FTI ist insolvent: Wie gehts weiter, was ist zu tun ?
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@guenter-holidaycheck sagte:
Sofern! sich FTI dazu äussert dass Reisen nach dem 10.6. bis zum Datum X durchgeführt werden-- dann hast Du vor Ort eine völlig andere Reiseleitung die auch mit dem Hotel spricht.
Dies gilt ab sofort, die alte Incoming/Reiseleitung von FTI ist nicht mehr aktiv.Für Dich wäre die von Dertour zuständig.
Hier bitte klicken, den letzten Beitrag ganz durchlesen, Danke
https://www.holidaycheck.de/foren/reiseveranstalter-41/infothread-fti-insolvenz-210889#8Ich habe wirklich keine Lust, im Urlaub mich mit sowas zu beschäftigen. UUUUUURRRRLLLLLAAAAUUUUBBBB!!!!! ich finde die gesamte Misere für alle Beteiligten mehr als traurig, aber niemand kann erwarten, wenn wir nach 1 Woche dieser Hinhaltetaktik mit Zusicherungen bei vielen Hotels auf berechtigt taube Ohren stoßen, dass der Kleine, der voll bezahlt hat, sich dann dort rumstreitet
Mit Aussage der Insolvenzeröffnung kann ich bitte erwarten, dass für kurzfritsig geplante Reiseb, da nix gepokert wird und wenn, dann doch bitte für Familien es durchdrücken, dass diese ihren Urlaub bekommen und alle anderen über den Fond ihr Geld zurück. Für Buchungszeiten die weiter als 4 bis 6 Wochen liegen eine Lösung über andere Veranstalter finden ist wichtig. Ich kann die Hotels verstehen, die jetzt wie wir alle lange auf eine Erstattung warten müssen, aber ihre Angestellten auch zahlen müssen...diese Pleiten werden sich auf zukünftige Reisekosten unsererseits auch auswirken. Fti soll bitte schnellstmöglich die kommenden Reisen stornieren, damit Klarheit herscht. Ob die Mehrkosten wirklich erstattet werden steht auf keinem offiziellen Schein in Stein gemeiselt. Es verursacht für den Fond in der Regel pro Reise nochmalige Kosten von 100% oben drauf. Ich drück uns allen die Daumen, dass jeder einen entspannten, wohlverdienten Urlaub erleben darf. Wir haben noch 8 Tage und null Aussage, ausser unserem Hotel, die bei Anreise Geld brauchen
@simiurlaub sagte:
ich finde die gesamte Misere für alle Beteiligten mehr als traurig, aber niemand kann erwarten, wenn wir nach 1 Woche dieser Hinhaltetaktik mit Zusicherungen bei vielen Hotels auf berechtigt taube Ohren stoßen, ...
Nicht übertreiben. Das wäre doch eine sehr kurze Woche.
Sie beginnt Montag früh und endet am Donnerstag Abend
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Mit FTI sollten wir am 22.6. nach Kreta reisen. Heute haben wir bei TUi (im Reisebüro) einen Ersatz im selben Hotel nur einen Tage später gebucht.
Bei TUi wird mit der Fleckoption mit möglicher Kündigung 4 Tage vor Reisebeginn geworben.
Im Reisebüro ist dies auch so bekannt, nur auf den Reiseunterlagen und auch im TUI Account ist die Option nicht zu sehen.Kann hier jemand was dazu sagen, bzw. Gleiches festgestellt ?
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Moin zusammen.
Ich lese seit Seite 86 mit und weiß, dass schon ein paar Mal etwas zur Gültigkeit der eTickets für die Flüge stand.
Aber leider weiß ich nicht mehr was genau.Wir haben unsere Reisunterlagen.
12. bis 22.6. Türkei
Wir warten wie so viele auf die Ansage, dass die Reisen storniert sind.
Wir wollen dann neu buchen.
Nun die Frage:
Wir haben die eTickets.
D.h. immer, dass die Flüge bezahlt sind?
Kommen wir damit wirklich weg?
Nur das Hotel neu zu buchen, wäre nämlich finanziell eine mega gute Option.Kann mir das jemand was zu sagen?
Bei SunExpress habe ich heute niemanden erreicht.Tausend Dank im Voraus!
@lindateampommi sagte:
Nun die Frage:
Wir haben die eTickets.Das ist schonmal gut.
D.h. immer, dass die Flüge bezahlt sind?
Ja, bedeutet aber leider nicht, dass sie trotzdem noch storniert werden können vom Insolvenzverwalter.
Kommen wir damit wirklich weg?
Kann ich nicht zuverlässig sagen, wie XQ das handhaben wird. Dem Grunde nach gehören die Tickets nicht euch sondern dem InsoVerwalter.
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Ich habe das "Gesetz über die Insolvenzsicherung durch Reisesicherungsfonds (Reisesicherungsfondsgesetz - RSG)" gerade angelesen.
Von Stornierungen (oder einem abweichenden, aber rechtlich gleichwertigen Begriff) ist darin nichts zu finden.
Am interessantesten erscheint mir in diesem Zusammenhang:§ 18 Aufsichtsbehörde
Aufsichtsbehörde ist das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz kann die Aufsicht sowie die Aufgaben und Befugnisse der Aufsichtsbehörde dem Bundesamt für Justiz übertragen.
§ 19 Aufgaben und Befugnisse der Aufsichtsbehörde
(1) Die Aufsichtsbehörde hat insbesondere Missständen beim Reisesicherungsfonds entgegenzuwirken, die
1. die Befriedigung von Ansprüchen der Reisenden durch den Reisesicherungsfonds beeinträchtigen können,
2. das Fondsvermögen des Reisesicherungsfonds gefährden können oder
3. einzelne Reiseanbieter benachteiligen können.
Die Aufsichtsbehörde kann alle Maßnahmen treffen, die geeignet und erforderlich sind, solche Missstände zu beseitigen oder zu verhindern. -
@lindateampommi sagte:
Nun die Frage:
Wir haben die eTickets.Das ist schonmal gut.
D.h. immer, dass die Flüge bezahlt sind?
Ja, bedeutet aber leider nicht, dass sie trotzdem noch storniert werden können vom Insolvenzverwalter.
Kommen wir damit wirklich weg?
Kann ich nicht zuverlässig sagen, wie XQ das handhaben wird. Dem Grunde nach gehören die Tickets nicht euch sondern dem InsoVerwalter.
@vonschmeling
Vielen Dank!
Ich gehe da kein Risiko ein.
Wir werden pauschal neu buchen, wenn die Stornierung bekannt ist. -
@lilian1507 sagte:
Ich habe heute das Geld für meinen Mietwagen, gebucht über Drive FTI, vom Broker zurückerstattet bekommen. Glück gehabt!
Glückwunsch. Wer war denn dein Broker?
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Ich habe das "Gesetz über die Insolvenzsicherung durch Reisesicherungsfonds (Reisesicherungsfondsgesetz - RSG)" gerade angelesen.
Von Stornierungen (oder einem abweichenden, aber rechtlich gleichwertigen Begriff) ist darin nichts zu finden.
Am interessantesten erscheint mir in diesem Zusammenhang:§ 18 Aufsichtsbehörde
Aufsichtsbehörde ist das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz kann die Aufsicht sowie die Aufgaben und Befugnisse der Aufsichtsbehörde dem Bundesamt für Justiz übertragen.
§ 19 Aufgaben und Befugnisse der Aufsichtsbehörde
(1) Die Aufsichtsbehörde hat insbesondere Missständen beim Reisesicherungsfonds entgegenzuwirken, die
1. die Befriedigung von Ansprüchen der Reisenden durch den Reisesicherungsfonds beeinträchtigen können,
2. das Fondsvermögen des Reisesicherungsfonds gefährden können oder
3. einzelne Reiseanbieter benachteiligen können.
Die Aufsichtsbehörde kann alle Maßnahmen treffen, die geeignet und erforderlich sind, solche Missstände zu beseitigen oder zu verhindern.@ckolumbus sagte:
Ich habe das "Gesetz über die Insolvenzsicherung durch Reisesicherungsfonds (Reisesicherungsfondsgesetz - RSG)" gerade angelesen.
Von Stornierungen (oder einem abweichenden, aber rechtlich gleichwertigen Begriff) ist darin nichts zu finden.
Am interessantesten erscheint mir in diesem Zusammenhang:§ 18 Aufsichtsbehörde
Aufsichtsbehörde ist das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz kann die Aufsicht sowie die Aufgaben und Befugnisse der Aufsichtsbehörde dem Bundesamt für Justiz übertragen.§ 19 Aufgaben und Befugnisse der Aufsichtsbehörde
(1) Die Aufsichtsbehörde hat insbesondere Missständen beim Reisesicherungsfonds entgegenzuwirken, die
1. die Befriedigung von Ansprüchen der Reisenden durch den Reisesicherungsfonds beeinträchtigen können,
2. das Fondsvermögen des Reisesicherungsfonds gefährden können oder
3. einzelne Reiseanbieter benachteiligen können.
Die Aufsichtsbehörde kann alle Maßnahmen treffen, die geeignet und erforderlich sind, solche Missstände zu beseitigen oder zu verhindern.Das würde heißen es müsste explizit drin stehen, dass man nicht selber stornieren darf. So müsste es ja genauso abgesichert sein.
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@ckolumbus sagte:
Ich habe das "Gesetz über die Insolvenzsicherung durch Reisesicherungsfonds (Reisesicherungsfondsgesetz - RSG)" gerade angelesen.
Von Stornierungen (oder einem abweichenden, aber rechtlich gleichwertigen Begriff) ist darin nichts zu finden.
Am interessantesten erscheint mir in diesem Zusammenhang:§ 18 Aufsichtsbehörde
Aufsichtsbehörde ist das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz kann die Aufsicht sowie die Aufgaben und Befugnisse der Aufsichtsbehörde dem Bundesamt für Justiz übertragen.§ 19 Aufgaben und Befugnisse der Aufsichtsbehörde
(1) Die Aufsichtsbehörde hat insbesondere Missständen beim Reisesicherungsfonds entgegenzuwirken, die
1. die Befriedigung von Ansprüchen der Reisenden durch den Reisesicherungsfonds beeinträchtigen können,
2. das Fondsvermögen des Reisesicherungsfonds gefährden können oder
3. einzelne Reiseanbieter benachteiligen können.
Die Aufsichtsbehörde kann alle Maßnahmen treffen, die geeignet und erforderlich sind, solche Missstände zu beseitigen oder zu verhindern.Das würde heißen es müsste explizit drin stehen, dass man nicht selber stornieren darf. So müsste es ja genauso abgesichert sein.
@sabi2003 sagte:
Das würde heißen es müsste explizit drin stehen, dass man nicht selber stornieren darf. So müsste es ja genauso abgesichert sein.
Die Interpretation scheint mir etwas zu sehr von Wunschdenken geprägt.
Es steht offenbar nichts drin. Somit haben wir 2 verschiedene kolportierte Aussagen derselben Behörde zur Berechtigung bei eigenmächtiger Stornierung.
Und lass bitte den Flex weg, der spielt im augenblicklichen Geschehen wirklich so gar keine Rolle. -
@guenter-holidaycheck sagte:
Sofern! sich FTI dazu äussert dass Reisen nach dem 10.6. bis zum Datum X durchgeführt werden-- dann hast Du vor Ort eine völlig andere Reiseleitung die auch mit dem Hotel spricht.
Dies gilt ab sofort, die alte Incoming/Reiseleitung von FTI ist nicht mehr aktiv.Für Dich wäre die von Dertour zuständig.
Hier bitte klicken, den letzten Beitrag ganz durchlesen, Danke
https://www.holidaycheck.de/foren/reiseveranstalter-41/infothread-fti-insolvenz-210889#8Ich habe wirklich keine Lust, im Urlaub mich mit sowas zu beschäftigen. UUUUUURRRRLLLLLAAAAUUUUBBBB!!!!! ich finde die gesamte Misere für alle Beteiligten mehr als traurig, aber niemand kann erwarten, wenn wir nach 1 Woche dieser Hinhaltetaktik mit Zusicherungen bei vielen Hotels auf berechtigt taube Ohren stoßen, dass der Kleine, der voll bezahlt hat, sich dann dort rumstreitet
Mit Aussage der Insolvenzeröffnung kann ich bitte erwarten, dass für kurzfritsig geplante Reiseb, da nix gepokert wird und wenn, dann doch bitte für Familien es durchdrücken, dass diese ihren Urlaub bekommen und alle anderen über den Fond ihr Geld zurück. Für Buchungszeiten die weiter als 4 bis 6 Wochen liegen eine Lösung über andere Veranstalter finden ist wichtig. Ich kann die Hotels verstehen, die jetzt wie wir alle lange auf eine Erstattung warten müssen, aber ihre Angestellten auch zahlen müssen...diese Pleiten werden sich auf zukünftige Reisekosten unsererseits auch auswirken. Fti soll bitte schnellstmöglich die kommenden Reisen stornieren, damit Klarheit herscht. Ob die Mehrkosten wirklich erstattet werden steht auf keinem offiziellen Schein in Stein gemeiselt. Es verursacht für den Fond in der Regel pro Reise nochmalige Kosten von 100% oben drauf. Ich drück uns allen die Daumen, dass jeder einen entspannten, wohlverdienten Urlaub erleben darf. Wir haben noch 8 Tage und null Aussage, ausser unserem Hotel, die bei Anreise Geld brauchen
@simiurlaub sagte:
Ich habe wirklich keine Lust, im Urlaub mich mit sowas zu beschäftigen. UUUUUURRRRLLLLLAAAAUUUUBBBB!!!!! ich finde die gesamte Misere für alle Beteiligten mehr als traurig, aber niemand kann erwarten, wenn wir nach 1 Woche dieser Hinhaltetaktik mit Zusicherungen bei vielen Hotels auf berechtigt taube Ohren stoßen, dass der Kleine, der voll bezahlt hat, sich dann dort rumstreitet
Mit Aussage der Insolvenzeröffnung kann ich bitte erwarten, dass für kurzfritsig geplante Reiseb, da nix gepokert wird und wenn, dann doch bitte für Familien es durchdrücken, dass diese ihren Urlaub bekommen und alle anderen über den Fond ihr Geld zurück. Für Buchungszeiten die weiter als 4 bis 6 Wochen liegen eine Lösung über andere Veranstalter finden ist wichtig. Ich kann die Hotels verstehen, die jetzt wie wir alle lange auf eine Erstattung warten müssen, aber ihre Angestellten auch zahlen müssen...diese Pleiten werden sich auf zukünftige Reisekosten unsererseits auch auswirken. Fti soll bitte schnellstmöglich die kommenden Reisen stornieren, damit Klarheit herscht. Ob die Mehrkosten wirklich erstattet werden steht auf keinem offiziellen Schein in Stein gemeiselt. Es verursacht für den Fond in der Regel pro Reise nochmalige Kosten von 100% oben drauf. Ich drück uns allen die Daumen, dass jeder einen entspannten, wohlverdienten Urlaub erleben darf. Wir haben noch 8 Tage und null Aussage, ausser unserem Hotel, die bei Anreise Geld brauchen
Dem ist nichts hinzuzufügen, ganz meiner Meinung.

Uns geht es genauso, auch wir haben noch 8 Tage, null Informationen, außer von unseren Hotel auf den Malediven, die bei Ankunft auch direkt Geld haben wollen.
Die Nerven liegen blank und die Vorfreude auf den lang ersehnten Urlaub komplett ins Gegenteil umgeschlagen.
Es wird langsam Zeit endlich die Kunden zu informieren und nicht länger hinzu halten.
Storno und fertig, alles andere wird sehr wahrscheinlich eh noch nicht ab 11.06. umsetzbar sein. -
SBH Monica Beach Fuerteventura Urlauber flüchtet durch Fenster
@ahotep sagte:
SBH Monica Beach Fuerteventura Urlauber flüchtet durch Fenster
Das SBH Monica Beach Resort ist dann wohl ein Fall für die schwarze Liste. Unglaublich! Ich hätte auch nicht gedacht, dass man auf Fuerteventura nicht auf die Polizei vertrauen kann.
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Was hier "hinhalten" genannt wird ist tatsächlich die Suche nach einer Lösung für jene, die nicht mal eben die Schatulle aufsperren und neues Budget raushauen können. M.E. aller Ehren wert in der zugegeben
Situation.
Bitte denkt einfach an alle und nicht nur an eure eigene Lage. -
Man wird sehen, wie der DRSF die Regulierung der Ansprüche im Vorfeld geplant hat und ob die übergeordnete Aufsichtsbehörde damit einverstanden ist oder Änderungen verlangt. Beim ersten Fall (=FTI) würde es mich nicht wundern, wenn es im Verlauf der Regulierung zu Anpassungen kommt. Dabei spielen nicht nur die Interessen der Anspruchssteller eine Rolle, sondern auch dass der Fond an sich nicht gefährdet wird. Wie sich das auf den Faktor Zeit auswirkt bleibt ebenfalls abzuwarten.
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Was hier "hinhalten" genannt wird ist tatsächlich die Suche nach einer Lösung für jene, die nicht mal eben die Schatulle aufsperren und neues Budget raushauen können. M.E. aller Ehren wert in der zugegeben
Situation.
Bitte denkt einfach an alle und nicht nur an eure eigene Lage.@vonschmeling sagte:
Was hier "hinhalten" genannt wird ist tatsächlich die Suche nach einer Lösung für jene, die nicht mal eben die Schatulle aufsperren und neues Budget raushauen können. M.E. aller Ehren wert in der zugegeben
Situation.
Bitte denkt einfach an alle und nicht nur an eure eigene Lage.Es ist ja auch absolut richtig, daß die Urlauber, die aktuell vor Ort sind Vorrang haben. Aber wenn man sich aktuell vorrangig um ca. 65.000 Menschen kümmern muss, dann sollte man doch aber auch abschätzen können, daß eine zeitnahe Lösung für Reisen in den nächsten 2 Wochen kaum möglich ist.
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Ich wünsche wirklich jedem Einzelnen, dass er am Ende vielleicht mit Verspätung, aber überhaupt seinen wohlverdienten Urlaub antreten kann.
🫶
Wenn man bedenkt dass all die, die keine Pauschalreise aber dennoch einen preisintensiven Urlaub mit Selbstanreise (z.B. Österreich) gebucht und voll bezahlt haben leer ausgehen, dann geht es all denen gut, die abgesichert sind.
Wir werden uns eine erneute Buchung des lang ersehnten und ersparten Urlaubes mit unseren Kindern nicht leisten können. Das macht einfach nur wahnsinnig wütend und unendlich traurig.Genau. Die Pauschalreisenden werden ja durch die Versicherung entschädigt.
Wir haben auch für unseren Hotelaufenthalt in Bodrum vom 28.12.-12.07.2024 voll bezahlt (3.700€). Am 30.05.2024 wurden und knappe 3.000€ abgebucht. Und am 03.06.2024 melden Sie Insolvenz an 🤮.Wir haben zwei kleine Kinder hatten uns mega auf den Urlaub gefreut.
Jetzt haben wir separat gebuchte Flüge, die wir ebenso nicht kostenfrei stornieren können. Haben aber auch kein Geld ein neues Hotel in Bodrum zu buchen.
Hier wird leider von einzelnen Hotelbuchungen sehr wenig gesprochen. Ist das ganze Geld jetzt tatsächlich weg?
Wir haben auch keine Rechtschutzversicheung.
Wir haben einfach schlechte Laune. Mein Mann und ich haben das Geld hart erspart. Kann uns jemand weitere informationen geben außer das einzelne Hotelbuchung nicht versichert sind.
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@vonschmeling sagte:
Was hier "hinhalten" genannt wird ist tatsächlich die Suche nach einer Lösung für jene, die nicht mal eben die Schatulle aufsperren und neues Budget raushauen können. M.E. aller Ehren wert in der zugegeben
Situation.
Bitte denkt einfach an alle und nicht nur an eure eigene Lage.Es ist ja auch absolut richtig, daß die Urlauber, die aktuell vor Ort sind Vorrang haben. Aber wenn man sich aktuell vorrangig um ca. 65.000 Menschen kümmern muss, dann sollte man doch aber auch abschätzen können, daß eine zeitnahe Lösung für Reisen in den nächsten 2 Wochen kaum möglich ist.
@codi111 sagte:
Es ist ja auch absolut richtig, daß die Urlauber, die aktuell vor Ort sind Vorrang haben. Aber wenn man sich aktuell vorrangig um ca. 65.000 Menschen kümmern muss, dann sollte man doch aber auch abschätzen können, daß eine zeitnahe Lösung für Reisen in den nächsten 2 Wochen kaum möglich ist.
Das steht ja gar nicht in Abrede, aber gerade für diese "zeitnah Abreisenden" gilt es eine Lösung zu finden. Das ist weit schwieriger als die Freigabe von Geldern für Hotels und Rückflüge. Selbst da hakt es jedoch und die DRSF SWAT scheint auch noch etwas zu hapern.
Wir haben hier gefühlt 1000 Nebenkriegsschauplätzen von läppischen Mietwagen- bis kostspieligen Hotelbuchungen.
Einfach mal mind set fixen! -
Nach Rücksprache mit meiner Bank haben die mir gesagt: Wenn man stornieren kann, soll man stornieren. Chargeback kann aufgrund des offenen Insolvenzverfahrens nicht mehr durchgeführt werden. Wenn man nach der Stornierung das gezahlte Geld nicht erhält (was wahrscheinlich ist) kann man später einen Betrugsfall eröffnen oder bei Vorhandensein einer Reiserücktrittversicherung nachfragen, ob diese greift.
@quarkii sagte:
Nach Rücksprache mit meiner Bank haben die mir gesagt: Wenn man stornieren kann, soll man stornieren. Chargeback kann aufgrund des offenen Insolvenzverfahrens nicht mehr durchgeführt werden. Wenn man nach der Stornierung das gezahlte Geld nicht erhält (was wahrscheinlich ist) kann man später einen Betrugsfall eröffnen oder bei Vorhandensein einer Reiserücktrittversicherung nachfragen, ob diese greift.
Leider kennt sich kaum ein Bankmitarbeiter wirklich mit Chargeback aus, da wird dann schon mal -wie hier- viel Unsinn erzählt. Ich zitiere mal Mastercard: "Chargeback gilt auch bei Insolvenz" (Quelle). Manche Bankberater*innen machen Chargebacks, obwohl sie es eigentlich nicht dürften (da Absicherung durch den Fonds), andere lehnen Chargebacks ab, obwohl sie es akzeptieren müssten (z.B. Buchung von stornierten Einzelleistungen wie Mietwagen). Hier nochmal der Link von DKB/Miles & More, was da steht stimmt alles mit den Chargebackbedingungen von Visa und Mastercard überein, die ich mir mal im Rahmen der TC Pleite zu Gemüte geführt habe:
https://www.miles-and-more-kreditkarte.com/lp/fti/
Die DKB hat sich im Gegensatz zu anderen Banken auch bei der TC Pleite schon sehr vorbildlich verhalten, andere leider erst, nachdem u.a. die BILD Zeitung öffentlich Druck gemacht hat. Da gilt es hartnäckig zu bleiben, bzw. manchmal hilft auch ein wenig Geduld, z.B. wenn allgemein (auch den Banken) bekannt wird, dass Einzelleistungen von FTI nicht mehr erbracht werden, die Fristen sind beim Chargeback relativ großzügig, so dass man nicht in Panik geraten muss.Wenn ein Hotel eine Kreditkartenzahlung von mir erpresst hätte, würde ich übrigens auch zunächst einmal ein Chargeback wegen Betrugs/Doppelzahlung/you name it beantragen. Wenn's bei der kartenausgebenden Bank durchgeht (bei manchen geht das relativ problemlos im Onlinebanking), wird es dem Hotel vom Acquirerer zurückbelastet, kommt das mehrfach vor, wird das Hotel von der Acquirer Bank gesperrt und kann in Zukunft keine Kreditkartenzahlungen mehr annehmen. Einklagen können/werden die die Forderung in Deutschland nicht, da nach deutschen Recht aus Straftat (Nötigung) erlangt. Müssten nur genug machen und die Banken müssten mitspielen (und nicht wegen Pauschalreise auf den Fonds verweisen, m.E. sind die gezahlten "Lösegelder" unabhängig davon als aus Straftat erlangte Mittel zu betrachten).
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Genau. Die Pauschalreisenden werden ja durch die Versicherung entschädigt.
Wir haben auch für unseren Hotelaufenthalt in Bodrum vom 28.12.-12.07.2024 voll bezahlt (3.700€). Am 30.05.2024 wurden und knappe 3.000€ abgebucht. Und am 03.06.2024 melden Sie Insolvenz an 🤮.Wir haben zwei kleine Kinder hatten uns mega auf den Urlaub gefreut.
Jetzt haben wir separat gebuchte Flüge, die wir ebenso nicht kostenfrei stornieren können. Haben aber auch kein Geld ein neues Hotel in Bodrum zu buchen.
Hier wird leider von einzelnen Hotelbuchungen sehr wenig gesprochen. Ist das ganze Geld jetzt tatsächlich weg?
Wir haben auch keine Rechtschutzversicheung.
Wir haben einfach schlechte Laune. Mein Mann und ich haben das Geld hart erspart. Kann uns jemand weitere informationen geben außer das einzelne Hotelbuchung nicht versichert sind.
@nuray-sn sagte:
...
Hier wird leider von einzelnen Hotelbuchungen sehr wenig gesprochen. Ist das ganze Geld jetzt tatsächlich weg?Stand jetzt leider ja.
Wir haben auch keine Rechtschutzversicherung.
Würde nichts nützen aktuell.
Wir haben einfach schlechte Laune.
Schade!
... Kann uns jemand weitere informationen geben außer das einzelne Hotelbuchung nicht versichert sind.
Ich leider nicht! Dem hier beigetragenen Anspruch der Gesetzeslage mute ich allerdings zu, dass künftig auch die Nur Hotel Buchungen auf die Agenda genommen werden müssen.
Klar, das hebt eure Laune sicher auch nicht ... -
@quarkii sagte:
Nach Rücksprache mit meiner Bank haben die mir gesagt: Wenn man stornieren kann, soll man stornieren. Chargeback kann aufgrund des offenen Insolvenzverfahrens nicht mehr durchgeführt werden. Wenn man nach der Stornierung das gezahlte Geld nicht erhält (was wahrscheinlich ist) kann man später einen Betrugsfall eröffnen oder bei Vorhandensein einer Reiserücktrittversicherung nachfragen, ob diese greift.
Leider kennt sich kaum ein Bankmitarbeiter wirklich mit Chargeback aus, da wird dann schon mal -wie hier- viel Unsinn erzählt. Ich zitiere mal Mastercard: "Chargeback gilt auch bei Insolvenz" (Quelle). Manche Bankberater*innen machen Chargebacks, obwohl sie es eigentlich nicht dürften (da Absicherung durch den Fonds), andere lehnen Chargebacks ab, obwohl sie es akzeptieren müssten (z.B. Buchung von stornierten Einzelleistungen wie Mietwagen). Hier nochmal der Link von DKB/Miles & More, was da steht stimmt alles mit den Chargebackbedingungen von Visa und Mastercard überein, die ich mir mal im Rahmen der TC Pleite zu Gemüte geführt habe:
https://www.miles-and-more-kreditkarte.com/lp/fti/
Die DKB hat sich im Gegensatz zu anderen Banken auch bei der TC Pleite schon sehr vorbildlich verhalten, andere leider erst, nachdem u.a. die BILD Zeitung öffentlich Druck gemacht hat. Da gilt es hartnäckig zu bleiben, bzw. manchmal hilft auch ein wenig Geduld, z.B. wenn allgemein (auch den Banken) bekannt wird, dass Einzelleistungen von FTI nicht mehr erbracht werden, die Fristen sind beim Chargeback relativ großzügig, so dass man nicht in Panik geraten muss.Wenn ein Hotel eine Kreditkartenzahlung von mir erpresst hätte, würde ich übrigens auch zunächst einmal ein Chargeback wegen Betrugs/Doppelzahlung/you name it beantragen. Wenn's bei der kartenausgebenden Bank durchgeht (bei manchen geht das relativ problemlos im Onlinebanking), wird es dem Hotel vom Acquirerer zurückbelastet, kommt das mehrfach vor, wird das Hotel von der Acquirer Bank gesperrt und kann in Zukunft keine Kreditkartenzahlungen mehr annehmen. Einklagen können/werden die die Forderung in Deutschland nicht, da nach deutschen Recht aus Straftat (Nötigung) erlangt. Müssten nur genug machen und die Banken müssten mitspielen (und nicht wegen Pauschalreise auf den Fonds verweisen, m.E. sind die gezahlten "Lösegelder" unabhängig davon als aus Straftat erlangte Mittel zu betrachten).
Lieben Dank! Leider findet man bei der Commerzbank nichts aktuelles dazu. Wenn man auf die Seite der Chargeback-Reklamation geht Chargeback - Commerzbank dann ist dort als einziger Hinweis-Banner immer noch Thomas Cook mit einem hinterlegten PDF dafür hinterlegt. Auch mit den 120 Tagen werde ich nicht schlau. Im Internet und auch bei dem ThomasCook Thema bei der Commerzbank steht 120 Tage ab Zahlung, am Telefon sagt man mir 120 Tage ab Leistungserbringung und im Internet schreibt eh jeder was er will. Der eine sagt stornier den Mietwagen, der nächste sagt auf keinen Fall stornieren. Nervig. Ein klares Dokument mit den AGB wäre doch nicht zu viel verlangt

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Hallo,
es werden viele von uns gerade mächtig veräppelt.
Ich habe eine USA-Reise mit Mietwagen / Flug und Unterkünfte für 3 Wochen ab Ende Juni im Januar gebucht.
Aktuell ist von Seiten FTI ja nichts nicht storniert.Ich habe gerade die Hotels abtelefoniert (geht über Skype recht kostengünstig), um mir die Reservierungen bestätigen zu lassen.
Bei einem Großteil der Hotels existierten die Reservierungen nicht mehr. Der Konkurs der FTI hatte sich schon rumgesprochen.Ich frage mich, wie der Konkursverwalter und die vielleicht etwas naive DRSF die Buchungen aufrechterhalten will. Ist der Krisenfall durch die DRSF nicht durchgespielt worden? Ich dachte, dass das Management eines solchen Krisenfalls deren Hauptaufgabe ist.
Und es soll mir bitte keiner erzählen, dass es vorher in den Insiderkreisen der beteiligten Stakeholder nicht absehbar gewesen wäre,
um für den Ausführungsfall im Vorfeld Vorkehrungen zu treffen, damit der Ablauf etwas geregelter ist.Kopfschüttel,
Ypo -
Lieben Dank! Leider findet man bei der Commerzbank nichts aktuelles dazu. Wenn man auf die Seite der Chargeback-Reklamation geht Chargeback - Commerzbank dann ist dort als einziger Hinweis-Banner immer noch Thomas Cook mit einem hinterlegten PDF dafür hinterlegt. Auch mit den 120 Tagen werde ich nicht schlau. Im Internet und auch bei dem ThomasCook Thema bei der Commerzbank steht 120 Tage ab Zahlung, am Telefon sagt man mir 120 Tage ab Leistungserbringung und im Internet schreibt eh jeder was er will. Der eine sagt stornier den Mietwagen, der nächste sagt auf keinen Fall stornieren. Nervig. Ein klares Dokument mit den AGB wäre doch nicht zu viel verlangt

@quarkii sagte:
Auch mit den 120 Tagen werde ich nicht schlau. Im Internet und auch bei dem ThomasCook Thema bei der Commerzbank steht 120 Tage ab Zahlung, am Telefon sagt man mir 120 Tage ab Leistungserbringung und im Internet schreibt eh jeder was er will.
Benutze doch einfach mal klaren Menschenverstand: Weshalb sollte eine Garantie ablaufen lange vor der zu erbringenden Leistung?
Der eine sagt stornier den Mietwagen, der nächste sagt auf keinen Fall stornieren.
Diese Aussagen wurden hier nicht zu Mietwagen getroffen, sondern zu wesentlich kostenintensiveren Anliegen!