Hotel akzeptiert Buchung über Hotelportal Agoda nicht
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Wir haben über Agoda über Ostern ein Hotel (Dancing House) in Prag gebucht und eine Bestätigung seitens Agoda erhalten.
Als wir einchecken wollten, teilte uns das Management des Hotels Dancing House mit, dass sie keine Buchungen über das Portal Agoda akzeptieren, da sie nicht mit Agoda kooperieren würden.
Auf Verlangen wurde uns dies auch schriftlich bestätigt.
Da es keine Hotline von Agoda gibt, konnten wir Agoda so kurzfristig nicht bezüglich eines Ersatzhotels kontaktieren.
Wir buchten daher als Alternative ein anderes Hotel.
Bei Einreichung der Rechnung weigert sich Agoda diese zu bezahlen und ist nur bereit den ursprünglichen Preis des Hotel Dancing House zu erstatten.
Wie sind dort unsere Rechte? Können wir die Bezahlung des Ersatzhotels verlangen?
Danke
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Willkommen im Forum von HolidayCheck, Philipp7777

Wenn ich es richtig verstehe, hat Agoda euer Geld vereinnahmt aber keine Reservierung im Hotel vorgenommen?
Aus meiner Sicht ein strafrechtlich relevanter Sachstand, den ich zur Anzeige bringen würde.
Falls du mit Kreditkarte bezahlt hast könntest du ein Chargeback Verfahren beantragen.
Tatsächlich sehe ich allerdings keine rechtlich Grundlage für das Verlangen der Erstattung der Hotelkosten.
Am besten vermeidest du künftig Experimente mit exotischen Buchungsportalen, und sei der Preis auch noch so verlockend.
Ferner macht es Sinn, vor Abschluss einer Buchung mal ein wenig rumzugoogeln, da findet man schon mal beredte Rezensionen, die einen vorsichtig werden lassen. -
Willkommen im Forum von HolidayCheck, Philipp7777

Wenn ich es richtig verstehe, hat Agoda euer Geld vereinnahmt aber keine Reservierung im Hotel vorgenommen?
Aus meiner Sicht ein strafrechtlich relevanter Sachstand, den ich zur Anzeige bringen würde.
Falls du mit Kreditkarte bezahlt hast könntest du ein Chargeback Verfahren beantragen.
Tatsächlich sehe ich allerdings keine rechtlich Grundlage für das Verlangen der Erstattung der Hotelkosten.
Am besten vermeidest du künftig Experimente mit exotischen Buchungsportalen, und sei der Preis auch noch so verlockend.
Ferner macht es Sinn, vor Abschluss einer Buchung mal ein wenig rumzugoogeln, da findet man schon mal beredte Rezensionen, die einen vorsichtig werden lassen. -
Die Schilderung des Falles spricht für sich, da brauchste keinen Stempel!
Es wurde für eine nicht erbringbare Leistung Geld angenommen ist unseriös (mindestens!), oder bist du da anderer Ansicht? -
Agoda ist eins der bekanntesten Hotelportale in Asien - ich habe da auch schon mehrfach drüber gebucht. "Exotisch" finde ich das als Buchungsportal überhaupt nicht. Ändert natürlich nichts an der Sache. Das gleiche Problem hatte ich übrigens mal mit Hotels.com. Auch Geld einkassiert, aber keine Buchung im Hotel vorgenommen. Das Portal hat es erstattet und vor Ort haben wir die gleiche Rate im Hotel bekommen.
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Wäre es nicht möglich, dass da einfach ein Fehler passiert ist?
Kann tatsächlich mal vorkommen.
Erst mal Zeter und Mordio schreien und alles als unseriös abzustempeln, ist mir zu einfach .
Zumal wie eben erwähnt Agoda doch eher ein „Big Player“ ist.
Aber nur meine Meinung ! -
Exotisch ist auch der Regenwald in Costa Rica, also wohl per se nichts Negatives. Außer man muss einen Rechtsstreit führen.
Es gibt zahlreiche Einträge zu Agoda mit ähnlichen Erfahrungen, wie Philipp7777 sie hier hinterlassen hat. Als Denkanstoß bei der Reiseplanung vielleicht nicht ganz uninteressant.
Dem Vermittler dürfte vollkommen klar gewesen sein, dass er mit dem gegenständlichen Hotel keinen Vertrag hat. Trotzdem hat er die Buchung bestätigt und die Bezahlung vereinnahmt. Daran ist nichts schön zu reden! -
Dieser Beitrag wurde gelöscht!
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Nochmal: Ich stemple nicht, ich rechtfertige nicht, ich stelle fest.
- Hotel hat schriftlich bestätigt, keinen Vertrag mit Agoda zu haben.
- Agoda war das bekannt, trotzdem das geschilderte Verhalten.
- Der Hotelpreis ist zu erstatten, Ansprüche darüber hinaus kann ich nicht erkennen.
Da es diverse Meinungen zu diversen Plattformen gibt, halte ich eine Diskussion über Agoda und deren Qualität nicht für sonderlich sinnstiftend. Hier wurde Mist gebaut - so einfach ist das.
Eine lange Suche nach ´nem anderen Busch zum Anpinkeln ändert nichts an den recht offenkundigen Tatsachen.
Last not least lautete die Frage, ob User*in die Erstattung des Ersatzhotels verlangen könne. Dies ist m.E. zu verneinen.Mag sein, dass das in Asien alles tutti funktioniert, in Prag scheinbar leider nicht.
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Nochmal: Ich stemple nicht, ich rechtfertige nicht, ich stelle fest.
- Hotel hat schriftlich bestätigt, keinen Vertrag mit Agoda zu haben.
- Agoda war das bekannt, trotzdem das geschilderte Verhalten.
- Der Hotelpreis ist zu erstatten, Ansprüche darüber hinaus kann ich nicht erkennen.
Da es diverse Meinungen zu diversen Plattformen gibt, halte ich eine Diskussion über Agoda und deren Qualität nicht für sonderlich sinnstiftend. Hier wurde Mist gebaut - so einfach ist das.
Eine lange Suche nach ´nem anderen Busch zum Anpinkeln ändert nichts an den recht offenkundigen Tatsachen.
Last not least lautete die Frage, ob User*in die Erstattung des Ersatzhotels verlangen könne. Dies ist m.E. zu verneinen.Mag sein, dass das in Asien alles tutti funktioniert, in Prag scheinbar leider nicht.
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Vor Agoda kann ich nur ausdrücklich warnen. Habe zahlreiche positive Erfahrungen mit denen gemacht, als es um kleine Reservierungen für 2-3 Tage in billigen Hotels ging. Dann aber bei teueren einem 7 Tage Hotelaufenthalt in den USA haben sie zugeschlagen. Buchung in EUR, Bestätigung in EUR, Steuern und Gebühren in EUR ... alles normal. Was ich nicht bemerkte: alle Dialoge erfolgen über einen email account mit >NO REPLY< Dann kam die Abuchung von der Kreditkarte : locker mal mehr als 250 EUR über dem vereinbarten Betrag.
Enormer Aufwand, um erstmal mit diesem Unternehmen (bzw. deren Roboter) in Kontakt zu treten. Dann kommen wirklich unseriöse Antworten aus der Textbausteinkiste, wenn überhaupt etwas kommt. Die Differenz erkläre sich aus dreimaligem Hin und Herrechnen von EUR in USD und dann wieder in EUR zurück, jeweils mit satten Aufschlägen. Anständige Rechnung mit den üblichen Einzelauflistungen etc. ist nicht zu erhalten, es gibt nur eine "Quittung" mit einem lächerlichen Stempel**.xxxxEdit: Die drei Behauptungen hier wurden Deinem Interesse editiert, das könnte sehr heftige Folgen für Dich habenXXX.** Falls mir die Kreditkartenfirma nicht weiterhilft, muss ich dieses Unternehmen in Singapore verklagen !
V O R S I C H T F I N G E R W E G -
@Immer wieder Sommer : Das ist mehr als nur starker Tobak . Ich hoffe Du bist Dir darüber im Klaren, dass ein findiger Anwalt diesen Beitrag auch gegen Dich verwenden kann. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Unseren Hinweis hast Du jetzt:
Melde Dich bei uns wenn Du eine Änderung des Beitrags vornehmen willst, -
Der Beitrag von ImmerwiederSommer ist maximal neben der Spur. Und zwar sowas von neben der Spur, dass hier kein geneigter User etwas auf die "Vorsicht Finger weg" Warnung geben dürfte. Auch der booking.com Vorstand dürfte deswegen kein kurzfristiges Krisenmeeting terminieren.
Irgendwie zeigen bei diesen Usern immer mehr Finger auf sie selbst als auf den vermeintlichen "**********". Das sich eine geneigte Juristin des Postings mal annimmt, wäre nur zu wünschen. -
Ich empfehle mal die Befassung mit dem §186 StGB, insbesondere betreffend die strafrechtlichen Folgen.
Im betreffenden Beitrag sind allein 3 Behauptungen aufgestellt (als "Tatsache"!), deren Wahrheitsgehalt nicht eindeutig bewiesen werden kann. Noch dazu im Internet - und vermutlich nicht nur hier, sondern wie bei solcher verbalen Vendetta üblich auch noch an anderen Stellen.
Ganz dünnes Eis ... -
Der User meldet sich nicht- wir werden daher demnächst -zu seinem eigenen Schutz- die für ihn sehr gefährlichen Passagen editieren.
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... und sich in typischer Eintagsfliegenmanier zero um Hinweise betreffend die rechtlichen Folgen schert?!
Trotz aller Vorbehalte gegen Abmahn- und Unterlassungsvollstrecker: Solche verantwortungslosen Klatschen sind in der Zwischenzeit derart verbreitet, dass ich mir fast schon wünsche es würden häufiger Exempel statuiert. -
Passiert auch. Bei uns bislang aber nicht. Obwohl wir mit dem Forum eine enorme Reichweite haben.Viele lesen auch über Tante G. kommend nur mit. Vom interessierten Urlauber , über VAs bis hin zu anderen Medien.
Die "Bedeutung" eines Forums hängt eben nicht nur von der Anzahl der Beiträge ab, hatten wir schon öfters erklärt. Die Beiträge in unserem Forum sind schon "..sehr öffentlich"!
Genau deswegen sind solche "... Textpassagen.." mehr als gefährlich.Probleme kann es auch durch die Copy & Pasterei von machen Usern geben. Urheberrecht ist eben auch eine Sache, die man nicht auf die leichte Schulter nehmen darf. Dazu hatten wir allerdings hin und wieder schon mal "Post"! Daher schauen wir schon genauer hin- und schalten uns auch ein.
Zurück zum eigentlichen Thema
Der User hat sich nicht mehr gemeldet... sein Beitrag wurde nun teilweise editiert.Zu seinem Schutz.
Danke noch für Eure Folgebeiträge dazu. -
Tach zusammen,
Agoda arbeitet häufig mit externen Suppliern zusammen die die Buchung mit dem Hotel incl. der Zahlung abwickeln. Das erfährt der Kunde aber nicht, ich hab es auch nur durch Zufall entdeckt als ich im Anschluss der Buchung mit dem Hotel kommuniziert habe und sie mit der Agoda Buchungsreferenz nichts anfangen konnten.
LG
Vadder -
Guter Hinweis, vadder.meier -- es kommt bei allen Booking Plattformen, zu denen auch Agoda plus Priceline) gehören- auch immer darauf an, welche Methode für die einzelnen Kategorien angewandt wird.
Es gibt zwei Modelle: Merchant oder Agentur. Bei Merchant verkaufen die Portale selbst eingekaufte Zimmer (Einkauf zu speziellen Preisen) und kalkulieren sie mit einem selbst festgelegten Aufschlag hoch.
Bei Agentur vermitteln sie nur zwischen Hotel und Kunde und kassieren vom Hotel eine Provision.Die liegt bei Agentur-Vermittlung um die 18%. Bei Merchant ist der Ertrag deutlich höher, man geht von über 20 % aus.
Ganz genau lassen die das natürlich nicht raus.Das läuft bei Booking übrigens ebenso.
Das System sieht man ganz gut daran, wenn z.B. Vorkasse verlangt wird.Das Zimmer wurde dann konkret eingekauft/also Merchant.
Es gibt auch eine eigene Zahlungsplattform--da können dann auch in anderen Ländern übliche Zahlungsmöglichkeiten eingebaut werden.