Eure Erfahrungen auf Rundreisen
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Hallo,
mich würden mal Eure Erfahrungen auf Rundreisen, vor allem bei Fernreisen, interessieren.
Für mich gibt es nichts schöneres, als in fernen Ländern möglichst viel von Land und Leuten zu sehen. Bei den meisten Fernreisezielen ist es nicht unbedigt ratsam, selbst mit dem Mietauto loszufahren, darum greift man auf organisierte Rundreisen von diversen Veranstaltern zurück. Ich war eigentlich auch immer sehr zufrieden mit den gebotenen Leistungen.Was mir leider manchmal nicht so gut gefallen hat, war das Verhalten der Reisegruppe untereinander. Bei jeder RR war ich ehrlich gesagt froh, manche Leute nach einer Woche nicht mehr sehen zu müssen. Man hängt die ganze Woche extrem aufeinander. Das Frühstück wird von der ganzen Gruppe am selben Tisch eingenommen, das Mittag-und Abendessen ebenso. Außerdem ist man meist auch noch den ganzen Tag im Bus unterwegs, auf engstem Raum also mit fremden Leuten. Soviel Nähe ist man eigentlich mit seinem Partner nicht gewohnt....Es sind sicher auch immer wieder nette Bekanntschaften dabei, aber man liegt eben nicht mit allen auf der gleichen Wellenlänge.
Ich bin bestimmt kein Quertreiber, suche auch nicht händeringend nach Unterhaltung, ich will einfach nur die Reise geniesen. Aber manchmal sind eben Leute dabei, die dermaßen anhänglich sind und ihre Prozereien loswerden müssen. Kurzfristig geht das ja, aber auf Dauer wirds halt schon stressig. Ein Reiseleiter hat mir mal bestätigt, dass es oft zu Reibereien in der Gruppe kommt, bei 2-wöchigen RR eigentlich immer.
Ich finde es sehr schade, dass es meist so abläuft, wenn man bedenkt, dass man als Normalverdiener für so eine Reise doch ziemlich lange was zurücklegen muss.Wie sind Euere Erfahrungen?
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Ich finde es normal, dass in so einer Gruppe selten Harmonie herrscht. Wildfremde Menschen werden tagelang auf engstem Raum zusammengepfercht und sind den jeweiligen Eigenarten der Mitreisenden ausgeliefert. Man hat nur wenig Möglichkeiten der Gruppe zu entfliehen, jedemal mit der Gewissheit, die "lieben" bald wiederzusehen.
Ich persönlich finde diese Art Reisen ein Graus und würde so etwas niemals machen. Ich lehne alle Unternehmungen dieser Art komplett ab und mache lieber einen großen Bogen um solche Hammelherden. -
Hi Gabriel,
habe auch schon etliche Rundreisen gemacht, fern und nah.
Meine Erfahrungen sind ungefähr die gleichen wie deine.Man kann Glück haben und die Teilnehmer der Rundreise verstehen sich gut, dann hat man jede Menge Spass auf so einer Reise.
Natürlich muss auch jeder seinen Beitrag leisten, nicht nur an sich denken – pünktlich bei den Treffpunkten sein – usw usw.Man kann aber auch Pech haben und das Gegenteil ist der Fall.
Da genügen schon 1-2 Leute die sich von irgendwas/irgendwem auf den Schlips getreten fühlen und dann permanent stänkern.
Gibt auch Leute die haben sich noch nie gesehen und sind sich trotzdem auf Anhieb unsympatisch. Und das kann dann die Laune aller anderen in der Gruppe verderben.
Eigenartiger Weise war das oft der Fall wenn vorwiegend Deutsche in der Gruppe waren, Österreicher scheinen da irgendwie pflegeleichter zu sein, sorry D.
Glück und Pech liegen da dicht beisammen denn bei der Buchung kennst du die anderen Teilnehmer noch nicht.
Wie gesagt, ich habe schon beide Varianten erlebt, aber die positiven Erinnerungen sind in der Mehrzahl.
Ich werde es auch immer wieder machen da ich als Selbstfahrer lange nicht soviel von einem Land erleben würde.Lg Michl
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bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Das ist wie bei jeder Gruppe, ob in der Schule, im Job, im Verein oder sonstwo.
Entweder sind ein paar dabei, wo es paßt, dann gut. Wenn nicht, dann halt nicht, kein Problem.
Das Gruppenverhalten haben wir während meines Studiums bei unserer Personalschneppfe durchgekaut, das kann ganz interessant sein, was Perso-fuzzis da alles erkennen (wollen).
Am angenehmsten sind Gruppen bis 15 Personen. Darüber wirds meist schwieriger, die Meute zusammenzuhalten.
Ansonsten gilt die Demokratie. Bei Uneinigkeit wird abgestimmt

Wichtigtuer oder sonstige unsymphatische Typen werden einfach ignoriert
und über Cafe Wichtig kann man sich auch köstlich amüsieren 
Das gibt bestimmt wieder eine tolle Diskussion.
Ich warte schon auf die Urwäldler, die lieber alleine durch den Dschungel stiefeln und alle anderen abwatschen. Wie kann man nur in der Gruppe, über einen Veranstalter, igitt. Ihr wisst doch gar nicht, was ihr alles versäumt, wenn ihr nicht mit dem Rucksack auf dem Buckel und mit der Liane ........

Spätestens jetzt müßte ich diese hinterm Ofen hervorgelockt haben ;), wenn nicht, auch recht! -
"wiener-michl" wrote:
Eigenartiger Weise war das oft der Fall wenn vorwiegend Deutsche in der Gruppe waren, Österreicher scheinen da irgendwie pflegeleichter zu sein, sorry D.
Lg Michl
ahhhhh gähh, bis ihh gschaud hab, warns weg

(immer diese Vorurteile)

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Hallo,
"michl" wrote:
Ich werde es auch immer wieder machen da ich als Selbstfahrer lange nicht soviel von einem Land erleben würde.Also da muss ich Dir aber energisch widersprechen. Gerade als Selbstfahrer habe ich die Möglichkeit, genau dorthin zu fahren, wo es für mich interessant ist, und kann solange zu bleiben, wie ich will.
Ich war früher öfter mit Gruppen unterwegs (allerdings nur auf Nilkreuzfahrten) und habe die oben geschriebenen guten und schlechten Erfahrungen sammeln können. Aber noch viel schöner war es, die Nilfahrt ohne Gruppe zu machen: Kein Reiseleiter, der auf alle Rücksicht nehmen muss und dann halt notgedrungen eine Alabasterfabrik ansteuert, kein Gruppenzwang zum obligatorischen Erinnerungsfoto und das allerbeste: ein Zweiertisch im Speisesaal für mich und meine bessere Hälfte, anstatt small-talk am 8er-Tisch.
Und seitdem Spanienrundreisen als Selbstfahrer mein bevorzugtes Urlaubsziel ist, kann ich mir Gruppenreisen nicht mehr vorstellen.
Doch jedem das Seine, und wenn ich plötzlich nach China möchte, würde ich bestimmt auch eine Gruppenreise buchen.Gruss chepri
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"chepri" wrote:
Ich war früher öfter mit Gruppen unterwegs (allerdings nur auf Nilkreuzfahrten)Öhem , Chepri,
wir reden hier von geführten Rundreisen an Land.
Das hat mit einer Nilkreuzfahrt herzlich wenig zu tun.Und der Sinn einer solchen Reise ist ja der soviel wie möglich zu sehen, also nicht mal hier mal da bleiben.
Und ein schlauer Fahrer kennt Plätze die in keinem Reiseführer stehen.
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Danke für Eure Meinungen! Anscheinend ist es wirklich so, dass Reibereien vorprogrammiert sind, wenn verschiedene Leute aufeinander treffen.
Dieses Seminar über Gruppenverhalten, das Meinungsfreiheit genannt hat, wär mal interessant, es muss doch eine Erklärung geben, wenn Leute sich den Urlaub gegenseitig vermiesen.Kutte gebe ich recht, ich bin auch viel lieber individuell unterwegs. In Europa meist auch kein Problem, aber auf Fernreisen habe ich die Hosen ehrlich gesagt voll - zumindest in den meisten Ländern.
Mit den pflegeleichten Ösis hatte ich bis jetzt auch immer viel Spaß und freu mich immer, wenn welche dabei sind. Liegt aber wahrscheinlich daran, dass ich aus Bayern komme, und mich mit denen unterhalten kann wie mir der Schnabel gewachsen ist. Im Seminar Gruppenverhalten gibts bestimmt eine Erklärung dazu....
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"gabriel" wrote:
... es muss doch eine Erklärung geben, wenn Leute sich den Urlaub gegenseitig vermiesen.liegt oft an Kleinigkeiten,
habs zB schon erlebt das am ersten Tag um Reihe 1 im Bus gerauft wird, jeder will ganz vorne sitzen.
Diejenigen die nicht in Reihe 1 sitzen kriegen Neid und stänkern beim Reiseleiter, schon ist das erste Gewitter da.Es liegt dann am Reiseleiter und der Gruppe um das wieder auszugleichen in dem jeder mal vorne Sitzen darf.
Nur mal so als doofes Beispiel. -
wiener-michl,
genau dein "doofes Beispiel" habe ich schon erlebt.
Es war in Kenia, wir machten eine Safari. Unser Hotel wurde als erstes angefahren, und somit konnten wir uns die Plätze noch aussuchen. Leider haben wir uns dann in die erste Reihe gesetzt, einfach so - ohne Nebengedanken. Dann gings zum nächsten Hotel, Leute abholen. Als der Busfahrer die Tür aufmachte ging das Geschrei von dem neuen, lieben Mitreisenden schon los. Er will nach vorne und bei seiner vorherigen Safari wurden die Plätze durchgetauscht und blabla. Wir sagten ihm, dass wir gerne durchtauschen können, jeder sitzt halt jeden Tag woanders, kein Problem. Wir hatten gar nichts getan, und der brüllt uns voll an. Da sind natürlich schöne Tage vorprogrammiert. Echt schade sowas. -
"gabriel" wrote:
wiener-michl,genau dein "doofes Beispiel" habe ich schon erlebt.
Es war in Kenia, wir machten eine Safari. Unser Hotel wurde als erstes angefahren, und somit konnten wir uns die Plätze noch aussuchen. Leider haben wir uns dann in die erste Reihe gesetzt, einfach so - ohne Nebengedanken. Dann gings zum nächsten Hotel, Leute abholen. Als der Busfahrer die Tür aufmachte ging das Geschrei von dem neuen, lieben Mitreisenden schon los. Er will nach vorne und bei seiner vorherigen Safari wurden die Plätze durchgetauscht und blabla. Wir sagten ihm, dass wir gerne durchtauschen können, jeder sitzt halt jeden Tag woanders, kein Problem. Wir hatten gar nichts getan, und der brüllt uns voll an. Da sind natürlich schöne Tage vorprogrammiert. Echt schade sowas.So sind sie halt, kannste nix machen,
erst mal raunzen weil der Urlaub versaut ist wenn man nicht vorne sitzt.
Und die ganz starrsinnigen geben vor das ihnen hinten schlecht wird, damit sie immer Reihe 1 bekommen.
Ich denk mir dann halt "lass ihn den Blödmann - mir ists wurscht ob ich die Gegend durch die Frontscheibe oder das Seitenfenster sehe."
Natürlich hat er dann abends beim Bierchen an der Hotelbar verschi..en bei mir .
Da drück ich die Igno-Taste -
Innerhalb einer Gruppe wird es nat. immer eine Hackordnung geben. Das ist bei Mensch und Tier so

Auch wird es innerhalb der Gruppe schnell einen Diskussionsführer geben, ob durch Ellbogentechnik, durch persönliche Autorität oder wie auch immer.
Wer den Mut hat, seine Meinung zu vertreten, wer keine Meinung hat
Wer kontaktfähig ist oder wer schnell isoliert wird
Wenn es darum geht , Mimik und Gestik zu deuten, dann gehts m.E. oft ins Lächerliche. Z.B. Hände verschränken = Desinteresse usw.
Bei einem Persoseminar geht es haupts. klar um das Leistungsverhalten, bei einer Reisegruppe ist das Sozialverhalten interessant, d.h. Einordnungsfähigkeit in eine Gruppe, Kontaktfähigkeit, Freundlichkeit, Anpassung, aktiv bei Ideen, dynamisch, selbtsicher, Einsicht, Zuhörfähigkeit, Toleranz.
Wer dazu nicht fähig und bereit ist, der sollte immer auf eigene Faust losziehen.
Innerhalb einer Gruppe wird es immer nochm. eine Grüppchenbildung geben und das ist auch gut so.
Diese Grüppchen waren auf meinen Rundreisen immer ein gutes Team

Wenn wir keinen Bock auf Unterhaltung hatten, gab es immer die Möglichkeit, sich z.B. beim Essen an einen Zweiertisch zu setzen und ich bin auch so frei, meinem Gegenüber im Bus zu signalisieren, wenn es gut ist. (Zuerst freundlich, indem ich mir z.B. ein Buch schnappe oder meinen Reiseführer, wenn das nicht fruchtet, auch mal verbal direkt ins Gesicht)
Also ich fühlte mich in einer Rundreise nie eingeschränkt durch die Gruppe. Vielleicht hatte ich bisher mit meinen Gruppen nur Glück, wer weiß!
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Im Grunde ist es natürlich spannender auf eigene Faust unterwegs zu sein. In europäischen Gefilden ist das, für mich zumindest, auch problemlos möglich. Geht es jedoch in absolut unbekannte Gefilde (Russland/China/Mongolei) so ist zunächst eine Gruppenreise angebracht um das Terrain in etwa kennen zu lernen. Bei solchen Rundreisen habe ich schon so einiges erlebt. Als ich die ersten Reisen dieser Art gemacht habe konnte man noch 1/2 Doppelzimmer buchen, was bedeutet dass man seinen Mitbewohner erst am Flughafen kennen lernt und der Reiseleiter die letzten Zimmer verteilt. Was diese Sachen angeht hat es damals immer sehr gut geklappt.
In der Regel bilden sich bei derartigen Reisen sehr schnell bestimmte Grüppchen von gleichgesinnten. Zumeist fällt da sehr schnell eine Gruppe oder auch nur ein Paar durch sein/ihr Verhalten den Anderen auf. allerdings entwickelt sich auch so eine Art Zusammengehörigkeitsgefühl und in letzter Konsequenz sind sogar auch die "Exoten" hilfsbereit und werden auch nicht ausgeschlossen.
Natürlich kann es sehr leicht zu Reibereien kommen wenn man mit wildfremden Menschen über einige Tage auf wirklich engstem Raum auskommen muss (z. B. Fahrt mit der transsibirischen Eisenbahn Moskau-Irkutsk über drei Tage und vier Nächte).
Ich habe dabei immer die Reiseleiter bewundert mit welcher Engelsgeduld sie ihre "Schäfchen" zusammengesucht haben, obwohl immer wieder einige wohl Hörprobleme hatten und z. B. die jeweiligen Abfahrtszeiten nicht mitbekamen und die ganze Gruppe warten musste. Seltsamerweise waren das immer die gleichen Leute.Mal drei Beispiele aus dem tiefsten Sibirien:
Ein schönes:
Wenn die gesamte Reisegruppe, ohne vorheriges Üben in einen Kindergarten mitten in Sibirien "Hoch auf dem gelben Wagen" singt und sich das auch noch einigermaßen passabel anhört.Ein etwas lustiges:
Wie es einer Vegetarierin ergehen kann. Natürlich kann der Dolmetscher dem Restaurantpersonal klar machen dass die Dame kein Fleisch isst. Jedoch ist man in derart abgelegenen Gegenden damit vollkommen überfordert, aber trotzdem guten Willens. Die Essensportionen welche die Dame dann bekam bestanden daher, egal wo es war, fast nur noch aus einigen Salatblättern und ein paar Möhren. Die Ganze Gruppe grinste schon bevor das Essen aufgetragen würde.Ein nicht so schönes:
Wenn sich einer der Gruppenreisenden fernab der Heimat absolut zusäuft und dann anfängt das Personal und andere Gäste in übelster Form zu beschimpfen. Es hat uns einiges an Mühen und Dollars gekostet den Kerl aus dem Verkehr zu ziehen. Wir befanden uns da in einem anderen Hotel am anderen Ende der Stadt ohne Reiseleiter und Dolmetscher. Das war nicht so prickelnd. -
jetzt weis ich also Bescheid über die Hackordnung. Entweder man wird gehackt, oder man hackt selbst. Das kennt man ja eigentlich vom Arbeitsplatz und vom alltäglichen Leben. Aber im Urlaub?
Ich denke da versuchen es die Leute, die zu Hause nix zu melden haben, auch mal auf Ihre Kosten zu kommen und wollen ganz wichtig sein. Anders kann ich mir das nicht erklären. -
Ich habe bisher noch keine schlechten Erfahrungen bei Rundreisen (Venezuela, Kuba, Mexiko) gemacht, im Gegenteil. Bei unseren Fernreisen war die Rundreise vor dem Hotelaufenthalt immer das Beste vom Urlaub. Wenn ich eine organisierte Rundreise buche, bin ich mir von vorherein darüber im Klaren, dass ICH nicht zu bestimmen habe, wo es lang geht, sondern dass ein vorgebuchtes Programm absolviert wird. Man sieht dabei wirklich viele Sehenswürdigkeiten, die man alleine gar nicht entdeckt hätte. Und wenn man einen guten Reiseleiter hat, erfährt man sehr viel aus erster Hand, viele Informationen werden anschaulich rübergebracht und man erfährt Dinge, die in keinem Reiseführer stehen. Bisher haben wir immer Glück gehabt, dass sich die Gruppe aus Gleichgesinnten zusammen gesetzt hat, die einfach mehr von Land und Leuten sehen wollten. Die Altersgruppe war immer gemischt, vom Teenie bis zum Rentner war alles vertreten. Es wird meist auch drauf geachtet, dass die Gruppen nicht zu groß sind. In Mexiko waren wir mit einem normalen Reisebus unterwegs, in Kuba waren die Gruppen deutlich kleiner. (1 x ca. 20, 1 x 15 Pers.) Bei unserer Venezuela-Rundreise war es so, dass unsere "Gruppe" nur aus vier Personen bestand, individueller kann man als Individualtourist kaum reisen. In Europa würde ich allerdings einen Urlaub auf eigene Faust vorziehen.
Diese "Hackordnung" haben wir noch nicht erlebt, eher war das Gegenteil der Fall. Wir haben uns immer sehr gut verstanden und nach dem Ende der Rundreise oft bedauert, dass man den Anschlussaufenthalt nicht im gleichen Hotel bzw. Ort gebucht hat. -
Hatten letztes Jahr das erste Mal eine RR in Venezuela gemacht. Unsere Reisegruppe bestand aus jung und alt. Hatten eine Menge Spass, und wir müssen sagen, dass wir Glück hatten, und uns eine schöne Zeit gemacht haben. Wir waren eine Gruppe von zehn Leuten, und erinnern uns gerne an diese Woche zurück.
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"gabriel" wrote:
wiener-michl,genau dein "doofes Beispiel" habe ich schon erlebt.
Es war in Kenia, wir machten eine Safari. Unser Hotel wurde als erstes angefahren, und somit konnten wir uns die Plätze noch aussuchen. Leider haben wir uns dann in die erste Reihe gesetzt, einfach so - ohne Nebengedanken. Dann gings zum nächsten Hotel, Leute abholen. Als der Busfahrer die Tür aufmachte ging das Geschrei von dem neuen, lieben Mitreisenden schon los. Er will nach vorne und bei seiner vorherigen Safari wurden die Plätze durchgetauscht und blabla. Wir sagten ihm, dass wir gerne durchtauschen können, jeder sitzt halt jeden Tag woanders, kein Problem. Wir hatten gar nichts getan, und der brüllt uns voll an. Da sind natürlich schöne Tage vorprogrammiert. Echt schade sowas.Wer zuerst kommt mahlt zuerst, so ist das eben.
Wenn Ich der erste bin der Einsteigt sitze Ich eben vorne.
Wenn dann einer der später Einsteigt ein Problem damit hat ist das eben so.Ob er Brüllt oder Weint ist mir vollkommen egal.
Desto mehr Lache Ich die Figur aus. -
siehst nun an Kagus Statement, dass Berufsleben und Urlaubsverhalten nicht zu trennen ist.
Diese Machtkämpfe, wie bei den Hennen auf der Stange :D, jeder möchte der Gockel sein

reist du gerne mit Figuren, ich ziehe Menschen vor
(kennst das Lied von Alanis Morissette, Ironic), wir sind nur die Figuren. -
wie ist eure meinung zu den trinkgeldern am ende der reise

dabei gibt es oft reibereien.
ich bin der meinung, dass sich die gruppe entweder auf einen fixen betrag für jeden teilnehmer sowohl für den fahrer als auch für den reiseleiter einigt und das ganze dann in einem kuvert übergibt.
wenn das nicht möglich ist - manche mitreisenden sind eben sehr knauserig und wollen nur beleidigend wenig trinkgeld geben -
dann sollte jeder persönlich das geld übergeben.
aber dass sich die echt geizigen (die zwar mit der leistung des reiseleiters durchaus zufrieden waren) auf kosten der gruppe das geld sparen finde ich nicht richtig.
was meint ihr dazu
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Grundsätzlich muss ich reiselady recht geben. Wenn ich eine Rundreise buche weiss ich was mich erwartet und Meckerfritzen - sofern vorhanden - kann man auch aus dem Weg gehen. Wir haben sie einfach nicht ernst genommen. Im übrigen haben wir die Erfahrung gemacht, dass sehr viel von der Kompetenz des Reiseleiters abhängt. Und ob ich nun eine Rundreise buche oder mich individuell auf die Socken mache ist reine Geschmacksache. Da wir die Abwechslung lieben haben wir beides schon mehrfach gemacht und finden es läßt sich nicht vergleichen. Beide Reiseformen haben Vor- und Nachteile.