wie am besten unterwasserbilder bearbeiten(die blaustichig sind)?
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hallo,
gibts vielleicht eine seite wo beschrieben wird wie man am besten blaustichige unterwasserbilder bearbeitet werden (mit Photoshop)?
hab schon bischen rumexperimentiert aber so richtig zufrieden bin ich mit dem ergebnis nicht. -
Nimm doch ein x-beliebiges Foto- Bearbeitungsprogramm und korrigiere auf einen höheren Rotanteil und die Farbsättigung.
Unterwasseraufnahmen sind immer blaustichig ohne Korrekturen (Filter, Weißabgleich, Beleuchtung, ....)
Das hat etwas mit der Physik und damit mit der stärkeren Absorbtion der langwelligen roten Farbanteile zu tun. Die fehlen halt weitgehenst unter Wasser.Dieter
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das mit dem weißabgleich wußte ich dort leider noch nicht. :?
aber beim nächsten mal werde ich es sicher machen.es ist hald das problem das bei den bildern der rote kanal komplett schwarz ist (also nicht vorhanden).
hab hier mal 5 bilder hochgeladen,damit man auch sieht was ich genau meine.
http://img338.imageshack.us/img338/6641/test1jt3.jpg
http://img129.imageshack.us/img129/3769/test2zc4.jpg
http://img129.imageshack.us/img129/3480/test3yd4.jpg
http://img129.imageshack.us/img129/6963/test4cq7.jpg
http://img129.imageshack.us/img129/6073/test5oi6.jpg -
Schau mir Deine Bilder gelegentlich mal an!
Aber Dein Bildchen im Posting (grausig und überbelichtet, denn da ist ja sogar bei Sonnenlicht kaum ein Rotanteil zu sehen!) hat auch schon einen sehr erheblichen Blaustich!
Liegt's evtl. an der Kamera, oder am nicht gut funktionierenden Auto-Weissabgleich oder der nicht gut funktionierenden Belichtungsautomatik? -
...mit PicturePublisher oder gimp kannst Du einzelne Farbkanäle in ihrer Temperatur korrigieren. In Deinem Fall also entsprechend den Blauanteil reduzieren, so als wenn Du einen Filter verwendet hättest.
Über ein Makro kannst Du dieses automatisch über alle Bilder eines Ordners erledigen lassen...
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...bei gimp gehst Du auf die Farbebenen unter Win müsste das Ebenen-Farben-Ausgleich/Werte sein. Da siehst Du dann auch, das Deinen Beispielbildern nicht nur der komplette Rot-Kanal fehlt, bei den Vierteltönen fehlt jeweils das untere und obere Viertel.
So wirst Du aus den Aufnahmen nichts mehr herausbekommen, hast Du sie zu stark komprimiert (LZH-Einstellung)?
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danke aber das der rotkanal komplett fehlt hab ich ja weiter oben schon geschrieben.

LZH einstelllung??
was ist das genau?nein ich hab sie nur verkleinert und wieder mit max. qualität gespeichert.
aufgenommen wurden die bilder auch mit max. qualität. -
Dadurch dass du unter Wasser keinen Weißabgleich gemacht hast und das hier jpg-s sind, ist kein Rot mehr im Bild vorhanden. Es ist ja Unterwasser sowieso nicht mehr so viel da und beim jpg wird das dann rauskomprimiert.
Und wenn du den Weißabgleich machst, dann nimmt deine Kamera den entsprechenden Punkt, der hell ist und stellt sich drauf ein und das Blau scheint nicht so durch.Ich weiß schon, warum ich grundsätzlich NUR RAF-Bilder (die Fujiversion des RAW-Formats) mache.
Da habe ich nämlich noch alle Bildinformationen.
Aber die F11 kann das nicht. Nur die E900 und die F810 von Fuji, soweit ich es jetzt weiß. Na und noch Ältere.Man kann aus den Bildern , wenn man am Farbverlauf rumspielt beim Photoshop schon noch blau rausnehmen, aber dann sehen die Bilder immer so unnatürlich aus. Weil das rot fehlt.
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das RAW-Format enthält zwar alle Informationen des Chips, ist aber auch extrem speicherintensiv.
Eigentlich kann man nur dort sehen was vorhanden oder nicht vorhanden ist.
Viele Kameras haben diese Möglichkeit des RAW-Formates nicht.
Es wird wohl auch überwiegend von Profis ausgenutzt, und das bin ich nicht.Wollten wir das vertiefen, müßten wir eigentlich auch über den Gamma-Wert reden. Viele Bildbearbeitungsprogramme neuerer Zeit bieten diese Möglichkeit schon den zu ändern.
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"hansdampf2280" wrote:
LZH einstelllung??
was ist das genau?nein ich hab sie nur verkleinert und wieder mit max. qualität gespeichert.
LZH ist der Komprimierungsalgorithmus von jpg/jpeg. Damit kannst Du die Intensität einstellen, also letztlich die Endgröße der Bilddatei und damit auch die Qualität.
Einmal als jpg abgespeichert, sollten die Bilder nicht wieder als solche bearbeitet und erneut gepeichert werden (Qualitätsverlust!)
Die einzige Chance, um Deine Bilder noch etwas zu retten ist, daß Du gesondert einen neuen rot-Kanal einfügst und dem Bild anpaßt. Das dauert natürlich etwas, aber besser als die Bilder jetzt aussehen wird es allemal.
Für Deine zukünftigen Aufnahmen solltest Du die Kamera entsprechend einstellen (s. Noki u. LuziFair: Weissabgleich) bzw. Aufnahmeprogramm für Unterwasseraufnahmen auswählen/anpassen. Vor allem aber unkomprimiert speichern, dadurch sind zwar die Bilddatein sehr groß, Du hast aber keinen Qualitätsverlust und die Speicherkarten kosten heute doch auch noch kaum etwas.

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Hallo curiosus!
Einmal als jpg abgespeichert, sollten die Bilder nicht wieder als solche bearbeitet und erneut gepeichert werden (Qualitätsverlust!)
Das ist bei mir aber ein Standard jpg-komprimierte Fotos nach Bedarf zu bearbeiten. Und ich habe noch nie einen sehr gravierenden Qualitätsunterschied feststellen könne. (Mit PictureIt) Aber das Auge trügt, und der Eindruck ist subjektiv.
Nur eines darf man natürlich nicht tun, das Foto in einen anderen Komprimierungsmodus (-Algorithmus) zu konvertieren/transformieren. Das hat wohl fatale Folgen; so wie ich es eben gerade ausprobiert und getestet habe! Ist ja aber auch klar warum!
Einen neuen Weißpunkt kann ich doch im Nachhinein nur finden, für das Foto definieren, wenn die Bilddatei im RAW = Rohformat vorliegt.Meiner Meinung nach wird schon der gröbste Fehler in der unterlassenen Einstellung des Weißabgleiches begangen.
Automatik ist gut, aber sie wirkt nur einigermaßen in Standard- Belichtungssituationen. Für Ausnahmen ist sie ja auch nicht gedacht, da hilft nur die Korrektur über die Farbtemperatur und den Weißpunkt RGB.Denke ich mal so!
Dieter
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"noki" wrote:
Einmal als jpg abgespeichert, sollten die Bilder nicht wieder als solche bearbeitet und erneut gepeichert werden (Qualitätsverlust!)
Das ist bei mir aber ein Standard jpg-komprimierte Fotos nach Bedarf zu bearbeiten. Und ich habe noch nie einen sehr gravierenden Qualitätsunterschied feststellen könne. (Mit PictureIt) Aber das Auge trügt, und der Eindruck ist subjektiv.Noki, warum speicherst Du Deine Aufnahmen nicht im RAW oder TIFF-Format? Damit umgehst Du alle Komprimierungsschwächen von jpeg.

Mal als kleiner Versuch: bearbeite mal ein Bild, speicher es im jpeg-Format und bearbeite es wiederholt mit entsprechender jpeg-Speicherung. Die Qualität nimmt mit der Dateigröße ab...

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.. da hast Du ohne allen Zweifel Recht. Der wichtigste Satz ist hier:
Die Qualität nimmt mit der Dateigröße ab!
Dein erstes Statement: Einmal als jpeg abgespeichert, sollten .......
Das hatte ich missverstanden und als einen Versuch der Rücktransformation verstanden, was natürlich völliger Blödsinn ist!
Jeder kann es direkt im Ordner sehen wie nach einer Bearbeitung die Datenmenge drastisch runtergeht. Und damit natürlich der Informationsgehalt.
Jetzt sind wir wieder auf der gleichen Wellenlänge?!

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"noki" wrote:
@LuziFair,das RAW-Format enthält zwar alle Informationen des Chips, ist aber auch extrem speicherintensiv.
Eigentlich kann man nur dort sehen was vorhanden oder nicht vorhanden ist.
Viele Kameras haben diese Möglichkeit des RAW-Formates nicht.
Es wird wohl auch überwiegend von Profis ausgenutzt, und das bin ich nicht.Wollten wir das vertiefen, müßten wir eigentlich auch über den Gamma-Wert reden. Viele Bildbearbeitungsprogramme neuerer Zeit bieten diese Möglichkeit schon den zu ändern.
Ich bin auch absolut kein Profi.

Aber ich habe mir einen mobilen Datenspeicher gekauft und kann so jeweils die Speicherkarte mit 1 GB pro Tauchgang nutzen. Das wären bei mir und der Fuji F810, die ich benutze, dann maximal 78 machbare Bilder.
Und die Bearbeitung erfolgt bei mir mit Photoshop CS2. Da hat man natürlich die entsprechenden Möglichkeiten. Mit allen Schikanen.

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.. ich beneide Dich in zweierlei Hinsicht:
... ich kann und darf nicht tauchen (Ohren!)
... Du hast ja richtig viel investiert in Dein Hobby. 78 Bilder reichen doch auch pro Tauchgang, und dann die Speicherkarte auf den Speicher kopieren! Und mittlerweile ist auch die Flasche schon wieder aufgefüllt. Und Photoshop ist ja nun auch nicht gerade so billig!
Allezeit Luft in der Flasche und Speicherplatz auf der Karte!
Gruß
Dieter
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Naja, das Photoshop habe ich nicht nur wegen der Taucherei.
Aber auch deshalb.
Ich habe das aber noch relativ günstig bekommen. Habe eine 6er Version gehabt und musste nur das Upgrade auf CS2 bezahlen. Und das kostet dann "nur" knapp 300 EUR.Ich bin bisher nur zweimal in die Situation gekommen, das ich gerne noch mehr Speicherplatz gehabt hätte, bei einem Tauchgang.
Da hatten wir so viele tolle , außergewöhnliche Dinge, dass ich unter Wasser anfing, einen Teil der Bilder, die nicht so geworden sind, zu löschen
Ein paar Bilder von Fischen habe ich auf meinem Webspace. Wenn es dich interessiert, dann kann ich die den Link mal schicken. Per Mail oder so.
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LuziFair,
ich hatte mal die Profiversion von Gimp drauf, aber die war eine Version für große Netzwerke, und hat mir daheim fast das System kaputt gemacht. Außerdem war ich noch dabei zu üben und die Möglichkeiten auszutesten.
Aber wenn man die volle Leistungsfähigkeit einer guten Kamera ausschöpfen will, wird einem nichts anderes übrigbleiben als im RAW-oder TIFF-Modus zu arbeiten und ein gutes Programm zu haben.
Was ist das aber preislich gegen eine größere Speicherkarte?
Bei meiner größten Sony F828 mit 8 MP muß ich schon aufpassen, denn laut Empfehlungen kann sie nicht mehr als 1 GB verwalten?!
Meine Konika-Minolta DSLR 5 D soll das angeblich können, bei weniger Pixel?
Aber das ja sowieso eine sehr zweifelhaft Manie mit den Pixeln, genau so wie bei den PC's die Taktfrequenz!
Dann habe ich in der nächsten Zeit was vor!Gratulation zu Deinen Aufnahmen
und GrüßeDieter