Insolvenz Thomas Cook Gruppe (Neckermann, Öger Tours, Bucher Reisen)
-
Mich würde, ehrlich gesagt, auch einmal interessieren, wie sich die 80 Mio. (Rückholkosten) zusammensetzen. Bekommen alle, die Ihren Urlaub während oder kurz vor der der insolvenz antreten konnten, ihren Urlaub dadurch bezahlt und wir, die voll bezahlt haben und keine Leistung bekommen haben, müssen uns mit dem, was übrig bleibt begnügen?
-
@Magghy
Warum ausser Spesen nix gewesen? Erstmal haben die ja nur eine Frist gesetzt, das die Antwort nein sein wird kann ich mir schon denken... Klagen können die eh nicht denk ich, bis klar ist wieviel Geld am Ende fehlt. Bisher gibt es ja nur Gerüchte, die einen schreiben 160.000 betroffene, andere 650.000... ander was dazwischen.. danach dann schon. Und der Eugh ist nicht so zimperlich, die Fällen auch mal Urteile für den Verbraucher mit Glück wie in der Vergangenheit passiert. Aber erstmal abwarten was in den nächsten 2 Wochen passiert. Auf jeden Fall bewegt sich was
Auch Zurich hat heute nochmal klar gestellt, das laut Vertrag die 80 Millionen mit in die 110 zu rechnen sind... daher ist das ein sehr schmaler Grat für unsere hiesige Regierung, wenn jeder vielleicht bloß 10 Prozent Quote bekommt von vorhandenen 30 Millionen
spannend 
@erny1805 sagte:
Und der Eugh ist nicht so zimperlich, die Fällen auch mal Urteile für den Verbraucher mit Glück wie in der Vergangenheit passiert.
Aber sicher !
Entweder für die 160.000 ( oder wieviele auch immer), die Ansprüche erheben - oder die 81.000.000. die mit ihren Steuergeldern nicht finanzieren wollen. In jedem Falle sind es Verbraucher...... -
Mich würde, ehrlich gesagt, auch einmal interessieren, wie sich die 80 Mio. (Rückholkosten) zusammensetzen. Bekommen alle, die Ihren Urlaub während oder kurz vor der der insolvenz antreten konnten, ihren Urlaub dadurch bezahlt und wir, die voll bezahlt haben und keine Leistung bekommen haben, müssen uns mit dem, was übrig bleibt begnügen?
-
Ja, das ist schon klar. Das habe ich auch, nur keinen Urlaub für mein Geld bekommen. Interessieren würde mich, ob und inwieweit die "Quote" auch bei den glücklichen greift, die ihren Urlaub bekommen haben.
-
Ja, das ist schon klar. Das habe ich auch, nur keinen Urlaub für mein Geld bekommen. Interessieren würde mich, ob und inwieweit die "Quote" auch bei den glücklichen greift, die ihren Urlaub bekommen haben.
Oh man. Wir "anders" Betroffene wollen jetzt noch Geld von denen haben, die mit Kind und Kegel im Urlaub von der Insolvenz überrascht wurden? Wir sollten auch am 29.09. in den Urlaub fliegen und ich freue mich für jeden, der seinen Urlaub irgendwie noch zu Ende bringen konnte, auch mit einigen unsicheren und stressigen Tagen dazwischen. Alle haben ihren Urlaub bereits bezahlt oder min. angezahlt und bei der Quotierung würdest du tatsächlich den zu Ende gebrachten Urlaub (bei einigen war es bestimmt nur noch eine Tragödie) gegen rechnen? Ich bin sprachlos....
-
Frage:bekomme ich Ich die Kosten für die Behandlung beim Psychiater erstattet der mich wegen der Beiträge hier im Thread, die ich gelesen habe, behandelt?
-
Frage:bekomme ich Ich die Kosten für die Behandlung beim Psychiater erstattet der mich wegen der Beiträge hier im Thread, die ich gelesen habe, behandelt?
@Partyknilch
die Kosten können wir dann auch noch den "glücklichen Urlaubern" zur Last legen
schließlich durften sie ihren Urlaub zu Ende bringen und haben den Kopf frei für diesen Thread... -
Ich vermute, aber das ist nur eine Spekulation ohne profundes Wissen, dass die noch zu Ende durchgeführten Reisen regulär bezahlt wurden, also nicht unter die ominöse Schadenssumme fallen. Was darunter fällt sind die zusätzlichen Kosten durch die Rückholaktionen, also insb. die zusätzlichen Charterflüge. Bei den kolportierten 80 Mio. und ca. 140.000 Betroffenen (alles nur Schätzzahlen der Presse übrigens!) entfällt rein rechnerisch auf jeden ein Betrag von 570 €. Das erscheint mir realistisch, die eigens gecharterten Flieger haben ihren Preis und das muss auch bezahlt werden.
So. Und die Frage um die es sich jetzt dreht ist: Werden diese 80 Mio. vorrangig bedient, d.h. nicht quotiert? Es steht zu vermuten, denn eine Airline ist kein caritatives Unternehmen und wird auf der Bezahlung bestehen. Das würde aber heißen, dass nur noch 30 Mio. für die Absicherung der bereits geleisteten Anzahlungen zur Verfügung stehen und damit sind wir dann bei einer Quote im einstelligen Prozentbereich. Die Rechtslage hierzu ist, ich kann den 651r lesen wie ich will, nicht eindeutig. Überdies existiert in der JURIS-Datenbank, so gut wie keine Literatur dazu. Was heißt, dass es keine gibt denn JURIS bündelt die Informationen sehr gut.
-
Wie gesagt, NeckarSchwabe - dieser Großschaden wirft etliche Fragen auf, die noch nicht zuvor juristisch geklärt werden mussten.
Ziemlich eindeutig dürfte aber sein, dass die Kosten für die Rückholung vorrangig zu berichtigen sind bzw. bereits berichtigt wurden. -
Ich vermute, aber das ist nur eine Spekulation ohne profundes Wissen, dass die noch zu Ende durchgeführten Reisen regulär bezahlt wurden, also nicht unter die ominöse Schadenssumme fallen. Was darunter fällt sind die zusätzlichen Kosten durch die Rückholaktionen, also insb. die zusätzlichen Charterflüge. Bei den kolportierten 80 Mio. und ca. 140.000 Betroffenen (alles nur Schätzzahlen der Presse übrigens!) entfällt rein rechnerisch auf jeden ein Betrag von 570 €. Das erscheint mir realistisch, die eigens gecharterten Flieger haben ihren Preis und das muss auch bezahlt werden.
So. Und die Frage um die es sich jetzt dreht ist: Werden diese 80 Mio. vorrangig bedient, d.h. nicht quotiert? Es steht zu vermuten, denn eine Airline ist kein caritatives Unternehmen und wird auf der Bezahlung bestehen. Das würde aber heißen, dass nur noch 30 Mio. für die Absicherung der bereits geleisteten Anzahlungen zur Verfügung stehen und damit sind wir dann bei einer Quote im einstelligen Prozentbereich. Die Rechtslage hierzu ist, ich kann den 651r lesen wie ich will, nicht eindeutig. Überdies existiert in der JURIS-Datenbank, so gut wie keine Literatur dazu. Was heißt, dass es keine gibt denn JURIS bündelt die Informationen sehr gut.
Aus welchem Topf wurden die Reisen bezahlt? Die Leistungsträger konnten ja in der brisanten Phase ein Formular mit Gegenzeichnung der Urlauber (dass diese nicht bedrängt werden/wurden) bei kaera einreichen, um 50% der Kosten sofort reguliert zu bekommen. Ich vermute, dass diese Erstattungen schon mit in den 80 Mio. enthalten sind, aber deshalb sehe ich diese Urlauber nicht als besser gestellt. Oder?
-
@erny1805 sagte:
Und der Eugh ist nicht so zimperlich, die Fällen auch mal Urteile für den Verbraucher mit Glück wie in der Vergangenheit passiert.
Aber sicher !
Entweder für die 160.000 ( oder wieviele auch immer), die Ansprüche erheben - oder die 81.000.000. die mit ihren Steuergeldern nicht finanzieren wollen. In jedem Falle sind es Verbraucher......@jlechtenboehmer sagte:
Aber sicher !
Entweder für die 160.000 ( oder wieviele auch immer), die Ansprüche erheben - oder die 81.000.000. die mit ihren Steuergeldern nicht finanzieren wollen. In jedem Falle sind es Verbraucher......Also ich zahle auch Steuern und wenn ich nicht betroffen wäre, würde ich es den anderen gönnen. Wir schmeißen genug Milliarden raus im Lande für sinnlose Dinge und auch Dinge, die 50 Prozent der Steuerzahler auch nicht wollen
Fragt nur keiner... in diesem Fall ist es aber nun mal eine EU Richtlinie mit Gesetz im Gegensatz zu vielen anderen (z.b. sinnlose Maut 3,5 Milliarden ohne Chance die jemals einzuführen). Die Hoffnung stirbt zuletzt... 
-
Wir waren in der letzten September Woche im Urlaub (Glück TUI) und haben die Dramen miterlebt, die sich im Hotel abgespielt haben. Leider war es eines der Hotels die auf Zahlung bestanden haben. Ansonsten Rauswurf für die Thomas Cook Gäste. Ich glaube, niemand hier möchte erleben in Kenia auf der Straße zu stehen, die Erholung war für die meisten komplett futsch. Ich weiß, der finanzielle Schaden bzw. die Ungewissheit der Reisen für 2020 ist mehr als ätzend. Wir warten auch jeden Tag auf Neuigkeiten. Leider ist das Leben aber eben so, dass wir nicht alles beeinflussen können, sondern das Beste aus der Situation machen müssen.
-
natürlich ist es nicht schön, in Kenia „auf der Straße zu stehen“. Diese Fälle zeigen aber auch, dass einige ihren Urlaub viel zu eng auf Kante nähen und kein finanzieller Puffer mehr da ist, um solche Situationen abzufangen...
Vielleicht lernt der eine oder andere ja daraus...
-
Ich bin zwar auch ein Pufferbefürworter, aber die kompletten Reisekosten noch einmal budgetieren zu müssen halt ich dann doch für etwas zu sportlich ...
Ferner denke ich nicht, dass Detlef M eine Neiddebatte im Sinn hat sondern einfach aus begreiflichem Interesse gefragt hat.
-
Meines Erachtens sollten die Kosten für die Rückholaktion, ob Flüge oder Hotels vorrangig aus der Insolvenzmasse bedient werden, sofern das Insolvenzverfahren eröffnet wird. Denn die Hoteliers sind Gläubiger von TC nicht von den Kunden. Somit wären dann die 110 Mio. Euro zumindest für die quotierte Auszahlung an die Kunden frei.
-
Meines Erachtens sollten die Kosten für die Rückholaktion, ob Flüge oder Hotels vorrangig aus der Insolvenzmasse bedient werden, sofern das Insolvenzverfahren eröffnet wird. Denn die Hoteliers sind Gläubiger von TC nicht von den Kunden. Somit wären dann die 110 Mio. Euro zumindest für die quotierte Auszahlung an die Kunden frei.
-
Gewöhnlich werden die Hotelkosten nur bis zum nächstmöglichen Abreisetermin übernommen.
Das war hier definitiv nicht der Fall ...
Noch kurz ein Wort zu den Zahlen:
Zum Zeitpunkt des Antrags auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens waren gem. der Angaben von TC selbst 90k Pauschalreisende betroffen, nicht 160k.