"Trickreiche" Sitzplatzreservierung
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Wir haben uns in den vergangenen Jahren mehrmals über die Sitzplatzreservierungs-Usancen einiger Fluggesellschaften geärgert.
Das Reisebüro hatte zwar unsere Reservierungen entgegengenommen, uns die Sitzplatznummern genannt und auch zugesichert, daß alles in Ordnung gehe. Beim Einchecken hörten wir dann jedes Mal, daß die Reservierung nicht angekommen war.
Auf unsere Bitte hin, zwei Plätze mit erweiterter Beinfreiheit zu bekommen, wurde uns jedes Mal geantwortet, das sei nicht möglich, weil diese Sitze grundsätzlich für Behinderte und alte Menschen reserviert würden.
In der Kabine angekommen, war von Behinderten und alten Menschen auf den in Frage kommenden Sitzen nichts zu sehen. Statt dessen räkelten sich jedes Mal pumperlgesunde, blutjunge peoples auf diesen Sitzen. Wie sie es geschafft hatten, dahin zu kommen, weiß ich bis heute nicht. Ob da wohl cash im Spiel war?
Nach der Veröffentlichung eines Artikels über "Sitzplatzreservierungen" in einem deutschen Reise-Magazin kontaktierte ich den zuständigen Redakteur mit meinem Problem und erhielt von dem Autor des Artikels dann folgende Antwort:
"...Ja, natürlich redet sich das Bodenpersonal immer gerne mit derartigen Ausreden heraus, ich habe schon die tollsten Ausreden gehört. Doch für Sie sollte es einen Trick geben: Nutzen Sie Ihr Alter! Verlangen Sie beim Buchen der Flüge eine Sitzplatzreservierung für diese Sitze mit dem Hinweis, einer von Ihnen hätte Gehprobleme. Verweisen Sie beim Buchen darauf, daß Sie ggf. eine andere Airline buchen, sofern Ihrem Wunsch nicht nachgekommen wird.
Sollten Sie via Reisebüro buchen, machen Sie dem Reisebüro Ihren Wunsch ganz klar. Geben Sie dem Reisebüromitarbeiter den eindeutigen Auftrag, nur eine Buchung mit bestätigter Sitzplatzreservierung würden Sie akzeptieren. Sollten Sie direkt bei der Airline buchen, erklären Sie dem Airlinemitarbeiter Ihren Wunsch. Die angebliche "Gehbehinderung" und Ihr Wille, ggf. bei einer anderen Airline zu buchen, sollte Sie zum Ziel bringen.
Hintergrund: Die Fluggesellschaften nehmen die Reservierungen von Familien und Behinderten generell ohne Prüfung entgegen. Sie sollten nur gefaßt sein, daß man Ihnen beim Boarding Assistenz anbieten wird. Eine etwaige Gehbehinderung wird man Ihnen immer abnehmen, denn eine Behinderung kann viele Formen haben.
So, ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben. Würde mich auch freuen, wenn Sie mich nach Ihrer nächsten Reise darüber informieren könnten, ob mein Trick auch bei Ihnen funktionierte
....." -
salvamor41 schrieb:
. Doch für Sie sollte es einen Trick geben: Nutzen Sie Ihr Alter! Verlangen Sie beim Buchen der Flüge eine Sitzplatzreservierung für diese Sitze mit dem Hinweis, einer von Ihnen hätte Gehprobleme. Die angebliche "Gehbehinderung" sollte Sie zum Ziel bringen.
So, ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben. Würde mich auch freuen, wenn Sie mich nach Ihrer nächsten Reise darüber informieren könnten, ob mein Trick auch bei Ihnen funktionierte
....."@Salvamor
Na klasse! Und was ist mit den wirklich gehbehinderten? >
Klaus -
Hoffe mal, dass ihr nicht auch zu solchen Tricks greift, denn dann würden die wirklich Bedürftigen keinen vernünftigen Platz erhalten.
Warum bestimmte Personen diese Plätze erhalten, entzieht sich i.d.R. unserer Kenntnis. Spätestens wenn die Maschine ausgebucht ist, sind sie vergeben. Vielleicht sind die von dir beschriebenen Leute auch durch LastMinute auf diese Plätze gekommen ?
Im übrigen konnte ich eine derartige Platzentfremdung (bei der gleichzeitigen Anwesenheit gehbehinderter Fluggäste) bisher noch nicht beobachten, allerdings dürften auch wir gemeinsam nicht als repräsentativ gelten.
Persönlich sehe ich keinen Grund, selbst zu tricksen bzw. es zu versuchen.
Fred -
...echt, ich habe noch nie so einen schwachsinn gehört!!
also, ich arbeite am flughafen und kenne die bedingungen für die notausgänge! kein reisebüro kann notausgänge fest buchen oder reservieren und bestätigen, dass obliegt NUR dem check-in personal am flughafen! es gibt airlines, wie z.B. LTU die für 120EURO notausgangs-plätze anbieten, diese dürfen aber (gegen erstattung) zurückgenommen werden, wenn der passagier den anforderungen nicht entspricht!!
und wenn du lesen könntest (und der autor!), so dürfte dir auch dieser absatz sagen, dass du (er) mist schreibst:
"Wir bitten um Beachtung, dass Sitzplätze an den Notausgängen (EXIT) nicht reservierbar und ausschließlich dem Check-in Personal am Abflugtag vorbehalten sind. Aus Sicherheitsgründen dürfen Famlien mit Klein-/Kindern unter 12 Jahren, Schwerbehinderte sowie unbegleitete Kinder nicht an den Notausgängen sitzen."
Quelle: http://www3.condor.com/tcf/de/canbord_1996.htmlIch hoffe sehr, dass der administrator so einen unsinnigen Beitrag löscht...
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Hallo Chris ,
ich wundere mich , als was bist Du beim Flughafen angestellt..... ????
Ich selbst habe erlebt wie schwerbehinderte Leute am Notausgang plaziert wurden , desgleichen wurden Babykörbchen an der Wand / Notausgang befestigt
Realität und Wirklichkeit scheint da ein Unterschied zu sein . -
@ Chris
Nun komm' um Gottes Willen wieder runter! Wenn sich jemand so über alle Maßen erregt, liegt immer der Verdacht nahe, daß man womöglich einen neuralgischen Punkt getroffen hat!?
Ich habe doch nur sachlich über mein Ärgernis und ohne Bewertung über die Antwort des Autors berichtet. Die stammt doch gar nicht von mir, ich bin also nur der Überbringer des "Schwachsinns", wie Du sie nennst.
Wenn das wirklich so ist, wie Du schreibst, daß die "Sitzplätze mit erweiterter Beinfreiheit" an den Notausgängen nur vom Check-in-Personal vergeben werden dürfen, dann ist damit mein Verdacht, daß bei der Vergabe der Sitze mächtig gemauschelt wird, nicht widerlegt.
Auf die Frage, warum auf diesen Sitzen regelmäßig junge Leute sitzen, älteren Leuten die Sitze aber gleichzeitig verwehrt werden, hast Du auch keine Antwort. Da wird doch geradezu die Annahme provoziert, daß es hier nicht mit rechten Dingen zugeht.
Meine Beobachtungen über die Sitzvergabe beziehen sich keineswegs auf einen Einzelfall, sondern sind nach unseren Beobachtungen ein Dauerzustand. Wir haben darüber auch im Freundes- und Bekanntenkreis diskutiert und festgestellt, daß wir nicht als einzige uns darüber ärgern.
Übrigens, wenn es wahr ist, daß Schwerbehinderte nicht auf diese Sitze dürfen, dann verstehe ich das nicht. Pfercht man diese benachteiligten Menschen lieber in die engen Sitzreihen? Vielleicht kannst Du als Fachfrau mir mal den Hintergrund erklären!?
Warum Du meinst, daß der Administrator diesen Beitrag löschen sollte, erschließt sich mir nicht. Aus den Reaktionen von vielen Menschen, mit denen wir darüber gesprochen haben, kann man entnehmen, daß dieses Thema von größerem Interesse ist.
Mir scheint es durchaus angebracht, daß die Fluglinien diese Problematik einmal überdenken.
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Hi, also auf die ganzen fragen:
1.Ich selbst habe erlebt wie schwerbehinderte Leute am Notausgang plaziert wurden , desgleichen wurden Babykörbchen an der Wand / Notausgang befestigt
Diese sitze mit den babykörbchen sind keine "Notausgangssitze"! Diese sind s.g. Bulkhead-seats, das babykörbchen muss zum start bzw. landung abgebaut werden. sollte es KEINE wand geben, dann sind diese reine notausgangssitze! Bei fast allen Airlines zählt die reihe 1 hinter einer wand NICHT als reine Notausgangsreihe!! Airlines aus GB dagegen zählen fast IMMER die Reihe 1 und die letzte (auch mit wand!) als Notausgangsreihe!! Wenn du behinderte Passagiere hinter einer Trennwand siehst, kann es ok sein, nicht jedoch wenn sie DIREKT an der Tür sitzen!salvamor41
1. Ja, du triffst eine neuralgischen Punkt für ALLE!! Nicht für mich, dazu später mehr von mir als fachMANN!!
2. dann ist damit mein Verdacht, daß bei der Vergabe der Sitze mächtig gemauschelt wird, nicht widerlegt.
Da muss ich dir widersprechen, es kann eine STRAFTAT darstellen, wenn jemand vom personal mauschelt und damit seinen job kosten- also geht niemand freiwillig das risiko ein!
3. Auf die Frage, warum auf diesen Sitzen regelmäßig junge Leute sitzen, älteren Leuten die Sitze aber gleichzeitig verwehrt werden, hast Du auch keine Antwort.
Doch habe ich! was ich geschrieben habe, ist ein auszug von der Condor-Homepage!! die Internen Unterlagen sind wesentlich komplizierter! Es dürfen eine GANZE reihe von menschen nicht am notausgang sitzen. Übergewichtige, Alte, Kinder, Behinderte- etc. WARUM? ganz einfach! Die menschen müssen in der lage sein, den notausgang im notfall OHNE Flugbegleiter bedienen zu können und z.Zt. bis zu 550 Menschen in 90 Sekunden über die Hälfte der Notrutschen evakuieren! Wie möchtest du es da einem 75Jährigen Opa mit Krückstock, einem Behinderten oder einem Rollstuhlfahrer zutrauen?? Der Notausgang kann mehr 25 KILO wiegen!! Selbst wenn ich fliege und verstoße sehe, dass z.B. ein älterer Gast am Notausgang sitzt, bringe ich es SOFORT zur anzeige! Denn es ist MEINE sicherheit im notfall rechtzeitig die maschine heil zu verlassen! Du kannst diese situation öfters bei Ryanair sehen, wo es freie sitzplatzwahl gibt! der passagier MUSS und wurde IMMER von der crew verwiesen!!! Dafür gibt es extra in europa gesetze- daher auch eine starftat!
4. Pfercht man diese benachteiligten Menschen lieber in die engen Sitzreihen?
Ja, so muss es sein und ist gewollt! Behinderte passagiere stören den "Evakuierungsfluss"- zuerst sollen alle raus, danach die behinderten! du hast nur 90 sekunden zeit, ein behinderter kann das ganze system zerstören, daher alle raus und DANACH erst die behinderten, dafür gibt es denn aber auch spezielle bergungstechniken, die NUR funktionieren, wenn ALLE anderen Passagiere bereits von bord sind! Ach so, die anzahl von behinderten fluggästen per Flug ist genau VORGESCHRIEBEN!! Du kannst also nicht 30blinde oder 7rollstuhlfahrer ohne begleitung mitfliegen lassen! auch da gibt es regeln und gesetze!!
5. Meine Beobachtungen über die Sitzvergabe beziehen sich keineswegs auf einen Einzelfall, sondern sind nach unseren Beobachtungen ein Dauerzustand.
Ich kann dich beruhigen, während meiner schicht kommt so etwas NICHT vor. auch wenn ich privat reise, habe ich es erstmal rund 4 mal selbst erlebt, aber vor vor dem start dann sofort eine anzeige bei der crew/piloten gestellt! Die Passagiere mussten dann ihre plätze abgeben!!>>Nenne doch mal den Autor und das Reise-Magazin!!
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Salvamor schrieb:
"kontaktierte ich den zuständigen Redakteur mit meinem Problem und erhielt von dem Autor des Artikels dann folgende Antwort:Hallo Salvamor,
dann sag mir doch mal, wer dieser merkwürdige Redakteur ist, für welches Medium er arbeitet usw. Fakt ist, dass alle Airlines Behinderte bevorzugen. Und da musst Du nicht mit absurden Tricks arbeiten! Und noch etwas: wenn sich irgenwelche "peoples" einen Platz aufgrund einer vorgegebenen Behinderung erschwindeln, ist diese Aktion sehr kurzlebig. Absoluter Schwachsinn!!!Klaus
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@Bea und Salvamor,
wie letztendlich diese Plätze vergeben werden kann ich auch nicht so ganz nachvollziehen, fakt ist aber das in diversen Vorschriften des LBA (JAR-OPS) oder in den Vorschriften für Rettungs und Sicherheit in einem Flugzeug eindeutig steht das an den Notausgängen Personen sitzen müssen die diese gegebenenfalls ohne Verzögerung öffnen können, also keine Kinder, ältere Leute oder Gehbehinderte (diese Liste könnte man unendlich fortsetzen).
Auch darf der Notausgang nicht durch Dinge verstellt werden (zumindest während Start und Landung), dies sind numal einfach gesetzliche Vorgaben.
Das Kabinenpersonal bewegt sich auf sehr dünnem Eis wenn sie entgegen diesen Vorgaben handeln.
http://www.luftrecht-online.de/regelwerke/pdf/JAR-OPS1.pdf
cu
oli -
@ Chris
@ OliverChris, zunächst mal Entschuldigung dafür, daß ich Dich sozusagen "geschlechtsumgewandelt" habe, aber es entzog sich meiner Kenntnis, daß Du ein Mann bist. Kommt nicht wieder vor!
Zur Diskussion: Was nützen alle Vorschriften, wenn das Personal beim Check-in sie offenbar nicht kennt. Wenn sie ihnen bekannt wären, würden sie den Passagieren nicht solche falschen Auskünfte hinsichtlich Behinderten und älteren Leuten (übrigens, ältere Mitmenschen sind nicht zwangsläufig schwerbehindert und haben auch nicht zwangsläufig alle einen Krückstock!) geben.
Ich versuche ja auch, einen Grund für das Verhalten des Check-in-Personals zu suchen. Das ganze scheint mir möglicherweise ja auch so eine Art von "Abwimmel"-Strategie zu sein, am liebsten würde man diese Sitze freihalten. Wenn die Sitze dann am Ende für die Pax nicht mehr ausreichen, vergibt man sie möglicherweise an "Jeden". Aber, offen gestanden, glaube ich nicht so recht dran, denn die wissen doch vor dem Check-in, daß die Maschine ausgebucht ist.Nein, nein, je mehr ich darüber nachdenke, um so wahrscheinlicher wird, daß die Sitze frei nach Schnauze oder "Gusto" vergeben werden. Wer am charmantesten bettelt, kriegt den Zuschlag. Oder sollte doch..., nein, glaube ich auch nicht wirklich!
Ich meine, daß die Fluglinien dieses dauernde Ärgernis mal untersuchen sollten. Die lassen doch sonst jeden Scheiß von irgendwelchen Unternehmensberatern untersuchen.
Übrigens, den Verfasser des Briefes werde ich hier im Forum nicht nennen. Ein bißchen Diskretion muß sein! Hier geht es ausschließlich um eine Sach- und nicht um eine Personen-Diskussion!
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hallo,
also ich verstehe den wirbel grad nicht...ich frage jedes mal beim check in nach dem emergency seat...und habe ihn in 90 % erhalten..in den restlichen 10% war er bereits vergeben....
jedesmal bin ich gefragt worden ob ich gesund und körperlich einsatzfähig wäre um im Notfall zu reagieren....und da ich bisher immer ohne gebrochene Gliedmasse geflogen bin habe ich den gewünschten Platz bekommen...
ich habe auch schon auf einigen Flügen erlebt das behindert und eingeschränkte Personen sehr zuvorkommend behandelt wurden und das für diese personen dann die 1. reihe da war die ja mehr Beinfreiheit bietet....was ich gar nicht unterstützte ist durch vortäuschung von falschen Tatsachen an einen besseren Sitzplatz zu kommen...jeder möchte Beinfreiheit im Flugzeug und jeder einen guten Platz da sollte man nicht so egoistisch sein und sich den dann erschleichen...
wer viel platz braucht kann doch first class fliegen...da ist genug Platz...
lg efilein
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@ Chris
Ich würde können, will aber nicht!
Du wärest besser Zahnarzt geworden! Bohren kannst Du nämlich gut! Aber alles Bohren nützt nichts, ich werde weder die Zeitschrift noch den Verfasser des Briefes nennen.
Man kennt das doch aus dem Berufsleben. Sobald es jemandem im Verlauf einer konträren Diskussion "gelungen" ist, den Verursacher der Diskussion zu ermitteln, ist die Sachdiskussion selber zu Ende, sie wird personalisiert und einige Leute stürzen sich voller Wonne auf den Störenfried.
In diesem Falle hier würde das auch so eintreten. Zeitschrift und Autor würden von bestimmter Seite mit Schmähschriften überzogen und die Diskussion hier im Forum wäre beendet. Das möchte ich aber nicht, ich würde gerne noch etwas sachlich weiterdiskutieren. Wenn's denn gewollt ist, wenn nicht, ist es auch gut!
Es ist mir auch jetzt schon gelungen, meine gewonnenen Einsichten zu vermehren (frei nach Maybrit Illner, "Berlin-Mitte").
Ich wünsche Dir, Chris, und allen anderen Mitdiskutanten noch einen geruhsamen Rest-Sonntag! -
Hallo Salvamor
Meine Erfahrungen was die Sitzplatzwahl von Personen mit Gehbehinderung angeht sind unterschiedlich.
Als ich mit meiner Mutter (sie ist gehbehindert) nach Florida geflogen bin gab es weder beim Hinflug (Lauda Air) noch beim Rückflug ein Problem den gewünschten Gangsitz zu bekommen.
Beim Rückflug von London aus (mit Buzz) wurden wir bei der Ticketkontrolle am Gate
umgesetzt, und es wurde uns gesagt es sei "Corporate Policy", daß Gehbehinderte grundsätzlichnur Fensterplätze bekommen.
Auch bei der AUA sind bei der Focker 70 die Behindertenplätze Fensterplätze.
Ich vermute der Hintergedanke dabei ist dafür zu sorgen, daß bei einer Evakuirung nach einer Notlandung der Behinderte nicht im Wege ist und somit die "Schlachterrechnung" niedriger ausfällt.
Gruß
Karl -
Ja, Karl, das mit der "Schlachterrechnung" wird es wohl sein!
Das ist sozusagen der Beitrag der Fluggesellschaften zum "sozialverträglichen Frühableben" älterer, behinderter Menschen.;)
Im Ernst, ich halte diese technokratische Behandlung von Menschen für fragwürdig.
Wieso irgendwelche junge Sprinter am Emergency Exit die Tür im Notfall besser bedienen können als ein 60, 70jähriger, erschließt sich mir nicht. Das muß mir auch noch mal jemand erklären!
Aber man muß im Leben ja auch nicht alles verstehen! -
@Chris
es wäre nur zu begrüssen wenn jeder einzelne Mitarbeiter einer Fluglinie beim Check-in als auch bei der Boardingcrew ihre Arbeit so gewissenhaft verrichten würden, wie es du tust,doch leider ist das nicht die Regel die es sein sollte.Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel.......
Fraglich sind allerdings dann die erfahrenen Vorfälle,genauso ist mir unerklärlich ,und das im Zeitalter eines Computers,weshalb bezahlte reservierte Plätze an andere vergeben werden,oder auch Sitzplätze doppelt vergeben werden,obgleich beim Ceck-in alles im System ersichtlich ist?
Weshalb werden auf höfliches Anfragen die Plätze so vergeben dass die 1. Person in Reihe 22A und die 2. Person in Reihe 30F sitzen muss,(nur ein Beispiel)wo sich bald aufklärt,dass man,vorallem wenn eine Maschine nicht ausgebucht ist,durchaus die Plätze nebeneinander bekommen hätte können?
Nicht immer wird mit Älteren,Kranken oder Behinderten vorschriftmässig verfahren,wo sich natürlich in mir die Frage erstellt ob hier mit zweierlei Mass gemessen wird?
Die Regelung mit den Notausgängen kann ich nicht ganz nachvollziehen,denn eine Z.B. psychische oder nervliche Krankheit kann man nicht mit freien Auge erkennen,und im Notfall kann es doch auch an solchen Passagieren scheitern was einen Ablauf hindert!
Auf keinen Fall befürworte ich eine Sitzplatzreservierung welche auf Vortäuschung irgendwelcher Krankheit Behinderung usw. beruht!
Die Realität zeigt eben leider immer wieder ,dass nicht immer vorschriftsmässig und verantwortungsbewusst gearbeitet wird!
Gruss
Mary -
moin,
wie man in den wald hineinruft, so ......
wenn man früh beim schalter ist und der dame/dem herren ein kompliment macht und ohne gebrechen ist, dann hat man häufig glück.
also ich gehöre wohl zu den jungen leuten, die sich einfach da so rum lümmeln!
lasse -
Lasse, es sei Dir gegönnt! Aber bitte denk' daran: Du mußt im Notfall die Tür am Emergency Exit fachmännisch bedienen. Ich gehe davon aus, daß Du dich vor dem Abflug auch wirklich entsprechend einweisen läßt!
Also dann, viel Spaß beim entspannten Sitzen! -
Hallo
,
also, jedem das seine. Wir hatten bei der Reservierung mit den Sitzplätzen bei Buchung im Reisebüro nie Probleme. Eine schriftliche Bestätigung der Sitzplatzreservierung war immer in den Reiseunterlagen enthalten. Wir hatten auch schon Glück mit den Exit Seats und fliegen das nächste Mal mit LTU in dem kleinen Abschnitt hinter der First Comfort mit lediglich 3 Reihen. Sowohl für den Hin- als auch den Rückflug im Februar/März 2005 waren die Exit Seats bei LTU bereits vergeben. Sicher gegen eine Gebühr von 50 € p.P. one-way. Ich bin froh, wenn ich gesund bin und mir nix fehlt. Aber wer solche Tricks in Anspruch nehmen will, dem bleibt das selber überlassen. Es liegt mir fern, dies zu verurteilen. Ausserdem nervt mich hier schon wieder, das jeder gleich immer persönlich wird. Wenn einer blöde schreibt, heißt das doch nicht gleich immer, dass ich mich auf das selbe Niveau herunterlassen muss. Außerdem, ich finde es immer wieder "bewundernswert", wieviele Leute einfach meinen, dass sie alles besser wissen als andere. Ein Forum ist da, um Fragen und Antworten zu diskutieren und nicht immer gleich jeden in die Pfanne zu hauen. Es gibt immer gute und weniger gute Beiträge. Also, wie bereits eingangs erwähnt - jedem das Seine.
Viele Grüsse
Chriss