In welchem Land wird viel gebettelt ?
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Wir planen für das nächste Jahr eine Fernreise.
Welche Erfahrungen habt Ihr mit der Bettelei der Einheimischen ?
Wir waren im Februar im Rahmen einer Kreuzfahrt auf Samana (Dom.Rep.) und da sind wir von Bettlern vollkommen umzingelt gewesen. Leider ließen diese sich auch nicht mit einem höflichen "no" abspeisen, sondern sind dannach noch frech geworden.
Sicher, in ärmeren Ländern wird immer hier und da gebettelt. Aber wir haben z.B. auf den Bahamas nicht erlebt, das die Menschen aufdringlich geworden wären.In welchem Land wird nun viel und aufdringlich gebettelt (Leider versaut mir das immer die Urlaubsstimmung, weil ich ein schlechtes Gewissen bekomme, dass ich mehr Geld habe als die Menschen in diesem Land), und in welchem Land kann man ganz gut damit zurecht kommen ?
LG Jingle
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"jingle" wrote:
Wir planen für das nächste Jahr eine Fernreise.
Welche Erfahrungen habt Ihr mit der Bettelei der Einheimischen ?
Wir waren im Februar im Rahmen einer Kreuzfahrt auf Samana (Dom.Rep.) und da sind wir von Bettlern vollkommen umzingelt gewesen. Leider ließen diese sich auch nicht mit einem höflichen "no" abspeisen, sondern sind dannach noch frech geworden.
Sicher, in ärmeren Ländern wird immer hier und da gebettelt. Aber wir haben z.B. auf den Bahamas nicht erlebt, das die Menschen aufdringlich geworden wären.In welchem Land wird nun viel und aufdringlich gebettelt (Leider versaut mir das immer die Urlaubsstimmung, weil ich ein schlechtes Gewissen bekomme, dass ich mehr Geld habe als die Menschen in diesem Land), und in welchem Land kann man ganz gut damit zurecht kommen ?
LG Jingle
Hallo,
da wo die Armut sehr groß ist hast du überall die Bettelei.
Es ist eigendlich so das man wirklich niemanden etwas geben sollte sonst hast du die ganze Schar an dir kleben.Schlechte Erfahrungen haben wir jedenfalls noch keine gemacht und ich denke egal wo du hinfährst hast du auch die Armutsschicht selbst in noch so reichen Ländern.
Lg
Marion -
Hallo Jingle,
ich selle Dir die Frage mal umgekehrt:
In welchem Land wird nicht gebettelt?
Antwort:
Man wird kein Land finden in dem nicht gebettelt wird. In ärmeren Ländern mehr und agressiver, da teilweise kein Sozialsystem wie in Europa vorhanden ist. In reicheren Ländern entsprechend weniger.Man kann ja wegschauen und dran vorbeigehen, wenn man solche Dinge nicht sehen kann.
Und wenns zu agressiv wird, muß man auch mal die Polizei zu Hilfe holen. Dann bekommt man schnell wieder Ruhe. Sowas hab ich auf Palma erlebt. Da wurde ein Tourist von Blumenverkäuferinnen angesprochen. Die hatten nicht locker gelassen. Als die Person nach Polizei rief waren die Frauen schnell verschwunden und hatten denjenigen nicht mehr angeschprochen.
Gruß
holzwurm -
Danke für Eure schnellen Antworten.
Allerdings wollte ich nicht eine allgemeine Beschreibung der Armut.
Ich bin mir durchaus bewußt, dass in ärmeren Ländern gebettelt wird. Und nicht nur da, sondern quasi direkt bei mir um die Ecke.Ich würde gerne Eure persönlichen Erfahrungen lesen.
Wie ist z.B. in Kuba, Thailand, Bali u.s.w.
Konnte man aus der Hotelanlage raus, ohne belagert zu werden...
Also, neuer Versuch.
Herzlichen Dank
Jingle -
ich weiß zwar nicht was Du davon hast, aber bitte sehr, meine Bettelstädte-länder:
Sri Lanka
USA
Playa de Palma
Kuba
Bali
Mauritius
Isla Magarita
St. Lucia
London
Paris
Rom
div. griechische Inseln
Tunesien
Ägypten
Catania
Berlin- das darf ich täglich erleben, da momentan halb Rumänien hier eingeflogen ist. Selbst auf dem Friedhof bleibt man davon nicht mehr verschont und der Typ grabbelt einen auch noch an und nun, soll ich auswandern...?Das einzigste Fleckchen auf Erden, was ich bisher bettelfrei erlebt habe, waren die Malediven!
So, nun weißt du, wo ich überall schon war und wie man sieht, ist dies alltäglich und gehört einfach dazu. Meine Devise ignorieren, was bleibt einem anderes übrig?!Unabhängig davon, das es lästig ist, ist es ein "Berufszweig", d.h. in der Regel sind die Bettler "kleine Angestelllte" und die haben davon garnichts, denn der Chef sammelt alles mehrmals am Tag ein.Allerdings bin ich auch einmal schwach geworden und zwar in Sri Lanka, da saß jeden Tag eine Frau mit Kind vorm Hotel und wir konnten immer beobachten, wir ihr Mann(?) nach einer Weile kam und ihr die paar Kröten wieder abnahm und in die nächste Kneipe verschwand. Da hab ich dann einen 3kg **** Reis gekauf und ihn ihr gegeben, sie hat mir fast die Füße geküsst und ist mit ihrem Kind, warscheinlich zum kochen verschwunden.
Fazit des Ganzen: Betteln egal in welcher Form, gibts in armen, wie in reichen Ländern... -
...., @holzwurm, ich glaube, diese blumenverkäuferin hat nicht gebettelt. Ich kenne das aus malaga. diese verkäuferin achtet nur darauf, wie sie bei der bezahlung etwas geld aus deiner geldbörse, rücksack, tasche etc rausfingern kann.
@jingle, deine frage finde ich irgendwie nicht so ganz gelungen.
wenn ich andere länder kennen lernen will, gehören auch die täglichen erlebnisse dazu.übrigens, in unserer einkaufsstraße wird auch gebettelt und das nicht zu knapp, wie halt in jeder größeren und inzwischen auch kleineren stadt in diesem unseren lande
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In Kuba ist betteln offiziell verboten.
Vom Parque Cespedes in Santiago werden die Bettler jedenfalls immer von der Polizei verjagt und bekommen auch eine Strafe.
20 Pesos, das ist knapp 1 Dollar.
Dann müssen sie aber wieder betteln um die Strafe bezahlen zu können

Am meisten und penetrantesten wird tatsächlich an der Gedächtniskirche gebettelt

Und betteln ist in Deutschland nicht verboten!
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Ich kan jingle schon verstehen.Wenn mannicht mal in Ruhe die Anlage verlassen kann,ohne das du welche am Schlepptau hast.
Ähnliches war in Kenia,zwar kein Betteln,aber ständig Beachboys zwecks Anmache und Sachen verkaufen am Hals.Erholung = 0.
Kein Wunder,das manche keine Lust mehr hatten,die Anlage zu verlassen.
In Thailand und auf der IslaMargarita wurde ich nicht angebettelt. -
"juanito" wrote:
In Kuba ist betteln offiziell verboten.das mag ja sein, warscheinlich in anderen Ländern auch, aber gerade in Kuba, bin ich ständig nach `nem Dollar angebettelt worden....
Am meisten und penetrantesten wird tatsächlich an der Gedächtniskirche gebettelt

ich glaube in der Berliner City ist es auch verboten, aber ich habe noch nie einen Polizisten oder das Ordnungsamt was dagegen unternehmen sehen.....
Und betteln ist in Deutschland nicht verboten!
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"gutenmorgen" wrote:
...., @holzwurm, ich glaube, diese blumenverkäuferin hat nicht gebettelt. Ich kenne das aus malaga. diese verkäuferin achtet nur darauf, wie sie bei der bezahlung etwas geld aus deiner geldbörse, rücksack, tasche etc rausfingern kann.@jingle, deine frage finde ich irgendwie nicht so ganz gelungen.
wenn ich andere länder kennen lernen will, gehören auch die täglichen erlebnisse dazu.übrigens, in unserer einkaufsstraße wird auch gebettelt und das nicht zu knapp, wie halt in jeder größeren und inzwischen auch kleineren stadt in diesem unseren lande
Im Prinzip hast Du recht.
Aber ich habe erlebt, dass es Länder gibt in denen zwar gebettelt wird, aber dennoch so, dass es nicht unangenehm ist.
Man sagt einfach nein, und damit ist der Fall erledigt.In der Dom.Rep. waren die Menschen wie die Schmeissfliegen und unverschämt noch dazu.
So etwas möchte ich nicht nochmal erleben, da ich mich teilweise echt bedroht fühlte.Überall wird gebettelt.
Aber halt mal erträglich und mal eben nicht.Ich will auch Land und Leute kennenlernen, aber nicht unter diesen Voraussetzungen.
Dom.Rep. kommt für mich nicht mehr in Frage.LG Jingle
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Hi!
Ich denke auch, dass man mit dem Betteln umgehen muss. Allerdings empfinde ich es als sehr störend, wenn man geradezu verfolgt und ein "Nein" nicht akzeptiert wird.
Als sehr positiv habe ich Costa Rica empfunden und auch in Thailand ließ man uns meistens in Ruhe. Ansonsten: Wappne Dein Herz gegen bettelnde Kinder (das finde ich immer ganz gräßlich). Wenn es sein muss, gib eine kleine Süßigkeit. In Südafrika hat man uns z.B. dringend davon abgeraten, Kindern Geld zu geben, da diese dann so mehr einbringen, als wenn sie die Schule besuchen.
Ansonsten wurden wir bisher überall mehr oder weniger angebettelt. Als viiiiiiieeeeel schlimmer empfinde ich jedoch aufdringliche Händler.
Dennoch scheint es so zu sein: Je mehr Touris an einem Ort in einem "armen" Land oder auch nur einer armen Gegend, desto mehr wird gebettelt. Das soll jetzt keine Wertung sein!
Gruß
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"die_kvacke" wrote:
Hi!Ich denke auch, dass man mit dem Betteln umgehen muss. Allerdings empfinde ich es als sehr störend, wenn man geradezu verfolgt und ein "Nein" nicht akzeptiert wird.
Als sehr positiv habe ich Costa Rica empfunden und auch in Thailand ließ man uns meistens in Ruhe. Ansonsten: Wappne Dein Herz gegen bettelnde Kinder (das finde ich immer ganz gräßlich). Wenn es sein muss, gib eine kleine Süßigkeit. In Südafrika hat man uns z.B. dringend davon abgeraten, Kindern Geld zu geben, da diese dann so mehr einbringen, als wenn sie die Schule besuchen.
Ansonsten wurden wir bisher überall mehr oder weniger angebettelt. Als viiiiiiieeeeel schlimmer empfinde ich jedoch aufdringliche Händler.
Dennoch scheint es so zu sein: Je mehr Touris an einem Ort in einem "armen" Land oder auch nur einer armen Gegend, desto mehr wird gebettelt. Das soll jetzt keine Wertung sein!
Gruß
Das ist das größte Problem, egal ob die Kinder "nur" betteln oder versuchen einem irgendeinen Kitsch zu verkaufen. Sobald die Kids auf der Straße mehr verdienen als die Eltern müssen sie auf die Straße und nicht in die Schule. Aber auch Kinder werden älter und auf der Schule waren sie ja nie.......
Für Kinder nie Geld! Auch nie bei Kindern etwas kaufen! Für Kinder kleine Haribo Päckchen oder Buntstifte, Kreide etc. Wenn man wirklich das Gefühl hat das Hunger existiert dann kann ich auch etwas zum Essen kaufen.
MfG Rainer
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...., @rainer, dein beitrag sollte groß geschrieben werden:
bettelnde Kinder bekommen das, womit Kinder wirklich etwas anfangen können. somit sie niemals Handlanger korrupter erwachsener werden können -
Sorry aber ich finde einige Aussagen hier unfassbar egozentrisch und egoistisch...so sollte man nicht über andere (arme) Menschen sprechen!

"jingle" wrote:
Im Prinzip hast Du recht.
Aber ich habe erlebt, dass es Länder gibt in denen zwar gebettelt wird, aber dennoch so, dass es nicht unangenehm ist.
Man sagt einfach nein, und damit ist der Fall erledigt.In der Dom.Rep. waren die Menschen wie die Schmeissfliegen und unverschämt noch dazu.
LG Jingle -
Wenn du ein Land nur im Rahmen einer Kreuzfahrt bei einem Landgang "kennen" gelernt hast, bekommst du ein völlig falsches Bild. Die Einheimischen wissen, wann die Kreuzfahrtschiffe eintreffen, sie wissen, dass dann die Chancen gut sind, irgendetwas zu ergattern, sind die Kreuzfahrtschiffe weg, sieht es schon wieder ganz anders aus.
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"Thorben-Hendrik" wrote:
Sorry aber ich finde einige Aussagen hier unfassbar egozentrisch und egoistisch...so sollte man nicht über andere (arme) Menschen sprechen!
"jingle" wrote:
Im Prinzip hast Du recht.
Aber ich habe erlebt, dass es Länder gibt in denen zwar gebettelt wird, aber dennoch so, dass es nicht unangenehm ist.
Man sagt einfach nein, und damit ist der Fall erledigt.In der Dom.Rep. waren die Menschen wie die Schmeissfliegen und unverschämt noch dazu.
LG JingleStell dir vor, eine Traube von Menschen, die alle irgendetwas von dir haben möchten (Geld, Kugelschreiber, Süßigkeiten etc.) umzingelt dich. Du versuchst, wegzukommen. Die Horde verfolgt dich, rupft und reisst an dir herum, beschipft dich.
Diese Situation stelle ich mir mehr als unangenehm vor.
Egoistisch ist in dieser Situation nur, seine eigene Haut zu retten.
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ich war damls vor einigen Jahren in der Dom.Rep.da machten wir einen Ausflug nach Haiti.Ich hatte selten zuvorsolche Armut gesehen.Die 2 Tage dort waren ein Horror für mich.
Man sammelte im Bus unser übriggebliebenes EssenLunchpaket) und stellte es an den Fahrbahnrand.Sofort kamen mindestens 30 Leute und rauften sich um das Übriggebliebene.
Ich wollte den Kids dort Was zum Naschen mitnehmen,man hat mir aber abgeraten,weil die Kinder sowas nicht kennen und Magenprobleme bekommen,also hab ich ihnen Blöcke und Schreibmaterial gegeben.Das kam gut an.
der Ausflug in so ein armes Land hat mir wieder mal gezeigt,wie guts uns geht und wir uns nicht immer so über Kleinigkeiten aufregen sollten.