiner billig urlauben, weil er so den Verlust leichter verschmerzen kann.

Ich buche meine Reisen weiterhin getrennt, also Flug direkt bei der Airline und Hotel über einen deutschen Veranstalter, über Buchungsportal oder auch direkt beim Hotel, je nach Reiseziel. Das Risiko, dass die verschiedenen Leistungsträger unabhängig voneinander ausfallen halte ich für gering.
@domino27 sagte:
Ich buche meine Reisen weiterhin getrennt, also Flug direkt bei der Airline und Hotel über einen deutschen Veranstalter, über Buchungsportal oder auch direkt beim Hotel, je nach Reiseziel. Das Risiko, dass die verschiedenen Leistungsträger unabhängig voneinander ausfallen halte ich für gering.
Ganz ähnlich ist es bei mir, ich lasse sogar die deutschen Veranstalter komplett raus.
Flug wird bei der Airline gebucht, Hotel direkt oder bei Portalen, Rundreisen die ich nicht selbst organisieren kann immer bei örtlichen Va's.
Mein Fazit aus der TC-Misere ist daß ich es bisher immer richtig gemacht habe.
Vielleicht lernt ja mancher aus der Geschichte und fängt wieder an selbstständig zu denken , anstatt alles einen RB/VA zu überlassen. -
@Malini
Der Markt wird nun mal durch Angebot und Nachfrage geregelt. Dass dabei Anbieter auf der Strecke bleiben sollte klar sein.
Nun hat es einen ganz großen getroffen. Bleibt abzuwarten, wie sich die Preise entwickeln.Aber solange günstige Angebote am Markt sind, werden diese auch gebucht werden. Nicht umsonst gibt es hier in allen Länderthreads Themen bezüglich des Preises.
@domino27 sagte:
Dass dabei Anbieter auf der Strecke bleiben sollte klar sein.
Genau das war mein Ausgangspunkt! Und weil das sehr vielen auch jetzt eben immer noch nicht klar ist, bzw. manche sogar von Betrug und anderen Straftaten sprechen, habe ich versucht, die Mechanismen, und auch deren Konsequenzen auf das Wirtschaftsgefüge allgemein, beispielhaft darzustellen. Und auch meine persönliche Einstellung geschildert.
Augenscheinlich denkt aber, wie wir auch hier sehen konnten, wohl ein Großteil der User "Hauptsache Ich" und will es einfach nicht wahrhaben, dass "Hauptsache Schnäppchen gemacht" ein eher kurzsichtiger Ansatz ist.
Nun, kann ja jeder halten wie er möchte, aber dann bitte nicht in der beliebten Vollkaskomentalität die anderen an den Verlusten und vermeintlichen Schäden beteiligen. -
@Malini
Der Markt wird nun mal durch Angebot und Nachfrage geregelt. Dass dabei Anbieter auf der Strecke bleiben sollte klar sein.
Nun hat es einen ganz großen getroffen. Bleibt abzuwarten, wie sich die Preise entwickeln.Aber solange günstige Angebote am Markt sind, werden diese auch gebucht werden. Nicht umsonst gibt es hier in allen Länderthreads Themen bezüglich des Preises.
@domino27 sagte:
Der Markt wird nun mal durch Angebot und Nachfrage geregelt. Dass dabei Anbieter auf der Strecke bleiben sollte klar sein... Aber solange günstige Angebote am Markt sind, werden diese auch gebucht werden.
Klar, diese Angebote werden weiterhin gebucht werden... ob das nun gut für die Branche und im Endeffekt auch für den Kunden ist, bleibt da erst einmal außen vor.
Mögliche Folgen haben sich ja bereits abgezeichnet... -
aufgrund der Situation auf dem Reisemarkt dürfte die Konkurrenz ein nicht unwesentlicher Faktor bei der Preisgestaltung sein.
Für die Konsumenten ist es heutzutage eine leichtes, im Internet den (vermeintlich) günstigsten Preis zu ermitteln. Der RV und sein Angebot sind substituierbar; niemand träumt davon, mit TUI zu verreisen, sondern lediglich das Ziel ist entscheidend. Gebucht wird somit beim günstigsten RV – dass die Angebote doch nicht unbedingt gleich sind, merkt der Urlauber erst, wenn‘s Probleme gibt und der deutschsprachige Reiseleiter fehlt.
Ich persönlich bin ja der Meinung, dass Konkurrenz das Geschäft belebt – auf dem Reisemarkt wird‘s ganz sicher nicht besser...
BTW: Ich habe mich gestern erstmalig ertappt, dass ich vor dem Buchen nachgeschaut habe, zu welchem großen Reiseveranstalter eine bestimmte Tochterfirma gehört.