Urlaubsheimflug über halb Europa und nur Schikanen
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Mal ganz davon abgesehen, dass man mit derartigen Unannehmlichkeiten bei einem Charterflug rechnen muß... "normal" ist das meiner Meinung nach trotzdem nicht!
Holzwurm hat es schon angesprochen, wozu gibt es den Transitbereich? Ich bin schon etliche Male über die verschiedensten Umwege geflogen... wenn der Flug am Abflughafen durchgecheckt war, mußte ich in den seltensten Fällen aus dem Sicherheitsbereich raus (Zwischenübernachtungen z. B. mal ausgenommen). Erst recht nicht, wenn es sich um die gleiche Maschine handelt und andere Passagiere nur aus- oder zusteigen mußten oder es innerhalb der EU war. Im Januar wurde der Condor Nonstop-Flug PMI-HAM gestrichen... wir mußte über FRA und es ging mit der Lufthansa weiter. Alles ohne Probleme. So erging es mir schon weithaus mehr als nur ein- oder zweimal und wie gesagt... bisher immer innerhalb des Transitbereiches.
Gruß
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So etwas scheint aber in letzter Zeit häufiger vorzukommen!
Ich hab mich im Januar auch gewundert. Eigentlich gebucht war ein Direktflug AYT-MUC. Da wir schon auf dem Hinflüg über Düsseldorf (na ja auch nicht der kürzeste Weg) geflogen sind und und zugesichert würde der Rückflug ginge direkt, hatten wir Pech und es ging wieder AYT-DUS-MUC. Entgegen aller Erwartungen (bzw. Erfahrungen) mussten wir ich DUS raus aus dem Flieger. Von wegen Transitbereich. Ich dachte erst die anderen laufen falsch. In DUS ging es durch die Passkontrolle über den halben Flughafen und dann zur erneuten Personenkontrolle, problematisch war halt auch, dass in Antalya die Sicherheitslinien anders sind und deshalb 70% der Passagiere Getränke zurücklassen bzw. sich "Plasiktüten" holen mussten um Kosmetik ec. einzutüten!
Tja am Ende dauerte der Gesamtflug fast 7 Stunden!
Aber was will man machen, ändern kann man eh nichts!
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Doch, man kann - wenn man will.
Ändere Dein Buchungsverhalten und meide Anbieter, die solche
"Spielchen" mit ihren Kunden veranstalten und den Erholungs-
effekt eines Urlaubs schon beim Rückflug strapazieren.In diesem Forum gibt es etliche Berichte, welche Reiseveranstalter
in der Tendenz solche Irrfahrten (pardon Flüge) häufiger durchführen.
Meine damit nicht einmalige Ausrutscher aufgrund evtl. aktueller
technischer Probleme einer Airline.Kann natürlich sein, daß zuverlässige Veranstalter etwas teurer sind.
Aber das sollte es einem auch wert sein.Eine weitere Variante ist, Flüge bei seriösen Airlines
separat zu buchen. Nonstop von A nach B.
Und Änderungen sind dann nur mit Deiner Zustimmung möglich.Wenn Du den Flug nach deinen Angaben mit einem Hotel
deiner Wahl kombinierst, ist es wiederum eine Pauschalreise:
Reisebüros auf dem Stand der Zeit werden dir das
auch gerne so zusammenstellen. -
"Susi26" wrote:
....Aber was will man machen, ändern kann man eh nichts!Das ist genau das, was auch hier in unserem HC-Forum einige Mitarbeiter von Reisebüros/Reiseveranstaltern den Mitusern weis machen wollen.
Ich kann die Stellungnahme von privacy nur bestätigen und vielleicht noch verstärken: Die Kunden besitzen die Kraft und die Stärke, mit ihrem Buchungsverhalten solche Mißstände zu beseitigen. Sie müssen ihre Macht nur nutzen!
Viel zu oft werden keine Konsequenzen gezogen, viel zu oft ist der Ärger schon nach ein paar Monaten verraucht, und die, die sich bitterlich beklagt hatten, ihnen sei der Urlaub verdorben worden, buchen wieder auf die gleiche Weise wie beim vorherigen Mal...
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Mal ehrlich, ich kannte den Reiseveranstallter und seine "flugtechnische Probleme" gut genug um zu wissen auf was ich mich einlasse. Den Rückflug über DUS hab ich auch noch mit Humor genommen - ist ja nicht das erste Mal, das mir so etwas passiert ist! Was mich einfach erstaunt hat, war die Tatsache, dass wir in DUS halt das ganze Prozedere Pass- und Personenkontrolle zu durchlaufen hatten. Und das ist mir bisher auf noch keinen meiner Flüge mit dieser Airline oder einer anderen passiert. Wäre halt einfach schön gewesen darüber Bescheid zu wissen, dann hätte man sich drauf einstellen können und hätte wie auf dem Hinflug bestimmte Dinge nicht ins Handgepäck getan!<
Ich bin auch niemand der sich über so etwas aufregt oder gar den Urlaub verderben lässt. Wenn man beim Verreisen aufs Geld schauen muss, nimmt man halt auch mal ne Zwischenlandung oder ungünstige Flugzeiten in Kauf.
Tja und einfallen kann man bei jedem Anbieter, ich stand damals auch am Flughafen, als die Onur-Air ihr Start- und Landeverbot hatte. Und auf das Flugzeug waren Gäste aller Reiseveranstallter gebucht (GTI aber auch TUI)!
Mein Buchungsverhalten richtet sich, schon allein da ich die letzten Jahre 4-5mal im Jahr in den Urlaub fliegen musste, immer nach den individuellen Anforderungen der Situation. Ich habe schon alle möglichen Buchungsmöglichkeiten ausgenutzt, ne Garantie das alles glatt läuft gibt es aber leider nicht! Dafür kann ich schongenügen Beispiele liefern, auch wenn ich der Meinung bin, dass ich das Unglück magisch anziehe ;)!
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fixfoxfax wrote:
Habe netten Brief von BAC bekommen:kann den brief leider nicht reinkopieren......
Den kannst aber nicht bringen! Jetzt hab ich mich durch den ganzen Fred gelesen, und du schreibst am Ende, wir werden nie Erfahren wer der ****** ist.

Vielleicht willst du uns das wesentlich zusammenfassen?
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Üblich ist eigentlich nur, daß z.B. BOJ und VAR oder Flüge innerhalb Deutschlands zusammengelegt werden. Aber TXL und VIE ist schon ungewöhnlich.
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Jetzt habe ich es endlich geschafft, den Text hier rein zu kopieren
Betrifft:Flugdurchführunq BUC6133 am 16. Juni 2007 Burgas - Wien (via Berlin TXL)
Bearbeitunasnummer: OES-07/06-08165wir erhielten Ihre Reklamation vom 16. Juni 2007 über die von Ihnen erlittenen Strapazen wegen der erhöhter Flugdauer, zusätzlicher Sicherheitskontrolle am Flughafen Tegel bei der planmäßigen Flugdurchführung BUC6133 am 16. Juni 2007 von Burgas nach Wien mit einer Zwischenlandung in Tegel.
Wir möchten ihnen unser Bedauern über diesen Flugablauf, die unseren Fluggästen verständlicherweise große Unannehmlichkeiten verursachte, ausdrücken.
Wir möchten in diesem Zusammenhang jedoch darauf verweisen, dass es sich um einen planmäßigen Flug, dessen Route durch Landezeitmöglichkeiten (SLOTs) in Wien und Berlin Tegel festgelegt wird.
Die Reiseveranstalter legen den Flugumlauf auf Grund der Kapazitäten ca. einen Monat vorher fest.
Diese Situation ist auch für die Fluggesellschaft kompliziert, denn dadurch entstehen zusätzliche große Kosten für Flugzeiten, Treibstoff und Landegebühren. Es liegt daher auch in unserem eigenen Interesse solche Kombinierungen zu vermeiden. Anderseits müssen wir versuchen, die Aufträge unserer Charterer vollständig zu ausführen und unsere Passagiere möglichst sicher, pünktlich und wirtschaftlich an ihre Ziele zu bringen.
Selbstverständlich arbeiten wir zusammen mit dem Reiseveranstalter ständig daran, solche Kombiflüge zu vermeiden und die Flugzeit zu minimieren.
Zum Thema Sicherheitskontrolle: Leider haben wir hier keinerlei Einfluss, da es sich hier um Hoheitliche Aufgaben/hapdelt.
Wir danken Ihnen für Ihre konstruktive Kritik und die geäußerten Vorschläge und hoffen doch nicht zu negativ in Ihrer Erinnerung zu bleiben.
Mit freundJichen Grüßen
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Ja, ja, immer das gleiche. Die Reiseveranstalter sagen, die Airlines sind für die Umläufe zuständig und die Airline schiebt es auf den Reiseveranstalter.
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ADEgi wrote:
Hallo,... aber wenn das in etwa so abläuft wie in Griechenland, dann kann ich die deutschen Behörden schon verstehen.
Gruß
Berthold
Veto!!!

Sind letzte Woche mit LH von ATH nach FRA zurück geflogen. Auf dem Hinflug gab es bei den Kontrollen in FRA keinerlei Probleme. Korkenzieher, Nagelset- alles kein Problem. In ATH waren die Kontrollen um einiges schärfer. Schuhe ausziehen, die Taschen wurden ausgeschüttet (was ich jetzt nicht soo toll fand) und letztendlich hat man uns um ein paar Dinge erleichtert: einen Kugelschreiber!!, ein abgerundetes (griechisches) Küchenmesserchen, mit dem man noch nicht mal eine Semmel aufschneiden konnte, und meinen altgedienten Screwpull! Alles intervenieren half nichts- die Dame ließ nicht mit sich reden.
Lasche Kontrollen?- Kann ich nicht bestätigen!
LG Effi
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Sorry Effi,
aber meine Erfahrungen beziehen sich nicht auf Athen, sondern verschiedene griechische Inseln. Dort sind die Kontrollen zumindest bis ins Jahr 2004 mehr als schlampig gewesen. Auch will ich nicht behaupten, daß diese in Deutschland immer besser sind. Was ich mich aber vor allem Frage ist:
Was schleppst Du eigentlich für einen Schrott in Deinem Handgepäck herum?
Kugelschreiber und Nagelset (obwohl als kritisch bekannt) lasse ich mir ja noch gefallen, aber wozu benötigst Du an Bord einen Korkenzieher und ein Küchenmesser?
Gruß
Berthold