Die Wahrheit über Fidel Castros Revolution von Errol Flynn
-
Die Wahrheit über Fidel Castros Revolution
Film von 1959, lange Zeit im Giftschrank

Samstag, 28. April 2007 um 08.45 Uhr auf arte
Zufällig hielt sich der Hollywood-Star Errol Flynn auf Kuba auf, als Fidel Castro seine Revolution in dem Inselstaat begann. Statt Kuba fluchtartig zu verlassen, beschloss Flynn, die gesellschaftliche Umwälzung auf der Insel gemeinsam mit seinem Freund, dem Regisseur Victor Pahlen, filmisch zu dokumentieren. Das Werk verschwand jedoch für Jahre im Archiv und erlebt auf ARTE seine französische und deutsche Erstausstrahlung.
http://www.arte.tv/de/suche/1519744.html
++++
Gestern abend war auch ein interessanter Film im TV über Fidel
Wird sicher noch ein paarmal wiederholt
-
Hola: Gracias por la información!
-
Wer in der Nacht nicht schlafen kann

ARTE 01.00 ,So. 22. April
DokumentarfilmFidel Castro
Eigentlich hätte es ein großer Tag werden sollen, für Kuba und ihn selbst. Mit gewohntem revolutionären Pomp wollte Fidel Castro im vergangenen August seinen 80. Geburtstag feiern lassen - und 47 Jahre Revolution. Der amerikanische Dokumentarfilm "Fidel Castro" aus der Reihe "American Experience" des Bostoner Senders WGBH zieht eine Bilanz der fast 48-jährigen Diktatur und zeichnet ein Porträt einer der großen Figuren der internationalen Politik in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts.
Ein Jubeltag hätte der 80. Geburtstag Fidel Castros werden sollen, für alle Kubaner und seine Anhänger in Lateinamerika und aller Welt, die in ihm den Befreier Kubas und den Kämpfer gegen den "US-Imperialismus" sehen. Es kam anders: Fidel Castro war schwer erkrankt und musste zum ersten Mal seit seiner Machtübernahme das Zepter an seinen Bruder Raúl übergeben.
Seither hat sich Fidel Castro nicht von der komplizierten Darmoperation erholt. Immer wieder werden Bulletins und Bilder in die Öffentlichkeit lanciert, die den sichtlich von der Krankheit gezeichneten Patienten im Gespräch mit befreundeten Staatsoberhäuptern zeigen. Der Patient sei, so die Regierungssprecher, auf dem Wege der Besserung und werde die Staatsgeschäfte bald wieder übernehmen. Doch daran glaubt inzwischen selbst auf Kuba niemand mehr. Der Máximo Líder ist Geschichte. Die fast 50-jährige Diktatur auf der Zuckerinsel neigt sich ihrem Ende entgegen.
Der charismatische Diktator, von seinen Anhängern ebenso glühend verehrt wie von seinen zahllosen Gegnern gehasst, hat eine vom CIA angezettelte Invasion, unzählige Anschläge auf sein Leben, das jahrzehntelange Wirtschaftsembargo und den Untergang der Sowjetunion, seines wichtigsten Verbündeten gegen die USA, unbeschadet überstanden.
Man kann durchaus spekulieren, ob Fidel Castro sich so lange an der Macht hätte halten können ohne das Szenario des Kalten Krieges und die kompromisslose Embargopolitik der USA.
Gemessen an der Größe der karibischen Nation, waren Castros politische Ambitionen maßlos: Er schickte seine Soldaten in die entferntesten Winkel dieser Erde und ermunterte seine Anhänger, im Namen der Gerechtigkeit und mit dem Versprechen einer brillanten Zukunft seine Revolution in andere Länder zu tragen. Aber er zwang auch zwei Millionen Kubaner ins Exil und brachte diejenigen zum Schweigen, die es wagten, seine Herrschaft anzufechten.
Um diesen Dokumentarfilm zu drehen, interviewte die geborene Kubanerin Adriana Bosch Exilanten und Überläufer, außenpolitische Experten, Journalisten, Wissenschaftler, ehemalige Mitglieder von Castros Regierung - sogar seine Tochter, Alina Fernández, und den ehemaligen Schwager, Rafael Díaz-Balart. Die Berichte aus erster Hand von Menschen, die unter der Revolution lebten, entweder daran teilnahmen, dagegen kämpften, oder vor ihr flohen, werden verflochten mit den Betrachtungen von Kuba-Experten.
Der Film zeigt die großen Erfolge Fidel Castros, vor allem in der in den ersten Jahren nach der Revolution, und seine mindestens ebenso großen Irrtümer und Misserfolge.
"Castro ist es länger als beinahe jedem anderen Herrscher in den letzten 100 oder 200 Jahren gelungen an der Macht zu bleiben", kommentiert Brian Latell, der ihn 25 Jahre lang für die CIA beobachtete. "Dies ist eine beachtliche Amtszeit - ein Zeugnis seiner politischen Fähigkeiten, seiner Fähigkeit als Großmeister Schach zu spielen, immer zwei, drei Züge voraus."
"Es besteht eine große Kluft zwischen dem Versprechen der Revolution und ihren Ergebnissen", bemerkt Alcibíades Hidalgo, Raúl Castros ehemaliger Stabschef, der Mitte der 90er Jahre abtrünnig wurde. "Kuba ist, rein und einfach, eine Diktatur, die jeden Tag an Attributen verliert, die die Insel einst reizvoll machten."
Fidel Castro - Dokumentarfilm, USA 2006 Sonntag, 22.04.2007
Beginn: 01.00 Uhr Ende: 02.50 Uhr Länge: 110 Min.
Regie: Adriana Bosch
Quelle: tvtv.dees kommen (auch, in der Mehrheit?) Fidel Gegner zu Worte.

Aber das können wir ab

-
Hallo juanito!
Hab den Film Dienstag bei der Erstausstrahlung schon gesehen, auch die anschliessende Kurzdisskusion.
Schade nur, dass die interviewten Personen nicht in den aktuellen politischen zusammenhang eingeordnet wurden, so dass man nicht unbedingt weiß, sind das Miami-Kubaner oder Freunde Castros, was ja wichtig wäre, um die Aussagen zu bewerten.@all:
Lohnt sich wirklich! -
Nicht vergessen:
Morgen früh kommt der Errol Flynn Film.Wer wissen will, was die DKP
darüber schreibt:http://www.dkp-online.de/Kuba-AG/
Späte Einsichten eines Stars
Errol Flynn filmte die kubanische RevolutionWer sich die Wahrheit über den Vietnamkrieg ausgerechnet von Sylvester "Rambo" Stallone erklären lassen wollte, dürfte selbst unter politisch arg Unbedarften mitleidiges Kopfschütteln ernten. Aber man sollte über Hollywood-Größen nicht zu rasch sein Urteil fällen, wie man kürzlich beim Themenabend des Senders arte über einen der größten Stars aus Hollywoods Glanzzeit der 1930er und 1940er Jahre feststellen konnte. Zwar ließ der Titel "Freibeuter und Frauenheld - Das wilde Leben des Errol Flynn" das bekannte Bild von Flynn erwarten, doch wer lange genug ausharrte, konnte im dritten Programmteil eine ganz andere, überraschende Seite an ihm entdecken. Denn mit Flynns 1959 entstandenem Dokumentarfilm "Die Wahrheit über Fidel Castros Revolution" kommt eine Filmrarität aus dem Staub der Archive ans Licht, die den "Freibeuter und Frauenhelden" als engagierten, politisch wachen Menschen mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn zeigt. Da seine in der Sierra Maestra schon vor Castros Sieg gesammelten Informationen der bald einsetzenden Diffamierung der Revolutionäre entgegentrat, erlebte der Film damals nur eine einzige Aufführung - auf dem Filmfestival in Moskau!
usw....++++++++++++++++
Aber Heute zum 1000sten male, trotzdem sehenswert
Das Vierte ,20.15 , Fr, 27. April
Kuba, im Dezember 1958:
Jack, ein Spieler, ist auf dem Weg nach Havanna, um dort ein Pokerspiel zu organisieren. Während der Schiffsreise verliebt er sich in die schöne Roberta, die mit dem Revolutionär Arturo verheiratet ist. Kurz nach beider Ankunft, wird Arturo getötet, Roberta verhaftet und gefoltert.
Havanna - Drama, USA 1989 Freitag, 27.04.2007
Beginn: 20.15 Uhr Ende: 23.00 Uhr Länge: 165 Min.Darsteller: Robert Redford (Jack Weil), Lena Olin (Bobby Duran), Alan Arkin (Joe Volpi), Tomas Milian (Menocal), Daniel Davis (Marion Chigwell), Raul Julia (Arturo Duran)
Original Titel: Havana
Regie: Sydney Pollack
FSK: 12 -
****

habe sicher ein falsches Kabel??
Der Castro-Flynn-Film kam bei mir nicht raus.
War Bloomberg mit Börsennachrichten.
Hatte noch bis 9:00 gewartet, aber nix
War es im Westen anders?
Wer hat ihn gesehen?Abends habe ich das "normale" arte Programm.
Morgens gucke ich i.d.R. nicht. -
Na, dann sehen wir uns diesen an

Premiere Filmfest
12.10 , Mi. 02. Mai
Cuba Libre - Dümmer als die CIA erlaubt

Lehrer Allen Quimp (Douglas McGrath) führt ein langweiliges Leben in den USA der 50er Jahre. Weil seine Frau Daisy (Sigourney Weaver) ihn nervt, erzählt er ihr, dass er für die CIA arbeitet. Die plaudert das munter weiter. Kurz darauf bietet die "Firma" Quimp tatsächlich einen Job an. Der führt ihn nach Kuba, wo er den jungen Revolutionär Fidel Castro liquidieren soll. - Starbesetzter Mix aus Slapstick und Polit-Farce.
Cuba Libre - Dümmer als die CIA erlaubt - Actionkomödie, F,USA 1999 Mittwoch, 02.05.2007
Beginn: 12.10 Uhr Ende: 13.35 Uhr Länge: 85 Min.Darsteller: Douglas McGrath (Allen Quimp), Sigourney Weaver (Daisy Quimp), John Turturro (Johnson), Anthony LaPaglia (Fidel Castro), Ryan Phillippe (Petrov), Heather Matarazzo (Nora), Denis Leary (Fry), Woody Allen (Lowther), Alan Cumming (General Batista)
Buch: Douglas McGrath, Peter Askin
Musik: David Nessim Lawrence
Original Titel: Company Man
Regie: Douglas McGrath, Peter Askin
FSK: 12Habe ich nur wg. des Titels gepostet!

Mittags muss ich ackern -
Hola Juanito , no te preocupres! Hier in und um Köln herum, also NRW = gleiches Problem. Meine Freunde haben aufgenommen - Bloomberg. Weiss nun wenigstens, das Solarworld - weiterhin auf Buy steht !
-
"Die Wahrheit über Fidel Castros Revolution"
(englisch: Cuban Story)
Film von 1953/1959,
gesendet Samstag, 28. April 2007 um 08.45 Uhr auf arteHabe diesen Film leider verpaßt - laut arte TV wird er weder auf absehbare Zeit wiederholt, noch kann arte einen Mitschnitt verkaufen:
Wer kann mir einen privaten Mitschnitt ausleihen oder vermitteln ?Vielen Dank für jeden Hinweis !
"juanito" wrote:
Die Wahrheit über Fidel Castros RevolutionFilm von 1959, lange Zeit im Giftschrank

Samstag, 28. April 2007 um 08.45 Uhr auf arte
++++
Gestern abend war auch ein interessanter Film im TV über Fidel
Wird sicher noch ein paarmal wiederholt : -
"Fidel Castro"
Dokumentarfilm, USA 2006,
arte TV, Sonntag, 22.04.2007
Beginn: 01.00 Uhr Ende: 02.50 Uhr Länge: 110 Min.Habe leider verpaßt, diesen Film anzusehen. Wird er wiederholt - ggf. wann und wo ? Oder kann mir jemand einen Mitschnitt ausleihen oder vermitteln ?
Danke für jeden Hinweis !
"juanito" wrote:
Fidel Castro - Dokumentarfilm, USA 2006 Sonntag, 22.04.2007
Beginn: 01.00 Uhr Ende: 02.50 Uhr Länge: 110 Min.
Regie: Adriana BoschEs kommen (auch, in der Mehrheit?) Fidel Gegner zu Worte.

Aber das können wir ab -
Habe den Film auch gesehen

Was haben wir uns alles vorgestellt
Vielleicht sollte nach Castro mal Einer kommen ,dem er überhaupt nicht an seiner eigenen Person liegt und trotzdem die Rechte eines ganzen Volkes im Auge hat. Aber wahrscheinlicher ist ja ein Freund des Volkes auf die eine oder andere Weise, die immer die Eigenen Interressen im Blickpunkt behält. Deutlicher möchte ich hier nicht werden
Tschüss Eure
Mandu
