Was kocht ihr am Wochenende?
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@Cherete, dein "Doller Köbes" ähnelt meinem Bohnensuppengericht. Das gibt es bei uns zwar nicht am Wochenende, aber warum sollte man es nicht auch mal samstags oder sonntags kochen? Ein richtiges Rezept habe ich dafür nicht, es ist wieder mal Hausmannskost. Weiße Bohnen über Nacht einweichen. Zusammen mit dem Einweichwasser, gewürfelten Kartoffeln, kleingeschnittenen Zwiebeln, Salz, Pfeffer, Porree, einer Beinscheibe und Mettendchen im Schnellkochtopf (ca. 20 Min.) garen. Dann das Fleisch der Beinscheibe vom Knochen entfernen, klein schneiden und wieder in die Suppe geben. Die Idee, auch einige gewürfelte Möhrchen dazu zu geben, finde ich gut. Werde ich mal ausprobieren.
Das gleiche kann man auch sehr gut mit Erbsen oder Linsen kochen. Bei Linsen noch klein gewürfelte Gewürzgurken dazu geben. -
Eintöpfe und Suppen - was besseres gibt es nicht!
Komisch, Alice, Zürcher G. habe ich noch nie gegessen.
Das muss sich jetzt ändern...
Gewürzgurken in der Linsensuppe - hört sich interessant an!Mädels! Es geht weiter:
Hier was aus Kölle: Die Wirsingvariante
Pitter und Jupp
500 g Wirsing
putzen und in feine Streifen schneiden.500 g Möhren
500 g Kartoffeln
1 Bund Suppengrün
putzen, waschen und zerkleinern.40 g Butter
in einem Topf heiß werden lassen, das Gemüse darin andünsten.½ l Wasser mit 2 TL gekörnter Brühe
zugießen, mitSalz, Pfeffer Muskat
würzen und garen lassen.4 Mettwürstchen oder grobe Bauernbratwürste
dazugeben, weiter garen lassen.Petersilie
hacken, das Gericht in einer Schüssel angerichtet damit bestreuen.
LG
Charlotte -
Zur Linsensuppe: Nicht zu viele Gewürzgurken nehmen, 1 - 2 reichen vollkommen.
Der Wirsingeintopf klingt auch verlockend.
Sehr lecker sind auch Kohlrouladen mit Wirsing. Gibt es bei uns bald wieder, da meine Töchter sich das gewünscht haben.
Vom Wirsing die äußeren Blätter in kochendem Wasser einweichen, dann die dicken Rippen flach schneiden. Hackfleisch mit Salz, Pfeffer, Zwiebeln, 1 Ei und einem EL Paniermehl oder einem eingeweichten Brötchen verkneten. Hackfleischmasse in die Wirsingblätter einrollen und mit einem Faden verschnüren. In einer Pfanne braun anbraten, Brühe angießen und ca. 1 Std. garen lassen. Dazu passt am besten Kartoffelpüree.
Da immer Wirsing übrigbleibt, weil man ja nur die äußeren Blätter braucht, ist dein Wirsingeintopf-Rezept ideal für die Resteverwertung.
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@Reiselady,
Dein Wirz- Roulladen - Rezept, will ich nächstens auch ausprobieren,
es ist schon lange her, da habe ich ähnliche mit Lattich gemacht.
@Charlotte
Das Original Zürcher Geschnetzelte enthält noch geschnetzelte Kalbsnierchen.
400gr Kalbfleisch und 200gr Kalbs-Nierchen.
Aber nicht jeder(mann) hat Nierchen gern, deshalb lass ich sie einfach weg. -
Cherete wrote:
Mädels! Es geht weiter:
...na toll, ich bin dann mal weg

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Peter!
So war das doch nun wirklich nicht gemeint.
Als ob wir ohne Dich könnten!
Alice, nee die Nierchen brauche ich auch nicht....
Gut zu wissen!Wieder was Deftiges aus Kölle:
Himmel und Äd mit Blotwosch
(Zu deutsch: Himmel und Erde mit Blutwurst)1 kg Kartoffeln (kommen aus der Erde)
schälen, waschen und in Salzwasser kochen.1 kg säuerliche Äpfel (sind vom Himmel)
schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden, mitwenig Wasser, Zitronensaft und Zucker
zu Brei kochen. Die Kartoffeln abgießen, zu Brei zerstampfen2 EL Butter
1 - 2 Tassen heiße Milch
unterrühren. Den Apfelkompott unterziehen, warm halten.4 - 5 große Zwiebeln
schälen, halbieren und in Scheiben schneiden. Diese in3 EL Schmalz
goldgelb rösten, mitSalz + Pfeffer
würzen und herausnehmen. Im gleichen Fett in Mehl gewendeteBlutwurstscheiben
scharf anbraten.Man richtet das Püree auf einem Teller an, gibt die Blutwurst darüber und darauf wiederum die Zwiebelringe.
Also ich bekomme langsam Hunger. Und bei dem usseligen Wetter brauche ich was warmes Deftiges.
In Ermangelung von Flöns (Blutwurst) muss ich heute doch auf eine Suppe ausweichen... Mal sehen, was an Vorräten noch da ist. Himmel un Äd schmeckt nächste Woche auch noch.LG
Charlotte -
Hier der Aufwärmer des heutigen Tages!
Aus Westfalen:
Blindhuhn
oder Nachlese (Was der Herbst so hergibt)200 g weiße Bohnen
über Nacht einweichen, im Einweichwasser 90 Minuten kochen300 g geräucherter Speck (oder westfälischen Schinken)
dazugeben, nochmal 30 Minuten mit kochen lassen.250 g Möhren
250 g grüne Bohnen
400 g Kartoffeln
putzen, schälen, klein schneiden, alles in den Topf geben, nochmal 20 Minuten mit kochen lassen.2 Äpfel
2 Birnen
schälen, entkernen und vierteln oder achteln, in den Eintopf geben. Das Gericht mitSalz
Pfeffer
Zucker
Essigabschmecken. Das Fleisch herausnehmen, in mundgerechte Stücke schneiden, wieder in den Eintopf geben. Vor dem Servieren
gehackte Petersilie
zugeben. Der Eintopf wird sämig, da Äpfel und Birnen teilweise zerfallen. Gggfls. mit Speisestärke abbinden.Da früher Geflügel teuer war, wurde bei diesem Gericht der Fleischanteil durch Speck ersetzt. Huhn konnte man dann bis zum Erblinden suchen…

LG
Charlotte -
Rhodos-Peter wrote:
... heute habe ich auf der Arbeit 12 Rouladen mit Rotkohl gekocht,
alle waren zufrieden, dass ist doch die Hauptsache....Hmh, lecker!
Wie hast Du die Rgouladen gefüllt?
Rotkohl? Mit Apfelstückechen drin?
Ich gebe immer noch 1 EL Johannisbeergelee dazu... -
...also ich habe die Rouladen fein säuberlich auf einem richtig großem Küchenbrett nebeneinander gelegt, kurz mit dem Fleischklopfer bearbeitet, gepfeffert und gesalzen, dann pro Roulade einen Teelöffel voll Senf verstrichen, darauf 2-3 Scheiben Schinken, eine Gewürzgurke, eine geviertelte Zwiebel, alles zusammen gerollt, 2 Rouladennadel rein und ab damit in den heißen Bräter. Richtig scharf anbraten, dazu ein paar Zwiebeln, Pimentkörner, Wacholderbeeren, Lorbeerblätter und alles mit rotem Traubensaft abgelöscht (richtiger Wein ist im Dienst natürlich tabu). Noch etwas Wasser aufgefühlt, so dass die Rouladen gerade so bedeckt sind, Deckel drauf und etwa 2 Stunden köcheln lassen. Dann kommen die richtig zart geworden Rouladen raus und die Soße wird mit etwas Mehl/Stärke abgebunden, ggf. etwas nachgewürzt (auch ein Teelöffel Zucker) und als Krönung kommt noch ein Becher Schmand mit rein, fertig
Für 12 Personen reichen 3 mittlere Rotkohlköpfe fein geschnitten, 2-3 Zwiebeln kommen mit dazu, auch 2 saure Äpfel, 1 großer Esslöffel Gelee und ein Igel (!), nur dass der Igel aus einer kleinen Zwiebel mit Nelken gespickt besteht. Den Rotkohl und die Zwiebeln in einem großen Topf mit etwas Schmalz anbraten, die kleingeschnittenen Äpfel dazugeben, kräfig durchrühren und mit etwas Wasser ablöschen, Salz und Pfeffer dazu, etwas Zucker, Gelee und den Igel und zugedeckt bei kleiner Hitze etwa 1 Std köcheln lassen. Eigentlich schmeckt der Rotkohl (wie Eintöpfe) erst am nächsten Tag so richtig, doch Hunger haben alle schon mittags
LG Peter -
Curry - Hähnchen ( 3 Portionen)
500 g Hähnchenbrustfilet
2 EL Rapsöl
1 Zwiebel
2 TL Curry
2 Becher Joghurt
1 Apfel
150 g Erbsen (TK)
1 Prise Chilipulver
1 Prise Salz
1 Spritzer Worcestersoße
1 Spritzer ZitronensaftDas Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden, im heißen Öl anbraten
und anschließend herausnehmen.
Die Zwiebel schälen, fein würfeln und im verbliebenen Öl mit Curry bestreut
kurz dünsten.
Joghurt zugeben und unter Rühren kurz aufkochen lassen.
Apfel schälen, Kerngehäuse entfernen, würfeln und mit dem Fleisch in die Soße geben.
Zum Schluss noch die Erbsen zufügen und weitere fünf Minuten köcheln lassen, mit Chilipulver, Salz, Worcestersoße und Zitronensaft abgeschmecken.Am besten schmeckt mir Basmati-Reis dazu.
Wünsche guten Appetit!
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...ohh, Charlotte, ich habe gerade eben erst Deine Frage an mich gelesen. Ich bitte um Entschuldigung, doch ich lese mir meist nicht hinterher, oft tippsel ich hier und da mal was und wenn wenn ich glaube, zum Thema ist von meiner Seite alles gesagt, dann ist es auch so. Sicher sind mir deshalb im Forum schon gelegentlich ein paar Fragen durchgerutscht und unbeantwortet geblieben....
also, ich nehme auch Gelee von schwarzen Johannisbeeren zum Rotkohl
und zurück zum Thread:
morgen gehe ich wieder arbeiten und u.a. etwa ein dutzend hungrige Kollegen bekochen. Es gibt Schmetterlingsteaks, Champignons in Rahmsoße, Kartoffeln und zum Dessert Schokoladenpudding mit Vaniliesoße und Schokostreusel obendrauf.
Und in der kommenden Woche stehen Königsberger Klopse und Ungarischer Gulasch auf dem Plan. Ich glaube, die Rezepte brauche ich hier nicht aufzuschreiben, es ist ja nichts besonderes...
schönes Wochenende
Gruß Peter -
Bei uns gibts heute Barbarieente... lecker...für mich schmecken sie einfach besser, als die "normalen" Enten.
Die Ente salzen und pfeffern.
3-4 Orangen in Stücke schneiden und mit reichlich Honig vermischen. Diese Mischung in den Entebauch füllen und mit einem Metallstäbchen verschließen.
Den Bräterboden einölen, Ente rein und in den auf 220 Grad vorgeizten Backofen.
Je nach Größe braucht das Tier 1,5 bis 2 Stunden. Zwischenduch mehrfach mit Salzwasser einpinseln damit die Haut schon braun und kross wird. Kurz vor Ende der Garzeit Ente noch mit Honig bepinseln (nicht zu früh, damit er nicht verbrennt...)
Ente wird aufgeschnitten und mit den Honigorangen serviert. Dazu schmecken Klöße mit etwas Entenbratfett. -
@Peter
Gibt es eigentlich immer Nachtisch bei Euch Kerlen?
Gestern gab es Kartoffelauflauf....
Eine Auflaufform mit Kräuterbutterreste einfetten.
10 dicke Kartoffeln (mehlige) schälen, ebenso zwei Zwiebeln, alles in dünne Scheiben reiben.
5 Tomaten in Scheiben schneiden.
Die Häfte der Kartoffeln einschichten, mit Salz, Pfeffer, Thymian, etwas Kümmel, Knoblauchgranulat würzen.
Die Hälfte der Zwiebeln einschichten, dann die Tomaten daraufgeben, mit Salz, Pfeffer, Oregano mund Basilikum würzen. Dann geht es weiter mit Kartoffeln... Zwiebeln.... Kartoffeln! Dann zwei Päckchen Sahne darauf. Oder für Kalorienbewusste eben weniger mit Wasser oder was anderes....
Ab in den Ofen für 30 Minuten. Dann abdecken, weitere 20 Minuten brutzeln lassen, dann Gouda darauf, gerieben oder Scheiben, nochmal fünf Minuten, Herd ausstellen, nochmal fünf Minuten...
Dazu gab es gekochten Schinken in Röllchen und Eisbergsalat mit einer Essig-Öl-Marinade. Gut und preiswert! Ach ja, das ist für 2-3 Personen...
LG
Charlotte -
Charlotte, hört sich sehr gut an - ich werde die Form mit Knoblauch-
zehe ausreiben und dafür dann weniger Granulat nehmen ( das mit dem Würzen ist ja sowieso immer Geschmackssache - ich z.B. mag den Kümmelgeschmack nicht so gerne!)
Du meinst doch sicherlich H-Sahne im Tetrapack - oder? Ich nehme dann
auf jeden Fall "frische" dazu!
Werde ich gleich heute Abend machen - mhmhmhmh - freu`mich schon jetzt drauf ! LG Chris
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Oh, Chris
Du verstehst das auch nicht wegen der SAHNE?
ich dachte, nur ich als Schweizerin würde das
nicht richtig verstehen!
Also für heute ist es sowieso zu spät, heute gibt es:
Chicken-Ragout mit Pilzen an Weissweinsauce ,
dazu Ebly-Risotto und grünen Salat.
LG ALICE -
Hallo Alice, hallo Chris!
Sorry, natürlich meine ich H-Sahne im Tetrapack, 200 ml ist in einem Päckchen.
Die habe ich immer vorrätig. Ich koche ja häufig nach dem Motto "Mal sehen was noch da ist"...
Das mit der Knobi habe ich auch schon gemacht. Und mit Kümmel gehe ich persönlich auch sparsam um.
Alice, ich bekomme HUNGER!!!! Was ist Ebly-Risotto?
LG
Charlotte
