Falsches Hotel gebucht - Schuld vom Reisebüro!
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Hi.
Ich habe am Flughafen bei Germanwings eine Lastminutereise gebucht.
Bei einer Auszubildenden... war Ihre erste Buchung... das nur nebenbei...
Sie hat mir die Reise beschrieben, den Vertrag ausgedruckt. Ich hab unterschrieben...
1 Woche später bekomm ich die Reiseunterlagen.
Und: Da steht ein falsches Hotel drauf. Ist mir durch Zufall aufgefallen.
Selber Preis! 2 statt 3 Sterne. Bei Holidaycheck sehr schlecht bewertet!
Angerufen, um nett und höflich auf den Fehler hinzuweisen.
Antwort: Kann man nicht mehr ändern. Hab ich doch unterschrieben. Stornokosten 50% (später 80%!). Meine Schuld!
Das kann doch nicht deren Ernst sein, oder???
P.S.:
Die schönste Antwort:
"Auszubildende dürfen doch mal Fehler machen."
Wie soll ich mich verhalten? (Also ohne Waffengewalt...) -
Das ist natürlich sehr ärgerlich... Also erstmal muss ich sagen, dass ich es bei Azubis eigentlich normal finde (gerade bei der ersten Buchung oder generell am Anfang), dass einer von den Festangestellten bei so einer Sache dann dabei ist und über alles nochmals drüberschaut ob alles ok ist. Das ist vom Service her nicht so toll gelaufen. Rechtlich gesehen ist es natürlich blöd , weil es unterschrieben ist... Wie kam das denn? Haben die beiden Hotels die verwechselt wurden einen ähnlichen Namen?
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Reina del Mar = Richtig
Reina Isabel = Falsch
ist schon ne dumme Sache... -
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Unabhängig von der "Rechthaberei" - der Kunde hat einen Servicewunsch.
Das muss doch machbar sein. Die Buchung bleibt bestehen, der Flug auch.
Wieso ist hier keine Hilfe möglich. Hotel umgebucht - und fertig.
Auch wenn das vielleicht etwas kostet. Rücktritt und 50% (Last-Minute?)
Kosten können hier doch nicht der einzige Weg sein.Und wenn das Reisebüro dazu nicht in der Lage ist, was ist mit
dem Veranstalter? Die buchen doch auch oft ohne
Kundeneinverständnis auf andere Hotels um.Noch einmal: Wenn man Kunden halten will, muss man sich bewegen.
Nachtrag:
Beide Hotels gehören zur gleichen Hotelgruppe. Da kann man vielleicht auch
direkt etwas regeln. Ansprechpartner stehen auf der deutschen Hotel-Internetseite:
http://www.saintmichel.net/ListadoZonas.asp?id=4&lang=de -
Gerade ich lese mir eigentlich immer alles durch bevor ich's unterschreibe...
nur dieses eine Mal eben nicht...
Ich bin sicher teilschuld.
Nur daß ich auch das selbe zahlen soll - für etwas schlechteres... unglaublich!
Ich werde diesen Servicemüll von GERMANWINGS liebend gern weiterverbreiten...
Das Internet ist ja entsprechend groß!
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emdebo schrieb:
Unabhängig von der "Rechthaberei" - der Kunde hat einen Servicewunsch.
Das muss doch machbar sein. Die Buchung bleibt bestehen, der Flug auch.
Wieso ist hier keine Hilfe möglich. Hotel umgebucht - und fertig.
Auch wenn das vielleicht etwas kostet. Rücktritt und 50% (Last-Minute?)
Kosten können hier doch nicht der einzige Weg sein.Und wenn das Reisebüro dazu nicht in der Lage ist, was ist mit
dem Veranstalter? Die buchen doch auch oft ohne
Kundeneinverständnis auf andere Hotels um.Noch einmal: Wenn man Kunden halten will, muss man sich bewegen.
Nachtrag:
Beide Hotels gehören zur gleichen Hotelgruppe. Da kann man vielleicht auch
direkt etwas regeln. Ansprechpartner stehen auf der deutschen Hotel-Internetseite:
http://www.saintmichel.net/ListadoZonas.asp?id=4&lang=deDu magst ja Recht haben.
Trotzdem ist und bleibt der Kunde auf dem Problem sitzen, denn die meisten Veranstalter stellen sich auf stur. Insbesondere die Platzhirsche. Ein kleiner Veranstalter würde da eher umbuchen, zumal für den Veranstalter in diesem Fall keine Nachteile entstehen würden.
Wir hatten schon mal so ein Thema im Forum.
Gruß
Karl-Heinz -
Tritt in Deinem Fall Germanwings als Reiseveranstalter auf?
Falls ja, direkt mit der Fluggesellschaft zwecks Umbuchung verhandeln, andernfalls den tatsächlichen Reiseveranstalter ansprechen.
Nachdem das Reisebüro nicht fähig ist diese Umbuchung vorzunehmen, würde ich dort auch zukünftig nicht mehr buchen.
Gruß
Karl-HEinz -
Wenn der Tipp von KarlHeinz befolgt wird, empfehle ich, wie bei der Buchung, direkt
dort zu verhandeln. Die Callcenter sind, ohne jemandem persönlich zu nahe zu treten,
oft mit solchen Problemlösungen überfordert. Und wenn die "Buchungsstelle" - der Azubi,
nicht helfen kann/soll, Abteilungsleitung freundlich ansprechen.. -
servus jesus,
ich an deiner Stelle würde mir diese Antwort von Germanwings schriftlich geben lassen und damit zum Konsumentenschutz/Verbraucherschutz gehen.
Und dies auch bei Germanwings anklingen lassen.Ich kann mir nicht vorstellen daß der Vertrag und die Aussagen von Germanwings rechtlich auf festen Füßen stehen.
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Der Konsumentenschutz kann ihm da auch nicht weiterhelfen - er hat schließlich fahrlässig gehandelt, indem er seine Reisebestätigung vor dem Unterschreiben und somit vor dem Zustandekommen des Reisevertrages nicht überprüft hat. Soviel dazu.
Jesus, geh zum Reisebüro und versuche die Sache dort zu klären. Jedes Reisebüro ist in der Lage, beim Veranstalter einen Kulanzantrag (z. B. gebührenfreie Umbuchung, nachdem ein Azubi sich geirrt hat, wie in Deinem Fall) zu stellen. Wenn das nicht funktionieren sollte, kontaktiere den Veranstalter direkt. Wichtig ist, daß Du nicht zu viel Zeit verstreichen läßt. Und wenn alle Stricke reissen sollten, dann tritt die Reise wie bestätigt an und bitte die Reiseleitung im Zielgebiet um eine Umbuchung. Wenn noch Zimmer im gewünschten Hotel frei sind, zahlst Du nur den Aufpreis und nicht auch noch die Stornogebühren.
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was mich ein wenig bei der ganzen Diskussion betrübt ist...
... dass man als Erwachsener
... wählen gehen darf
... Kindern sagt, was gut und schlecht ist
... Weltkonzerne lenktaber wenn man
... schon offensichtlich erkennt, dass man von einem Lehrling bedient wird
... es ja doch um relativ viel Geld geht
... man etwas unterschreibt, aber vorher nicht liestdann
... die Schuld einzig beim Lehrling sucht
... auf Kulanz hofft
... das leidgeprüfte "Kundenservice" herbei jammertFehler passieren uns allen, keine Frage. Und wir sollten auch in unserem Bereich immer versuchen, wenn möglich, alles wieder gerade zu bügeln.
Aber...
... was, wenn man richtig gebucht hat, es sich nur nachher anders überlegt hat
... weil man plötzlich was Negatives darüber gelesen hat
... weil weil weilWir können nicht in jeden hinschauen: da sind sicher viele, die guten Willens sind. Was aber, wenn man einen Golf kaufen wollte und versehentlich den Kaufvertrag eines Porsches unterschrieben hat - oder umgekehrt?
Es ist in solchen Fällen immer schwierig, die Wahrheit zu finden. Mal ganz trocken aus meiner persönlichen Erfahrung: in mehr als einem Fall einer Reisebuchung war ich "kundenfreundlich", "kulant", um in Zukunft "einen zufriedenen Kunden mehr zu haben" - und in mehr als einem Fall sah ich den Kunden trotzdem nicht mehr wieder.
Einer wollte mal ein "Kundenservice", war aber gar kein Kunde und wollte es auch nicht werden - er wollte nur, weil's grad passte, "Kundenservice" von mir...Ich verstehe schon den Groll des Kundens, aber ich bitte doch, die Situation mal auch selbstkritisch zu betrachten...
meint
Peter -
@peter
"Selbstkritisch" bin auf jeden Fall!
Verstehe nur nicht, warum die nicht - obwohl die ganz klar ihren Fehler zugeben(!) - nicht einfach versuchen, kundenfreundlich den Fehler zu beheben. Hätten doch alle was von.
Die Hoffnung stirbt zuletzt... -
Also ich kann da Peter nur zustimmen.
Wenn man sieht das es ein Lehrling ist auch weis das es seine erste Buchung ist (woher weis man das?) dann acht e ich doch besonders darauf ob alles richtig ist.
Und auf jeden Fall lese ich es nocheinmal durch bevor ich unterschreibe.
Somit sehe ich die Hauptschuld eigentlich auch beim Kunden.
Aber wer gibt seinen Fehler schon zu, es ist immer einfacher die Schuld auf andere zu übertragen, und mit Veröffentlichungen im Internet zu drohen, was auch durchaus nach hinten losgehen kann, denn das Reisebüro hat die Buchung vorgenommen die der Kunde kontrolliert und unterschrieben hat. Wenn der Kunde dann evtl. mit Drohungen wie hier im Forum ins Reisebüro kommt dann kann er seitens des Reisebüros keine Kulanz erwarten.
Denn mit der Unterschrift ist ein Vertrag geschlossen worden der für beide Seiten also auch für den Kunden rechtsverbindlich ist eben halt mit dem Falschen Hotel.
Das ist schade, aber mehr als auf eine Kulanz vom Veranstalter können Sie nicht erwarten, das Reisebüro selbst ist nur Vermittler und kann nichts machen, der Vertragspartner ist der Reiseveranstalter. -
DerJesus hat seinen Fehler doch jetzt schon zweimal zugegeben! Rumklugscheißern hilft jetzt wohl keinem weiter....
Und ich weiß gar nicht - klar hätte re sich die Unterlagen noch durchschauen sollen, bevor er unterschreibt, aber trotzdem sollte ein Reisebüro seine Auszubildenden bei der ersten Buchung nicht alleine lassen.
Normalerweise geht ein pflichtbewusster Reisebüroangestellter mit dem Kunden die Unterlagen nochmal genau durch, bevor er / sie den Kunden unterschreiben lässt. Das ist dann nochmal eine Kontrolle für beide Seiten. Konnte die Auszubildende, die wahrscheinlich auch aufgeregt war, nicht wissen, klar. Und deshalb lässt man sie da auch nicht alleine sitzen. Und deshalb sollte das Reisebüro Freundlichkeit bewahren und schauen, dass es dem Kunden jetzt hilft. Und dass der Kunde verärgert ist, kann man wohl verstehen, schließlich hat er die Buchung ja nicht getätigt. (Ich finde, er hätte auch das Recht gehabt verärgert darüber zu sein, dass die Auszubildende alleine gelassen wurde, wenn er sich alles nochmal durchgelesen hätte und der Fehler da schon entdeckt worden wäre. Einfach nur ob der Tatsache, dass soetwas passiert bei so einer wichtigen Sache wie der Buchung des Jahresurlaubs.)
Und dass er jetzt auch noch den gleichen Preis für ein schlechteres Hotel bezahlen soll. Das ist nicht in Ordnung. Auch wenn das Recht auf der Seite des Reisebüros liegt. -
Da auf dem Vertragsausdruck irgendwo Reina Isabell statt del Mar stand und ich 10 Minuten vorher ja das erste Mal von dem Ding gehört hatte, ist's mir leider nicht sofort ins Auge gesprungen...
und ich hab's nett versucht und um Kulanz gebeten....
Dachte, da kommt sowas wie: "Oh, das war dann wohl ein Vesehen. Gut, daß Ihnen das aufgefallen ist. Wir zun unser Bestes und versuchen das zu ändern."
... bin wohl zu naiv... -
Letztendlich haben die hilfsbereiten HC-User nur eine Seite gehört, nämlich die des vermeintlich geprellten Jesus.
Im Verlauf der Beratung durch eine Auszubildende hat er erfahren, daß es es eine Auszubildende ist, die - völlig auf sich gestellt -, ihre allererste Buchung entgegengenommen hat.... Trotzdem hat er nicht gelesen, was er unterschrieben hat.
Auch wenn jetzt wieder der Aufschrei ertönt "Jesus ....hat ja schon mehrfach eingeräumt, daß er einen Fehler gemacht hat" - Vertrag ist nunmal Vertrag und genau so steht es im BGB.
Der Reiseveranstalter selbst kann hier nicht Stellung nehmen, aber es ist davon auszugehen, daß ihm gegenteilige Schilderungen der Mitarbeiter vom Counter vorliegen.
Ich selbst würde mir nicht anmaßen, in diesem Fall zu beurteilen, wer recht und wer unrecht hat.
