Eure "Corona-Reise" in Deutschland - welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
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Hallo Chris,
vielen Dank für deine Rückmeldung und deine persönlichen Eindrücke. Ich wünsche euch einen schönen Urlaub, passt gut auf euch auf und bleibt gesund !!!
Es wäre schön, wenn du hier weitere Erfahrungen schildern würdest

LG
reiselilly -
Auch für uns ist Urlaub in Deutschland eher ungewöhnlich. Trotzdem waren wir von Fronleichnam an für 6 Tage in Esens. Da wir uns über die Bestimmungen nicht klar waren, haben wir ein Ferienhaus gemietet (total spontan) und uns morgens und abends selbst versorgt.
Klar in den Geschäften war Maskenpflicht, aber das ist zuhause auch nicht anders und hat uns nicht gestört. Wir waren auch in Esens nett shoppen.
Aufgefallen ist uns, dass, die Regeln doch recht unterschiedlich ausgelegt wurden. Wir sind von Greetsiel bis Schillig viel unterwegs gewesen und haben, diverse Torten, Backfisch, Café usw. zu uns genommen. Wir sind nie in ein Lokal ohne Maske gegangen, haben aber des Öfteren Kellner oder auch mal Besitzer gehabt, die gerade noch so den Mund bedeckt hatten, die Nase war aber unbedeckt.
Eine Speisekarte haben wir nirgends bekommen, manche hatten aber einen QR Code auf dem Tisch kleben. Manchmal wurde uns ein Tisch zugewiesen, manchmal mussten wir uns den Platz selber suchen. Die Abstände haben immer gestimmt. Nur in Esens haben wir in einem Café erlebt, dass nach jedem Gast der Tisch desinfiziert wurde, sonst konnten wir das nie beobachten. Mein Mann wurde immer gefragt, ob er Milch und/oder Zucker brauchte, auf den Tischen stand nichts mehr.
Über das lange WE war ein wahnsinniger Betrieb überall, der 5* Campingplatz in Bensersiel stand dermaßen voll mit Wohnmobilen .... das hat uns doch etwas irritiert. Montags wurde es deutlich leerer überall, war aber noch gut gefüllt.
Wir hatten tolle Tage, bei bis auf einen Tag wunderschönem Wetter und sind froh, dass wir gefahren sind! Allerdings weiß ich jetzt auch wieder warum ich die Nordsee nicht so sehr gerne mag ....... ich habe an keinem Tag das Wasser gesehen. Die Strände waren oft wunderschön, aber immer Ebbe und ich habe noch nie gerne im Matsch gespielt.
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Hallo zusammen,
wir waren jetzt über das Wochenende in Dresden in einem Stadthotel. Hier wurde Frühstücksbuffet angeboten. Am Eingang bekamen wir Einmalhandschuhe und mussten die Maske bis zum Tisch tragen. Zum Buffet ging es dann mit Handschuhen und Maske, am Tisch konnte man beides ablegen. Jeder Gast bekam vom Servicepersonal (ohne Maske und ohne Handschuhe) einen großen Teller mit Besteck auf den Tisch gestellt. Mit diesem Teller holte man sich dann sein Essen vom Buffet. Die Tische wurden nach dem Abräumen desinfiziert. Die Abstände wurde eingehalten, da jeder zweite Tisch blockiert war. Kaffee und sonstige Getränke musste man sich selber vom Automaten holen oder das Wasser aus der Flasche einschenken.
Von Besuchern in einem anderen Hotel hörten wir, dass sie ohne Maske usw. zum Buffet gehen konnten.
In diversen Restaurants war Maskenpflicht bis zum Tisch. Generell wurde das aber etwas lockerer als bei uns in Niedersachsen gesehen. Soweit wir das beurteilen können, wurden die Abstände eingehalten. Meistens waren Tische dazwischen gesperrt. Teilweise gab es laminerte Karten, ob die danach desinfiziert wurden, kann ich nicht sagen. Registrieren mussten wir uns nirgends.
Bei der Stadtrundfahrt wurden wir beim Einstieg auf die Maskenpflicht im Bus hingewiesen. Beim Einsteigen haben sich auch alle dran gehalten, aber einige haben sie auf dem Sitz dann abgelegt. Sicherheitsabstand im Bus gab es nicht.
Bei der Dampferfahrt auf der Elbe war nur Maskenpflicht beim Einsteigen. Auf dem Schiff wurden die Abstände eingehalten, da Sitzbänke entfernt wurden. Bei unserer Fahrt war auch nicht viel los, am Wochenende sah es doch wesentlich voller aus.
Wir hatten eine kulinarische Stadtführung gebucht, die in einer kleineren Gruppen stattgefunden hat. Wenn wir Abstand halten konnten, durften wir die Masken absetzen. Bei den Verköstigungen natürlich auch.
Ansonsten war es wohl etwas leerer bei den geöffneten Sehenswürdigkeiten, was für uns sehr schön war. Da sowieso nicht alles in ein paar Tagen zu schaffen ist, war es nicht so tragisch, wenn etwas noch nicht geöffnet hatte.
Schönen Tag und bleibt gesund!
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ich war vom 13.6. bis 20.6. auf usedom in einer fewo. alles war fast normal, eben mit masken in geschäften und beim betreten von restaurants. man musste zettel mit kontaktdaten in lokalen ausfüllen, aber irgendwie nicht konsequent. ist da vielleicht auch seit mo eine entsprechende regelung weggefallen?
irgendwie hätte ich gedacht, man würde als gast merken, dass man sich freut, dass die gäste wieder da sind, aber eher mürrisches "wir schließen jetzt" oder die wortlose geste auf das schild, dass der bäcker noch nicht geöffnet habe und auch in einem lokal sehr genervtes verhalten ließmnicht viel freude über die gäste vermuten.
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Ich verbringe gerade meinen zweiten „Corona–Urlaub“ auf einer Nordseeinsel.
Maskenpflicht in den Restaurants, bis man an seinem Tisch sitzt, ebenso Maskenpflicht in den Geschäften sowie Einlass nur für eine bestimmte Anzahl Kunden. In den Restaurants muss man seine Kontaktdaten hinterlassen, es sind nur zwei Haushalte pro Tisch erlaubt – auch wenn natürlich (wie gerade erst gestern erlebt) ausgerechnet einige Risikopersonen meinen, dass für sie diese Regelung nicht gilt. Diese Gruppe wurde vom Restaurant dann aber an mehreren Tischen untergebracht.
Die Angestellten in den Restaurants müssen Mund–Nasen–Schutz tragen.Ab morgen dürfen wieder Tagesgäste nach Langeoog fahren, allerdings ist die Zahl vorerst auf 200 Personen beschränkt; sukzessive dürfen dann mehr kommen. Bei den anderen ostfriesischen Inseln gibt‘s andere Regelungen (speziell Norderney, das normalerweise am häufigsten von Tagesgästen besucht wird). Auch auf der Fähre gilt die Maskenpflicht, Ausstieg auf der Hinfahrt war deckweise organisiert, sodass nicht alle auf einmal aufspringen... Für den Weitertransport per Inselbahn wurde noch ein zweiter Zug eingesetzt.
Im Hotel bucht man das Frühstück und das Zeitfenster am Tag vorher bis 18:00 h per Tablet, Zugang zum Pool nur nach Voranmeldung bei der Rezeption, erlaubt ist jeweils nur ein Haushalt.
In einem anderen Hotel bekommt man ungefragt eine Etagère mit Käse, Wurst, Lachs an den Tisch gebracht sowie eine Brötchenauswahl. Leider nicht sehr sinnvoll, da zumindest am ersten Tag einiges liegenbleibt, weil man es nicht isst.
Am Strand ist es eh kein Problem, anderen Leuten auszuweichen.
Die Leute sind super freundlich – wie immer also!

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Wir verbringen unseren "Corona-Urlaub" nicht wie anfangs gebucht auf Mallorca sondern in Di Jesolo/Italien.
Anreise heute morgen: Keine Staubildung, Grenzübergänge kein Problem. Mautstationen wie leer gefegt. Kaum Verkehr auf sämtlichen Autobahnen.
Angekommen im Hotel, Maske beim Check-In tragen müssen. Ansonsten: Poolbereich, Strand usw nicht nötig, macht auch kaum jemand. Bewegt man sich im Gebäude wird es empfohlen sie zu tragen. Jetzt Abends essen gewesen, Maske tragen beim betreten des Restaurants, am Tisch darf sie dann wieder abgenommen werden. Man musste keine Kontaktdaten abgeben wie in Deutschland.
Das Hotel ist wohl nur zu ⅓ belegt (gefühlt). 1 Pärchen aus Österreich, eine Familie aus der Schweiz. Ansonsten ein paar Italiener. Wir das einzige Deutsche Pärchen soweit ich das bis jetzt mitbekommen habe. Strand ziemlich leer, Liegen am Pool brauch ich aufgrund der Auslastung nicht viel mehr dazu sagen. Alles frei.
Super Freundliche Mitarbeiter sowohl im Hotel als auch draußen in der Gastro, die sich wirklich freuen das Tröpfchenweise wieder Touris kommen.
Zu Venedig kommt Donnerstag Abend bisschen was. Zumindest haben wir geplant Venedig Donnerstag zu besuchen.
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Vielen lieben Dank für eure Info

Wäre Corona nicht, wären es ja schöne Zustände, die man genießen könnte. Leere Strände, wenige Urlauber in den Hotels, keine überfüllten Restaurants und
Pools etc.. Leider hängt uns der Virus im Nacken, so dass wir unseren Urlaub nicht sorgenfrei genießen können
.Aber wir sollten versuchen, das beste aus der Situation zu machen !!!
LG
reiselilly -
Wo ist es leer ? Italien, okay. Da fahren noch nicht so viel hin. Aber an deutschen Stränden und den nahe liegenden Städten ist es schon wieder wie in normalen Zeiten. Wir fahren nächste Woche nach Kühlungsborn in ein Strandhotel, mal sehen...
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Auf Langeoog ist es natürlich nicht „leer“, aber definitiv deutlich leerer als sonst um diese Zeit (und das trotz super Wetter
) – es wurden m. W. nicht alle Strandkörbe aufgestellt, damit die Abstandsregel eingehalten werden kann, und wer gerne am Strand spazieren geht oder auf einem Handtuch liegen möchte, hat eh keine Probleme, was die Abstände betrifft... -
Das die Deutschen Küsten voll sind, ist schon klar, und mit Beginn der Schulferien in einigen Bundesländern wird es wohl noch voller. Es hieß ja immer, dass die Hotel, Campingplätze oder FewoAnlagen nicht zu 100% vermietet werden. Ob das eingehalten wird ???
In Italien sind die Strände ja noch ziemlich leer, aber das wird sich in den nächsten Wochen auch noch ändern. In Südtirol gibt es auch noch leere Hotelbetten.
Warten wir ab, was noch so kommt - hoffen wir das Beste

Morgen beginnen bei uns in NRW die Ferien, und viele Familien haben nun, dank der Fleischfabriken, die A-Karte
.Ich wünsche allen Urlaubern einen guten Start in die Ferien und berichtet doch bitte hier, wie es euch ergangen ist.
LG
reiselilly -
Nach einer Woche Sylt stelle ich fest, dass es knallvoll war. E-Bikes nahezu ausgebucht, mit viel Glück noch 2 ergattert, Restaurants , zumindest die angesagten, kaum zu buchen, teilweise 2 Wochen am Stück ausgebucht, Hotels und Fewo ebenfalls voll.
Corona-Regeln werden teils vorbildlich, teils gar nicht umgesetzt. Manche Kneipen oder Geschäfte waren unfassbar voll, Stühle sehr eng gestellt. Hotspots wie Sansibar oder Kupferkanne sehr gut organisiert, dadurch teils lange Warteschlange, im Ergebnis kommt man (zumindest tagsüber) schnell an einen Tisch (ca 15 min.).
Strandkörbe sind auch gut gebucht, etwas abseits aber zu bekommen, Radwege an Hauptstrecken ziemlich voll.
War aber trotzdem eine tolle Woche! -
Hallo zusammen,
wir sind gerade in Südtirol / Naturns. Die Anreise war entspannt, ohne Kontrollen. Im Hotel ist Maskenpflicht beim Gang zum Frühstücksbuffet. Im Ort sind fast alle Gasthäuser geöffnet. Abendessen gehen funktioniert ohne Reservierung. Auch hier natürlich Maskenpflicht, was mal mehr und mal weniger streng gehalten wird. Es sind schon Urlauber da aber weniger als sonst zu dieser Jahreszeit. Wir fühlen uns sehr wohl und herzlich willkommen. Gestern wurden alle Mitarbeiter der Hotelerie und Gastronomie auf Covid 19 getestet.
Liebe Grüße Anita -
Hallo,
wir waren für fünf Nächte in Kühlungsborn an der Ostsee (M-V). Das Städtchen ist mehrmals im Jahr unser Ziel für ein WE, nun mal etwas länger, weil unsere KF ausfiel und wir in diesen Zeiten nicht weit von zu Hause weg wollten. Die Auswahl an Hotels hielt sich in Grenzen, zumindest in der für uns bezahlbaren Kategorie. Das Hotel war am WE ziemlich voll, sodass das Frühstück (8;45) erst nach ca. 45 min Anstehen eingenommen werden konnte. An den folgenden Tagen war es aber gegen 9:30 wesentlich entspannter. Es wurde nach Wunsch vom Buffet duch das Personal aufgefüllt.Die Zimmer wurden nur auf Wunsch gesäubert, Handtuchwechsel ist immer möglich. Das Morada Arendsee ist relativ günstig, sollte demnächst aber renoviert und auf neuerem Stand gebracht werden. So wie es zur Zeit ist, würden wir nicht nochmals buchen. Im November sind wir wieder in Kübo, dann im Morada Strandhotel (
) Leider habe ich bei der aktuellen Buchung nicht aufgepasst...
Das Wetter war tw. durchwachsen, also war viel Platz am Strand. Leider gibt es direkt strandnah kaum Möglichkeiten mal schnell etwas zum Essen zu bekommen. Die Korbverleiher haben paar Getränke...
Die abendlichen Restaurantbesuche mussten aber geplant werden, um zu einer bestimmten Zeit seinen Platz zu bekommen. In Kübo gibt es alle Möglichkeiten zu dinieren, von Currywurst bis Hummer. Die Maske musste natürlich beim Betreten und Verlassen umgebunden sein.
Meine Empfehlungen:
-Ribs $ Bones, Brasserie Europa-Hotel, Sea am östlichen Ende der Promenade, Polarstern mit angeschlossener Whisky-Lounge. Dazu kommen einige italienische, zypriotische, asiatische Möglichkeiten, die man allerdings auch sonstwo finden könnte.
Das allseits bekannte Vielmeer hatte Mo+Di tatsächlich Ruhetage. Wir mussten allgemein feststellen, dass es an Arbeitskräften sehr mangelt. deshalb überall verkürzte Öffnungszeiten und Bars hatten selten nach 23 Uhr auf. Die Gäste hatten sich größtenteils darauf eingestellt und ab 22 Uhr waren die Bürgersteige kaum noch benutzt... Bis 22 Uhr lief das größte transportable Riesenrad Europas direkt an den Dünen stehend. Im Kurpark war zu unserer Zeit zweimal Musik mit Cover-Bands für Junggebliebene am Nachmittag oder abends mal Kino. Ziemlich mau für solch ein Ostseebad.
Die Läden waren mit dem üblichen Schnick-Schnack gefüllt und wurden bei Nichtstrandwetter gut genutzt. Immer mit Maske natürlich.
Apropos Strand: Der ist natürlich top, Wasser-Temperaturen knapp bei 20*C ist vollkommen ausreichend...
Der Strandkorb kostet 12 (XL 15) € pro Tag. Muscheln oder Burgen mit Windschutz sind erlaubt, weil genügend Platz vorhanden ist. Eine Bimmelbahn fährt für kleines Geld den langen Ort von West nach Ost und umgekehrt in regelmäßigen Abständen ab. Auch nur mit Maskennutzung, wie auch der Molli (Dampflok) nach Heiligendamm und Bad Doberan. -
Vielen Dank für eure Berichte und für die schönen Fotos.
Mittlerweile gibt es für Griechenland und für alle griechischen Inseln einen neuen thread, in dem man seine aktuellen Reiseerfahrungen posten kann. Bitte hier klicken.
Für alle anderen Urlaubsdestinationen dürft ihr gerne hier weiter berichten.
LG
reiselilly -
Guten Tag!
Ich weiß nicht, ob es passend ist - oder hier überhaupt gepostet werden darf - gestern kam eine Akte-Sendung "Urlaub trotz Corona? Hier lohnt es sich". Reporter sind in verschiedene Urlaubsgebiete gereist und haben den "veränderten Urlaub" dort getestet. Alles natürlich ala "TV-Drehbuch", aber vielleicht will jemand reinschauen: https://www.sat1.de/tv/akte/video/akte-die-sendung-vom-06-juli-2020
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Kleines Zwischenfazit nach fünf Tagen Ferienhaus im Toggenburg in der Ostschweiz: So richtig ist die Corona Bedrohung in der Schweizer Bevölkerung anscheinend noch nicht angekommen. Abstand halten? Scheint den meisten völlig fremd zu sein. Maskenpflicht? Gibt es im ÖPNV und Bergbahnen und wird für lustige Selfies à la "gell, was siehst blöd aus mit Masken und Sonnenbrillen" genutzt - falls man die Bahn nicht gleich dauertelefonierend ohne Maske betritt. Bergbahnen pendeln nach meinem Eindruck zwar häufiger, werden aber zu Stoßzeiten voll gemacht, bis kein Blatt mehr reinpasst. Zwar sind die Fenster so weit es geht auf und sogar die Notaustiegsluke geöffnet, da man aber auch für fünf Minuten in dichtester Enge nicht die Klappe hält, sondern laut scherzt und lacht, dürften die Aerosole wohl gut angereichert sein. Man fährt ja, worauf Schilder in den Eingangsbereichen deutlich hinweisen, auf eigene Gefahr.
Die Gastronomie stellt die Tische pro forma ein wenig auf Abstand auf, eine Registrierung erfolgt in der Regel nicht, es sei denn, dass der Mindestabstand "aus betrieblichen und wirtschaftlichen Gründen" nicht eingehalten werden kann, dann soll ein Gast seine Kontaktdaten hinterlassen, Maske trägt niemand, im Supermarkt höchstens die Touristen aus Deutschland.
Weit verbreitet sind dagegen Desinfektionsmittel am Eingang von Gastronomie, Supermärkten, öffentlichen Gebäuden, etc.. In Museen erfolgt z.T. eine Erfassung der Kontaktdaten.
In der Schweiz sind Sommerferien und es ist recht voll, da viele Einheimische im eigenen Land Urlaub machen. US-Amerikaner und Asiaten fehlen jedoch auffallend, was nebenan in Lichtensteins Hauptstadt Vaduz zu einem regelrechten Totentanz in der Fußgängerzone und schon deutlich sichtbaren Leerständen bei den Souvenir- und Uhrengeschäften geführt hat.
Beim österreichischen Nachbarn sieht man dagegen sogar Masken auf der Straße, ich hatte den Eindruck, hier ist die Sensibilität wesentlich höher, aber Ischgl ist ja auch nicht weit...
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Wir waren am vergangenen Wochenende für 2 Nächte zum Wellness in Jordans Untermühle in Köngernheim.
Unser Fazit: jederzeit wieder zur Coronazeit.
Hotel nicht voll, gleiches gilt für Wellnessbereiche, Gastronomie usw.Bedienungen tragen Masken, Gäste auch in allen Innenräumen - kein Ding.
Insgesamt super entspannt und niemand genervt wegen der Auflagen. Absolut erholsamer Urlaub.
Einzig das Gedränge am nun wieder erlaubten Frühstücksbuffet war ätzend.
Man muss sich nicht über die Schulter des Vordermannes hängen um ein bestimmtes Brötchen zu ergattern....Ich würde aktuell jederzeit wieder wegfahren. Die Argumente, mit Enschränkungen ist das kein Urlaub, kannich nicht nachvvollziehen.
Fühlte sich einfach an wie Urlaub. -
Auch wir waren nun mal letzte Woche für 3 Übernachtungen im Südschwarzwald ein paar Tage Kurzurlaub - endlich mal Auszeit und was anderes sehen. Wir haben uns gedacht, der erste Urlaub seit mehreren Monaten sollte etwas Besonderes sein. Deshalb keine Ferienwohnung sondern ein besonders schönes Wellnesshotel mit allem drum und dran. Arrangement gebucht mit Halbpension und einer Wellnessanwendung (Aromaölmassage). Wir kennen und lieben dieses Hotel und ich weiß, dass es dort schon immer besonders sauber war. Was soll ich sagen: Es war natürlich wunderschön. Über ein paar Einschränkungen waren wir im Vorfeld informiert, aber ganz sie haben nur leicht gestört.
In den Innenräumen des Hotels musste man mit Maske herumgehen, das Personal sowieso.
Im Restaurant konnte man die Maske abnehmen, sobald man am Tisch saß.
Das Essen zu Frühstück und Abendmenü wurde vom Hotel so geregelt, dass es zwei Tischzeiten gab. Das Hotel hat zwar nur 43 Zimmer, dennoch wäre es zu eng geworden, wenn alle Gäste gleichzeitig zum Essen gekommen wären. Es gab sowohl morgens und abends eine frühe und späte Essenszeit. Beim Essen war dann jeder zweite Tisch nicht besetzt und die Abstandsregelung eingehalten. Dies hatte zur Folge, dass es sehr ruhig zuging in den Restaurants. Es war sehr entspannend.
Im Restaurant gab es keine Büffets. Für das Frühstück bekam man am Tag zuvor eine Riesenliste, wo man ankreuzen konnte, welche Wünsche man hatte. Dies war so vielfältig, nicht ganz so üppig wie das Büffet, aber mehr als essen kann man ja nicht. Brötchen und Brot mehrere Sorten, Aufstriche, Wurst, Schinken, Lachs, Eier in allen Variationen, Waffeln frisch gebacken, Obst, Müsli, natürlich Kaffee, Tee, Säfte usw. Es war auch mal schön, am Tisch zu sitzen und nicht ständig selbst sich bedienen zu müssen und ständig rumgehende Gäste zu sehen.
Auch für die Abendmenüs durfte man morgens die Auswahl für den Abend treffen, aber das war weitgehend schon immer so. Es gab jedoch ein Vorspeisen- und oder Salatbüffet - und ein Käse- oder Dessertbüffet - und das haben wir schon sehr vermisst, das geben wir zu. Die angebotenen Vorspeisen oder Salate waren weder so lecker noch so üppig wie vor Corona. Naja, dafür stimmt sonst allles beim Essen und es war immer noch gut bis sehr gut.Im Wellnessbereich war ebenfalls alles sehr entspannt. Der Saunabereich war geöffnet, aber leider kein Dampfbad, und das ist gerade das, was ich liebe. Aber der Pool innen und außen habe ich täglich mehrfach benutzt. Der Wellnessbereich war neu renoviert, Liegen mit Abstand, wurden täglich gereinigt und desinfiziert. Auch im Schwimmbecken und auf den Liegen waren Masken nicht erforderlich.
Es standen Schilder zur Abstandsregelung, im Pool sollten sich nicht mehr als fünf Personen aufhalten, was sehr angenehm war.
Zur Massage war ich auch, es war natürlich wunderbar.
Also ich habe es genossen und habe mich jede Minute sicher gefühlt und dachte zweitweilig gar nicht an Corona.Wir haben uns im Vorfeld lange überlegt, ob wir das machen oder nicht und manche Freunde von uns konnten das nicht nachvollziehen, viel gefährlich in unserem Alter. Das muss jeder für sich entscheiden. Wir fanden es schön und sind auf den Geschmack gekommen. Im September werden wir an die Ostsee reisen - eine Woche Ferienwohnung, eine Woche Hotel.
Achja, ansonsten war das Hotel gut besetzt, fast voll, aber durch die Regelungen hat man es gar nicht gemerkt. Es war sehr entspannend.
SUPER. Klar, Gäste sind in so einem Hotel sehr ruhig und gediegen, da der Südschwarzwald ohnehin fest in Schweizer Hand ist, waren auch hier viele Schweizer Gäste. Auch das Wetter war schön und wir waren viel unterwegs. Auch mit der kostenlosen KONUS Karte mit der Schwarzwaldbahn bis zum Schluchsee, Wanderung usw. Es war überall nicht zu voll, Abstandsregelung eingehalten, Masken auch - also ich kann überhaupt nichts Negatives sagen über Gäste im oder außerhab des Hotels. Allerdings gibts in BW noch keine Ferien, es waren tatsächlich viele ältere Gäste unterwegs, aber das schützt ja auch nicht vor Unvernunft.Ich kann sagen: Super schöne drei Tage Auszeit, lieber kurz und intensiv und schön als billig und lange - das ist halt unsere Devise.
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Guten Abend, wir sind seit gestern wieder aus Oberfranken zurück. Die Hofwoche war toll, wir haben einige Ausflüge gemacht. Unter anderem folgende:
Das solarbeheizte Freibad Wirsberg liegt in einem Waldgebiet (hier ist die Rutsche nicht gesperrt) hat eine große Wiese, viele Bänke, Kiosk mit Getränken, Eis, Pommes usw. Es müssen Personalien angegeben und eine Maske am Eingang getragen werden.
Wer nach einem Bad oder Thermen sucht, bitte vorher googeln, ob alles benutzt werden darf. In Thermen ist mancher Spa Bereich nicht verfügbar oder die Sauna geschlossen, in Freibädern Wasserrutschen gesperrt usw. Dadurch sind die Preise zum Teil günstiger. Einige Bäder und Therme haben nicht geöffnet, sondern nutzen die Zeit in diesem Jahr für Renovierungen.
Wir waren auch in Bamberg und erlebten Jugendgruppen, vornehmlich an den Brücken ohne Abstand, ohne Maske wie auch Einheimische und Touristen mit und ohne Maske. Auf Abstand wurde nur manchmal geachtet. Im Restaurant wurde auf Abstand geachtet, Maske bis zum Tisch und Personalienangabe. Die Kellner trugen alle Maske. Wurde draußen gegessen, brauchte man keine Maske und auch keine Personalangaben. Eis am Stand konnte gekauft werden und wer wollte auf Bänke sitzen für die Zeit des Eisverzehrs.
Einen schönen Abenteuer-Spielplatz gibt es am Röhrensee in Bayreuth. Es zählt gleichzeitig als Naherholungsgebiet im Bayreuther Süden. Dort konnte locker der Abstand zu anderen gehalten werden. Das betraf übrigens alle Ausflüge, die wir draußen machten (Wanderung durch Feld und Flur ebenso).
Ein Highlight für unsere Familie war auch die Besichtigung der Tropfsteinhöhle in Pottenstein. Eine Maske brauchte es nicht, nur zu Beginn der Führung. Leider haben wir die Sommerrodelbahn und den Kletterwald nicht mehr geschafft. Das holen wir beim nächsten Mal nach!!
Wir hatten Glück mit dem Wetter und es waren auch noch keine Ferien in Bayern. Unser Quartiergeber (Familie Stützinger in Himmelkron) vermietet mehrere große Ferienwohnungen. Da gibt es alles, was für einen Familienurlaub benötigt wird. Zu diesen gehört auch ein sehr großer privater Innenswimmingpool. Dieser durfte familienweise genutzt werden. Das haben wir sehr genossen, da wir den Platz nur für uns beanspruchen brauchten. Wir Familien (insgesamt 4) wurden uns immer einig, wer wann im Bad sein wollte.
Im Hofladen (eigene Hausschlachterei) der Familie wurde mit Maske bedient, auch der Abstand von 1,50 Meter wurde eingehalten, es kommen viele, um dort einzukaufen. Einkauf nur mit Maske (wie auch im Supermarkt u. dgl.). Die Familie betreibt ein Restaurant am Wochenende, da gilt das gleiche. Im Speiseraum bis zum Tisch mit Maske, aber draußen halt nicht. Und alles sehr sauber. Und es schmeckt lecker alles.
Wir haben uns in Franken wieder mal sehr willkommen geheißen und wohl gefühlt. Die Menschen dort haben wir - wie immer - als sehr freundlich erlebt. Vielen lieben Dank!
In 3 Wochen sind wir dann auf Usedom!Eine schöne Ferienzeit wünscht Magghy






