Unfall im Hotelzimmer nach auslaufen eines def. Kühlschrankes
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Guten Tag,
wir hatten einen anfangs sehr turbulenten Urlaubsstart.
Im ersten Zimmer war es Nachts durch die Musik an der Bar so laut dass wir bis 3 Uhr unterhalten wurden daraufhin haben wir in ein leiseres Zimmer gewechselt. Im 2. Zimmer war der Kühlschrank defekt und verlor Kondenswasser was am Morgen des nächsten Tages leider zu einem Unfall meiner Frau führte die in der Wasserlache ausgerutscht ist und sich verletzt hat (Hüfte, Oberschenkel, Rücken).
Darauf bekamen wir wieder ein anderes Zimmer was ein "Upgrade" darstellen sollte...naja eine Woche mit Schmerzmitteln da konnte auch kein Upgrade was daran ändern.
Wieder Zuhause angekommen haben wir natürlich diese Vorfälle dem Veranstalter gemeldet aber dieser sieht garkeinen Handlungsbedarf. Ging nicht wirklich auf die Fakten ein und hat das so abgetan als wäre durch das Upgrade ja alles erledigt gewesen.
Die verlorene Zeit ohne jeglichen Erholungswert plus die Wartezeiten und Unannehmlichkeiten spielen hier wohl für den Veranstalter keine Rolle. Die Schmerzen die meine Frau hatte waren auch der Grund dass wir geplante Ausflüge nicht machen konnte da sie dadurch beim laufen stark beeinträchtigt war.
Was können wir denn in diesem Fall jetzt machen? Hat da jemand Erfahrung? Für Infos wären wir sehr dankbar.Gruß Sven
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Willkommen Sven
Wurde das vor Ort dem RV auch gemeldet bzw. hat deine Frau ein Attest oder Arzt vor Ort konsultiert?
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Gute Frage, denn ohne offizielle Dokumentation der Verletzungen besteht seitens des RV auch keinerlei Handlungsbedarf.
Das gilt auch, wenn man gegen das Hotel direkt vorgehen wollte. -
vor ort dokumentation, konsultation der reiseleitung vor ort, wurde ja beides schon angesprochen
wer hat das "upgrade" veranlasst, und war es tatsaechlich eine bessere als die gebuchte zimmerkategorie, oder einfach nur ein anderes zimmer ?
es kann durchaus sein, wenn das upgrade ueber den veranstalter ging, das dieser der meinung ist, ihr habt das angebot angenommen, mit dem alles erledigt war, bzw. ist
was habt ihr schriftlich und von wem ? gibt es fotodokumentationen von vor ort ?
habt ihr eine versicherung, unfall deiner frau, rechtsschutz fuer die maengel, die bisher eine entschaedigung geleistet hat ?grundsaetzlich ist halt die frage, gehoert so etwas zum normalen lebensrisiko ?
und / oder habt ihr lust, zeit, und versicherungsschutz um nochmal ein paar euro zu erhalten ?
denn die entgangene urlaubsfreude deiner frau richtet sich auch prozentual am gesamtreisepreis und der dauer der einschraenkung, die es auch immer nachzuweisen gilt
ueberlegt es euch, ob sich das ganze lohnt, schaut euch um ob es entsprechend vergleichbare urteile gibt, wo ihr vorab schauen koenntansonsten schauen, mal beim veranstalter anrufen und evtl. einen gutschein als ersatz bekommen und annehmen, statt sich wochenlang fuer eine geringe entschaedigung mit denen rumzustreiten
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Sollte tatsächlich eine Wasserlache durch den defekten Kühlschrank ursächlich für den Sturz gewesen sein, ist das wahrlich kein gewöhnliches Lebensrisiko.
Weder eine Unfall- noch eine Rechtschutzversicherung leistet ohne ausführliche Dokumentation.
Um eben die geht es, es genügt nicht, eine Verletzung und daraus folgende Beeinträchtigungen zu behaupten um einen Schadenersatzanspruch zu manifestieren.Die zeitige Frage von Ahotep, ob ein solcher Nachweis vorliegt ist bisher unbeantwortet, und ich hab eine Sperre gegen Spekulationen.
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Guten Tag,
wir hatten einen anfangs sehr turbulenten Urlaubsstart.
Im ersten Zimmer war es Nachts durch die Musik an der Bar so laut dass wir bis 3 Uhr unterhalten wurden daraufhin haben wir in ein leiseres Zimmer gewechselt. Im 2. Zimmer war der Kühlschrank defekt und verlor Kondenswasser was am Morgen des nächsten Tages leider zu einem Unfall meiner Frau führte die in der Wasserlache ausgerutscht ist und sich verletzt hat (Hüfte, Oberschenkel, Rücken).
Darauf bekamen wir wieder ein anderes Zimmer was ein "Upgrade" darstellen sollte...naja eine Woche mit Schmerzmitteln da konnte auch kein Upgrade was daran ändern.
Wieder Zuhause angekommen haben wir natürlich diese Vorfälle dem Veranstalter gemeldet aber dieser sieht garkeinen Handlungsbedarf. Ging nicht wirklich auf die Fakten ein und hat das so abgetan als wäre durch das Upgrade ja alles erledigt gewesen.
Die verlorene Zeit ohne jeglichen Erholungswert plus die Wartezeiten und Unannehmlichkeiten spielen hier wohl für den Veranstalter keine Rolle. Die Schmerzen die meine Frau hatte waren auch der Grund dass wir geplante Ausflüge nicht machen konnte da sie dadurch beim laufen stark beeinträchtigt war.
Was können wir denn in diesem Fall jetzt machen? Hat da jemand Erfahrung? Für Infos wären wir sehr dankbar.Gruß Sven
@dachef1975 sagte:
Was können wir denn in diesem Fall jetzt machen? Hat da jemand Erfahrung? Für Infos wären wir sehr dankbar.
Gruß Sven
Hallo, deine Frage ist zu allgemein gehalten, was konkret schwebt dir den vor.
Einen Rat für dich hätte ich trotzdem, im nachhinein etwas zu bewirken, gegen wen auch immer, kannst du getrost vergessen. -
Das ist zweifellos eine realistische Einschätzung, HABERLING.
Sofern die Betroffenen vor Ort keine Dokumentation des Ereignisses (Ursache und Aumaß der Verletzung) vorweisen können sind die Einredemöglichkeiten quasi zero.
Tatsächlich nimmt der Veranstalter daher zurecht an, mit dem Upgrade (wie auch immer geartet!) sei ausreichend reagiert worden.@DaChef1975
Wir haben hier keine amerikanischen Verhältnisse, unter denen man erfolgreich die Gesundheitsbeschwerden nach exzessivem Burgerkonsum versilbern könnte.
Im Klartext:
Entweder lieferst du dem Veranstalter / Hotel einen lückenlose Nachweis der Verletzungen deiner Frau oder du schaust mit dem Ofenrohr ins Gebirge!