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Malaria-Prophylaxe für Tagesausflug Mekong-Delta ?????

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  • Aida3A 1
    Aida3A 1
    Aida3
    schrieb am zuletzt editiert von
    #1

    Hallo Ihr Vietnam-Reisenden,

    habe schon viel hier gelesen, viele Kataloge gewälzt und auch schon einige Reisebausteine für 2008 im Visier (allerdings wird es erst nächsten Herbst zu einer Fernreise aufgehen):

    Da wäre z.B. die große Vietnam-Rundreise, welche einen Tagesausflug ins Mekong-Delta(Bootsfahrt) beinhaltet.

    Jetzt les ich doch grad in den Katalog-Hinweisen, dass neben Hepathitis auch eine Malaria-Prophylaxe für´s Mekong-Delta empfohlen wird. Ist das nur Absicherung des Veranstalters, oder sollte man das ernst nehmen? Was meint ihr dazu? Lohnt sich das für den Ausflug? Das vermiest mir ja gleich die ganze Reise... 😞

    Umschwenken auf Südvietnamrundreise geht nicht, hat ja auch bloß das Mekong-Delta im Programm - und nur Hanoi/Halong mit Baden ???

    Über Hinweise, wie ihr das gehandhabt habt, wäre ich dankbar. 😘

    LG Aida3

    **** Wenn die See ruhig ist, kann jedermann das Steuerrad halten. (Pubilius Syrus) ****

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    • Dani77D Offline
      Dani77D Offline
      Dani77
      schrieb am zuletzt editiert von
      #2

      Hallo Aida,

      waren vor zwei Jahren auch auf einem Tagesausflug im Mekong-Delta. Wir haben uns von oben bis unten mit NoBite eingesprüht und haben auch unsere Klamotten mit NoBite für Kleidung behandelt. Ich habe allerdings den ganzen Tag keine einzige Mücke auch nur gesehen. Ich denke also, daß guter Mückenschutz für einen Tagesausflug ausreichend ist. Wie es in der Dämmerung aussieht, weiß ich natürlich nicht. Wir hatten auch ein Stand-by-Malariamittel zur Sicherheit mit, gebraucht haben wir's (zum Glück) nicht.

      Ansonsten laß Dir Deinen Urlaub nicht vermiesen, Vietnam ist ein wunderschönes Land!

      Lg Dani

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      • FrauBF Offline
        FrauBF Offline
        FrauB
        schrieb am zuletzt editiert von
        #3

        Hallo Aida3,

        bezieht sich Deine Frage auf das Delta oder auf die Prophylaxe?
        Auf Hepathitis Impfung (Twinrix) würde ich auf keinen Fall verzichten, hat aber nix mit dem Delta zu tun.
        Nun, und Malaria ist halt so eine Sache. Dazu gibt es viele verschieden Meinungen... Ich würde auch zu einem Stand-by-Mittel raten. Man hört ja so viel von den Nebenwirkungen. Aber wie gesagt, man hört. Ich kann das nicht beurteilen.

        mfG
        FrauB.

        1 Antwort Letzte Antwort
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        • weltenbumlerW Offline
          weltenbumlerW Offline
          weltenbumler
          schrieb am zuletzt editiert von
          #4

          Hallo Aida 3,
          aus eigener Erfahrung kann ich Hepatihitis nur empfehlen, Malariap. halte ich für unnötig für die Gegend.
          Gruß Bernd

          1 Antwort Letzte Antwort
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          • Aida3A 1
            Aida3A 1
            Aida3
            schrieb am zuletzt editiert von
            #5

            danke euch erst mal schon für eure Auskünfte! Na, ihr macht mir gleich wieder Mut.

            Hepathitis A und B haben wir schon machen lassen, ist ja auch für Ägypten und so ratsam.. das wär also nicht meine Sorge.

            Aber dass mit dem mückenspray ist echt guter Tipp und dass es ein Stand-by-Malariamittel gibt, dass hab ich echt noch nicht gehört oder gelesen - das ist doch gut zu wissen! Wenn es ernst wird mit buchen, würde ich sowieso nochmal die Ärztin befragen, aber so hätte ich vielleicht von vornherein auf ein anderes Reiseziel umgeschwenkt..

            Ich kenne das No-Bite aus vom Griechenland -Urlaub- gibt es das auch in Deutschland- oder besser dort vor Ort was kaufen??

            Schönen Abend noch...
            Gruß Aida

            **** Wenn die See ruhig ist, kann jedermann das Steuerrad halten. (Pubilius Syrus) ****

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            • hipH Offline
              hipH Offline
              hip
              schrieb am zuletzt editiert von
              #6

              Zu dem Thema "Malaria" und Stand by Medikation gibt es zahlreiche Informationen im Gesundheits-Forum.

              Meine persönliche Meinung: Es ist Quatsch für einen Tagesausflug ein Stand by Mittel mitzunehmen. Erstens ist es sehr teuer und zweitens kennen sich die Ärzte vorort sehr gut mit tropischen Infektionen aus. Außerdem kosten die Medikamente dort nur einen Bruchteil vom Preis hier. Zu bedenken ist auch die Inkubationszeit. Man wird schließlich nicht von der Mücke abends gestochen und hat am nächsten Tag Malaria. Der Anwender muss schon sehr sicher sein, dass es sich wirklich um Malaria und nicht um eine andere Infektion handelt, sonst kann die Selbstmedikation gefährlich werden. Die Stand by Mittel sind für Leute gedacht, die sich außerhalb jeglicher medizinischer Versorgung befinden.

              Gruß hip

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • CathrinkaC Offline
                CathrinkaC Offline
                Cathrinka
                schrieb am zuletzt editiert von
                #7

                Ich kann hip da nur zustimmen. Eine Malariaerkrankung bricht fruehestens 10-12 Tage nach der Ansteckung aus. Es kann durchaus auch mehrere Monate dauern, bis sich die Krankheit bemerkbar macht. Der "normale" Tourist hat doch also das Land schon laengst wieder verlassen, wenn er die Erkrankung bemerkt. Wozu dann also Standby Tabletten? Woher weiss ich als medizinischer Laie, ob ich mich mit Malaria angesteckt habe oder ob mir durch eine zu kalt eingestellte Klimaanlage nur eine Erkaeltung geholt habe? Man sollte in jedem Falle so schnell wie moeglich einen Arzt aufsuchen und deshalb macht eine eventuell oder sogar sehr wahrscheinlich falsche Selbstmedikation mit diesen Chemiebomben fuer mich ueberhaupt keinen Sinn. Und bei einem Tagesausflug ist die Ansteckungsgefahr gleich Null.

                Es erstaunt mich aber immer wieder, dass es bei solchen Fragen immer nur um das Thema Malaria geht und andere Erkrankungen total ausser acht gelassen werden. In diesem Jahr gab es und gibt es immer noch in Zentral- und Suedvietnam und auch in den Nachbarlaendern eine Dengue-Epidemie. Diese tritt regelmaessig alle paar Jahre auf. Aber in diesem Jahr sind so viele Menschen daran erkrankt wie noch nie. Obwohl das Denguefieber meistens nur bei kleinen Kindern toedlich verlaeuft, sind alleine in Vietnam ueber 30 Menschen daran gestorben. Im Gegensatz zu den Muecken, die Malaria uebertragen und nur in der Daemmerung und nachts aktiv sind, sind die Dengue-Muecken tagaktiv.
                Man sollte also immer dafuer sorgen, dass diie Muecken gar nicht erst zum Stechen kommen. Malaria Standby oder gar Prophylakse halte ich fuer total unnoetig. Das ist nur etwas fuer Reisende, die wochenlang fern jeder medizinischen Versorgung unterwegs sind.

                Viele Gruesse
                Cathrin

                1 Antwort Letzte Antwort
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                • Dani77D Offline
                  Dani77D Offline
                  Dani77
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #8

                  NoBite kann man in Deutschland auf jeden Fall in der Apotheke kaufen, hat bei uns in Vietnam super geholfen. Hatten nämlich auch am Strand in Mui Ne abends ohne Ende Mücken.

                  Gruß Dani

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • hipH Offline
                    hipH Offline
                    hip
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #9

                    @ Cathrinka

                    Ja, es ist schon erstaunlich wie sehr die Leute auf Malaria fixiert sind und Dengue vollkommen außer Acht lassen.
                    Noch erstaunlicher finde ich, wie viele Leute Malaria-Standby-Mittel mitschleppen, obwohl es dafür keinen Grund gibt.
                    Erstaunlich ist auch, dass die Leute bereit wären per Selbstdiagnose ein so heftiges Medikament zu nehmen - obwohl sie Zugang zu medizinischer Versorgung im Urlaubsland hätten!

                    Gruß Susanne

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • Rastlos-NRWR Offline
                      Rastlos-NRWR Offline
                      Rastlos-NRW
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #10

                      @Hip und Cathrinka

                      Ich kann da auch nur in das gleiche Horn wie Ihr stoßen. Es verblüfft mich auch immer wieder, wie leichtfertig oftmals mit Malaria-Prophylaxe und vor allem mit Standby-Mitteln umgegangen wird.

                      Gerade bei der gleichzeitigen Gefahr von Dengue kann eine Eigendiagnose verheerende Folgen haben. Man sollte sich bei einem Verdacht auf Malaria IMMER von einem Arzt vor Ort untersuchen lassen, da dieser erst einmal durch einen Bluttest feststellt, welche Krankheit überhaupt vorliegt. Des Weiteren kennen die örtlichen Ärzte das am wirksamste Medikament für die betreffende Gegend, denn nicht immer ist das mitgenommene Standby-Mittel das sinnvollste.

                      Also auch mein Tipp: Finger weg von einem Standby-Mittel!!

                      Der beste Schutz gegen Malaria ist und bleibt lange Kleidung in der Dämmerung und ein gutes Mückenschutzmittel.

                      Bei Gefahr von Dengue empfiehlt sich dies auch für den Tag (diese Mückenart ist tagaktiv!).

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • Aida3A 1
                        Aida3A 1
                        Aida3
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #11

                        ok, ok!! das mit dem Stand-By-Mittel für bzw.gegen Malaria habt ihr mir hinreichend erläutert - und eine leichtfertige Selbstdiagnose werde ich nun dank eurer Hinweise wohl nicht vornehmen. An Dengue hab ich ehrlicherweise im Moment der Threaderöffnung wirklich nicht gedacht (davor wurde ja auch im Reisekatalog nicht gewarnt, naja...) ich seh schon, am besten ist doch der Schutz vor Stichen..jeglicher Art.

                        Ich wollte eigentlich bloß wissen, ob ich

                        • die einzigste da drüben wäre, die ein Malaria-Mittel schluckt und/oder rumschleppt oder

                        • die einzigste bin, die keins dabei hat...

                        aber aus euren Reden zu schließen, eher keins mitnehmen - ist man keine Ausnahme... 😉

                        Danke allen!!

                        Sylke

                        **** Wenn die See ruhig ist, kann jedermann das Steuerrad halten. (Pubilius Syrus) ****

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • Rastlos-NRWR Offline
                          Rastlos-NRWR Offline
                          Rastlos-NRW
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #12

                          Also ohne Dich jetzt verwirren zu wollen, aber viele Leute die Du dort treffen wirst nehmen wahrscheinlich eine Prophylaxe bzw. haben ein Standby-Mittel dabei. Aber nur weil viele das Gleiche tun, ist es noch lange nicht das Richitge 😉

                          Eine Prophylaxe war bis vor ca. 10 Jahren auch durchaus sinnvoll, da diese einen 100%igen Schutz gewährleisten konnte. Aber im Zuge des massiv erhöhten Touristenaufkommens und der zügellosen Verschreibung von Prophylaxen (auch für ungefährliche Gebiete) hat sich die Resistenz der Erreger unglaublich erhöht, was zudem eine Behandlung im tatsächlichen Krankheitsfall schwieriger macht. Es gibt Leute, die nehmen sogar eine Prophylaxe für einen reinen Strandurlaub nur um sich ein klein wenig sicherer zu fühlen und nehmen dafür sogar die evtl. Nebenwirkungen in Kauf - wieder ein Schritt weiter zur Resistenz :?

                          Lettenlich muss die Entscheidung jeder für sich selber treffen, aber man sollte dabei seinen gesunden Menschenverstand walten lassen und nicht unbedingt der Herde nachlaufen.

                          1 Antwort Letzte Antwort
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