200 Tote bei Flugzeugabsturz in Sao Paulo
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@Mugala
Also zu der schwarzen Liste der EU sei folgendes gesagt: Grob geschätzt wollen 80% der darauf verzeichneten Fluggesellschaften gar nicht in die EU fliegen, oder haben das jemals getan. Außerdem ist diese Liste auch ein politikum, so daß manche Airlines die eigentlich auf diese Liste gehörten, dort trotzdem nicht auftauchen!
Nur ein Beispiel das ich in einem Bericht gehört habe, der zum Zeitpunkt der Berichterstattung zum damaligen Absturz der Birgenair gesendet wurde. Darin wurde folgendes gesagt:
Die Anzahl der Leute, die unser Luftfahrtbundesamt beschäftigt ist genau so hoch wie die, die in England nichts anderes tun, als der British Airways auf die Finger zu schauen.
Sicher habe ich diese Aussage nicht nachgeprüft, sagt aber auch aus, wie es um die Sicherheit bei uns bestellt ist/wäre, so wir nicht eine tolle Konkurrenzsituation hätten.
Folglich: Das einzige, was meiner Meinung nach für'n ***** ist, ist diese Liste!
Gruß
Berthold
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Mugla wrote:
Und Salvamor,
dass einige Gesellschaften wegen erheblichen Mängeln in der EU nicht mehr landen dürfen, ist nicht meine Überheblichkeit, sondern eine Tatsache.
Ist ja richtig, aber was hast das jetzt mit der TAM zutun? Das ist ja das Thema und nicht irgendwelche Billigairlines oder Service.
Und brasilianische Airlines stehen nicht auf der Liste. -
Hallo.

Ich schließe mich Hardy an...man sollte sich nicht so sehr damit belasten.Von Natur aus bin ich schon sehr(zu)sensibel,aber ich habe gelernt,nicht alles so nah an mich ran zu lassen.Natürlich erschrecke ich auch erstmal und denke an die armen Leutchen,die hoffendlich nicht zu sehr leiden mussten...und auch an die Angehörigen.Aber ich vergesse auch wieder schnell.Was mir sehr nahe gegangen ist,war der Flughafenbrand in Düsseldorf.Kürzlich lief eine Reportage darüber.Als ich dieses Tonband hörte..diese verzweifelten Hilferufe,das sie in dem Lufhansawarteraum fest sitzen und der Qualm immer dichter wird..oh man...das hat mich echt fertig gemacht.
Oder eben Kinderverwarlosung...Nee...da krieg ich echt ne Krise.Ich,die Verrückte die Flughäfen liebt und sich gerne auf Besucherterrassen herumtreibt hat sich mal 1 Wo vor Abflug ein Buch über Flugzeugkatastrophen gekauft...der Typ an der Kasse guckte mich vielleicht an..na und?Jedem das seine,oder?
Tja..so sind sie eben die Pflegekräfte...verrückt..
Schönen Abend noch

Ich habe die Riesenschrift abgeändert.....
Günter/HC -
Hallo,
also ich habe mich einmal im Cockpit der LTU mit den Captain's (es waren bei einem Chek Flug gleich drei an Bord, die sich über dem Atlantik gelangweilt haben) intensiv über die letzten Unfälle der damaligen Zeit unterhalten. Äußerst unterhaltsam und lehrreich, was die Experten jeweils dazu meinen.
Gruß
Berthold
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Hallo,
ich akzeptiere alle (sachdienlichen) Beiträge hier!
Aber: So tragisch das alles auch ist; wer ist nur auf diesen selbstmörderischen und idiotischen Gedanken gekommen am Ende oder in unmittelbare Nähe einer Start-/Landebahn ein Treibstoffdepot und Büroräume zu bauen und deren Bau zuzulassen?
Das begreife ich nicht!
Dieter
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Airport Frankfurt, den ich nunmal am besten kenne:
Neben den Start-/Landebahnen: Verwaltung, 2 Terminals, Hangars, Treibstoffvorräte und sehr nahe (noch) eine Fabrik der chemischen Industrie, ein Hotel, der S-Bahnhof und eine ganze Reihe anderer Gebäude, in denen sich 24 Stunden am Tag Menschen befinden, dazu die A5 und die A3 mitsamt dem Frankfurter Kreuz. Die Flugzeuge schweben am Frankfurter Waldstadion vorbei, es fasst 51.500 Zuschauer...
Hinsichtlich dieser Chemiefabrik werden noch immer Untersuchungen darüber angestellt, inwieweit die Umgebung im Falle eines Flugzeugunglückes gefährdet ist. Dabei liegt das Chemiewerk weiter entfernt als alle vorgenannten Einrichtungen.
Die meisten Flugzeugunglücke geschehen während Start und Landung, nicht selten neben den Bahnen, das haben diese Untersuchungen erwiesen. Trotzdem habe ich noch keinen Flughafen gesehen, dessen Start-/Landebahnen irgendwo in der Pampa liegen und sich rein gar nichts in Flughafennähe befindet.
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Oh doch Erika1,
meistens liegen die Tanklager und Verwaltungsräume auf halber Strecke der Bahnen seitlich in reichlichem Abstand daneben, aber fast nie in direkter Start- oder Landerichtung. Und ich glaube, dass eine Maschine, die von der Bahn abkommt, im Rasen keine sehr weite Strecke zurücklegen kann. . Ganz einfach weil das Fahrwerk das nicht mitmacht. Und meistens passiert das am Ende der Bahn. Sonst gäbe es ja die Möglichkeit den Start abzubrechen oder durchzustarten.
Dann macht nämlich der letzte das Licht aus!Wie Du selbst schriebst liegen diese Lager und Gebäuse neben den Bahnen, aber nicht an einem Ende in Lande- oder Startrichtung.
Gruß Dieter
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Es geht nicht nur um Flieger, die von der Landebahn abkommen, wenn sie schon aufgesetzt haben, dafür war Sao Paulo ein Beispiel. Es geht um Unglücke, die sich um Start- und Landebahn ereignen können.
Vielleicht möchtest Du Dir die Mühe machen, das folgende zu lesen.Flughafenplaner skizziert Katastrophenszenario
"Abstürze keineswegs auf den Bereich der geplanten Nordwest-Landebahn beschränkt"
Fraport wiegelt ab: Hat nichts mit der Realität zu tun
Würde ein Flugzeug im Landeanflug auf Rhein-Main abstürzen, bliebe die Katastrophe nicht auf das Flughafenareal begrenzt.Die Auswertung von 112 Flugzeugunfällen und deren fiktive Übertragung auf Frankfurt zeigt: Das Terminal 1 wäre ebenso betroffen wie das Chemiewerk Ticona, das Autobahndreieck Mönchhof oder Wohnhäuser in Kelsterbach.
Von Wolfgang SchubertEin Einschlag hätte unweit des Flughafenfernbahnhofs und des geplanten Airrail-Centers gelegen. Eine Unglücksmaschine wäre in den B-Finger von Terminal 1 gestürzt. Die Autobahnbrücke der A 3 über den Main wäre getroffen worden. Fünf Maschinen wären auf dem Gelände des Chhemiewerks Ticona in Kelsterbach zerborsten.
Das zeigen zwei Karten vom Offenbacher Flughafenplaner Dieter Faulenbach da Costa, die die Ausbaugegner des Deutschen Fluglärmdiensts aus Mörfelden-Walldorf anlässlich der Notlandung
eines Jets in München vor wenigen Tagen an die Presse verschickt haben. Die Grunddaten, versichert Faulenbach, "stammen aus den Unterlagen, die Fraport selbst für das Planfeststellungsverfahren zum geplanten Bau der Nordwest-Landebahn eingereicht hat".
Im Gutachten mit der internen Bezeichnung G 16.1 hat die Berliner Gesellschaft für Luftverkehrsforschung (GfL) Flugzeugabstürze in den vergangenen zehn Jahren an solchen Airports untersucht, die aufgrund ihrer topografischen Lage, der Ausstattung, der Zahl der Flugbewegungen
sowie der Flugzeuarten - große, kleine, alte, moderne - mit Frankfurt vergleichbar seien. Insgesamt identifizierten die Gutachter weltweit 49 mit "FRA" vergleichbare Flughäfen.
Die Experten der GfL ermittelten den jeweiligen Absturzort zur Lage der Bahn - wie weit entfernt, wie weit rechts und links der Piste - und übertrugen die Daten auf eine 2800 Meter lange Landebahn, wie
sie im Wald von Kelsterbach entstehen soll. Der Darstellung war allerdings kein Stadtplan hinterlegt. Das machte der Offenbacher Flughafenplaner Faulenbach da Costa. Entsprechend den Fraport-Planungen für die Nordwestpiste hinterlegte der gelernte Architekt die GfL-Grafik mit Luftaufnahmen der Region rings um den Flughafen. Getrennt nach Landeanflügen aus Westen (von Mainz kommend) und Osten (über Offenbach einschwebend) dokumentierte Faulenbach da Costa, wo sich die Unfälle ereignet hätten, wären die Flugzeuge nicht auf den betrachteten 49 Flughäfen weltweit, sondern in Frankfurt im Anflug auf die geplante Landebahn im Nordwesten des bestehenden Flughafengeländes abgestürzt.
Die Darstellungen zeigen, sagt Faulenbach da Costa, "dass, anders als von Fraport gerne dargestellt, die Abstürze keineswegs auf den Bereich der Bahn und die direkte Umgebung beschränkt sind, sondern immer wieder seitliche Ablagen vorkommen, die ganz erheblich sein können". So wären theoretisch auch Flugzeugabstürze mitten im Wohngebiet von Kelsterbach oder auf die Tanklager des Flughafens möglich.
Für Horst Amann, den verantwortlichen Flughafenplaner bei Fraport, ist das Absturz-Szenario dennoch "völlig unspektakulär". Wie der Diplom-Ingenieur meint, zeigten die Karten nämlich "lediglich eine fiktive Situation und haben nichts mit der Realität zu tun". "Hier werden nur Punkte angegeben, die aufzeigen, wo der Absturz bei einer fiktiven Landebahn gewesen wäre." Amann sieht sogar die Einschätzung von Fraport "bestätigt", dass sich die "meisten Abstürze entlang
der Grundlinie der Landebahn und nur ganz wenige außerhalb der Grundlinie" ereignen würden. Über das Absturzrisiko selbst sage die Karte nichts aus. Das bewertet Fraport aufgrund britischer und niederländischer Expertisen als sehr gering - sogar für den Bereich von Ticona. Während Fraport höchstens mit einem Absturz in 100 000 Jahren rechnet
und dieses Risiko als akzeptabel einstuft, hatte der Rheinisch-Westfälische TÜV (RW-TÜV) in Essen die Absturzwahrscheinlichkeit in einem Gutachten aus dem Jahre 2003 mit einem Crash in rund 600 Jahren berechnet.
Für die Ausbaugegner beim Deutschen Fluglärmdienst und dessen Vorsitzenden Sascha Friebe hat insbesondere die glimpflich verlaufene Notlandung einer Passagiermaschine am Montag in München
gezeigt, "dass mit einem solchen Unglück jederzeit und an jedem Flughafen der Welt zu rechnen ist". Schließlich gehöre die zweistrahlige Fokker 70 zu Austrian Airlines und damit zu einer renommierten
Fluggesellschaft und sei zudem mit modernsten Landehilfen ausgerüstet. Dennoch habe auch dies "den Absturz nicht verhindern können".
Der Jet war nach einem Triebwerksausfall vier Kilometer vor der Landebahn auf einem weitgehend hindernisfreien Gelände notgelandet. Glücklicherweise wurden von den 32 Insassen nur acht leicht
verletzt. Nach Angaben Friebes hätte der gleiche Unfall beim Anflug auf die geplante Nordwestbahn in Frankfurt "sowohl für die Passagiere als auch für Betroffene am Boden katastrophale Auswirkungen
gehabt". Friebe hat die Unfalldaten übertragen: Beim Anflug aus Osten wäre das Flugzeug in den im Bau befindlichen Bürokomplex am Steigenberger Airport-Hotel gestürzt, beim Anflug aus Westen wäre
das Gewerbegebiet von Flörsheim betroffen gewesen.
Kastentext:Absturzrisiko
Das Absturzrisiko über der geplanten Nordwest-Landebahn ist eines der zentralen Themen in der Diskussion um den Flughafenausbau. Durch die Unfälle der vergangenen Tage – Absturz einer Urlauber-Maschine in Ägypten und die Notlandung eines Jets auf einem Acker bei München –
hat die Debatte eine unverhoffte Aktualität erhalten.Im Fokus der Betrachtungen steht das Kelsterbacher Chemiewerk Ticona. Das Werksgelände würde unmittelbar unter der Anflugschneise liegen. Die Absturzwahrscheinlichkeit ist in mehreren Expertisen untersucht worden.
Die Ergebnisse weichen stark voneinander ab.
Ein "Obergutachten", das das hessische Wirtschaftsministerium an den TÜV Pfalz in Kaiserslautern vergeben hat, liegt dem Ministerium inzwischen in abschließender Form vor, ist allerdings noch nicht
veröffentlicht. Voraussichtlich am 15. Januar sollen die Fraktionen des hessischen Landtags das Gutachten erhalten. Es wird auch Grundlage für das mit Spannung erwartete Votum der Störfallkommission sein.Dokument Info:
Copyright
Frankfurter Rundschau online 2004
Dokument erstellt am 08.01.2004 um 00:01:00 Uhr
Erscheinungsdatum 08.01.2004
Ausgabe: S
Seite: 35
OriginalartikelHier noch ein Link zum Thema Sao Paulo
Landung Achillesverse / Sao Paulo
Du machst es Dir ein bisschen einfach, noki
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Hardy01 wrote:
welche Kette von kleinen Zufällen und Gegebenheiten, Pannen und Mißverständnissen letztendlich zu einer Katastrophe diesen Ausmaßes geführt haben.und deshalb überall und auch in der EU und mit jeder Airline sowas passieren könnte!
Wobei natürlich hier bei uns in D nach unserem Rechtsverständnis nach einem Richterspruch niemals eine Freigabe einer solchen Landebahn passiert wäre !
Von daher stimme ich der Meinung zu, dass (sicherlich) eine derartige Katastrophe unter gleichen Bedingungen bei uns nicht passiert wäre - aber mit der Qualität der Airline hat es in diesem Fall nichts zu tun.Jedenfalls ganz herzlichen Dank lieber Hardy für diesen super detailierten Beitrag (natürlich der Hauptdank Eurem Sohn
).Wobei mir die kleine Anmerkung erlaubt sei, dass zwar diese elektronischen Hilfen - in Fliegern wie auch Autos - eine schöne Sache sind, aber zum Glück - leider auch mal zum Pech - die Piloten Einfluss nehmen können!
Deshalb lasse ich auch nichts über die alte gute Doppeldecker-Antonow kommen, wo`s sowas alles nicht gab und nur die Handkraft des Piloten die Maschine dirigiert hat!
Also, super Beitrag Hardy!!
Gute Nacht!
Erwin
P.S. in jungen Jahren wollte ich selbst Pilot werden - allerdings mit anderem "Auftrag" !
Zum Glück hat mich die NVA nicht genommen!! -
"Du machst es Dir ein bisschen einfach, noki"
Das glaube ich nicht! Man muß nur mal realistisch denken.
Dein zitierter Bericht mag ja ganz spektakulär sein, aber er basiert auf Wahrscheinlichkeiten. Sowas lässt sich immer gut verkaufen und vermarkten, besonders positiv für diejenigen die daran verdienen.
Das haben wir in Hamburg ja schon alles hinter uns mit den zig-Millionen, die für lächerliche Grundstücke bezahlt werden mußten wegen der Startbahnverlängerung. -
also liebe Erika,
Du musst doch jetzt dem Noki nicht mit diesen hartem, natürlich realistischen "Toback" kontern !
Wir sollten dran denken, dass es hier in diesem Thread um die schlimme Katastrophe von Sao Paulo geht !!
Und die auch meiner Meinung nach so hier bei uns nicht passiert wäre......!Das lässt uns aber deshalb nicht wie auf einem "einsamen Stern" leben - auch hier ist es denkbar, wie du richtig schreibst!
mit Gruss
Erwin -
Ja, natürlich Wissenschaftler dürfen theoretisieren, aber was nicht sein darf, kann auch nicht wahr sein.
Der Steuerzahler würde unendlich viel Geld sparen, würden von der Bundesregierung nicht immer solch unsinnigen Untersuchungen mit unrealistischen Ergebnissen in Auftrag gegeben.
Das, was hier in unserem Luftraum durchgängig passiert, kann man nachlesen beim BFU in den Bulletins, und man erfährt noch mehr... wenn man es denn überhaupt wissen möchte. In Deutschland passiert ja nichts...
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Hallo liebe Leute,
also jeder einzelne von Euch hier hat wirklich gute Beiträge geschrieben und
das natürlich so viele unterschiedliche Meinungen da sind war mir auch klar.
Ich musste diesen Beitag schreiben, da mich so eine Katastrophe echt schockt. Und wenn man natürlich die Hintergründe erfährt, warum es passiert ist, dann kann ich nicht glauben das Menschen so leichtfertig über das Leben anderer Menschen entscheiden. Egal ob die Tanke da ist oder dort!
Fakt ist, dass man dieses ganze hätte echt verhindern können indem man den verboten die vorher schon bestanden Folge leistet. Wir Menschen sind eine wirklich erstaunliche Spezies denn egal wie herbe es kommt, vergessen können wir alle alles ganz schnell.Daher wollte ich den Angehörigen so mal zeigen, dass auch wir hier im Forum an Sie denken und Trauer tragen.
Danke Euch
Gruss
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molly41 wrote:
Daher wollte ich den Angehörigen so mal zeigen, dass auch wir hier im Forum an Sie denken und Trauer tragen.Und das ist auch gut so !!
Und vielleicht sollten wir hier in diesem Thread es bei der Trauer um die Opfer belassen!
Denn jeder noch so kluge Satz von mir, von Euch, von Allen hilft den Opfern nicht mehr - leider !Erwin
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Was soll das, Holzmichel?
Heuchlerische Trauer hilft auch nicht.
Ich denke nicht, dass jemand im Sinne der Wortbedeutung trauert; dieses Unglück ist furchtbar und es macht betroffen (auch mich) - aber wirkliche Trauer empfinden bedeutet etwas ganz, ganz anderes.
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Liebe Erika
das finde ich jetzt ein bißchen unfair von Dir. Jeder Mensch hat andere Gründe zu trauern und lebt seine Trauer anders aus. Dazu gehört aber zu allererst, daß jeder das Wort Trauer anders definiert. Wenn Du etwas anderes darunter verstehst als Holzmichel ist dagegen doch gar nichst zu sagen. Aber ich finde es nicht gut, jemandem Heuchelei zu unterstellen nur weil er die Menschen und deren Familie nicht kennt. ich weiß nicht, ob Di regelmäßig in die Kriche gehst (ich bin Atheist). Dort wird ständig wegen irgendwem oder irgendwas getrauert. Denkst Du über diese Menschen dort genau so?
Nun zum eigentlichen Thema.
So ein Unglück ist immer hart und ungerecht. Und jedes Mal werden die gleichen Vorwürfe laut. Man hätte, man sollte, wäre nicht etc.
Genau diese Aussagen helfen niemandem weiter sondern bremsen den eigentlichen Lernprozess aus.
Im modernen Fehlermanagement wird niemals gefragt, wer es war sondern es wird immer gefragt was können wir tun, damit so etwas nicht noch einmal passiert.
Hier scheint es ja eine Frage der Zuständigkeiten gewesen zu sein, bei dem nicht der Richter sondern eine andere Person oder ein anderes Gremium das letzte Wort hat oder sich das letzte Wort widerrechtlich aneignete.Zu Frankfurt.
Ein so großer Flugahfen muß halt in der Nähe von Ballungszentren liegen, weil er sonst nicht genutzt wird. Damit verbunden sind auch gewisse Risiken. Wer hier im Forum wohnt denn in der Gefahrenzone rund um einen Flughafen? Und wie geht es dem/euch dabei? Das würde mich mal brennend interessieren.
Und fragt mal in meiner Region nach, wie das mit dem Euroairport ist. In der Einflugschneise von Norden her kommend liegt das KKW Fessenheim. In und um Basel ist sehr viel chemische Industrie angesiedelt und es gibt einen großen Ölhafen. Die Starts erfolgen meist Richtung Süden über sehr dicht besiedelten Wohngebieten. Die einzige Diskussion die bei uns ständig geführt wird ist jedoch der Fluglärm. Über die Sicherheit wird viel weniger diskutiert. -
Hallo,
es wurde die Frage gestellt, wie es sein kann, dass ein Flughafen so nah an die Bebauung herangebaut werden kann.
Bei dem Congonhas-Flughafen von Sao Paulo ist das Gegenteil der Fall. Als dieser Flughafen gebaut wurde, gab es dort noch keine Bebauung. Erst später ist so nach und nach die Bebauung immer näher an den bereits vorhandenen Flughafen herangerückt.
Hardy