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USA - das gelobte Land ???

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Sonstiges USA
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  • StarlinerS Offline
    StarlinerS Offline
    Starliner
    schrieb am zuletzt editiert von
    #1

    Hallo zusammen,
    würde mich mal interessieren wie ihr die USA,bzw. die US-Bürger,so aus euren Erfahrungen beurteilt -
    Immer nur toll und "beispielgebend" ,mit verklärtem Blick aufschauend,oder habt ihr auch Erfahrungen die ihr letzlich als negativ beurteilt,oder wo`s auf den "zweiten Blick,hinter den Kulissen" doch anders aussieht...?
    Ich selbst hab viele Jahre die USA kreuz und quer bereist,war absolut bekennender USA-Fan (hab auch da geheiratet) -
    HEUTE sehe ich mein Verhältnis zu den USA,auch zu den US-Amerikanern,viel differenzierter!
    Wie sind da eure Erfahrungen auf "den zweiten Blick"...?
    Viele Grüße
    Jürgen

    Don`t worry - be happy...!

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    • ebualE Offline
      ebualE Offline
      ebual
      schrieb am zuletzt editiert von
      #2

      Hallo erstmal, ich finde die Amerikaner sind sehr oberflächlich, fast immer freundlich, aber ob sie es auch so meinen, weiss ich nicht so. Wenn jemand in Amerika eingeladen wird, dann handelt es sich meistens um eine Floskel- ein TiP: Blos nicht hingehen, die Einladung ist nicht so gemeint.
      EBI

      ich lebe jeden Tag so, als ob es mein letzter ist
      ebi

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      • BuckeyeB Offline
        BuckeyeB Offline
        Buckeye
        schrieb am zuletzt editiert von
        #3

        Hallo!
        Zu dieser Sache kann ich eine Menge schreiben. Das würde aber den Rahmen sprengen. Wir leben und arbeiten in den USA. Als wir in die Staaten kamen, haben wir uns so gefreut. Ein Traum wurde wahr. Wurden aber ganz schnell auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Wir haben beide für eine deutsche Firma gearbeitet. Ich bin jetzt eine Stay at Home Mom.
        Wenn du krank bist gibt es kein Geld weiter vom Arbeitgeber. Ohne Sozialversicherungsnr. läuft hier gar nichts. Ich habe 6 Monate auf diese Nr. gewartet. Weil mein Antrag verschwunden wahr. Wir waren jede Woche auf dem Amt. Das dauert, war die Antwort. Keiner hat mal richtig nachgeschaut. Bis es nach 5 Monate mal aufgefallen ist. Dann hatte ich in 4 Wochen meine Nr. Ich konnte keine Kreditkarte bekommen, ohne diese Nr. gibst keine. Obwohl mein Mann ein Konto, Sozialversicherungnr. hatte und regelmäßig Geld aufs Konto kam. Mein Mann ist 2 Monate vor mir in die Staaten gegangen. Da halfen auch keine Schreiben von der Firma und Ausweise. Sorry, ohne Sozialversicherungnr. geht das nicht. Ohne Kreditkarte in den USA? Super Sache!!
        Wenn du schwanger bist hast du bis zum letzten Tag zu arbeiten. Vieleicht kannst du ja ne Woche vorher aufhören, wenn man sich das ganze ,vom Geld, erlauben kann. Geld gibst keins. Spätestens nach 6 Wochen muß Mutter wieder auf der Firma sein. Sonst ist der Job weg! Ist von Firma zu Firma verschieden, 6 Wochen sind so der Durchschnitt!
        Eine Ultraschalluntersuchung in der Schwangerschaft? Das macht 350 $. Die meisten Versicherungen zahlen das nicht und wenn dann nur ein Bruchteil.
        Die USA ist wirklich ein Land mit vielen tollen Möglichkeiten. Es gibt auch sehr viele schöne Sachen. Ich will die USA nicht miesmachen. Wir haben tolle nette Leute kennen gelernt und sie sind auch total kinderlieb.
        Dies ist meine persönliche Erfahrung. Einige Kollegen fühlen sich sehr wohl hier und wollen gar nicht mehr zurück nach Deutschland. Wir gehen im September zurück nach Deutschland und ich freue mich total darauf!
        Schöne Grüße aus dem Buckeye State
        Claudia

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        • maran-08M Offline
          maran-08M Offline
          maran-08
          schrieb am zuletzt editiert von
          #4

          Ich bin bekennender USA-Fan - was die herrliche Landschaft anbelangt. Früher wollte ich immer in die USA umsiedeln, was am Widerstand meiner Familie scheiterte. Heute, nach vielen Urlauben in den Staaten und vielen Kontakten zu Amerikanern sehe ich alles viel differenzierter. Ein Umsiedeln muss nicht mehr unbedingt sein, mir reichen auch gelegentliche Urlaube in den Staaten, die ich nach wie vor genieße.
          Allerdings komme ich aus jedem Urlaub auch gern zurück nach Hause und kann viel neue wunderliche Dinge erzählen, die man in den Staaten erlebt. Ich möchte nicht falsch verstanden werden, ich weiß, dass ich Gast bin in einem fremden Land und dass ich die Eigenheiten eines Landes akzeptieren muss. Das tue ich auch.

          Ich habe mit der (wie oben erwähnt) aufgesetzten Freundlichkeit der Amerikaner weniger Probleme als mit der aufgesetzten Unfreundlichkeit mancher Deutschen.

          Meine größten Probleme habe ich mit der Justiz, mit der Rechtsprechung, die in meinem Augen gnadenlos ist, und mit der absoluten Macht der Polizei und der Security. Die amerikanische Rechtsprechung kennt kein Verzeihen, man bekommt den Eindruck, dass die Justiz Rache ausübt, wo sie bestrafen soll. (Beispiel: Die Todeszellen, in denen zum Tode verurteilte bis zu 20 Jahre auf die Vollstreckung des Urteils warten müssen.) Für kleinste Vergehen kann es passieren, dass man für Jahre hinter Gitter kommt.
          Die unantastbare Macht der Polizei und der Security. Jeder kennt die dringenden Empfehlungen, nicht mit der Polizei zu diskutieren, sondern sich besser sofort zu entschuldigen.

          Weiter habe ich große Probleme mit der geheuchelten "reinen" Sexualität der Amerikaner. Man erinnere sich an das kleine Schulkind, das wegen angeblicher Sexualübergriffe (versehentliches Berühren der weiblichen Brust mit der Schulter beim Einsteigen in einen Bus) von der Schule verwiesen werden sollte, zumindest aber einen entsprechenden Eintrag in ihr Schulbuch bekam. Und Beispiele dieser Art gibt es eine Menge.
          Noch heute gibt es Staaten in den USA, in denen bestimmte Sexualpraktiken verboten sind.
          Ob man es glaubt oder nicht - es ist sogar verboten, Kleinkinder am Strand umzuziehen, sogar unter den so genannten "Umhängekleidern", unter denen man sich umziehen kann, ist es verboten !

          Ich habe große Probleme mit dem amerikanischen Arbeitsrecht - es gibt praktisch keinen Kündigungsschutz. Dazu kommt die schlechte Gesundheitsversorgung und das schlechte Rentensystem. Nicht ohne Grund müssen viele Amerikaner noch lange nach Eintritt ins Rentenalter weiter arbeiten gehen. Ein oder zwei Jobs gleichzeitig sind keine Seltenheit, dazu kommt die schlechte Urlaubsregelung.

          Ich könnte noch viele Dinge aufzählen, die für mich nicht in Ordnung sind. Es würde den Rahmen hier sprengen. Viele meiner Meinungen sind entstanden durch Kontakte mit Amerikanern. Eine sehr gute langjährige Freundin von mir lebt in Phoenix. Ich hatte ausreichend Gelegenheit, ihr privates Leben und auch ihr Arbeitsleben zu verfolgen. Alle meine in den Jahren erworbenen Kenntnisse und Erkenntnisse lassen meinen Wunsch, dort für immer leben zu wollen, immer weiter in den Hintergrund rücken. Urlaub ja - wegen der einmaligen Landschaft. Dort leben - nicht mehr unbedingt.

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          • BuckeyeB Offline
            BuckeyeB Offline
            Buckeye
            schrieb am zuletzt editiert von
            #5

            Hallo Hardy! 😄

            Du hast total Recht mit Deinem Beitrag zur Justiz. Einige Sachen sind einfach total übertrieben. Ich habe da einen guten Buchtipp John Grisham " The Innocent Man". Es ist ein Tatsachenbuch zur Todesstrafe. Ich weis nicht ob es das Buch in Deutschland gibt. Sollte man mal gelesen haben
            Die Amerikaner sind sehr freundlich u. oberflächlich. Sie tauen erst nach einer ganzen Weile auf. Dann hat man aber Freunde fürs leben! Einladungen sind am Anfang auch nicht ernst gemeint. Reine Höflichkeitssache.
            Liebe Grüße
            Claudia

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            • StarlinerS Offline
              StarlinerS Offline
              Starliner
              schrieb am zuletzt editiert von
              #6

              @ Hardy,
              genau die Justiz die Du ansprichst war es,was das "Faß" bei mir zum "überlaufen" brachte :
              Ich erinnere mich da an den 12jährigen Jungen (Schweizer,glaube ich,die Mutter auch),dem vorgeworfen wurde daß er mit seiner jüngeren Schwester "unsittlich" umgeangen sein sollte...-den Tatvorwurf mal ganz außer Acht gelassen- ein 12jähriges KIND,in orangefarbenem "Prison-Outfit",in Ketten (mit der "Acht"-also Fuß-und Handfesseln!) dem Gericht zugeführt (FILM-Dokumentiert!),der ängstlich um sich schaute und garnicht zu wissen schien was mit ihm da passiert...DA setzte,spät genug,für mich ein Umdenken ein...!
              Grüße Jürgen

              Don`t worry - be happy...!

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              • Thorben-HendrikT Offline
                Thorben-HendrikT Offline
                Thorben-Hendrik
                Gesperrt
                schrieb am zuletzt editiert von
                #7

                Urlaub ja - Dort leben - eher nicht.
                USA ist meine 2. Heimat ich habe auch schon mehrere Jahre dort gelebt, es war sehr ernüchternd - ich würde nur noch hingehen, wenn es z.B. mit dem Job hier nicht mehr klappt.......freiwillig nicht mehr auf Dauer.

                [b][size=9]Jefe Gerente de Turismo de Eventos de ViRi[/b] [/size]

                [b][size=9]Nothing beats ViRi![/b] [/size]

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                • mocoberlinM Offline
                  mocoberlinM Offline
                  mocoberlin
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #8

                  [quote=Thorben-Hendrik]Urlaub ja - Dort leben - eher nicht.

                  das unterschreibe ich glatt...

                  In den USA bist du nur wer, wenn du auch das Geld hast- ok. ist warscheinlich in jedem Land der Erde so, aber wenn man ein Normalo- wie unsereins ist- dann hat man schon mit vielen Problemen zu kämpfen.Da kann man sehen, wie gut man es doch als deutscher Arbeitnehmer hat und selbst das ist uns teilweise noch nicht gut genug. Wir regen uns auf, weil die Krankenkassen ihren Leistungskatalog mal wieder überarbeiten, in den USA fragt danach keiner, wenn man überhaupt versichert ist, es wird privat gezahlt, oder nicht, dann rennst du eben mit einer Zahnlücke rum...Meine Tante erzählte mir schon vor 15 Jahren, das sie bei jedem Arztbesuch erstmal 20$ hinlegen muss! Vor ein paar Jahren erzählte mir eine Bekannte- ich bin die Einzigste Raucherin in ihrem Umfeld- dass das Rauchen in ihrer Firma generell verboten sei, d.h. auch privat zu Hause, wird man erwischt, wird man gefeuert. Hallo? Ok am Arbeitsplatz, das sehe ich ja noch ein, aber privat zu Hause?
                  Es gäbe sicher noch viel mehr Beispiele, aber da ich in den USA nur Urlaub machen möchte und nicht leben...
                  Nur noch eins hinterher: letzte Woche, wurde ein 7jähriger(!) einer Berliner Schule verwiesen und für eine Woche vom Unterricht suspendiert, weil er eine Mitschülerin unsittlich berührt haben soll (angeblich soll es eine Rangelei gegeben haben und er hat aus Versehen die Brust (die Betonung liegt bei 7 Jahre !!!!) des Mädchen berührt)Bekommen wir jetzt auch amerikanische Verhältnisse?!

                  moco

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                  • LadyLuckL Offline
                    LadyLuckL Offline
                    LadyLuck
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #9

                    Urlaub ja, leben nur mit Geld oder richtig guten Job und Benefits!!
                    Ich liebe auch die USA und die Menschen mag ich auch recht gerne, nur manchmal haben die einen an der Waffel.

                    Alleine wie die ihren Präsidenten wählen und was für, in meinen Augen, Schmuh die damit machen.
                    Die Macht der Ölkonzerne und Waffenkonzerne geht mir auch gegen den Strich! Da können 100 Menschen abgeschlachtet werden, die ändern ihre Gestze nie!!
                    Und ich mag dieses ewige Gelaber über den "wir kämpfen im Irak für unsere Freiheit" nicht. Patriotismus schön und gut, mir ist es ab und zu zu viel (Memorial day).
                    Auch das, die Regierung nicht viel für die Umwelt tut nervt. Die sind so fortschrittlich oder wollen es sein, nur da wird nichts gemacht. Ich versteh das nicht!! ❓

                    Hat aber alles mit der Regierung zu tun und nicht mit den Menschen.
                    Und manchmal sind sie mir zu konservativ. Aber die Menschen sind sehr nett und freundlich, kinderlieb und man kommt schnell mit ihnen ins Gespräch (oberflächlich). Dann sind sie auch sehr interessiert und man merkt manchmal das sie sehr unwissend sind (Allgemeinbildung).
                    Alles andere wurde hier bereits schon gesagt und ich schließe mich dem an.

                    Ich würde mir trotzdem nie den Urlaub in den USA vermiesen lassen. Viele fliegen ja nicht hin wegen Bush & Co. Ja und, nicht jeder Ami ist so blöd und hat ihn gewählt.

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • RumreisenderR Offline
                      RumreisenderR Offline
                      Rumreisender
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #10

                      Naja und ich find viele leute da sehr naiv. Die vertrauen auf alles, was der Präsident sagt und mach das wie die Lemminge.
                      (habe leider viele eben solche dort kennengelernt)

                      Zur Zeit leb ich im Flugzeug - 45 Länder hab ich schon und 30.000 km durch Australien

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • maran-08M Offline
                        maran-08M Offline
                        maran-08
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #11

                        Hallo, noch'ne Story über das gelobte Land:

                        Eine Onlinemeldung (MSN/Focus) lautet:
                        Zitat Anfang:

                        Zu laut - Mutter und Kleinkind müssen Flugzeug verlassen.
                        Eine junge Mutter und ihr 19 Monate alter Sohn sind auf dem Flughafen von Houston (Texas) vor dem Start aus dem Flugzeug geworfen worfen. Laut Bericht von US-Fernsehsendern war der Junge einer Stewardess zu laut.

                        Der kleine G. hatte auf dem Schoß seiner Mutter gesessen, durch das Fenster einem anderen Flugzeug zugewunken und immer wieder gerufen: "Tschüs, tschüs Flugzeug". Eine Stewardess der Gesellschaft Continental Airline hatte die Mutter daraufhin gebeten, ihren Sohn ruhig zu stellen. Als G. immer weiter redete, bot sie der Frau Medikamtente gegen Allergien an, von denen der Junge müde werden sollte. "Ich habe sofort gesagt, ich werde meinem Kind mit Sicherheit keine Medikamente geben, nur damit Sie einen ruhigen Flug haben", sagte K. P. (die Mutter) dem Fernsehsender ABC.

                        Die Flugbegleiterin ging daraufhin zum Piloten und beschwerte sich, sie sei von der Mutter bedroht worden. Der Pilot rangierte das Flugzeug zurück an das Gate und die Mutter musste mit ihrem Sohn aussteigen. Andere Passagiere, die sich für die Mutter und Sohn seinsetzten, konnten das Flugpersonal nicht umstimmen. Der Junge war nach Angaben der Mutter zu diesem Zeitpunkt längst eingeschlafen.

                        Zitat Ende.

                        Irgendwie habe ich das Gefühl, es könnte so gewesen sein ...
                        Gruß, Hardy (der trotzdem wieder hinfliegen wird)

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • BuckeyeB Offline
                          BuckeyeB Offline
                          Buckeye
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #12

                          Hallo!

                          Das mit der Mutter und ihrem Kind ist kein Einzelfall hier. Neulich hat man eine Familie aus dem Flugzeug "geworfen" weil die Tochter zu laut wahr. Das Mädchen wahr auch im Kleinkindalter. Weis leider die Airline nicht mehr. Die Geschichte wahr auch groß im TV und in den Zeitungen.

                          Liebe Grüße aus dem Buckeye State
                          Claudia

                          1 Antwort Letzte Antwort
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                          • SarahCGS Offline
                            SarahCGS Offline
                            SarahCG
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #13

                            Hallo,

                            das sind ja Horrorgeschichten.
                            Natürlich ist es für kinderlose schonmal anstrengend mit schreienden Kindern zu fliegen, aber man überlebt es und für das ein oder andere Kind ist es eine Tortur zu fliegen, daher wenn ich Stewardess wäre, käme ich nie auf die Idee eine Familie aus dem Flugzeug zu schmeißen.
                            Das ist echt traurig...

                            Liebe Grüße aus dem Sauerland
                            Sarah

                            1 Antwort Letzte Antwort
                            Antworten Zitieren
                            • maran-08M Offline
                              maran-08M Offline
                              maran-08
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #14

                              Hallo,

                              mein Sohn ist mit seiner Freundin letzten Dienstag nach Las Vegas geflogen. Er hat einen Pass, der ungefähr 1 Jahr ist. Seine Freundin hat einen Pass, der 8 Tage (!) alt ist.

                              Bei der Immigration ist mein Sohn zusammen mit vielen anderen jungen Männern "rausgefischt" und in einen separaten Raum gebracht worden. Als Erklärung gab man an, dass es ja bekannt sei, dass man in Deutschland sehr leicht Reisepässe fälschen könnte. Darum würde man alle, die einen neuen Pass haben, überprüfen.
                              Mein Sohn war zwar nach drei Minuten durch die zusätzliche Kontrolle durch, fragt sich allerdings, warum seine Freundin, die einen 8-Tage alten (neuen) Pass hat, nicht kontrolliert wurde.

                              Manches ist wirklich seltsam dort. Wenn das Land nicht so wunderschön wäre ...

                              Gruß, Hardy

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • tiffy1712T Offline
                                tiffy1712T Offline
                                tiffy1712
                                Gesperrt
                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #15

                                hallo,
                                hier ist ein fall der mich auch sehr nachdenklich gestimmt hat! ein kapitän rammt mit seinem schiff die kaimauer weil sein bugstrahlruder ausgefallen war, hierbei kam ein hafenarbeiter ums leben.............
                                anber der link, der kapitän ist allerdings, ich glaube dieses jahr, entlassen worden.

                                http://www.abendblatt.de/daten/2006/10/25/629913.html

                                hardy, ich bin auch deiner meinung....urlaub ja, aber leben mmmmmmppfff

                                leider gibt es viele länder dieser erde, die wir gerne bereisen würden, aber durch politische oder ähnliche aber PERSÖNLICHE hürden einfach auslassen!!
                                das ist schade, aber nicht zu ändern.........
                                jeder muss für sich selbst den kompromiss finden.......
                                schööönen urlaub
                                gruss harry

                                tu-pf@t-online.de

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • sol_79S Offline
                                  sol_79S Offline
                                  sol_79
                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #16

                                  Hallo ihr.

                                  Die Diskussion ist zwar schon etwas älter, aber ich wollte doch mal was hinzufügen.
                                  Ich habe ja mehrere Monate in den USA gewohnt und ich wurde oft gefragt, was wir deutschen so toll finden an den USA und warum wir so scharf sind auf die ganzen Trends. Ich konnte die Frage nicht wirklich beantworten und meinte, dass vorallem die Menschen aus den "unteren Schichten" das Land glorifizieren, weil gerade diese nicht die wirklichen Lebensumstände dort kennen.
                                  Meiner Meinung nach sollte man nicht so schnell die Politik des Landes und den Präsidenten bzw. dessen Wähler kritisieren wenn man nicht wirklich Ahnung von amerikanischer Politik(wissenschaft) hat. Es ist ja nicht so, dass der Präsident DIREKT vom Volk gewählt wurde... .
                                  Und wer wegen JWB nicht in die USA fährt, der ist selber schuld. Also ich stand zwar vorm Weißen Haus (und dahinter). aber gesehen oder gehört habe ich ihn nicht. 😉
                                  Als Reiseland ist die USA wirklich zu empfehlen, es ist (außer in ein paar Großstädten) preiswert, einfach zu reisen (vorallem mit dem Auto, aber mit dem Bus gehts auch oder noch besser mit dem Flugzeug*), es gibt tolle Landschaften und ein paar schöne Städte.
                                  Ich könnte mir auch vorstellen dort zu leben, vielleicht nicht für immer aber für ein paar Jahre auf jeden Fall. Ich finde sogar das (nichtso)
                                  soziale System besser als unser deutsches.

                                  Ich könnte jetzt noch stundenlang über die USA, die Vorurteile und so weiter schreiben. Stattdessen empfehle ich, entweder dort wirklich zu leben oder nicht zu schnell zu urteilen. Oder ein Buch zu lesen (39 1/2 Vorurteile über Amerika).

                                  Bis bald,

                                  Sol

                                  PS*: Die inneramerikanischen Kontrollen sind lasch und rasch.
                                  @ hardy: Die secondary immigration habe ich auch schon kennengelernt, das war nicht so prickelnd. Einen jungen Inder zu beobachten, der dort seine Greencard erhält, hat den Aufenthalt etwas versüßt.

                                  1 Antwort Letzte Antwort
                                  Antworten Zitieren
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                                    maran-08
                                    schrieb am zuletzt editiert von
                                    #17

                                    Hallo Sol,

                                    habe ich das richtig verstanden ? Du findest das amerikanische soziale System besser als unser System ?
                                    Hast Du Beispiele dafür ?

                                    Ich würde gern auch mal dort arbeiten für einige Monate oder auch ein Jahr oder zwei. Aber ich glaube für immer dort leben, das hat sich für mich erledigt.

                                    Gruß, Hardy

                                    1 Antwort Letzte Antwort
                                    Antworten Zitieren
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                                      Starliner
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                                      #18

                                      Hallo Sol,
                                      konstruktive Kritik ist auch ohne Studium der Politik(-wissenschaft) durchaus möglich und gerechtfertigt.Es gibt auch noch soetwas wie den "gesunden Menschenverstand"-und was bisher so an Kritik hier gepostet wurde empfand ich schon als FAKTEN und nicht als unqualifizierte Vorurteile.Etwas mit Abstand objektiv zu betrachten ist manchmal besser als damit direkt involviert zu sein,finde ich-ich muß ja auch nicht in einem totalitären Staat leben um festzustellen daß Menschenrechte mit Füßen getreten werden (das beziehe ich jetzt nicht unbedingt auf die USA) !
                                      Wenn Du mehrere Monate in den USA gewohnt hast,bist auch Du vielleicht nicht unbedingt mit dem "sozialen System" konfrontiert worden..?!
                                      Das "Hire and Fire"-Prinzip existiert noch nach wie vor-versuche als deutscher Arbeitgeber mal z.B. einen Familienvater so mir nichts Dir nichts zu kündigen -
                                      Krankenversicherungen-Privatsache,und für die Ärmsten der Armen gibts ja die "Medical Care"...
                                      Grüße
                                      Jürgen

                                      Don`t worry - be happy...!

                                      1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • sol_79S Offline
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                                        sol_79
                                        schrieb am zuletzt editiert von
                                        #19

                                        Hallo Jürgen,

                                        nein es gehts nichts gegen qualifizerte Beiträge hier im Forum, mich nerven nur die Leute, die über das amerikanische politische System bzw. über Bush meckern, und deshalb ein ganzes Land verurteilen bzw. wegen Bush nicht in die USA wollen.
                                        Auch ich finde Bushs (Außen)politik schrecklich, und die meisten Amerikaner, mit denen ich in Kontakt war, fanden ihn einfach nur fürchterlich. Aber es gab auch ein paar Menschen, die Teile seiner Politik befürworteten und das auch mit vernünftigen Gründen erläutern konnten.

                                        Das unsozialere System der USA hat meiner Meinung nach auch Vorteile, denn die Leute sind dazu gezwungen, schnell wieder zu arbeiten, da es nur sehr kurz Arbeitslosengeld gibt- .hier in D-Land...Die USA ist auch nicht das einzige Land, was in dieser Hinsicht weniger fürsorglich ist, da reicht ein blick zu europäischen Nachbarn.

                                        Kranksein, und das habe ich sogar in nur wenigen Monaten USA persönlich kennengelernt, ist in der Tat ein teurer Spaß, einmal E.R. und A-Sagen 200$. Zum Glück krankenversichert. Medikamente fand ich nicht so teuer, brauchte aber nur einmal welche und hier kenne ich die Preise nicht, da ich seltens krank bin. Übrigens ist eine Krankenversicherung in den USA nicht so teuer und für einen Normalverdiener durchaus erschwinglich. Mit dem Thema hatte ich mich mal auseinander setzen dürfen, ist ein "Studium" für sich.

                                        Naja, genug für heute.
                                        Einen schönen Abend noch

                                        Sol

                                        PS:@Hardy- leider ist es für Ausländer sehr schwierig, eine Arbeitserlaubnis/ ein Arbeitsvisum zu erhalten. Unmöglich ist es aber nicht, ist abhängig von der Qualifikation. Wenn du wirklich Interesse hast, gebe ich dir mal eine externe Quelle.

                                        1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • maran-08M Offline
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                                          #20

                                          @Sol

                                          ich hätte schon wirklich Interesse. Meine Firma hat sogar drüben eine Tochterfirma. Aber in meinem Beruf, den ich ausübe, gibt es in unserer Tochterfirma keine Möglichkeit und "einfach so" läßt mich meine Firma nicht gehen.

                                          Grüße, hardy

                                          1 Antwort Letzte Antwort
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