Mit Elke Gran Canaria kennenlernen: Ausflugtipps, Bilder, spannende Geschichten... Info-Thread
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Ich lebe nun schon seit über 6 Jahren auf Gran Canaria und da hat man doch mittlerweile einige Einblicke in das hiesige Leben erhalten. Deshalb möchte ich hier über spezielle Themen schreiben. Besonders am Thema „Feiertage“ kommt man nicht vorbei. Da dies auch für Urlauber interessant ist, möchte ich hier mal etwas dazu berichten. Nachdem hier fast alle Corona-Regeln beendet sind, darf auch wieder gefeiert werden. Feste und Brauchtum bestimmen das Leben der Einheimischen. Die Kanaren sind eine autonome Region Spaniens, daher gelten auch die üblichen spanischen Feiertage. Hinzu kommen aber noch die regionalen Feiertage, die jede Gemeinde selbst bestimmen kann. Das sind oftmals religiöse Feste – Romerias – die einem Heiligen, häufig einem Schutzpatron, gewidmet sind. Diese Feste sind lebhaft und haben teilweise einen Volksfestcharakter. Man erfährt dabei aber auch viel über die Kultur und Geschichte der Insel. Bei diesen Fiestas tragen die Einheimischen ihre traditionellen Trachten, es gibt leckeres Essen und natürlich Getränke, aber auch Unterhaltung für die Kinder. Neben den kirchlichen Festen sind auch besonders die Feierlichkeiten zu erwähnen, die ihren Ursprung bei den kulinarischen Spezialitäten der Insel haben. Das ist eine gute Möglichkeit, bei einem ausgelassenen Fest verschiedene Köstlichkeiten zu probieren.
Das Jahr beginnt am 05. Januar mit der Cabalgata de Reyes, der Parade der Heiligen Drei Könige. Dieses Ereignis kann man in der Nähe der Ferienorte im Süden erleben, in San Fernando, das nördlich von Playa del Ingles liegt. Ein größerer Umzug findet in Las Palmas statt. Dies ist hauptsächlich eine Feier für die Kinder, die hier zum Dreikönigstag ihre Geschenke bekommen und nicht am Heiligen Abend. Der nächste Höhepunkt ist der Karneval, der in Las Palmas Mit Straßenfesten, Umzügen und der Wahl der Karnevalskönigin gefeiert wird. Aber auch in Maspalomas findet ein großer Karnevalsumzug statt, der von einem bunten Programm begleitet wird. Die Semana Santa – die Osterwoche – dauert von Palmsonntag bis Ostersonntag. Osten gehört hier zu den wichtigsten Festen, es wird mit feierlichen Prozessionen begangen. Ein Tipp für den April ist das Käsefest in Santa Maria de Guía. Im Mai findet die Fiesta de San Fernando statt. Das ist für Urlauber im Süden eine gute Möglichkeit, eine solche Romeria zu erleben. Wer seinen Urlaub am 30. Mai auf Gran Canaria verbringt, wird sich wundern, dass die Verkäuferinnen in vielen Läden kanarische Trachten tragen. Häufig gibt es auch Dekorationen mit kanarischen Produkten. Dieser Tag ist der Día de Canarias – Tag der Kanarischen Inseln. Damit wird dem Jahrestag der ersten Tagung des Kanarischen Parlaments im Jahr 1983 mit vielen traditionellen Veranstaltungen gedacht. In der Nacht vom 23. auf dem 24. Juni wird die Noche de San Juan – die Johannisnacht – gefeiert. Da ist Partystimmung in Playa del Ingles und um Mitternacht gibt es ein großes Feuerwerk. Am ersten Sonntag im Oktober findet in Valleseco das traditionelle Apfelfest statt. Wer die Weihnachtszeit unter der kanarischen Sonne verbringen will, muss auf eine weihnachtliche Stimmung nicht verzichten. Auch hier gibt es entsprechende Dekorationen, Krippenausstellungen – insbesondere die Sandkrippen in Las Palmas – Konzerte mit Weihnachtsmusik, Weihnachtsmärkte und vieles mehr. Den Abschluss des Jahres bildet Silvester, zu dem auch auf Gran Canaria ein großes Feuerwerk gehört.
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Der Karneval ist sicherlich ein Highlight auf Gran Canaria, nicht nur für die Einheimischen, sondern auch für viele Urlauber. Deshalb möchte ich doch mal etwas näher darauf eingehen. Die Atmosphäre beim hiesigen Karneval ist eher wie in Rio mit aufwendigen Shows und Umzügen mit feuriger Salsamusik, Temperament und Lebensfreude. Es gibt hier keine einheitlichen Termine wie in Deutschland. In diesem Jahr ist wegen Corona noch einiges in den Sommer verschoben, aber wir hoffen, dass im nächsten Jahr alles wieder normal verläuft. Die Termine werden von der Gemeinde frühzeitig bekannt gegeben, denn viele Urlauber planen Ihren Urlaub dementsprechend.
Die Geschichte des Karnevals reicht bis in das 16. Jahrhundert zurück. Damals wurden in Las Palmas Familienfeiern mit Masken und Kostümen begangen. Später war der Karneval lange Zeit verboten, zunächst unter König Carlos I. im Jahre 1523. Rund 200 Jahre später wurde das Verbot von König Felipe V. Aufgehoben. Im 19. Jahrhundert wurden die Umzüge eingeführt, ohne sie wäre heute der Karneval undenkbar. Später, während der Zeit Francos war der Karneval wieder verboten. Nach seinem Tod 1l975 darf wieder gefeiert werden und der Karneval konnte sich zu seiner heutigen Form entwickeln.
Auf Gran Canaria feiert jede Gemeinde zwischen Februar und März ihr eigenes Fest. Die größten und bedeutendsten Feste finden in Las Palmas und Maspalomas statt. Weitere große gibt es in Agaete, Telde und Agüimes. Der erste Karneval findet in Las Palmas statt und zieht dann weiter in Richtung Süden. Hier findet in Maspalomas der Höhepunkt rund 3 Wochen nach dem Karneval in Las Palmas statt. Dies ist natürlich für viele Urlauber ein besonderes Erlebnis. Das Zentrum des Karnevals in Maspalomas ist das Yumbo-Center in Playa del Ingles. Große Galas wie die Drag Queen Gala und die Wahl der Karnevalskönigin bilden die Höhepunkte im Programm. Hinzu kommen Umzüge mit Festwagen, Tanzgruppen und Musik. Ich habe mir natürlich auch mal einen Umzug angeschaut und war erstaunt, wie unterschiedlich er zu den Karnevalsumzügen ist, die man von Deutschland kennt. In Deutschland sind es doch oft Themen aus der Politik oder dem Tagesgeschehen und hier sind sie prunkvoll gestaltet. Hier wirkt es für mich wie eine Mischung aus fernöstlichen Paradiesvögeln und südamerikanischem Ambiente. Aber sehr eindrucksvoll, besonders die Frauen mit ihren aufwendigen Kostümen und dem riesigen Kopfschmuck.
Beendet wird der Karneval auf Gran Canaria mit der Beerdigung der Sardine. Warum es ausgerechnet eine Sardine ist, weiß man nicht so genau. In der Chronik von Agaete aus den 1940er Jahren wird dieser Brauch zum ersten Mal erwähnt. Heute ist es in Playa del Ingles ein Riesenevent am Strand, bei dem eine Sardine aus Pappmaché nach einem Trauerzug verbrannt wird und ein Feuerwerk gehört auch dazu.
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Dankeschön elke3--ich pinne diesenThread mal oben fest-- so gehen die tollen Infos nicht unter.. Erzähl uns bitte noch mehr von Gran Canaria.
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Sehr schöne Idee: Dann ändern wir doch die Headline mal ab und machen es zu Deinem Thread.
Deine Idee = Jetzt Dein(Info-) Thread.
Für Diskussionen und Fragen gibt es genügend andere Möglichkeiten im Forum , diese lassen wir hier dann bitte Draußen. -
Sehr gute Idee, wurde mal Zeit

Danke für deinen tollen Einsatz hier, elke3
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Schon bei Spaziergängen in den Ferienorten im Süden kann man sich an herrlichen Pflanzen erfreuen. Ob in den Hotelgärten und Bungalowanlagen oder an der Promenade in Playa del Ingles, überall ist es grün und es blühen Blumen in allen möglichen Farben. Bei Ausflügen auf der Insel könnt Ihr viele typische Pflanzen entdecken. Einen ersten Überblick über die Pflanzenwelt der Insel könnt Ihr euch im botanischen Garten von Maspalomas verschaffen. Er ist von vielen Hotels mit einem kurzen Spaziergang zu erreichen, alternativ mit dem Bus oder Taxi. Wesentlich größer ist der botanische Garten in Las Palmas. Wer sich für Kakteen interessiert, sollte den Kaktuspark in La Aldea de San Nicolás nicht versäumen.
Was zeichnet denn die Pflanzenwelt von Gran Canaria aus? Das ist sicherlich die Vielfalt, sie besteht aus rund 1.200 Arten, von denen viele endemisch, also nur hier heimisch sind. Einige gibt es tatsächlich nur auf Gran Canaria, andere sind spezielle kanarische Pflanzen, die auch auf den anderen Inseln wachsen. Nur auf Gran Canaria gibt es den Gelben Salbei, der im Naturpark Doramas vorkommt. Es handelt sich um einen großen Strauch, der in der Zeit von April bis Juli blüht. Er ist eine Heilpflanze, ein Sud aus den Blättern sollen bei Fieber, starkem Schwitzen und Zahnfleischentzündungen helfen. Im gleichen Gebiet wächst der Hahnenkamm von Moya, der auch nur auf Gran Canaria vorkommt. Die Blätter der bis zu 80cm hohen Pflanze sind lanzenförmig, sie bekommt zwischen April und Juni rötliche Blüten. Das Mutterkraut am Gehweg findet man im Naturpark Tamadaba an der Straße zwischen Agaete und La Aldea de San Nicolás. Es handelt sich um einen bis zu 60cm hohen Strauch, dessen Blüten an Kamille erinnern. Sogar bei den Bäumen hat Gran Canaria spezielle Sorten wie den Drachenbaum von Gran Canaria, der 1999 als neue endemische Art entdeckt wurde. Er wächst im Südwesten der Insel. Es gibt noch weitere endemische Pflanzen auf der Insel, die meisten sind im botanischen Garten von Las Palmas zu sehen.
Ansonsten gibt es endemische Pflanzen, die nicht nur auf Gran Canaria, sondern auf mehreren oder allen Kanareninseln zu sehen sind. Dazu gehören bekannte Pflanzen wie die Kanarische Dattelpalme, die zu den Natursymbolen der Kanaren gehört und als Zierpflanze vielerorts zu sehen ist. Sie wird 8 bis 18m hoch und hat eine üppige Krone. Ihre Früchte werden als Viehfutter verwendet. Die Kanarische Pinie wächst in Berggebieten über 1.000m. Der immergrüne Baum kann mehrere hundert Jahre alt werden. Eindrucksvoll wirkt der Kanarische Kardon, der zu den Wolfsmilchgewächsen gehört und ein weiteres Natursymbol ist. Er ist weit verzweigt mit kandelaberartigen Trieben, er wird bis zu 3m hoch und mehrere Meter breit. Im letzten Lorbeerwald von Gran Canaria Nationalpark Los Tilos de Moya ist die Kanarische Stechpalme zu sehen. Der Rinde des immergrünen Baumes wird eine heilende Wirkung nachgesagt.
Die Artenvielfalt Gran Canarias macht aber die Menge an fremden Vertretern subtropischer Pflanzen aus. Sie gelangten im Laufe von Jahrhunderten auf die Insel. Aus dem Mittelmeerraum haben sie die spanischen Eroberer mitgebracht. Viele kamen mit dem Beginn der Seefahrt aus der Neuen Welt wie Bananen, Bougainvillea, Agaven, Opuntien und Aloe. Aus der Alten Welt stammen Wein, Mandeln und andere Feldfrüchte.
Aus Mexiko stammt die Agave mit ihren dicken Wasser speichernden Blättern, auffallend ist ihr sehr hoher Blütenstand. Die Aloe Vera sieht ihr etwas ähnlich, man kann sie aber gut an den gezackten Blättern erkennen. Sie ist eine Heilpflanze und hilft bei Sonnenbrand oder Neurodermitis, außerdem findet Verwendung in vielen Kosmetikprodukten. Die Bougainvillea wurde nach dem französischen Seefahrer Bougainville benannt. Die beliebte Kletterpflanze blüht rot, violett und orange. Eine weitere Pflanze, die aus Mexiko auf die Kanaren eingeführt wurde, ist die Opuntie, auch als Feigenkaktus bekannt. Er diente in früheren Zeiten als Hecke für die Felder, heute ist er auch wegen seiner leckeren Früchte beliebt.
Das ist mal ein kleiner Einblick in die Pflanzenwelt von Gran Canaria, über einige Pflanzen wie die Aloe Vera oder die Opuntie werde ich noch ausführlicher schreiben.
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Ich werde immer wieder gefragt, wie es mit der medizinischen Versorgung auf Gran Canaria aussieht. Die ist sehr gut, ich konnte mich gleich nachdem ich auf die Insel gezogen bin, davon überzeugen.Ich hatte mir den Arm gebrochen und wurde in der Klinik San Roque in Meloneras operiert und entsprechend nachbehandelt einschließlich Reha und war insgesamt sehr zufrieden.
Nun aber zur medizinischen Versorgung für die Urlauber. 850.000 Einwohner und die zahlreichen Feriengäste machen eine gut ausgebaute medizinische Infrastruktur auf der Insel notwendig. Die generelle Versorgung übernimmt hier das Centro de Salud, dort gilt auch die Europäische Versichertenkarte. Außerdem gilt sie in den staatlichen Krankenhäusern, die befinden sich in Las Palmas. Das Centro de Salud von Maspalomas befindet sich in der Calle Cruce del Tablero. Dort wird allerdings nur spanisch gesprochen. Mit der Europäischen Versicherungskarte erhält man die hier vorgesehene medizinische Versorgung, die sich aber von den Leistungen in Deutschland unterscheiden kann.
Eine Auslandskrankenversicherung ist sinnvoll, so habt Ihr auch die Möglichkeit, private Kliniken und Ärzte aufzusuchen. Es gibt in den Urlaubsorten hier im Süden deutsche und deutschsprachige Ärzte in verschiedenen Fachrichtungen wie Internist, Zahnarzt, Hautarzt. Hier müsst Ihr aber, wie auch bei den anderen privaten Kliniken, in der Regel Vorkasse leisten. Es gibt aber auch Kliniken, die Verträge mit deutschen Versicherungen und Krankenkassen haben, mit denen sie direkt abrechnen. Dazu gehört die Klinik San Roque in Meloneras, dort stehen auch Dolmetscher zur Verfügung.
Es gibt eine Liste der besten Krankenhäuser, das Hospital San Roque (Las Palmas de Gran Canaria) und das Hospital Dr. Negrín (Las Palmas de Gran Canaria) gehören zu den besten Krankenhäusern Spaniens.
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Aber auch Apotheken können im Urlaub wichtig sein, sei es, dass man das gewohnte Medikament vergessen hat oder es treten harmlose Beschwerden auf, für die man ein Medikament benötigt. Das kann passieren, trotz einer gut bestückten Reiseapotheke, die auf jeden Fall die Medikamente enthalten soll, die man regelmäßig einnehmen muss. Darüber hinaus gehören Standards wie Schmerztabletten, Pflaster, Mittel gegen Durchfall und Insektengel hinein. Am besten transportiert man sie im Handgepäck.
Was ist denn, wenn man nun doch etwas benötigt? Das ist kein Problem, neben der ärztlichen Versorgung gibt es hier ein großes 'Angebot an Apotheken. Das gilt besonders für die großen Urlaubsorte. Es gibt auch etliche Apotheken, in denen deutsch gesprochen wird. Zumindest soviel, dass es für die notwendige Verständigung reicht. Die Apotheken heißen hier Farmacia und Ihr könnt sie am grünen Kreuz erkennen. Die Öffnungszeiten sind normalerweise von 9.00 bis 13.00 Uhr und von 16.30 bis 19.00 Uhr, samstags sind sie nur bis mittags geöffnet. Es gibt wie in Deutschland auch hier einen Apotheken-Notdienst. Dazu gibt es an jeder Apotheken einen Aushang.
Viele Medikamente sind auf Gran Canaria billiger als in Deutschland, daher kann sich der Besuch einer Apotheke durchaus lohnen, auch ohne Beschwerden. Außerdem bekommt man hier auch vieles ohne Rezept. Falls es das gewohnte Medikament in Spanien nicht gibt, so kann der Apotheker nach den Inhaltsstoffen suchen und das entsprechende Generika empfehlen. So heißt z.B. das in Deutschland gängige Imodium gegen Durchfall in Spanien Diarfin. Wer Medikamente mit nach Deutschland nehmen will, sollte allerdings die Zollbestimmungen beachten.
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Ich werde immer wieder gefragt, wie es mit der medizinischen Versorgung auf Gran Canaria aussieht. Die ist sehr gut, ich konnte mich gleich nachdem ich auf die Insel gezogen bin, davon überzeugen.Ich hatte mir den Arm gebrochen und wurde in der Klinik San Roque in Meloneras operiert und entsprechend nachbehandelt einschließlich Reha und war insgesamt sehr zufrieden.
Nun aber zur medizinischen Versorgung für die Urlauber. 850.000 Einwohner und die zahlreichen Feriengäste machen eine gut ausgebaute medizinische Infrastruktur auf der Insel notwendig. Die generelle Versorgung übernimmt hier das Centro de Salud, dort gilt auch die Europäische Versichertenkarte. Außerdem gilt sie in den staatlichen Krankenhäusern, die befinden sich in Las Palmas. Das Centro de Salud von Maspalomas befindet sich in der Calle Cruce del Tablero. Dort wird allerdings nur spanisch gesprochen. Mit der Europäischen Versicherungskarte erhält man die hier vorgesehene medizinische Versorgung, die sich aber von den Leistungen in Deutschland unterscheiden kann.
Eine Auslandskrankenversicherung ist sinnvoll, so habt Ihr auch die Möglichkeit, private Kliniken und Ärzte aufzusuchen. Es gibt in den Urlaubsorten hier im Süden deutsche und deutschsprachige Ärzte in verschiedenen Fachrichtungen wie Internist, Zahnarzt, Hautarzt. Hier müsst Ihr aber, wie auch bei den anderen privaten Kliniken, in der Regel Vorkasse leisten. Es gibt aber auch Kliniken, die Verträge mit deutschen Versicherungen und Krankenkassen haben, mit denen sie direkt abrechnen. Dazu gehört die Klinik San Roque in Meloneras, dort stehen auch Dolmetscher zur Verfügung.
Es gibt eine Liste der besten Krankenhäuser, das Hospital San Roque (Las Palmas de Gran Canaria) und das Hospital Dr. Negrín (Las Palmas de Gran Canaria) gehören zu den besten Krankenhäusern Spaniens.
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Ich hatte schon etwas über die Pflanzenwelt der Insel geschrieben, heute möchte ich mal näher auf das Zuckerrohr eingehen, das ursprünglich aus Asien stammt. Auf Gran Canaria hat der Zuckerrohranbau eine lange Tradition. Er wurde in Arucas schon vor Christoph Kolumbus angebaut, der ihn im Jahre 1493 auf die Insel Hispanola in der Karibik brachte. Aufgrund des günstigen Klimas verbreitete sich das Zuckerrohr auch auf anderen Karibikinseln. Durch einen Zufall entstand im 17. Jahrhundert der Rum als Abfallprodukt des Zuckerrohranbaus, der zunächst bei den Seeleuten ein beliebtes Getränk war und sich zu einem der bedeutendsten Handelsgüter entwickelte.
Auf Gran Canaria gab es hinsichtlich des Zuckerrohranbaus zum Ende des 16. Jahrhunderts einen Stillstand. Das änderte sich erst wieder im 19. Jahrhundert, als auf Insel eine wirtschaftliche Glanzzeit begann. Im Jahre 1884 entstand in Arucas die Destilerías Arehucas, die heute Hoflieferant des spanischen Königshauses sowie Marktführer der Kanaren ist. Außerdem gehört sie zu den bekanntesten Ausflugszielen auf Gran Canaria. Hochwertiger Rum wird aus Zuckerohrsaft gewonnen, der mit Hefe fermentiert wird. Das Ganze wird danach in amerikanischen Eichenfässern destilliert, die für ein besonderes Aroma sorgen. Aus 10kg Zuckerrohr wird etwa 1l Destillat gewonnen, das Reifen in den Eichenfässern kann bis zu 20 Jahre dauern. Der Anbau von Zuckerrohr ist auf Gran Canaria erheblich zurückgegangen, es wird fast alles für die Rumproduktion importiert. Der Rum ist ein beliebtes Getränk auf der Insel, als Carta Oro – brauner Rum – oder Carta Blanca – weißer Rum. Er wird gerne mit Coca Cola als Cuba Libre gemischt. Außerdem er wird er in verschiedenen Cocktails gemixt.
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Im vorigen Text ist mir ein Tippfehler passiert, es muss heißen „das Reifen in den Eichenfässern kann bis zu 30 Jahre dauern“. Ansonsten möchte ich möchte noch auf eine besondere Spezialität zum Thema „Rum“ auf Gran Canaria eingehen, den Honigrum – Ronmiel. Die Mischung aus dem edlen Brand und dem feinen Honig ist schon seit mehreren hundert Jahren sehr beliebt. Früher wurde er privat hergestellt, oft nach überlieferten Rezepten. Später wurde die Produktion professionell von den Rum-Destillerien übernommen, mittlerweile ist er seit 2005 als Ronmiel de Canarias mit der geografischen Herkunftsbezeichnung D.O geschützt. Sie benennt spanische Produkte, die besondere Qualitätsanforderungen erfüllen müssen. Ähnliches kennt man von deutschen Produkten wie z.B. Nürnberger Lebkuchen.
Was ist das Besondere an diesem Getränk? Das ist sicherlich der Geschmack, der die feine Süße des Bienenhonigs mit dem typischen Rumaroma verbindet. Es handelt sich um einen Likör, der Alkoholgehalt ist dementsprechend niedriger als beim Rum, je nach Sorte sind es zwischen 20 und 30 Prozent. Farblich variiert er zwischen bernsteinfarben und rötlich-braun. Ronmiel wird unterschiedlich getrunken, als Aperitif und als Digestiv. Er schmeckt pur, manche mögen ihn auch gerne mit Eiswürfeln. Außerdem eignet er sich für Cocktails oder zum Verfeinern von Desserts. Viel Spaß beim Probieren!
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Viele Urlauber nutzen die Linienbusse hier auf Gran Canaria. Busfahren ist preiswert und das Busnetz ist gut ausgebaut. Die Busse lassen sich auch bestens für Ausflüge nutzten. Dazu gibt es auf der Seite von Global gute Hinweise. Auf dieser Seite sind sehenswerte Orte aufgelistet. Wenn man sie anklickt, gibt es Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Wanderwegen. Dazu gibt es Hinweise zu den entsprechenden Buslinien. Ich finde, das ist eine gute Möglichkeit, seine individuellen Ausflüge mit den öffentlichen Bussen zu planen.
https://www.guaguasglobal.com/category/magazine/conocegc/
Originell finde ich diese Seite mit schönen Motiven zum Ausmalen, die man herunterladen und ausdrucken kann.
https://www.guaguasglobal.com/category/magazine/coloreagc/
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