USA als Reiseland generell meiden??
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Wir waren früher auch große Amerika- Fans.
Aber je mehr man Land und Leute kennengelernt hat, umso weniger war der Reiz da, immer wieder hinzufliegen.Klar gibts da wahnsinnig schöne Ecken, die meisten Leute sind sehr nett, wir haben auch sehr gute Freunde da, aber irgendwie hat es sich verändert.
Und wie Starliner schrieb, der Flug, die Immigration, man wird älter.....
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Starliner wrote:
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Die umständliche endlose Abfertigung bei der Imigration-Control ist es mir nicht mehr wert und nervt mich unendlich (obwohl ich es verstehe daß es notwendig ist!) - und...diese elendig lange Fliegerei...man wird ja nicht jünger...
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JürgenHallo,
letztes Jahr im Mai, Einreise in Chicago, von meinem Einreise-Terminal bis zur Ankunft im Weiterflug-Terminal insgesamt 50 Minuten.
Dieses Jahr im Mai, Einreise in Miami, vom Verlassen des Flugzeugs bis zum Mietwagen-Trolley 25 Minuten.
Ich gebe zu, diese Zeiten hatte ich nicht immer, glückliche Umstände trugen dazu bei, aber sie sind zumindest aus den Jahren 2006 und 2007, also recht aktuell. Und natürlich jeweils mit Koffer abholen etc.
Dafür war ich mal bei der Rückreise von Phoenix über L.A., London, DUS insgesamt 35 Stunden (!) unterwegs. Würde ich trotzdem wiederholen.
Gruß, Hardy
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Ich steh auch nicht auf Bush und fliege trotzdem hin. Na und??
Wenn es danach geht, dann kann ich mich im Urlaub hier in meiner Wohnung einschließen. Denn auch in unserem Land ist nicht alles so dolle. Die Amis sind alle nett, hilfsbereit und ja auch teilweise oberflächlich.
Ich mache aber dort Urlaub und mehr nicht!! Sollen die mir die Füße küssen?? Was erwartet ihr denn von den Amerikanern??? In anderen Urlaubsländern hängen sie dir alle am Ar... und wollen dir was verkaufen, ziehen dich in die Läden rein usw. Andere Nationalitäten können sich auch recht gut daneben benehmen, wir Deutschen sind auch gut darin.
Wer damit ein Problem hat, der soll halt zu Hause bleiben, das bleibt ja jeden selber überlassen.
Und in den USA gibt es nur Fast Food?? Hier auch und auch die Amis haben Restaurants. Ja, wirklich und teilweise auch sehr gute. Man muß sich nicht von Fast Food ernähren, auch da hat man in den USA die Wahl.
Die Einreisebestimmungen finde ich nicht so schlimm. Nachdem was in New York passiert ist, kann ich ihnen das nicht verdenken.
Ich war diese Jahr 2x in den USA und in 4 Wochen geht es wieder hin. Für nächstes Jahr haben wir auch schon gebucht, 2 1/2 Wochen USA!!

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Hardy01 wrote:
Dieses Jahr im Mai, Einreise in Miami, vom Verlassen des Flugzeugs bis zum Mietwagen-Trolley 25 Minuten.Nana Hardy nicht ein bißchen übertrieben?? Oder Buisiness geflogen, da kommen die Koffer als erstes raus

Ansonsten gebe ich Dir recht, sonst würde ich nicht seit über 20 Jahren da Urlaub machen.
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m.rettenmaier wrote:
Hardy01 wrote:
Dieses Jahr im Mai, Einreise in Miami, vom Verlassen des Flugzeugs bis zum Mietwagen-Trolley 25 Minuten.Nana Hardy nicht ein bißchen übertrieben?? Oder Buisiness geflogen, da kommen die Koffer als erstes raus

Ansonsten gebe ich Dir recht, sonst würde ich nicht seit über 20 Jahren da Urlaub machen.
Hallo m.rettenmaier,
ich habe schon auf einen Einwand gewartet.
Nein, absolut nicht übertrieben, wir haben es selbst kaum glauben können. In diesem Tempo sind wir noch nie eingereist.Aber Du hast natürlich die Lösung richtig erkannt:
Ja, wir sind BC geflogen, kamen als einer der ersten aus dem Flugzeug, konnten sofort zum Imigration-Beamten durchgehen (niemand vor uns !) und als wir zum Band kamen, purzelten gerade die Koffer auf's Band. Am Zoll hat man uns mehr oder weniger durchgewunken. Tja, und dann standen wir draußen und haben uns nach dem Trolley umgesehen.Gruß, Hardy
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Hallo Hardy, einer der vielen Gründe, warum ich das auch mache. Muss jetzt leider bis April 2008 warten

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Mujer wrote:
Allerdings USA käm für mich nicht in Frage, weil sie für mich nicht den kulturellen Hintergrund bieten, den ich mir im Urlaub bzw. generell vorstelle.
Auch mag ich weder KFC noch Mc Donalds und wie sie alle heissen ... kurz ... die Esskultur dort ist auch nicht meins.
Aber wie heisst es so schön....die Geschmäcker sind verschieden

...Und an solchen Beiträgen kann man sehen, wie oberflächlich manche Menschen an ein fremdes Land herangehen.

Kultureller Hintergrund? Wer bestreitet, dass es diesen in Amerika gibt, hat schlichtweg keine Ahnung. Man muß sich natürlich mal ein wenig mit dem Land und seinen Einwohnern (besonders den Ureinwohnern) beschäftigen - dann ist man erstaunt, wie viel und wie interessante Kultur es dort gibt. Gerade die auch heute noch zu besichtigenden Siedlungen der Indianer sind absolut sehenswert und faszinierend, zudem gibt es viele auch ältere Städte, die Kultur en gros bieten.
Wem mehr nach moderner Kultur ist, der sei auf die vielen ausgezeichneten Museen im ganzen Land hingewiesen - die stehen denen im ach so kulturellen Europa in nichts nach.
Und zur Esskultur - klar gibt es an jeder Ecke Fastfoodtempel (wie bei uns ja inzwischen auch), aber niemand ist gezwungen, dort zu essen.
Mal abgesehen davon, dass es auch gehobenere Ketten mit gesünderem Essen gibt, habe ich schon viele ausgezeichnete Restaurants besucht, von denen sich so manches europäische Restaurant eine Scheibe abschneiden könnte.Und zur eigentlichen Fragestellung: Es gibt durchaus Regierungen, die mich von einem Urlaub im entsprechenden Land abhalten würden, aber die USA gehören ganz sicher nicht dazu. Es wäre jammerschade, wenn dieses wunderbare Land auf einen George W. und seine Politik reduziert würde.
LG
Barbara
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piscator wrote:
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Man muß sich natürlich mal ein wenig mit dem Land und seinen Einwohnern (besonders den Ureinwohnern) beschäftigen - dann ist man erstaunt, wie viel und wie interessante Kultur es dort gibt. Gerade die auch heute noch zu besichtigenden Siedlungen der Indianer sind absolut sehenswert und faszinierend, zudem gibt es viele auch ältere Städte, die Kultur en gros bieten.Wem mehr nach moderner Kultur ist, der sei auf die vielen ausgezeichneten Museen im ganzen Land hingewiesen - die stehen denen im ach so kulturellen Europa in nichts nach.
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Mal abgesehen davon, dass es auch gehobenere Ketten mit gesünderem Essen gibt, habe ich schon viele ausgezeichnete Restaurants besucht, von denen sich so manches europäische Restaurant eine Scheibe abschneiden könnte.LG
Barbara
Hallo Barbara,
ich kann das unterstützen.
Fangen wir mit dem Essen an: Wir haben sowohl Fast-Food als auch "seriöse" Restaurants besucht. Je nach dem, wieviel Zeit oder welche Art von Hunger wir hatten.
Wenn Fast-Food ziehen wir übrigens Subway vor. Ist um ein vielfaches gesünder als ein Hamburger irgendeiner Kette und hat nur ein Bruchteil der Kalorien.
Wir haben sehr gute Restaurants in allen Städten gefunden. Zum Beispiel in Orlando ein Italienisches Restaurant, das schon an der Eingangstür vermerkt hatten, dass es in diesem Restaurant keine Pizza gibt. Aber eine Pizza hat man nicht wirklich vermisst, denn das Essen war absolut Spitzenklasse ! In Washington DC haben wir ein Restaurant entdeckt, das wir dann nach Studium der Speisekarte jeden Abend besucht und jedes Mal was anderes gegessen haben. Und jedesmal war es super. In New York das selbe, ein ganz tolles Restaurant mit einer klasse Speisekarte. Ich wäre froh, wir hätten hier in unserem Ort solche guten Restaurants (und wir haben gute hier !) zu den selben Konditionen.Kultur: Man sagt immer, die Amis haben keine wirklich Kultur. Sie haben nicht unsere gewachsene Kultur, aber sie haben ihre eigene (zum Teil unterdrückte) Kultur.
Ich kann nur jedem empfehlen, sich Stätten wie Mesa Verde etc. anzuschauen. Die sind über 1000 Jahre alt und sind bzw. werden liebevoll restauriert. Ich habe viele solcher Stätten besucht und es war immer äusserst interessant.
Im letzten Jahr hatte ich auf meiner Solotour durch den Westen die einmalige Gelegenheit, einen ganzen Tag zusammen mit einer Navajo-Frau zu verbringen. Ich habe an diesem Tag mehr erfahren, als ich aus Reiseführern lernen kann.Jedes Land hat seine eigene Vergangenheit, sprich Kultur. Aber keine ist besser oder schlechter, sie ist nur anders. Und es lohnt sich wirklich, sich unvoreingenommen ein wenig damit zu beschäftigen.
Gruß, Hardy
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Hallo Hardy!
Du Glücklicher - einen ganzen Tag mit einer Navajo zu verbringen war sicher ein einmaliges Erlebnis! Ich habe viel, gerade über die Navajos, gelesen und auch schon mehrere Nächte in ihrem Reservat verbracht, und bin total fasziniert von ihrer Kultur und ihren Traditionen.
Mesa Verde fand ich auch besonders beeindruckend. Wir hatten eine Parkrangerin, die so in ihren Erzählungen aufging, dass ich ihr tagelang hätte lauschen können. Das war klasse und ich würde dort gerne nochmal hinfahren.
Vor kurzem hat in unserer Nachbarstadt endlich ein Subways eröffnet - ich liebe diese Sandwiches (mein Favorit ist das Italien BMT mit extra viel Jalapenos) und werde seitdem auch hier in D manchmal schwach...
LG
Barbara
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Hallo Barbara,
100%ige Zustimmung!
Vielleicht noch einen kleinen Einwurf zur "kulturellen Überlegenheit" mancher Europäer gegenüber den Amerikanern und den USA.
Die meisten Museen, Theater und Opernhäuser in Amerika werden gut bis sehr gut besucht: in der Mehrzahl von Amis. Wenige Häuser werden dort subventioniert, sie müssen sich selbst tragen - und tun es!!!!
Hier in der ach so kulturellen Hochburg Europa müssen diese Einrichtungen mit Steuermitteln subventioniert werden....
Aber wir haben natürlich KULTUR.....Zum Essen.
Jeder weiß (oder sollte es wissen), daß die USA ein Einwanderungsland sind. Ergo gibt es natürlich auch eine Überfülle von ethnischen Restaurants. By the way.
Man muß halt die Augen öffnen und nicht nur gängige Klischees von übergestern bedienen...Aber Barbara, man sollte diesen Leuten diesen Glauben lassen.
Sie kritisieren ja nicht durchdacht, sondern leben ihre Überheblichkeit aus und schwelgen in Antiamerikanismen.
Wenn sie`s wenigstens zugeben würden. Kein Thema, kann man mit leben.Aber auf solche plumpe und gotterbärmliche Art.

Wenn den Leuten dann garnix mehr einfällt, kommen solche Sachen wie "aufgesetzte Freundlichkeit" oder "Oberflächlichkeit", "Dummheit" und und und.
Mir sind aufgesetzte, freundliche Leute allemal lieber als ehrliche, mufflige Zeitgenossen.
Man könnte alle diese Dinge widerlegen. Jeder findet "seinen" Amerikaner.
Ich schüttele nur noch den Kopf...
Solche Leute kann man einfach nicht ernst nehmen...Schönes Wochenende noch.
Gruß
Taiger -
Hallo zusammen
Man sieht, die USA ist immer ein Thema das sehr pauschalisiert.
Darum gebe jetzt auch ich noch meinen Senf dazu.Bisher habe ich die USA ca. 8 x bereist. Seit dem Jahr 2000 jedoch nicht mehr. Über die Gründe möchte ich mich hier jetzt aber gar nicht auslassen. Nur eines; Der Aussage von LuckyLuck, dass alle Amis sehr nett sind, möchte ich hier doch wiedersprechen. Natürlich gibt es sehr viele sehr nette Leute dort, aber auch eine beträchtliche Anzahl vom unfreundlichen, intoleranten und arroganten Menschen.
Es stimmt aber unbestritten, dass die USA landschaftlich und Sightseeingtechnisch sehr viele Highlights zu bieten hat und eine Reise wert ist.
Wir haben für uns entschieden, dass wir in Zukunft Kanada den Vorzug geben werden. Kanada bietet die guten Seiten die auch die USA besitzt, bringt aber die schlechten Eigenschaften "nicht" mit. Bei der Immigration wird man bereits willkommen geheissen und wenn man Kanadier kennenlert, wissen die wo meine Heimat liegt...
Aber eben, jedem wie es beliebt. Ich hatte tolle Urlaube in den USA, im Moment reizt es mich aber nicht mehr.
Gruss aus der Schweiz (welches südlich von Deutschland, in Europa liegt)
Iris -
Hallo Iris,
aber wir sind uns einig, auch in Kanada gibt es "unfreundliche, arrogante und intolerante" Leute...

Wenns nicht so wäre, wärs das einzige Land auf der Welt.Klar, findest Du in den USA mehr solcher Leute.
USA Einwohner: 300 Millionen
Kanada Einwohner: 30 MillionenAllein schon deshalb (statistisch) gibt`s natürlich mehr von dieser Sorte in den USA.
Wir wollen aber hier nichts schönreden
Grüße aus dem großen Kanton
Taiger -
Hi Taiger!
Da stimme nun wieder ich Dir in allen Punkten zu.
Ganz ehrlich - als Urlauber ist es mir egal, ob die Freundlichkeit aufgesetzt ist oder nicht (vielleicht bin ich da etwas oberflächlich
), ich geniesse es einfach, an der Supermarktkasse nach meinem Befinden gefragt und auf Trails von jedem gegrüßt zu werden...Unfreundliche, intolerante Zeitgenossen gibt es in jeder Bevölkerung (und ganz sicher hier bei uns viiiel mehr, als in Übersee), damit muß man leben - das wäre für mich kein Grund, ein Land nicht mehr zu bereisen. Davon ab - Kanada würde mich schon auch noch reizen...
Kurz OT: falls wir nichts mehr voneinander lesen sollten, lieber Taiger, wünsche ich Euch einen tollen Urlaub, grüßt Celine ganz lieb von mir
und berichte hinter auf jeden Fall, wie es war!!!LG
Barbara
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Ich kann mich nur anschließen.
Den Rest braucht man hier gar nicht zu diskutieren, dann könnt ihr das gleich mit jedem Land machen. Viele Länder haben pro und contras. Für den einen mehr, für den anderen weniger.Vielleicht wird ja auch in ausländischen Foren über uns "bösen und ausländerfeindlichen" Deutschen gepostet.
In einem amerikanischen Forum haben sich mal Amerikaner über die unfreundlichen Europäer ausgelassen.
Es ging um Europäer im Urlaub (hier Mexico), wir würden nicht grüßen, würden immer nur stur an den anderen Urlaubern (hier Amerikaner) vorbei gehen ohne einen good morning zu sagen.
Tja, die Amis sind da halt etwas offener und quatschen einen schnell an.Wir waren mal in Mexico und haben mit mehr Amis gesprochen als mit Deutschen. Da kannst du 2 Wochen in einem AI Resort verbringen und siehst jeden Tag die gleichen Deutschen und nichts.
Kaum sitzt du an einer Bar, wirst du schon von ein paar Amis angesprochen. Auch wenn`s oberflächlich war, hat es viel mehr Spaß gemacht mit denen zu reden!! -
Also von mir kommt auch ein ganz großes NEIN!!!! Ich liebe die USA, das Land, die Leute und man darf nicht vergessen, dass fast die halbe USA Bush NICHT gewählt hat!!! Die Leute sind dort viel gastfreundlicher, viel lockerer als bei uns in Österreich und die Natur ist einfach atemberaubend, so etwas findet man in unseren Breiten gar nicht.
Wir haben bei uns in Österreichen einen Bundespräsidenten und einen Bundeskanzler, den ich nicht gewählt habe - ausgewandert bin ich trotzdem nicht. Und wenn ich das tun müsste, dann in die USA wenn ich könnte!
LG, Dani
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tosca4711 wrote:
Sollte man die USA wegen der gegenwärtigen Regierung meiden?
Was gibt es noch für Gründe nicht in die USA zu fahren. Hätte gerne mal Eure Meinung dazu.Alle die Probleme mit der Regierung haben kann ich beruhigen , 2008 ist ja wieder Wahl und George kann nicht mehr gewählt werden.
Also alle können 2009 wieder buchen.
Wir , das bedeutet meine Frau und meine Wenigkeit lieben dieses Land, mit all seinen Oberflächlichkeiten, Fast Food Tempeln , Casinos, Menschen, Freizeiparks, 24h Supermärkten, .. you name it .
Ich denke niemand braucht sich zu rechtfertigen warum oder warum nicht er in ein bestimmtes Land fährt oder nicht , wenn es keine Kultur hat , na und ich brauche keine Museen etc. wenn ich alte Kirchen anschauen will gehe ich halt in ein anderes Land.
Wenn einer nicht dahin will aus welchen Gründen auch immer soll er es lassen, dann sind die Flieger schon leerer .
viel Spass
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Momentan kommt für uns eine Reise in die USA aus politischen Gründen nicht in Frage.
Ich muss "die da drüben" doch nicht mit Devisen unterstützen, wenn sie diese nutzen um ihr Militärbudget exorbitant zu erhöhen, während sie den Verhandlungsprozess mit dem Iran untergraben, bevor er richtig begonnen hat.
Landschaft hin oder her. Die Regierung wurde vom Volk gewählt oder zumindest von den Teilen, die man gelassen hat. Ich sage nur Florida und Wahlautomaten...
Aber hier wird ein interessantes Problem angesprochen. Fast alle die nach wie vor in dieses Land reisen sagen, daß es ja nicht ihr Problem sei, was die dort drüben machen.
Wir sehen das ein bißchen anders. Wenn man von Globalisierung spricht, muss man als erstes verstehen, daß man sich dann auch für Probleme interessieren muss, die einen vielleicht nicht direkt im eigenen Vorgarten betreffen.Selbstverständlich gibt es noch viele andere Länder mit viel schlimmeren Problemen.
Letzten Endes ist es eine Frage des eigenen Gewissens. Wenn man die Augen vor der Realität verschließen kann, ist ein USA Urlaub sicher ganz toll. Alleine deshalb weil man dort millionen Gleichgesinnte treffen wird.
Natürlich haben wir nicht pauschal etwas gegen Amerikaner, Nordkoreaner, Israelis oder sonst wen. Überall auf dieser Welt gibt es sehr nette Menschen. Aber ich muss nicht das politische System in diesen Ländern unterstützen in dem ich es besuche und somit zum Ausdruck bringe, dass es mir gefällt. -
Das politische System in den USA ist nach wie ein demokratisches - sollte Dir/Euch das vor lauter Voreingenommenheit entgangen sein...?
Die USA mit Iran und Nordkorea in einen Topf zu werfen ist so absurd, daß man dabei schon garnicht mehr vor lachen in den Schlaf kommt.
Du/Ihr solltet mal in diesen Ländern Urlaub machen - wenn man Euch überhaupt rein lasst.
Aber mir gefällt es, daß Ihr NICHT in die USA reist, somit ist für UNS viel mehr Platz im Jet (und die sind komischerweise recht voll!!!) und auch im Land können wir uns dann besser bewegen

Viel Spaß außerhalb
Taiger