Lohnt sich eine Lastminute-Hotelbuchung?
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Hallo,
ich werde im Dezember das erste Mal recht kurzfristig vor Anreise (Inselhopping Thailand) Hotelbuchungen (via Booking) durchführen.Jetzt habe ich probehalber mit sehr kurzfristigen Terminen recht gute Preise/Schnäppchen gefunden.
Jetzt überlege ich, ob ich dies in Zukunft auf all meinen Reisen so machen soll, also nur den Flug buchen und anschließend Hotelschnäppchen super kurzfristig via Booking bucheb soll.
Gibt‘s mit dieser Vorgehensweise Erfahrungen? Ist es wirklich günstiger?
Danke!
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Hallo, das du jetzt kurzfristig günstige Preise für Thailand findest hängt damit zusammen, daß es ab mitte März bis Mai sehr heiß und feucht ist (bis ca. 40 Grad). Dagegen ist die Zeit Dezember bis Februar von der Temperatur und Luftfeuchtigkeit viel angenehmer (ca.30 Grad).
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Danke Haberling
Konkret für Asien ist eigentlich Agoda zuständig, was aber auch ein Booking Tochter ist.
Hoch spezialisiert auf Asien-- sehr erfolgreich. Beide arbeiten fast identisch.
Ganz abgesehen davon:
Das ist vielen nicht bekannt-- aber Booking ist ja nicht nur für den direkten Endkunden da.
Booking arbeitet auch als Bettenbank, beliefert also sehr viele VA in Deutschland mit Hotelbetten. Für Asien, aber auch viele andere Länder. Schwerpunkte gibt es keine.Bei der Zusammenarbeit mit deutschen VA wird sowohl für die Produktion von Pauschalreisen oder eben HotelOnly geliefert.
Einfacher, weil man als VA keine Kontingente blockieren muss - man zieht sich das , was man für die jeweiligen Buchungen braucht aus einer Schnittstelle, fertig.
Wenn es niedrigere Preise gibt, dann schlagen die natürlich auch auf die VA Angebote hierzulande durch.Gilt auch für Asienangebote. -
Hallo, das du jetzt kurzfristig günstige Preise für Thailand findest hängt damit zusammen, daß es ab mitte März bis Mai sehr heiß und feucht ist (bis ca. 40 Grad). Dagegen ist die Zeit Dezember bis Februar von der Temperatur und Luftfeuchtigkeit viel angenehmer (ca.30 Grad).
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Last-Minute Schnäppchen gibt es wie einst nicht mehr. Während Airlines und Reiseveranstalter früher ihre Restposten mit Last-Minute-Angeboten losgeworden sind, zahlt man heute einen Aufpreis. Das liegt vor allem daran, dass Airlines und Reiseveranstalter Angebot und Nachfrage im Vorhinein genau abschätzen. Im Zweifel sind Flüge ausgebucht—Restplätze sind stark umkämpft und somit teurer.
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Besser könnte ich es nicht erklären, Haberling-- Last Minute ist heute nur noch ein Marketing Begriff, aber mehr nicht. Mit den damaligen Ramschpreisen hat das nichts mehr zu tun.
Stichwort: Tagesaktuelle Preise, ganzjährig. -
Das ist alles richtig. Aber wenn ich das recht verstanden habe geht es "lechef" (was für ein Nick!) darum ob er/sie/es ein Hotelzimmer kurzfristig evtl. billiger bekommt als regulär. Der Flug soll ja wohl vorab gesondert gebucht werden. Und da ist es vermutlich nicht unrealistisch wenn eine Herberge noch nicht gebuchte Besenkammern günstiger anbietet - sagt ja immer mal wieder jemand ab.
Mit "Planungssicherheit" hat das natürlich alles nix zu tun.
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Der Hinweis ist generell schon richtig, Neckar Schwabe.
Darüber könnten wir jetzt diskutieren bis der Arzt kommt
z.B. auch darüber, dass Booking sein Geschäftsmodell gravierend ändert.
Weg von der reinen Vermittlung , hin zum Händler, also mit Booking-Einkauf beim Hotel ---und Verkauf plus Marge an den Kunden:
Wenn die Insider recht haben, dann sind es mindesten 21% Marge die sie draufschlagen
Das Händlermodell hat den Vorteil, dass die Stornierungen ein Hotel nicht mehr so überraschend treffen. Denn bei diesem Modell muss der Kunde im Voraus zahlen. An Booking direkt.Wie genau dann Rückgaben von nicht verkauften Zimmern an die Hotels funktionieren , das werden wir nicht erfahren.
Auf jeden Fall bringt es den Hotels mehr Sicherheit. Es wird also in der Zukunft immer weniger Angebote mit Storno bis 18Uhr am Anreisetag geben.Bereits um die 50 % der Booking Geschäfte mit Endkunden sollen so laufen.
Ob das für Kurzfristbucher immer ein Vorteil ist?Es geht aber hier um einen generellen Ansatz für die Chef'schen Buchungen (zu seinem geplantes Insel-Hopping): Nur kurz zuvor buchen!
Man kann das natürlich ausprobieren-- von der Sicherheit eine gute Unterkunft zu haben, reden wir dann einfach nicht
Ist es dann auch noch ok, wenn die Zimmer vorab zu bezahlen sind?
Wir schreiben hier nur über Booking.Es gibt auch noch andere riesige Plattformen, wie z.B Expedia--die arbeiten allerdings auch vorwiegend mit Vorkasse.
Auch da kann man aber die Preise mal vergleichen. -
Nach meiner Erfahrung ist Kurzfristbuchung nur in ganz seltenen Fällen günstiger - zb wenn im Hotel eine Tagung stattfindet, für die ein Kontingent an Zimmern bis zuletzt reserviert war und die restlichen Zimmer erst 1 Tag vorher freigegeben werden. Habe ich mehrfach erlebt. Andere Schnäppchen gibt es gelegentlich für (HRS) Businesskunden oder auf den HotelWebseiten. Pauschalreisen buche ich immer ca 2 Monate vorher, außerhalb der Ferien, gerne im Mai/Juni oder November.
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Guten Morgen,
ich habe mich auch sehr mit dem Thema beschäftigt.Der Mai ist nicht mehr der super günstige Monat, durch die ganzen Feiertage etc., die ersten 14 Tage noch, aber dann geht es steil nach oben.
wir zahlen dieses Jahr auch 1000 € mehr, als letztes Jahr, wobei die Flüge auch sehr teuer geworden sind.
hier ist mir aber aufgefallen, dass diese relativ konstant auch im Juli und August sind.(Greece)schönes Wochenende, euch allen
ich glaube, es gibt kein Patent Rezept
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Wir kommen jetzt natürlich deutlich vom eigentlichen Thema ab.
Was Pauschalreisen betrifft- bis Ende des Monats laufen die Frühbucherpreise weitgehend aus, dann wird es zumindest in der Breite nicht mehr günstiger.
Es wird dann nur noch punktuelle- auf eine eingeschränkte Anzahl von Hotels abzielende-- Rabattaktionen der großen VA geben, die freilich- wie die Frühbucherpreise --nicht aus der VA Kasse bezahlt werden.Viele Hotels sind schon sehr gut gebucht, dann gibt es keinen Grund mehr,massive Rabatte anzubieten
Ein Patent-Rezept gibt es nicht, da hat sanne678 völlig recht.
Ich denke, wir können dann bald abschliessen -
Sehr schönes Beispiel, Danke.
Reisebüros am Flughafen haben die exakt gleichen Preise wie alle anderen Reisebüros.
Es gibt keine Flughafen-Spezial Angebote- das ist ein Märchen aus uralter Zeit...Die Reisebüros dort nutzen die gleichen Systeme wie alle anderen auch.
In dem Fall beweist sich eben einmal mehr , dass Lastminute wirklich nur noch ein Begriff für das Marketing ist.
Das war vor- inzwischen sicher 15 Jahren-- noch anders.
Die haben eher Glück gehabt, dass sie nicht mehr zahlen mussten, da kurzfristige Buchung.
