Schlaftablette
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@ Akku
Es geht ums schlafen, richtig erkannt ;).
Wegen des event. längeren schlafens im Flieger durch Tabletten ging es aber dann auch um Thrombose und zwar kam die Frage von ECILA. -
@ Akku
Ja,das Thema schlafen und Thrombose haben sich irgendwie vermischt.Wenn du schläfst,bewegst du dich ja gar nicht.Bist du wach,dann kannste ja die hier angesprochenen Muskelübungen machen.Deswegen die 2 Themen gleichzeitig.
Da ich zum Beispiel nur Langstreckenflüge habe,interssiert mich das Thema schon,bzgl der Thrombose,obwohl ich bis jetzt noch keine Probleme hatte. Ausser,das es manchmal kribbélt beim langen sitzen,dann mache ich aber diese "Bewegungen" mit den Füßen.Kann das Kribbeln schon Anzeichen für Thrombose sein? -
@ Woodstöckchen, das Kribbeln nach langem Sitzen ist eher ein minimaler Druckschaden des Nervens, der harmlos ist und schnell wieder verschwindet (der "kleine Bruder" des "eingeschlafenen Armes"...). Also keine Sorgen machen... Viele Grüße und schönes Wochenende wünscht Jörn
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@ Woody
Da hat portvendres völlig recht. Das kribbeln hat nicht wirklich was mit ersten Anzeichen einer Thromb. zu tun.
Thrombose machte sich bei mir seither immer durch so ne Art Muskelkater in den Waden bemerkbar. Beim ersten Mal bemerkte ich eben nur den Muskelkater ( ohne Sport gemacht zu haben ) und 2 Tage später lag ich im Krankenhaus
.LG
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Manche merken nicht mal die Thrombose, die fallen am Strand tot um, weil sie ne Lungenembolie haben.
Haben wir mal in der Dominikanischen Republik gesehen, bitter für die Ehefrau, die ihren verstorbenen Mann per Sarg mitnehmen musste.
Man muss eine Thrombose nicht unbedingt merken.
Meine Schwiegermutter hat sie nie gemerkt...erst als sie ne Lungenembolie hatte.
@Sami: Marcumar hier ins Spiel zu bringen, ist ja nun wirklich krass, sowas wird ja nicht zum Spaß gegeben, Marcumar müssen Patienten einnehmen, die ne Embolie etc hatten oder nen Blutgerinsel im Kopf.
Gruss
Melly -
@ mellygirl
Ich glaube nicht, dass JEDER zu seinem Doc sagen kann : " Herr Doktor X, ich hätte gerne ein Rezept für XY ( wegen mir Marcumar, Stangyl, Diazepan etc ) weil ich Langstrecke fliege und schlafen möchte. "
Wenn Sami persönlich mit Marcumar gute Erfahrungen gemacht hat, weshalb soll oder darf er es dann hier nicht erwähnen ?
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Jetzt werden hier aber harte Geschütze aufgefahren!!!Macumar für nen Langstreckenflug!
Also meine Oma bekam das ne zeitlang nachdem sie 4 Bypässe bekommen hatte, da war sie aber 78 . Sonderlich einschläfernd war das allerdings nicht, wird also in punkto den Flug verschlafen nicht viel bringen
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Wer Angst vor Thrombose hat dem empfehl ich ne Aspirin und ein Gläschen Rotwein, gibt es rezeptfrei und man kann direkt mal auf den schönen Urlaub anstossen. Ansonsten Thrombosestrumpf oder Blutegel. ( Ebenfalls rezeptfrei )
Wer schlafen möchte wegen der Langeweile oder der Flugangst nimmt eine gut zu dosierende stinknormale Schlaftablette. Mit gut zu dosieren meine ich, eine bei der man berechnen kann wie lang man ca. schläft. Ich benutz Lendormin, eine reicht für exakt 4 Stunden süsse Träume, heisst also wenn ich bspwse. auf 10 Stunden Langstrecke geh, ess ich kurz was ausgeteilt wird, nehm anderthalb von den Pillen, schlaf 6 Stunden, hab dann zwei Stunden Zeit zum aufwachen und frühstücken und steige topfit aus dem Flieger.
LG -
@ xelchen
ich persönlich kenne Marcumar nicht. Anscheinend is dat ja ein Medikament, zur Blutgerinnung, keine Ahnung.
Mir gings nur um die Benennung des Namens über das sich mellygirl entrüstet hat. Verschreibungspflichtige Medik. gibts ja nicht im Supermarkt um die Ecke. Man braucht nen Arzt ( kein Scharlatan ) um überhaupt ein verträgliches Rezept für das eine oder andere zu bekommen.
Ich bekomme von meinem Doc vor jedem Langstreckenflug 2 Stangyl und 2 Glexane ( Heparin ) Spritzen.
Die Tabletten bekomme ich aber nur bei Langstrecke. Mittel oder Kurzstrecke gibts keine. Da muss man ja im Flieger auch nicht unbedingt schlafen.
Ausserdem kann ein Gläschen Wein tatsächlich auch zum etwas schlummern führen. Ich mag aber keinen Wein
LG
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Ne, dann lieber ein oder 2 Gläschen Sekt

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Die Bemerkung mit Marcumar war wohl ironisch gemeint.
Aber nur mal so zur Info: Marcumar wird meistens auch nach einer Thrombose als Langzeitmedikament verschrieben. Die Dosierung ist kompliziert, da die Wirkung der Tabletten extrem durch die Art der Nahrungszufuhr beeinflußt wird (Marcumar schaltet das Vitamin K aus). Die Tabletten sind natürlich wesentlich günstiger, als jeden Tag Heparin zu spritzen, aber eben nur als Langzeitmedikament geeignet, auch nach einer Thrombose erhält man oft 6-12 Monate (oder noch länger, gegebenenfalls auch für immer) dieses Medikament. Die Blutgerinnung muß dann regelmäßig (oft einmal pro Woche, evt. seltener) überprüft werden anhand eines Quicktests.
Seit ein paar Jahren besteht auch die Möglichkeit, daß man selbst so ein Gerät erwirbt und diesen Test selbst durchführen kann, ansonsten geht das nur in einem ärztlichen Labor.
Das Verreisen ist also, wenn man Marcumar nimmt, problematisch, da auch während der Reise (v.a. durch die veränderte Nahrungszufuhr) regelmäßig ein Gerinnungstest durchgeführt werden muß, die Dosierung der Tabletten muß dann auch jedesmal neu angepaßt werden.
Als Vorsorgemaßnahme für eine Flugreise also völlig ungeeignet. -
also ein guter Hausarzt wird nicht einfach mal so Schlafmittel verteilen, die rezeptflichtig sind.
Noch dazu wo es daheim keine Auffälligkeiten wie Schlafstörungen gibt.
Er wird sicher auch andere Ratschläge geben können.Was Marcumar betrifft, glaub ich nicht dass Sami gute Erfahrungen gemacht hat, da man Marcumar nur dann einnimmt, wenn man zb ne Thrombose oder Emoblie hatte.
Aber Susanne hat das ja gut erklärt.Marcumarpflichtige Patienten bekommen auch nen Ausweis etc.
Aspirin als Blutverdünnung ist natürlich auch nicht der Brüller, das hilft nix.
Wie das jeder für sich selbst handhabt, muss e wissen, ich persönlich spritze immer Fragmin, aber ich bin auch ein Risikopatient.
Mein Mann spritzt auch, da er Raucher ist.
Meine Freundin Nichtraucherin , nimmt aber die Pille, spritzt auch.
Ihr Mann, sehr sehr sportlich und gut trainiert, Nichtraucher spritzt nicht.
So unterschiedlich kanns gehandhabt werden.Schlafmittel nur um nen langen Flug zu überstehen halte ich persönlich für schwachsinnig, wenn man keine Lust hat, das zu erleben, sollte man auf Kurzstrecken ausweichen oder halt den Hin-und Rückflug schlicht aushalten.
Eine Freundin von mir trinkt immer nen schönen Cognac an Bord und kommt so auch klar.
Machen wir übrigens auch immer
Gruss
Melly -
mellygirl, genau, jeder sollte wissen was er tut......
Klar ist Aspirin blutverdünnend und Rotwein auch.
Mal davon abgesehen würde ich nicht auf Fernreise gehen wenn man Risikopatient ist und drauf angewiesen ist sich irgendwelche Spritzen reinzuhauen um unbeschadet anzukommen.Also, Fazit, soll jeder machen wie er will. Ich spritz nicht ( so alt bin ich nun auch noch wieder nicht ) das Aspirin nehm ich auch nicht ( ich bin nicht so ein Thromboseanhänger ) aber den Rotwein trink ich schon weil ich mit Göttergatten auf den Urlaub entspannt im Flieger anstoss auf den wir uns ein Jahr lang gefreut haben.
Die Schlaftablette nehm ich weil ich Flugangsthase bin. Hat zudem den ziemlich positiven Nebeneffekt ausgeschlafen am Ziel anzukommen.
Alles in allem, wir sind ne stinknormale Familie, nicht drogenabhängig oder schwelgen in Alk-Exzessen aber wir rennen auch nicht vor jedem Flug zum Arzt und lassen uns beraten weil Fliegen die normalste Sache der Welt ist.
Die Lendormins lass ich mir übringes nicht verschreiben, die gibts ausser in Deutschland in jedem europäischen Land rezeptfrei.
LG -
Nur mal so: Der Konsum von Alkohol im Flugzeug erhöht das Thromboserisiko! Wem das egal ist, der kann ja gerne was trinken, als Risikopatient läßt man jedoch besser die Finger davon.
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"mellygirl" wrote:
@Sami: Marcumar hier ins Spiel zu bringen, ist ja nun wirklich krass, sowas wird ja nicht zum Spaß gegeben, Marcumar müssen Patienten einnehmen, die ne Embolie etc hatten oder nen Blutgerinsel im Kopf.Gruss
MellyDanke, kenne mich da berufsbedingt gut mit aus.
Deswegen finde ich auch diesen Tabletten/ Medikamente Thread krass.Nur weil die Freundin des Nachbarn des Bruders Tablette XY verschrieben(!) bekommen hat und es "geholfen" hat, muss es mir auch helfen und das noch ohne Nebenwirkungen. Medikamente sind keine Lutschbonbons und selbst die machen auf Dauer die Zähne kaputt
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Sehe ich anders Susanne. Als Risikopatient lässt man besser die Finger von Langstreckenflügen.
Wo kommen wir denn dahin wenn sämtliche Fernreisenden sich ewig die Spritzen reinhauen??
Wir sind Geniesser Susanne und leben unseren Urlaub von Anfang an, ist ja sauer verdient. Und wenn ich nicht völlig gesund wäre würde ich pauschal die Finger von irgendwelchen exotischen Urlaubszielen lassen wo medizinische Versorgung hunderte von Meilen entfernt ist.
Sorry kein Angriff, nur meine Meinung. -
"xelchen" wrote:
Sehe ich anders Susanne. Als Risikopatient lässt man besser die Finger von Langstreckenflügen.
Wo kommen wir denn dahin wenn sämtliche Fernreisenden sich ewig die Spritzen reinhauen??
Wir sind Geniesser Susanne und leben unseren Urlaub von Anfang an, ist ja sauer verdient. Und wenn ich nicht völlig gesund wäre würde ich pauschal die Finger von irgendwelchen exotischen Urlaubszielen lassen wo medizinische Versorgung hunderte von Meilen entfernt ist.
Sorry kein Angriff, nur meine Meinung.Da würde ich Dir nicht völlig widersprechen, bin aber der Meinung, daß man es so generell nicht sagen kann.
Es gibt die unterschiedlichsten Krankheitsbilder, zumindest ab einem bestimmten Alter sind die wenigsten Menschen 100%ig gesund und möchten trotzdem gerne fliegen (manche müssen es ja auch!). Wenn der Hausarzt nichts dagegen hat - warum also nicht. Die Welt außerhalb Deutschlands besteht ja auch nicht nur aus Entwicklungsländern mit fehlender ärztlicher Versorgung. Im Fall eines Falles könnte also eine Behandlung durchaus auch im Ausland stattfinden - wenngleich sich das natürlich niemand wünscht, aber es kann ja immer etwas passieren, wenn man wegfährt, auch bis dato völlig gesunden Menschen.
Die Vorsorgemöglichkeiten für Langstreckenflüge sind so schlimm nicht, die echten Risikopatienten kennen sich meist auch mit der Handhabung der Spritzen, den Kompressionsstrümpfen und sonstiger Maßnahmen sehr gut aus. Daher ist das Risiko für diese Menschen, einen längeren Flug nicht problemlos zu überstehen, relativ gering und es würde ihnen, wenn sie gerne verreisen, eine gehörige Menge Lebensqualität nehmen, wenn sie darauf verzichten müßten.
Man darf ja auch nicht übersehen, daß es sich nicht gerade um wenige Menschen handelt. Probleme mit den Blutgefäßen ist eine der häufigsten Krankheiten unserer Gesellschaft, viele Millionen Menschen haben Venenprobleme! -
Sorry Susanne, dann bin ich im Gegensatz zu dir wohl eher gedankenlos.
Also bei uns läuft das immer so: Sonntagmorgen, dummes Zeug läuft im Fernsehen und die ganze Familie liegt auf der Couch. Dann sagt einer, soooooooooo wo machen wir den nächsten Urlaub? Dann wird abgestimmt und am Montag gebucht. Fertig. Mach ich mir null medzinische Sorgen drüber, wir fliegen einfach, basta. Lach, so und nächstes Jahr werde ich 40 und lebe immer noch ohne jemals ne Thrombosespritze gehabt zu haben, ausser bei meiner Blinddarm-OP vor 15 Jahren. Und müsste ich mir so lange Gedanken machen von wegen meiner Blutgefässe würd ich gar nicht erst fliegen.
Machst du denn keinen Sport Susanne?