Frühbuchervorteil aberkannt
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Wir haben im Januar bei Neckermann eine Südafrikarundreise von Kapstadt nach Johannesburg gebucht. Dafür gab es pro Person einen Frühbuchervorteil von 55 Euro.
Heute teilte mir mein Reisebüro mit, dass die Rundreise mangels Teilnehmer nicht stattfinden kann, aber der Reiseveranstalter uns die selbe Rundreise, allerdings von Johannesburg nach Kapstadt, anbietet und wir umbuchen können. Das ist ja von der Sache her überhaupt kein Problem, aber der Haken ist daran, dass die uns nun den Frühbucherrabatt nicht gewähren wollen.Ist das denn so rechtens???
Hat jemand auch schon mal solche Erfahrungen gemacht?
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Neckermann kann bis 4 Wochen vor Start der Reise mitteilen,
daß eine Rundreise aufgrund der Teilnehmerzahl nicht durch-
geführt werden kann.So steht die jetzt angebotene neue Reise in keinem direkten
Zusammenhang zu der stornierten Rundreise durch NEC.
( Einhaltung der 4-Wochen-Stornofrist mal vorausgesetzt ).Daher dürfte das neue Angebot von NEC wohl korrekt sein,
verständlich ist diese Art der Kundenbetreuung nicht.Wegen 55 Euro den Kunden zu verärgern - naja ...
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Tayara wrote:
Wir haben im Januar bei Neckermann eine Südafrikarundreise von Kapstadt nach Johannesburg gebucht. Dafür gab es pro Person einen Frühbuchervorteil von 55 Euro.
Heute teilte mir mein Reisebüro mit, dass die Rundreise mangels Teilnehmer nicht stattfinden kann, aber der Reiseveranstalter uns die selbe Rundreise, allerdings von Johannesburg nach Kapstadt, anbietet und wir umbuchen können. Das ist ja von der Sache her überhaupt kein Problem, aber der Haken ist daran, dass die uns nun den Frühbucherrabatt nicht gewähren wollen.Ist das denn so rechtens???
Hat jemand auch schon mal solche Erfahrungen gemacht?
Das hatten wir auch mit Kanaren.Hatten gebucht wo der Katalog raus kam..........Frübucher etc.4 wochen vorher absage Hotel wird nicht fertig........Neues gesucht aber ohne Frühbucherpreis............
Na klasse......................
gruß Uta -
Da haben wir sie wieder, unsere altvertraute, innigstgeliebte AGB, die die Veranstalter in die Lage versetzt, mit den Reisegästen nach Gutdünken verfahren zu können! Und so lange die Urlauber das widerstandslos *******, wird sich nie und nimmer etwas ändern!
Es gibt nur eine Lösung. Beim nächsten mal denken: Steckt Euch Eure Pauschalreise in den Hintern! Ich werde meine Reise ohne Euch individuell buchen. Da spare ich mir garantiert ein paar Euronen und erspare mir Eure Fehlplanungen.
Wenn mehr Urlauber so denken würden, wären die AGB in der derzeitigen Form längst aus den Angeln gehoben!
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jepp, salvamor!
Aber wie ich andernorts gelesen habe, beträgt die Reklamationsrate nur 5 %...
Kann ich nicht nachprüfen, aber wenn die restlichen 95 % ihrem Reiseverhalten treu bleiben, wird sich da nichts ändern.
Die Chose ist zu eingefahren; die Veranstalter verstecken sich hinter ihren AGB und andererseits kennen die Urlauber das ja nicht anders... herumgeschoben zu werden, wie es dem Veranstalter passt: überbuchte Hotels, unverbindliche Flugzeiten.
Beschwert sich jemand im Forum über unangenehme Überraschungen, wird ihm bescheinigt: alles okay, so steht es in den AGB, ergo alles rechtens.
Der Pauschalreisende hat sich an die "Unannehmlichkeiten" gewöhnt. Ist halt so...
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Pauschalreisen sind sehr oft eben auch günstiger....
Ich habe nur selten als Bausteine einen günstigeren Preis gefunden...
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Gerade bei den Unterkünften haben in meinen Urlaubszielen die Veranstalter die unschlagbaren Preise.......die dann den höheren Flugpreis mehr als kompensieren.
Aber es wird immer besser, da immer mehr Veranstalter auch "Nur-Hotel" Buchungen zu lassen, aber dann fällt meist Frühbucher etc. weg, so dass der Flug wieder VIEL günstiger sein muss damit sich das rechnet....
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Kann ich im Prinzip nicht bestätigen. Aber vielleicht hast Du
andere Urlaubsziele.
Egal, wie ich rechne, diesmal lag die Pauschalreise
um > 50 Prozent über Flug + Hotel + Mietwagen.Aber zugegeben, buche das Hotel auch
nicht über Reiseveranstalter. -
Da wir erst jüngst diese Debatte hatten, vielleicht doch konkret zur Sache:
Betrachten wir die Angelegenheit mal so:
a) Früh gebucht und € 55.-- gespart und auch gereist. Passt!
b) Früh gebucht und € 55.-- gespart und dann Reise abgesagt. KEINE Möglichkeit, Reise in UMGEKEHRTER Reihenfolge zu buchen, sondern nur ganz was anderes --> es stünde außer Streit, dass dann für diese neue ganz andere Reise wohl KEIN Frühbucherbonus gewährt werden müsste.
c) Früh gebucht und € 55.-- gespart und dann Reise abgesagt - aber wie hier, umgekehrt möglich: die Frage, ob es sich nicht auch um eine "ganz andere" Reise handeln könnte.Worauf ich hinaus will: wäre eine Totalabsage willkommener gewesen?
Rechtlich gesehen müsste ich mich zu Hause durchwühlen: es gibt da nämlich genau in so einer Frage auch schon ein Urteil. Aber suchen freut mich halt auch nicht immer...

Gruß
Peter -
Also unabhängig von der rechtlichen Betrachtung sollte in so einem Fall der RV etwas kulanter sein.
Ich habe im vergangenen Jahr unseren Urlaub umgebucht, weil das Hotel nach einem Besitzerwechsel nur noch grauenhafte Bewertungen bei HC erhielt.
Ich hab mich mit der Rewe Touristik in Verbindung gesetzt und habe die Reise 5 Wochen vor Antritt auf ein anderes Hotel umgebucht.
Ich hätte aber auch in ein anderes Land umbuchen können.
Und ich habe auch das neue Hotel zum Frühbucherpreis bekommen und ohne Umbuchungsgebühr.
Es geht also auch anders.
Man sollte nur nicht immer von "seinem Rcht" sprechen, sondern vielleicht im Gespräch eine Lösung suchen. -
unbekannter wrote:
Also unabhängig von der rechtlichen Betrachtung sollte in so einem Fall der RV etwas kulanter sein.Ich habe im vergangenen Jahr unseren Urlaub umgebucht, weil das Hotel nach einem Besitzerwechsel nur noch grauenhafte Bewertungen bei HC erhielt.
Ich hab mich mit der Rewe Touristik in Verbindung gesetzt und habe die Reise 5 Wochen vor Antritt auf ein anderes Hotel umgebucht.
Ich hätte aber auch in ein anderes Land umbuchen können.
Und ich habe auch das neue Hotel zum Frühbucherpreis bekommen und ohne Umbuchungsgebühr.
Es geht also auch anders.
Man sollte nur nicht immer von "seinem Rcht" sprechen, sondern vielleicht im Gespräch eine Lösung suchen.Jahnreisen ist kulant.Haben wir auch schon gemerkt::
gruß Uta -
unbekannter wrote:
Man sollte nur nicht immer von "seinem Rcht" sprechen, sondern vielleicht im Gespräch eine Lösung suchen.Ich möchte hier nicht wieder eine schon hier schon geführte Diskussion über Kulanz - AGB usw. eröffnen. Aber mir ist es ein Bedürfnis, nochmals darauf hinzweisen, dass bei den vielen Millionen allein aus Deutschland mit Veranstalter Reisende es einfach logistisch zu aufwendig werden würde, wenn man dann im Laufe eines Jahres Hunderte, vielleicht auch ein paar Tausend "Grenzfälle" kulant regeln müsste.
Ich sehe eine Möglichkeit, in dem sich das buchende Reisebüro an seine Gebietsvertretung wendet und nachfragt. Kann diese aber nicht weiter helfen, so sollte man akzeptieren, dass das eben die Regeln sind, die man ja auch unterschrieben hat.
Ich verstehe natürlich, dass für "Laien" es bei einzelnen Fällen nicht verständlich erscheint, warum man gerade DIESEN einzelnen Fall nicht kulant lösen kann ("es geht ja eh' nur um diesen einen Fall und nicht um Hunderte --> aus der Sicht des einen richtig, aus der Sicht eines Veranstalters aber durchaus anders!).
meint
Peter -
@Peter
Du hast natürlich vollkommen recht. In der Praxis sieht es so aus:Einerseits Pochen auf absolute Einhaltung der Veranstalter-AGB's, andererseits "Massenware Pauschalreise",
was scheren dann die (meist) berechtigten Probleme des Einzelnen?Solange die Philosophie Service dort nicht gelebt wird,
treibt man die Kunden in andere Richtungen.
Gibt ja heute genug Möglichkeiten ... -
Also.... alles ist doch noch zu einem guten Ende gekommen.
Ich war heute nochmal im Reisebüro und habe höflich meinen Unmut geäußert.
Das Reisebüro bat dann aus Kulanz an, mir 3% des neuen Reisepreises als Nachlass zu geben, welchen sie auf mein Konto überweisen.
Damit habe ich mehr als den Frühbucherrabatt wieder heraus.
Das ist wirklich eine super kundenfreundliche Lösung, ich bin sehr zufrieden und kann mich jetzt auf unseren Urlaub freuen.Vielen Dank an alle, die hier im Forum geantwortet haben.
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privacy wrote:
Bemerkenswert,
daß das Reisebüro in die Bresche gesprungen ist und seinen Verdienst schmälern mußte. Für den Kunden ist die Lösung zufriedenstellend- der Reiseveranstalter ist wieder der Gewinner.
Dreist kommt weiter ...
Ja, privacy, im Grunde kann es Tayara völlig egal sein, von wem sie entschädigt wird. Aber daß hier das Reisebüro bluten mußte (wollte), empfinde auch ich als sehr ungerecht.
- der Reiseveranstalter ist wieder der Gewinner.