Tierliebe, wo fängt sie an, wo hört sie auf?
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Hallo
Kürzlich sah ich nen Jungen mit 2 Frettchen an der Leine spazieren gehen :?
Dass man mit Hunden an der Leine (oder auch ohne) raus geht, ist klar. Die müssen sich ja auch entleeren. Angeleinte Katzen hab ich auch schon gesehen.
Bei Frettchen allerdings fehlt mir jegliches Verständnis
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Es sah zwar sehr niedlich aus, ich empfinde sowas allerdings als Quälerei.
Ich mach doch meinen Ratten auch keine Leine um den Hals und geh mit denen Gassi
:-?
Meinen Schildis ebenfalls nicht, wobei man mit denen auch leider ewig unterwegs wäre
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Was haltet ihr von dieser Art angeblicher Tierliebe
LG Silke
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Katzen sind Fluchttiere, wie alle wissen, die sich mit dem Wesen und den Ansprüchen von Katzen auseinandergesetzt haben. Für eine Katze muß eine Leine die höchste Zumutung, ja geradezu eine Demütigung darstellen.
Liebe zu Tieren kann genau so wie die Liebe zu Menschen unendlich sein. Für viele, viele Menschen ist ihr Tier der einzige Lebenspartner und damit auch Ansprech"person". Daraus entwickeln sich gewisse Fehlsteuerungen, die jedem, der sich mit dem Wesenseines Tiers ernsthaft auseinandersetzt, unverständlich bleiben.
Das ist mir aber wesentlich lieber als Tierverachtung. Daß jedes Jahr in zunehmendem Maße Tiere bei Urlaubsbeginn brutalst ausgesetzt werden, treibt mir die Tränen der Wut ins Gesicht. Ich bin kaum zu wirklichem Haß fähig, aber Menschen, die so etwas tuen, hasse ich abgrundtief.
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Da stimme ich dir vollkommen zu.
Weihnachten steht wieder vor der Tür und deshalb auch das Verschenken von Tieren an seine Lieben.
Spätestens im Sommer 07 kommt dann das Problem, wohin mit dem Tier, wenn wir Urlaub machen.
Der nächstbeste Pfosten dient dann vorzüglich dazu, seinen Vierbeiner dort anzubinden. Irgendein Tierliebhaber wird sich schon kümmern, falls nicht, auch wurscht.Da platzt mir devinitiv der Allerwerteste und solche Leute könnte ich auch...., das behalt ich lieber für mich.
Grüßchen
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...eben, Silke, und deshalb ist es mir viel lieber, wenn manche Haustiere auch schon mal artfremd gehätschelt und getätschelt werden, als daß sie wie Dreck weggeworfen werden.
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Ich bin sehr tierlieb, aber deshalb muss ich nicht mehr unbedingt ein eigenes Haustier besitzen. Ich hatte lange Zeit ein Aquarium, aber als ich gemerkt habe, dass ich bei den Fischen immer öfter nur noch die Arbeit dahinter sehe, aber die Freude an den eingesperrten Tieren
verloren gegangen ist, habe ich mein Aquarium weggegeben und die Tierchen bei einem Bekannten mit "größerem Schwimmraum" untergebracht. -
Kann Euch nur zustimmen, wir haben zwar auch eine kleine "Fußhupe" (Chihuahua), aber weder wird sie in der Handtasche mitgeschleppt, noch hat sie diese ParisHiltonGedächtnissmegaätzKlamotten noch irgendwelchen anderen Firlefanz. Die maschiert auch locker 5-6 Kilometer mit uns durch Wald und Flur, und vor allem ist sie kein Kläffer!! Das kann man nämlich auch anerziehen - oder eben abgewöhnen - Tier sollte immer noch Tier bleiben - zwar auch heißgeliebt aber nicht vermenschlicht...entscheidend ist meiner Meinung nach was am anderen Ende der Leine ist........
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@ Salva
Solche Leute, die ihre Tiere einfach entsorgen wie nen Müllbeutel, gehören aufs bitterste bestraft. Leider werden diese Leute nie dabei erwischt, falls doch will es keiner bemerkt haben.
Ich mags aber auch nicht, wenn z.B. Hunde so vermenschlicht werden. Auch ein kleiner Hund kann durchaus ohne Strickpulli im Winter raus, ohne sich zu erkälten.@ Sternenkind
Was ist denn ne Fußhupe :?

Ich weiß schon, wie ein Chihuahua aussieht, so nen Ausdruck für so kleine "Lecker" hab ich eben noch nie gehört
Wie ich es oben schon sagte, kein Hund, keine Katze usw braucht Jäckchen und Schuhe. Von Gucci und Co schon 5 Mal nicht.
Mir tat auch der Yorkie vom Mooshammer immer sehr leid. Daisy wars doch ;). Der Kleine durfte ja, solange Herrchen lebte, nicht mal selbst laufen
. Der arme Hund verbrachte sein halbes Leben in Taschen oder auf dem Arm. Sowas finde ich auch schlimm. -
Mich wundert auch des öfteren, dass die großen Hunde selber laufen dürfen, aber die "Bodenrutscher" getragen werden. Die brauchen genauso ihren Auslauf, wie die großen. Das Zeug zum anziehen finde ich total kitschig. Es zeigt halt, was das Herrchen / Frauchen für ein Mensch ist. Wie der Hund, so der Besitzer.
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Hallo,
habe zu Hause zwei Samtpfötchen. Beide aus dem Tierheim, beide ausgesetzt. Wir haben die zwei jetzt fast zwei Jahre, aber man merkt immer noch das die beiden schreckliches durchgemacht haben. Sie sind sehr schreckhaft und bei der einen geht zum beispiel hoch heben und streicheln gar nicht. Da bekommt Sie sofort Panik. Auch bei ******* merkt man das. Schnell schnell sonst kriegt ich vielleicht nix mehr. Möchte nicht wissen was den beiden vor uns alles passiert ist.
In 10 Tagen fahren wir auch in Urlaub. Die beiden spüren das jetzt schon. Ich darf gar nicht an die traurigen Blicke denken wenn wir mit den Koffern das Haus verlassen.
Wenn wir nicht da sind kommt vormittags eine professionelle Tierbeteuerin vorbei und Nachmittags meine Mutter. Die kennen sie und mögen sie. Sie spielt und schmusst dann mit den beiden.
Es würde mir nie im Traum einfallen, nur weil ich in Urlaub will, die zwei auszusetzen. Wer so etwas nur denken kann ist meiner Meinung nach ganz krank im Hirn. Ist vielleicht ein bischen krass aber man setzt doch auch nicht seine Kinder aus nur weil man in Urlaub fahren will.
Solche Menschen tun mir einfach nur leid. Es ist so schon abneds heim zu kommen und so ein Samtpfötchen schmusst einem um die beide und Schnurrt, da ist der blödeste arbeitstag gleich ganz vergessen. -
Die Bezeichnung "Fusshupe" hab ich auch noch nicht für Chi´s gehört. Klingt aber sehr lustig.

Leider durfte ich als Kind nie Tiere haben. Mein Vater ist der Meinung, die gehören in die freie Wildbahn und nicht in einen Käfig. Mein Wunsch war damals Hase/Meerschweinchen.
Ich würde mir so gerne einen kleinen Chi zulegen. Aber leider gehe ich ganztags in die Arbeit. Gut meine Mutter und Oma sind zuhause, aber irgendwie könnt ich dem kleinen Wesen das nicht antun.
Da warte ich dann lieber bis ich mehr Zeit habe.Gestern hab ich bei SternTV reportage einen Bericht über die sich entwickelnde Industrie für Hundezubehör gesehen. Was da für Beträge ausgegeben werden, ich geschockt.

Da wird ja aus Sch... auch noch gold gemacht.
Designersofa, Taschen, Kleidchen, Pullover.
Der Wahnsinn. Das ist doch keine Tierliebe mehr. Das ist doch schon Quälerei.Auch in dem Bericht kam eine Tierklinik vor.
Dort wurde einem älteren Schäferhund mit Schmerzen, glaube im Gelenk, behandelt. Diesem wurden Goldplättchen implantiert, damit die Schmerzen leichter werden. Die Operation hat 800,- Euro gekostet.
Die sagten, warum sollten wir unseren Hund nicht mit der besten Methode von Schmerzen befreien. Er gehört zu Familie und ist uns sehr lieb und teuer.
Vor diesen Leuten habe ich höchsten Respekt.Aber solche die ihre Hunde wie einen Menschen behandeln, für diese habe ich kein Verständnis.
Der Hund ist immer noch ein Hund. Egal wie groß, egal welche Rasse. -
Von Bekannten hab ich erfahren, dass sie mit ihrem Hund Geburtstag feierten, weil er 5 Jahre alt wurde. Sie haben ihm ein Hütchen aufgesetzt, und ein kleines Stück Sahne-Torte mit Kerze drauf hingestellt. Geschenke, die er leicht auspacken kann, bekam er auch.
So etwas finde ich nicht Hunde-würdig.
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@ schnuggel1980
Den Hut und die Sahne-Torten hätten die sich sparen können. Denke mal über nen neuen Kauknochen hätte sich der Hund mehr gefreut.
Im allgemeinen finde ich, das man an Weihnachten dem Tier schon mal was gutes tun kann. Wie gesagte kann, müssen auf keinen Fall.
Ob sich die Tiere über Geschenke freuen können, das weiß man ja nicht. Aber eine Belohnung ist es allemal.
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nabend zusammen, Fußhupe - ein Ausdruck meiner lieben Kollegin - find ich aber auch lustig..
der Geburtstag unserer Süssen wird aber auch gewürdigt - allerdings mit Kaustreifen - light versteht sich. Bei so einem kleinen Hund fallen 100 gr. direkt auf - und einen moppeligen Hund - wer will das schon??? Es gibt ja genug "Spinner" die meinen sie müssten ihre Vierbeiner genauso ernähren wie sich selbst - grusel.... :(; zum Thema Tierarzt und Op´s und so weiter....wenn man sich ein Tier zulegt (ganz egal welches) muß man sich im klaren sein, das es auch Tierarztrechnungen, Steuern und Versicherungen gibt, die es zu zahlen gilt - und das nicht nur ein oder zweimal; wenn ich ein Tier habe, habe ich auch die Verantwortung dafür zu übernehmen!!! Wir haben auch schon viel gezahlt für Tierarzt usw.., aber das wußten wir ja vorher. Und wenn es in Urlaub geht, ist sie bei meiner Mama in den besten Händen - auch sowas will wohlüberlegt sein!!
Im TV hab ich eine Schildkröte gesehen die irgend so ein Hirni in einer Zigarettenschachtel(!!!!!!) aus der Türkei nach Germany geschmuggelt hat - was für ein Panorama läuft denn bei solchen Gagas ab????
Ich glaubs ja nicht - und das aus der Türkei, wo man schon wegen einem doofen Steinchen nach Knastanien wandert - wo waren denn da die Kontrollen?????
Und ich krieg schon Atemnot wenn ich gefragt werde ob ich Lederwaren usw. dabei habe - na die Nerven muss man erst mal haben (sind wahrscheinlich zusätzliche im Schädel zu finden - weil viel Hirn kann ja da nicht sein, oder???)
Na denn...
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Tiere, die eine sehr schlechte Vergangenheit hatten, wie das Bsp. von einkathrinchen, gibts ja zu hauf.
Meine Eltern hatten sich 1997 eine "Bernersennendame" von einem damaligen Kunden (meine Eltern waren selbstst.) geholt. Dieser Kunde erzählte eben, dass ihm seine Hündin voll lästig sei und er sie nicht mehr wolle. Meine Eltern nahmen diese ca 6 Jahre alte Hündin dann zu sich.
Meine Geschwister und ich sind schon mit Tieren aller Art aufgewachsen. Hauptsächlich aber Hunde und Katzen.
Diese Hündin muss es aber zuvor mal richtig übel gehabt haben. Sie traute sich in keinen Raum des Hauses. Wenn man sie streicheln wollte, zog sie den Kopf ein und duckte sich. Da sie sich nur im Flur aufhielt ( in die Zimmer kam sie ja nicht) stellten wir ihr natürlich das ******* und Wasser in den Flur, besser gesagt, fast vor die Nase. Wir beobachteten sie dann heimlich, ob sie frisst oder trinkt. Die arme hatte das aber gleich gemerkt und wieder den Kopf eingezogen.
Irgendwann lässt man es mal und hofft eben, dass sich das Tier eingewöhnt.
Es hat insgesamt ca 2 Monate gedauert, bis unsere Lena mal gemerkt hat, dass es auch liebe Menschen gibt.
Ganz langsam guckte sie mal um die Ecke ins Wohnzimmer, dann irgendwann mal in die Küche, dann kam der erste Schritt usw.Wenn sie natürlich vor der Zeit mal mußte, setzte sie sich vor die Haustüre und japste kurz. Wir hatten gleich bemerkt, was das heißt. Aber auch nur raus , Geschäft machen und wieder rein. Mehr ging bei dem Hund am Anfang nicht.
Wir erfuhren nie, was der Typ mit dem Hund in ihren ersten 6 Lebensjahren gemacht hat. Sie wurde aber definitiv geschlagen und sie durfte nur im Flur "leben". Richtig Auslauf war sie auch nicht gewöhnt.
Mit viel Geduld schafften es meine Eltern und wir "Kinder", dass der Hund seine Ängste ablegte. Eine schöne Umgebung, täglich reichlich Auslauf und vorallem viel Liebe erlebte sie dann, bis sie 2003 starb.
Wir mußten sie mit knapp 13 Jahren einschläfern lassen, da sie Bauchspeicheldrüsenkrebs hatte. Auch die 3. OP konnte das Leiden nicht mindern.
Von allen Hunden meiner Eltern, mochte ich Lena am liebsten. Vielleicht deshalb, weil sie so ein "schwerer Fall" war, den es zu heilen galt.
LG
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Wer die Tiere nicht mag, mag auch die Menschen nicht.
Der Meinung bin ich nicht. Keiner muß Tiere mögen.
Aber wer Tiere tritt, quält, aussetzt oder rein profitlich und gefühlskalt unter übelsten Bedingungen vermehrt oder verschleudert, den würde ich am liebsten selber treten.



Die Grausamkeit gegen die Tiere und auch schon die Teilnahmslosigkeit gegenüber ihren Leiden ist eine der schwersten Sünden des Menschengeschlechts. Sie ist die Grundlage der menschlichen Verderbtheit.
Romain Rolland, 1866-1944, franz. Dichter; Nobelpreis 1915
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Meine beiden Hunden sind mein ein und alles. Würde aber nie auf die Idee kommen denen Hütchen oder Jäckchen anzuziehen. Die freuen sich mehr über ein ausgedehnten Spaziergang. Wenn wir in Urlaub fahren sind die Zwei bei meinen Eltern. Wenn das nicht ginge würde ich entweder die beiden mitnehmen, also nur mit dem Auto an die Küste oder so fahren. Fliegen käme dann für mich nicht in Frage oder ich würde garnicht wegfahren, weil ich weiß das die beiden in einer Tierpension eingehen würden. Ich hätte dann kein ruhigen Tag in meinem Urlaub.
Ich finde es erschreckend was Menschen mit Tieren alles anstellen. Und dann finde ich mit ein Frettchen spazieren gehen an der Leine noch recht harmlos. Wo nehmen sich Menschen das Recht her Tieren zu quälen, schlagen, auszusetzen. Ich kann das nicht verstehen. Wenn ich Tieren suchen ein Zuhause anschaue werde ich immer so wütend wenn man die ganzen Geschichten der Tieren da so hört. Würde am liebsten dann alle bei mir aufnehmen was ja leider nicht geht. LG