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Größte Anti-Touristen-Demo..

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Mallorca
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  • salvamor41S Offline
    salvamor41S Offline
    salvamor41
    schrieb am zuletzt editiert von
    #21

    "noki" wrote:
    ...Die Umwelt ist für diese Geschäftemacher bedeutungslos, auch der kleine Bauer, der da quasi enteignet wurde!...

    @ noki

    Ich verstehe da etwas nicht. Wie werden die kleinen Bauern denn "quasi enteignet"? Schwärmen auf Mallorca, ähnlich wie in Brasilien und Kolumbien, paramilitärische Schwadrone aus, die im Auftrag von Geschäftemachern oder gar der Regierung Druck auf die Bauern ausüben? Oder wer bedroht sie sonst und haut sie dann über's Ohr?

    Ich kenne es explizit von Teneriffa, daß die kleinen Grundbesitzer dort sehr selbstbewußt auftreten und keineswegs ihren Grund und Boden für "'nen Appel und e'n Ei" verhökern. Und die wenigen, die es tuen, werden in keiner Weise und von niemandem dazu gezwungen.

    ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

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    • Michaela BunsenM Offline
      Michaela BunsenM Offline
      Michaela Bunsen
      schrieb am zuletzt editiert von
      #22

      Hallo,

      sicherlich maschieren nun die Leute, oder ein Großteil von denen, die
      Jahre zugesehen haben, wie Magalluf, Alcudia oder andere widerwärtige Orte der Insel zubetoniert wurden.
      ..ich war 1972 zum ersten Mal in Alcudia ...unglaublich, wie hier hemmungslos Geld geschaufelt wird und Touristen in diese Betonansammlung Urlaub machen

      Seit Jahrzehnten ist es ein offenes Geheimnis, dass in vielen Teilen Spaniens Drogengelder mittels hemmungslos gebauten Megahotels reingewaschen werden.

      ...Wer hat denn Jahrzehnte am Aufschwung der Insel(n) verdient, sicherlich nicht nur wenige Spekulanten. Nun merken einige wie besch...eiden die Insel(n) aussehen und gehen auf die Straße ...meiner Meinung nach nur lächerlich.

      Michaela

      "salvamor41" wrote:

      "noki" wrote:
      ...Die Umwelt ist für diese Geschäftemacher bedeutungslos, auch der kleine Bauer, der da quasi enteignet wurde!...

      @ noki

      Ich verstehe da etwas nicht. Wie werden die kleinen Bauern denn "quasi enteignet"? Schwärmen auf Mallorca, ähnlich wie in Brasilien und Kolumbien, paramilitärische Schwadrone aus, die im Auftrag von Geschäftemachern oder gar der Regierung Druck auf die Bauern ausüben? Oder wer bedroht sie sonst und haut sie dann über's Ohr?

      Ich kenne es explizit von Teneriffa, daß die kleinen Grundbesitzer dort sehr selbstbewußt auftreten und keineswegs ihren Grund und Boden für "'nen Appel und e'n Ei" verhökern. Und die wenigen, die es tuen, werden in keiner Weise und von niemandem dazu gezwungen.

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      • nokiN Offline
        nokiN Offline
        noki
        schrieb am zuletzt editiert von
        #23

        @Salvamor,

        nein so schlimm wie Du es schilderst aus Brasilien usw. ist es vielleicht noch nicht, - Gott sei Dank!
        Hier auf den genannten Inseln kommen nur Herren mal vorbei im chicken Zwirn,- das macht Eindruck und gefügig!
        Sie erzählen denen, denen sie ihr Land wegnehmen wollen, das 'blaue vom Himmel'!
        "Wie gut es doch wäre hier eine schöne Straße/Golfplatz/Hotelanlage zu bauen usw. ......"
        Natürlich verspricht man ihnen 'traumhafte' Aussichten auf ein neues Stückchen Land mit Finca und allem Drum und Dran. Natürlich kostenlos als Gegenleistung!
        Willigen sie nicht ein, so kommt sehr bald ein Abgesannter, untergeordneten Dienstgrades und setzt sie massiv unter Druck wegen: "Allgemeinem und öffentlichem Interesse und bla, bla, bla."

        Wird er nicht nach ihren Wünschen gefügig, so wird ganz schnell ein Zwangsverfahren eingeleitet, von den Herren im noblen Zwirn! Und das geht ganz schnell über die Bühne, sogar erstaunlich für mana-Verhältnisse.

        Willigen die Kunden ein, so kommen außer den leeren Versprechungen noch erhebliche Kosten für die "Umsiedlung" hinzu, die oftmals höher sind als die Abfindung, die ihnen versprochen wurde. Z. B. " Sie wollen doch an das allgemeine Versorgungsnetz angeschlossen werden!? - Das kostet aber so und soviel. Das geht solange bis die "Abfindung" mit der Umsiedlung in keinem Verhältnis mehr steht, oder bestenfalls = 0 ausgeht.

        Ich habe das schon ein paar Mal miterlebt, allerdings mit einem sehr vermögenden Großgrundbesitzer vom Festland im Rückhalt, der das nicht wollte für seine kleinen, bei im arbeitenden Angestellten, dass ihnen ihre heimische "Scholle" gestohlen wird.
        Darufhin kamen dann "Inspektoren" vom Ministerium!
        Das war ein Spaß!
        Die wußten eigentlich garnicht worum es konkret ging; nur die "Einschüchterungs-Imponier-Kravatte" war vom neuesten Disign, die Sprüche waren die gleichen.

        Kurz gesagt: Sie haben nicht das bekommen was erstrebt haben.
        Ist schon viel Pech dabei, wenn man die Kravatte durchschaut!

        Dieter

        Gar furchtbar ist des Wortes Macht, wenn man es nutzt zu unbedacht!

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        • BrigitteB Offline
          BrigitteB Offline
          Brigitte
          schrieb am zuletzt editiert von
          #24

          "noki" wrote:
          Jedenfalls soviel ist mir schon berichtet worden, dass "kontainerweise" Berufs- und Profi- Demonstranten von überall herbeigeschafft worden sein sollen.
          Gruß Dieter

          @Dieter, und ich war mir so sicher, dass wir die einzigen wären, die Berufsdemonstranten beschäftigen. 😉

          Spass beiseite. Bin gespannt, ob Du was erfährst. Bin zudem gespannt, ob sich die dt. Presse dafür auch interessiert.

          Nicht auf das, was geistreich, sondern auf das, was wahr ist, kommt es an.

          Albert Schweitzer

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          • salvamor41S Offline
            salvamor41S Offline
            salvamor41
            schrieb am zuletzt editiert von
            #25

            noki, daß das so schlimm zugeht dort, habe ich nicht gewußt. Das sind zwar keine Todesschwadrone, die kommen, um die Leute zu "überzeugen", aber diese aalglatten Schlipsträger haben es auch in sich. Die kleinen Leute sind ihnen wahrscheinlich rhetorisch unterlegen und lassen sich dann breit schlagen.

            Ich frage mich nur, gibt es irgendwelche Mentalitätsunterschiede zwischen den Balearen und den Kanaren? Wir haben es in einem kleinen Dorf auf Teneriffa erlebt, wie mehrere kleine Grundbesitzer die Erstellung einer Ferienanlage so lange blockiert haben, bis die Investoren aufgaben. Die Anlage wurde Jahre später dann doch noch gebaut, aber die Verkäufer wurden fürstlich honoriert (angeblich war es so, im Dorf erzählte man sich, sie seien jetzt Millionäre).

            ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

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            • holzwurmH Offline
              holzwurmH Offline
              holzwurm
              schrieb am zuletzt editiert von
              #26

              Ich habe kein bzw. nur eingeschränkt Verständnis für die Demo.

              Die Insel ist ja erst durch den Tourismus zu Geld und dem heutigen Wohlstand gekommen.

              Wer hat denn mit dem Ausverkauf der Insel begonnen? Doch die Einheimischen als sie das viele Geld der Ausländer gerochen haben.

              Wer hat denn die Hotelburgen genehmigt und hingestellt? Doch die Einheimischen in Verbindung mit Investoren.

              Und jetzt auf den Putz hauen. Das passt irgendwie nicht zusammen.

              Jetzt den Reisetourist als Buhmann hinstellen ist keine feine Sache.

              Normalerweise sollte diese Insel für eine komplette Saison nicht gebucht werden. Dann sehen die Einheimischen was sie davon haben. Nämlich Arbietslose ohne Ende und eine Pleite neben der anderen bzw. eine noch nie in dem Ausmaß da gewesene Armut.

              Wollen sie sowas? Dann müssen sie weiter so machen.

              Solange bei den Menschen auf Malle kein Umdenken stattfindet, werde ich diese Insel meiden.

              Es liegt doch an den Einheimischen selbst wie sie mit Ihrer Umwelt umgehen. Klar trägt der kleine Reisende mit seinem Verhalten (leere Dosen einfach irgendwo hinwerfen usw.) einiges bei. Aber solches Verhalten kann man mit entsprechenden Gesetzen eindämmen.

              Die gleichen Probleme haben doch alle anderen Urlaubsländer auch. Selbst in Deutschland. Aber dort geht keiner der Einheimischen auf die Barikaden, weil jeder an seinem Arbeitsplatz hängt bzw. froh ist wenn er einen Job hat.

              Gruß
              holzwurm

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              • curiosusC Offline
                curiosusC Offline
                curiosus
                Gesperrt
                schrieb am zuletzt editiert von
                #27

                "holzwurm" wrote:
                Wer hat denn die Hotelburgen genehmigt und hingestellt? Doch die Einheimischen in Verbindung mit Investoren.

                Und jetzt auf den Putz hauen. Das passt irgendwie nicht zusammen.

                Jetzt den Reisetourist als Buhmann hinstellen ist keine feine Sache.

                ...es ist doch auf Mallorca nicht anders als hier. Es geht um das liebe Geld und den persönlichen Vorteil.

                Hier z.B. kaufen die Leute in Flughafennähe zu Spottpreisen (warum wohl?) Grundstücke und bauen sich ihre schönen Häuschen drauf, um dann gegen den Flugverkehr zu demonstrieren und zu prozessieren. 😱

                Der Witz dabei ist auch noch, daß sie Recht und somit Entschädigungen bekommen und der Flugverkehr eingeschränkt wird 😉

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                • holzwurmH Offline
                  holzwurmH Offline
                  holzwurm
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #28

                  "curiosus" wrote:
                  ...es ist doch auf Mallorca nicht anders als hier. Es geht um das liebe Geld und den persönlichen Vorteil.

                  Hier z.B. kaufen die Leute in Flughafennähe zu Spottpreisen (warum wohl?) Grundstücke und bauen sich ihre schönen Häuschen drauf, um dann gegen den Flugverkehr zu demonstrieren und zu prozessieren. 😱

                  Der Witz dabei ist auch noch, daß sie Recht und somit Entschädigungen bekommen und der Flugverkehr eingeschränkt wird 😉

                  In meinen Augen sollten solche Bürger gar kein Recht wie auch keine Entschädigungen bekommen, denn sie wußten schon vorher, daß das Haus oder Grundstück in Flughafennähe liegt und hätten von vorne herein gleich Abstand von einem Kauf nehmen können, wenn ihnen der Flughafen und dessen Umfeld nicht gepasst hätte.

                  Von dem her verstehe ich unsere Politik wie auch die Richter nicht.

                  Da zeigt doch wieder mal das eigene Ego "ich will, ich will" Das aber im Falle Flughafen dann Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen, das sieht keiner.

                  "Mir geht es ja gut und ich hab meine Schäfchen im Trockenen. Die anderen sind mir egal." Mit diesem Gedankengut kommt keiner weiter und ist keinem geholfen. Man sollte mal über den Tellerrand hinausschauen. So wies in den Wald hineinschreit, so kommts auch zurück.

                  Da spielt es keine Rolle über welches Land wir uns unterhalten. Das ist auf Malle nicht anders wie in Deutschland.

                  Aber langsam sollte sich die Leute mal besinnen und auf dem Boden der Tatsachen bleiben. Dann klappts auch mit den Mitbürgern.

                  Gruß
                  holzwurm

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                  • curiosusC Offline
                    curiosusC Offline
                    curiosus
                    Gesperrt
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #29

                    "holzwurm" wrote:
                    In meinen Augen sollten solche Bürger gar kein Recht wie auch keine Entschädigungen bekommen, denn sie wußten schon vorher, daß das Haus oder Grundstück in Flughafennähe liegt und hätten von vorne herein gleich Abstand von einem Kauf nehmen können, wenn ihnen der Flughafen und dessen Umfeld nicht gepasst hätte.

                    ...da hast Du vollkommen recht, es war aber eher als Gleichnis zu dem Thema der Demonstrationen gedacht. Erst will ich ordentlich Kasse machen um mich dann aber von der negativen Begleiterscheinung zu befreien.

                    Man kann auch sagen:

                    Die Geister die ich rief werde ich nicht mehr los 😉

                    Selbst wenn jetzt der Tourismus auf Mallorca drastisch einbrechen würde, es ändert nichts an den "zementierten" Fehlern, die die Mallorquiner gemacht haben und vermutlich auch weiter machen werden...

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • nokiN Offline
                      nokiN Offline
                      noki
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #30

                      @Brigitte und alle Mitposter,

                      die deutsche Presse hat schon darüber berichtet, am 18.-19. 3. zB. bei uns in Hamburg. Den Namen der Zeitung will ich nicht nennen, aber es war nicht die mit den ganz großen Buchstaben und einem Fragezeichen hinter jeder Überschrift!

                      Es hat den Anschein, dass ich hier ziemlich am Thema vorbeigepostet habe! Macht nichts, wenn es so ist. Möglicherweise sieht jemand ene Parallele zu unseren Verhältnissen! Sind sie sehr viel anders?

                      Meine neuesten Informationen aus Palma sind die, dass die ganze Demo möglicherweise wegen der enormen finanziellen Verschwendungssucht der Balearenregierung insziniert wurde. Aber das ist schon seit Jahren bekannt, dass die dieses "Verschwendungs-Syndrom" haben. Deswegen habe ich auch nicht die Unzahl von deutschen Maklern angesprochen?!

                      Doch, es scheint sich etwas ver-, oder geändert zu haben, in dem was ich bisher geschrieben habe, nämlich:
                      Die Investoren und Makler haben den Esel gewechselt! Seit einiger Zeit ist der Boom der Touristen zu einer modernen Finca auf dem Lande, nätürlich incl. Auto. Also was macht man? Den kleinen Besitzern diese abzuschwatzen um daraus das zu gestalten, was der Touri will, inclusive eines Immobilien-Services der Makler oder eines angeschlossenen 'hauseigenen' Sub-sub-Unternehmers, den dann meistens die ehemaligen Besitzer ebenfalls für ein paar Euro erledigen dürfen.

                      Es könnte einfach zu viel Geld in den Kassen der Provinzen und Palmas sein, und das muß weg, bevor Madrid dahinterkommt.
                      Und da ist jedes Mittel recht, wenn blos nicht die eigene Tasche kontrolliert wird!
                      Das gilt auch vor Allem für die Lobby der Hotelketten.
                      "Wir halten still, solange man uns nicht dazu zwingt die Bücher offen zu legen!"

                      Dieter

                      PS. @Holzwurm, auf Dein Posting werde ich noch antworten. Das scheint mir wichtig zu sein.

                      Gar furchtbar ist des Wortes Macht, wenn man es nutzt zu unbedacht!

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • BrigitteB Offline
                        BrigitteB Offline
                        Brigitte
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #31

                        Ich habe das gefunden:

                        Die Veranstalter wiesen darauf hin, dass der Straßenbau und die zunehmende Bebauung der Küsten bereits unumkehrbare Schäden angerichtet hätten. Der Protest richtete sich allerdings nicht so sehr gegen die vielen Pauschaltouristen. Was den Mallorquinern viel mehr Sorge bereitet, ist der Trend, den Urlaub in eigenen Ferienwohnungen zu verbringen. In den vergangenen vier Jahren flossen 200 Millionen Euro in den Ausbau des Straßennetzes. Deshalb konzentrieren sich Ferienwohnungen längst nicht mehr allein am Meer. Die Urlauber und die Ausländer mit ihren Zweitwohnsitzen erobern auch das Innere der Insel - jene Gebiete, in die die Einheimischen sich dereinst im Mittelalter vor den Piraten in Sicherheit gebracht hatten. dpa<<

                        dass dies einigen missfällt, kann ich auch verstehen.

                        Ein paar haben sich zusammengefunden und wollten dies durch eine Demonstration öffentlich machen ..... und andere haben sich "angeschlossen" und diese Plattform medienwirksam für sich genutzt. z.B. Greepeace. Geredet wird zum Schluss wieder mal "nur" über Umweltsünden.

                        Kann man ja auch viel medienwirksamer an den Leser bzw Urlauber verkaufen?! Der ärgert sich logischerweise über die Undankbar die ihm entgegengebracht wird.

                        Das ursprüngliche Problem. Dass den Einheimischen die letzten "Rückzugsgebiete" genommen werden, findet in dieser Demonstration kein Gehör.

                        Heißt in der Folgeentwicklung! Die Mallorciner werden irgendwann in der Minderheit sein. Eine schleichende Enteigung.

                        Nicht auf das, was geistreich, sondern auf das, was wahr ist, kommt es an.

                        Albert Schweitzer

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • holzwurmH Offline
                          holzwurmH Offline
                          holzwurm
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #32

                          "Brigitte" wrote:
                          Das ursprüngliche Problem. Dass den Einheimischen die letzten "Rückzugsgebiete" genommen werden, findet in dieser Demonstration kein Gehör.

                          Wer bitte nimmt den Einheimischen die Rückzugsgebiete? Das sind doch die Einheimischen selber die sie sich kaputt machen, indem sie Land veräußern für Straßenbau und Hotelbebauung.

                          Heißt in der Folgeentwicklung! Die Mallorciner werden irgendwann in der Minderheit sein. Eine schleichende Enteigung.

                          Das ist richtig, daß die Mallorciner irgendwann sehr wahrscheinlich in der Minderheit sein werden, aber eine schleichende Enteignung ist das nicht. Die Einheimischen sowie die Regional-Regierung hatten bzw. haben es doch selbst in der Hand was mit ihrem Land passiert. Solange die nur Geldscheine vor Augen sehen, geht der Ausverkauf der Insel weiter.

                          Gruß
                          holzwurm

                          1 Antwort Letzte Antwort
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                          • nokiN Offline
                            nokiN Offline
                            noki
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #33

                            Nur eines verstehe ich dabei nicht ganz!

                            Warum findet diese Demo jetzt in der Vor- vorsaison statt, wo es doch nocht wenige "Zuschauer" gibt?
                            Viel werbewirksamer wäre das ganze Spektakel doch in der Hauptsaison gewesen! Oder sind da auch die Demonstranten im Urlaub? Und das ganze scheitert mangels Demo-Masse.

                            Man hätte sich doch bei den Fluglotsen, Taxifahrern, Busfahrern informieren können wann die beste Wirkung erzielt werden kann!
                            Die haben mit ihren Streiks zur Hauptsaison doch schon Erfahrung.

                            Aber möglicherweise wäre das dann auch ein Schuß nach rückwärts gewesen.

                            Gruß
                            Dieter

                            Gar furchtbar ist des Wortes Macht, wenn man es nutzt zu unbedacht!

                            1 Antwort Letzte Antwort
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                              curiosusC Offline
                              curiosus
                              Gesperrt
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #34

                              "noki" wrote:
                              Aber möglicherweise wäre das dann auch ein Schuß nach rückwärts gewesen.

                              ...nicht möglicherweise, sondern garantiert! 😉

                              Denn das liebe Geld zieht doch magischer an als ...

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • deliciousD Offline
                                deliciousD Offline
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                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #35

                                Es wurde nicht gegen den Tourismus sondern gegen die zunehmende Bebauung demostriert, die sich mittlerweile auch immer mehr auf das Inland konzentriert und somit die Landschaft und Natur zerstört!Man kämpft nicht gegen die Touristen sonden gegen die vollständige Zubetonierung der Insel...

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #36

                                  Wobei da ja durchaus ein kausaler Zusammenhang besteht... 😉

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                    schrieb am zuletzt editiert von
                                    #37

                                    "delicious" wrote:
                                    Man kämpft nicht gegen die Touristen sonden gegen die vollständige Zubetonierungder Insel...

                                    ...deshalb ja auch:

                                    "curiosus" wrote:
                                    Die Geister die ich rief werde ich nicht mehr los 😉

                                    Selbst wenn jetzt der Tourismus auf Mallorca drastisch einbrechen würde, es ändert nichts an den "zementierten" Fehlern, die die Mallorquiner gemacht haben und vermutlich auch weiter machen werden...

                                    Das Traurige an der ganzen Geschichte ist doch, daß die Insel, so wie sie noch vor Jahrzehnten sich zeigte, an vielen Stellen nicht mehr wieder zu erkennen ist. Da hilft es auch nicht das Mallorquiner gegen Mallorquiner und Spanier demonstrieren. Das Fundament des heutigen "Insel-Schadens" haben die Einheimischen selber gegraben...

                                    1 Antwort Letzte Antwort
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                                      #38

                                      @coriosus,

                                      .. ja ursprünglich haben sie das, ohne Zweifel haben sie sich ihr eigenes Grab gegraben, - die Mallorquiner.
                                      Und danach kamen dann doch wohl die allseits bekannten "Grabräuber"?!
                                      Wir wollen und können diese Entwicklung/Geschichte nicht ungeschehen oder rückgängig machen,

                                      Ich habe meine Beiträge dazu geschrieben wie es heute und in der jüngsten Vergangenheit war und wie ich das empfinde!

                                      Mallorquiner, die früher eine sehr bescheidene "Hütte" mit ein paar tausend Quadratmetern Land besassen, leben heute teilweise in einer sehr teuren (Nebenkosten) Eigentumswohnung. Ihnen bleibt nichts übrig als die hohen Preise selbst für die Grundnahrungsmittel zu zahlen. Obgleich sie auf den Wochenmärkten Sonderrabatte bekommen.

                                      Wer hat die Preise in die Höhe getrieben? Die Mallorquiner selbst?

                                      Der Schaden an der Insel ist irreversibel, das muß wohl jedem klar sein!
                                      Was kümmert's die, die das Geld haben?

                                      Ein sehr großer Teil der mallorquinischen Bevölkerung lebt in sehr bescheidenen und ärmlichen Verhältnissen.
                                      Sehr viele sind hoch verschuldet.

                                      Gar furchtbar ist des Wortes Macht, wenn man es nutzt zu unbedacht!

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                                        schrieb am zuletzt editiert von
                                        #39

                                        Ist es denn inzwischen nicht mehr so, dass die Mallorquiner mit das höchste durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen Spaniens haben ?

                                        1 Antwort Letzte Antwort
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                                          #40

                                          Das ist ein schönes Märchen! Erzähle das mal einem eingesessenen Malloquiner! Er wird Dich verständnislos anschauen.
                                          Vielleicht haben sie etwas mehr an Einkommen, dafür sind aber die Preise um ein Vielfaches höher als auf dem Festland!

                                          Pro-Kopf- Einkommen, was heißt das? Doch fast nur, dass die anderen noch ärmlicher dran sind. Gewiß, auf den Inseln kommen sie noch zurecht als Saisonkräfte, aber wehe wenn da die Familie mitkommt; dann heißt es: Wohnung bezahlen, Kleinkind im Kindergarten - bezahlen weil Mama auch als Zimmerfrau arbeiten muß, die hohen Preise für den Lebensunterhalt .. usw. usf...

                                          Sie kommen Jahr für Jahr her aus den Festland-Provinzen, z. B. Bardjos an der portugisischen Grenze gelegen, dort gibt es kaum Arbeit! Was sollen sie tun? In der Saison haben sie wenigstens noch ein paar Euro übrig, weil die Preise auf dem Festland günstiger sind, bei gut mindestens 12 bis 14 Stunden Arbeit! Genau so verhält es sich mit den Arbeitskräften aus den nördlichen und südlichen Regionen Spaniens (Kastilien, Extremadura und Andalusien).
                                          Die anderen Belastungen durch die Trennung von der Familie will ich erst gar nicht erwähnen.

                                          Selbst die noblen Herrschaften aus Palma, die am Wochenende in ihr "Ferienhäuschen" auf das Land fahren, sind allergrößtenteils sehr hoch verschuldet.
                                          Sie versuchen immer nur den großen 'Senor' rauszuhängen um Eindruck zu schinden. - Ist meistens nicht viel dahinter! -

                                          Dieter

                                          Gar furchtbar ist des Wortes Macht, wenn man es nutzt zu unbedacht!

                                          1 Antwort Letzte Antwort
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