USA als Reiseland generell meiden??
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Kleine Gegenfrage Nr. 1:
Was hat die Regierung eines Landes (zwangsläufig!) mit dessen Bewohnern, bzw. wie hier nachgefragt mit einem Besuch in diesem Land zu tun?
Kleine Gegenfrage Nr. 2:
Vielleicht gibt es ja auch auf dieser Welt einige Leute, die die "Regierung" dieses Landes (zumindest in ihren Grundzügen und -sätzen) gar nicht "so übel" finden?
Aber um Deine Frage zu beantworten:
Nein, für mich ist das kein Grund - zumindest nicht in diesem Fall...und der nächste Besuch steht im kommenden Jahr an.
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Was habe ich denn mit dieser Regierung zu tun?
Wie fliegen im November wieder in die USA und freuen uns schon darauf.
Auch in der USA gibt es viele Leute, die sehr kritisch zu ihrer Regierung stehen.
Wenn das ein Kriterium für mein Urlaubsland ist, kann kann ich viele Länder nicht mehr bereisen.
Gruss
Rosi -
In einigen Beiträgen (Allgemeine Fragen) habe ich gelesen, dass man so lange Bush an der Regierung ist. nicht in die USA reisen wollte. Es gibt sicher unterschiedliche Meinungen darüber.
Selbst würde es mich jetzt auch nicht hindern da es ein interessantes Land ist. In Mexico habe ich auch nette Amerikaner aus San Diego kennengelernt.
Es gibt aber viele Kontroversen. Zum Beispiel das verbieten von Rauchen aber das Erlauben von Waffen. Die Vernachlässigung des Umweltschutzes oder das schlechte Sozialsystem.
Als ich in Miami Beach war, sollte man nur die Collins Avenue entlang laufen und nicht in die Nebenstrassen gehen und auch nur bis zur 3.ten Strasse. Was ist mit den Indianern und den Ghettos. Die Todesstrafe. Das Fiasko in New Orleans. Die Jagd auf Mexicaner an den Grenzen.
Würde gerne auch mal die Vorteile von Euch hören. -
rosi0808 wrote:
Wenn das ein Kriterium für mein Urlaubsland ist, kann kann ich viele Länder nicht mehr bereisen.
Gruss
RosiJa da wären einige Länder die die Menschenrechte mit Füssen trampeln und doch bei Touristen sooo beliebt sind. Nur leider wissen das die Meisten gar nicht, dass sie in einer Diktatur Urlaub machen.
Bush hin oder her - Amerika ist ein tolles Reiseziel mit vielen Facetten an Möglichkeiten. Nix wie hin - im April 2008 gehts wieder rüber.
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ist da vielleicht mehr der "Wunsch der Vater des Gedanken...?"
Aber, so ganz nebenbei bemerkt, wenn D U nicht möchtest, bitte schön!
Für mich immer wieder - es gibt auf unserer schönen Erde kaum ein Land von solcher Vielfalt, solch guter Infrastruktur und solch netten, freundlichen und hilfsbereiten Leuten, wie die USA.
In zwei Wochen isses wieder soweit
Gruß
Taiger -
Hmmmm, ich könnte Dir (und ggfs. auch anderen) mindestens genausoviele "kritische" Fragen zu unserem Land stellen.
Wandern wir deswegen gleich aus?
Nein, ich denke, es ist wichtiger (und richtiger), sich mit so einigen Dingen kritisch auseinander zusetzen...als etwas zu boykottieren (was aber unter gewissen Umständen ebenso ein Mittel sein sollte/kann).
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tosca4711 wrote:
In einigen Beiträgen (Allgemeine Fragen) habe ich gelesen, dass man so lange Bush an der Regierung ist. nicht in die USA reisen wollte. Es gibt sicher unterschiedliche Meinungen darüber.
Selbst würde es mich jetzt auch nicht hindern da es ein interessantes Land ist. In Mexico habe ich auch nette Amerikaner aus San Diego kennengelernt.
Es gibt aber viele Kontroversen. Zum Beispiel das verbieten von Rauchen aber das Erlauben von Waffen. Die Vernachlässigung des Umweltschutzes oder das schlechte Sozialsystem.
Als ich in Miami Beach war, sollte man nur die Collins Avenue entlang laufen und nicht in die Nebenstrassen gehen und auch nur bis zur 3.ten Strasse. Was ist mit den Indianern und den Ghettos. Die Todesstrafe. Das Fiasko in New Orleans. Die Jagd auf Mexicaner an den Grenzen.
Würde gerne auch mal die Vorteile von Euch hören.Etwas gar platt die Vergleiche.
In Europa ist das Rauchen fast überall genau gleich verboten.
Nachts würde ich auch nicht gerne durchs Bahnhofsviertel in Frankfurt bummeln.
Nirgends hängen soviele Waffen zuhause rum wie in der Schweiz.
Europa hat sich jahrelang durch die Kolonien in Afrika und Asien unmässig bereichert und die Einheimischen missioniert bzw umgebracht.
Statt einer Jagd auf Mexicaner hält bei uns vermehrt der Rassismus und rechtsextreme Haltung Einzug.
In Sachen Ghettos ist Europa wirklich kein Vorbild, die gibts in allen grossen Städten - Paris, London, Rom, Mailand und Berlin...Sollen wir jetzt auf einen Urlaub in Deutschland und Europa verzichten? Ne das machen wir nicht, weil kein Land unfehlbar ist. Immer schön zuerst zuhause den Dreck wegmachen...
Gruss Markus
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taiger.wutz wrote:
@toscaist da vielleicht mehr der "Wunsch der Vater des Gedanken...?"
Aber, so ganz nebenbei bemerkt, wenn D U nicht möchtest, bitte schön!
Für mich immer wieder - es gibt auf unserer schönen Erde kaum ein Land von solcher Vielfalt, solch guter Infrastruktur und solch netten, freundlichen und hilfsbereiten Leuten, wie die USA.
In zwei Wochen isses wieder soweit
Gruß
TaigerMir sind in Mexico viele Amerikaner unangenehm aufgefallen. Ständig betrunken und unhöflich zu den Angestellten in den Lokalen. Sind es vielleicht gewöhnt das Mexicaner in den USA als Putzlappen für sie arbeiten. Unmöglich.
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Leider ist mir das gerade bei unseren Urlauben in Europa auch schon sehr oft bei Deutschen aufgefallen.
Das sind dann die Momente wo man sich schämen muss ein Deutscher zu sein.
Voriges Jahr auf Mauritzius waren es die Franzosen, die uns unangenehm aufgefallen sind. Die haben sich benommen, als wenn sie das Hotel samt Angestellten für sich gekauft hätten.
Ich glaube diesen grässlichen Typ von Urlauber finden man bei fast jeder Nation
Gruss
Rosi -
...gleich landen "wir" wieder bei "den Russen"

Spaß beiseite:
Schwarze Schafe gibt es innerhalb jeder Nationalität und aufmerksam wird man (meist!) erst durch massenhaftes auftreten von Vertretern einer (egal welcher) Nationalität....und doch ist der weitaus überwiegende Teil der Reisenden ein Mensch wie Du und ich.
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mocoberlin wrote:
Meine Antwort: grundsätzlich NEIN!
Eigentlich auch eine blöde Frage,warum eine Reise von der Regierung abhängig machen? Dann dürfte auch keiner z.B. nach Kuba oder auf die Malediven reisen und die Leute tun´s trotzdem...War 2005 in Cuba und habe mich damit auseinander gesetzt. Zu den schlechten Sachen gibt es auch gute Dinge. Keiner braucht beim Arzt bezahlen und es gibt keine Analphabeten. Die Leute sind halt nur sehr arm.
In den USA war ich nur in Florida, Key West, Everglades, Disney World und Miami.

War es aber nicht auch so, dass bei einem Übergriff von diesen braunen Zecken vor der Fußball WM gleich in den USA geheißen hat, fahrt bloß nicht nach Deutschland.

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Aus politischen Gründen ein Land zu meiden find ich auch nicht unbedingt gut, denn wie gesagt müßte man dann viele Abstriche machen und die Leute können meist nichts für ihrer Regierung ...
Allerdings USA käm für mich nicht in Frage, weil sie für mich nicht den kulturellen Hintergrund bieten, den ich mir im Urlaub bzw. generell vorstelle.
Auch mag ich weder KFC noch Mc Donalds und wie sie alle heissen ... kurz ... die Esskultur dort ist auch nicht meins.
Aber wie heisst es so schön....die Geschmäcker sind verschieden

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Mir hat dieser komische DOBBLEJU gründlich das Interesse in die USA zu reisen verdorben. Habe ganz schön Haßbacken.
Davon ab gefällt mir das Essen auch nicht. In den 2 Wochen USA habe ich verzweifelt nach etwas richtigem zu Essen gesucht. Frühstück in Dannys Restaurant mit dem Wecker vor der Nase. 
Aber man muss mal alles ausprobieren. -
Hallo,
ich reise seit 1992 in die USA. Entgegen aller Unkenrufe habe ich bislang bei keiner meiner Reisen festgestellt, dass die Prozedur bei der Imigration "schärfer" wurde (wenn man mal vom Foto und den Fingerprints absieht).
Lediglich mein Sohn wurde jetzt neben ca. 20 anderen ca. 25 Jahre alten jungen Männern (es waren keine Frauen dabei !) herausgewunken und einzeln befragt.Wenn sich die Einreiseprozedur wirklich mal krass verschärfen sollte, dass man wirklich Gefahr läuft, nicht einreisen zu dürfen, sondern zurück nach Hause geschickt zu werden - dann wäre das in der Tat für mich ein triftiger Grund nicht mehr in die USA zu fliegen.
Wenn die USA keine demokratisches Land mehr sein würde, dann wäre das in der Tat ein triftiger Grund, nicht mehr in die USA zu fliegen.
Wenn ich in den USA plötzlich von allen Amerikanern, die ich zufällig treffe, angefeindet werden würde, weil ich Deutscher bin, dann wäre das für mich ein triftiger Grund, nicht mehr in die USA zu fliegen.
Ob Bush oder wer auch immer Präsident ist oder wird, hat auf meine Entscheidung, dort Urlaub zu machen, keinen Einfluß. Es hat auch keinen Einfluß darauf, dass wir demnächst alle zig Fragen online beantworten müssen, bevor wir überhaupt den Flug in die USA antreten dürfen.
Ich mag die Politik der USA auch nicht besonders, es ist aber auch die Frage, ob die Politik wirklich nur von einer Person abhängig ist. Da habe ich so meine Zweifel. Schließlich wurde Bush wiedergewählt.
Ich mag auch nicht die bedingungslose Macht der Polizei.
Ich mag auch nicht jede Einstellung der amerikanischen Bevölkerung zu vielen Themen, auch nicht die Doppel-Moral, die viele Amerikaner haben. Ich mag auch nicht die Waffenlobby.
Ich mag auch nicht die Todesstrafe.Aber ich mag die unbeschreiblich tolle Landschaft in den Staaten, und ich mag auch die tollen großen Städte sowohl an der Ost- als auch an der Westküste. Und solange mich die Politiker und die Polizei und die Imigration in Ruhe meinen Urlaub dort machen läßt, werde ich auch hinfliegen und es genießen.
Gruß, Hardy -
In welches Land können wir dann noch ruhigen Gewissen fahren oder leben, wenn wir mit der Regierung zufrieden sein müssen?
Fällt mir nicht wirklich viel ein !Wir waren im Februar erst wieder in den USA in N.Y. es hat uns super gut gefallen und ich freue mich jetzt schon auf 2008/2009 wenn es wieder mal nach Kaliforien, Utah, Arizona und Nevada geht.
Ich muss ja die Meinung der USA-Politik deswegen noch lange nicht teilen und/oder verstehen.
Es ist ein wahnsinnig schönes Land mit so vielen verschiedenen Facetten und ich hoffe, dass ich noch sehr oft dort hinkommen.
In disem Sinne allen einen schönen Urlaub
Übrigens Tosca: wir fanden das Breakfast bei Dannys garnicht schlecht

L.G. Sabine
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Hallo,
als ehemaliger bekennender USA-Fan habe ich mittlerweile meine Probleme mit "den" Amerikanern ,bedeutet aber nicht daß ich sie "hasse" oder so...-wenn man die amerikanische Art und Mentalität richtig kennengelernt hat kann man sie akzeptieren oder nicht,ist man bereit damit "umzugehen"oder eben nicht.
Nach wie vor ist die USA für mich ein super-tolles Reiseland-ohne Frage !
Was mich persönlich davon abhält wieder Urlaube dort zu machen ist,in geringem Maße,die "amerikanische Mentalität" (aber es gibt auch andere Mentalitäten die mir in anderen Ländern nicht zusagen,also:halb so wild!Ich will/muß ja nicht dahin auswandern!) -
Die umständliche endlose Abfertigung bei der Imigration-Control ist es mir nicht mehr wert und nervt mich unendlich (obwohl ich es verstehe daß es notwendig ist!) - und...diese elendig lange Fliegerei...man wird ja nicht jünger...
,vor 10 Jahren steckte ich das noch locker weg,heute gehören auch Flugzeiten zu meiner pers. Urlaubsbewertung !
Grüße vom Niederrhein
Jürgen -
Das gros der Bevölkerung der USA kann genauso wenig etwas dafür, dass G.W. Präsident ist, wie ich etwas dafür kann das Angela Merkel Kanzlerin ist

Ich finde es absoluten Quatsch, wegen einer Regierung ein Land nicht zu bereisen.
Sicher, die Amis sind in vielen Dingen teilweise ganz schön bekloppt, dafür aber auch sehr liebenswert.LG Jingle