Hilfe beim Lebenslauf für Bewerbung !!!
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Hi all,
ich hoffe ihr könnt mir helfen.Ein Verwandter muss leider seine Bewerbungen schreiben.Könnt ihr mir sagen ob bei Staatsangehörigkeit BRD oder bei Nationalität hin muss .Beim anderen muss doch deutsch hin oder ? -
Aber ich dachte das bei Staatsangehörigkeit auch das Land gesagt werden muss also BRD oder ?
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Das mit der BRD kann jetzt wirklich nicht dein Ernst sein, oder?

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fliegerfreund wrote:
Hi all,
ich hoffe ihr könnt mir helfen.Ein Verwandter muss leider seine Bewerbungen schreiben.Könnt ihr mir sagen ob bei Staatsangehörigkeit BRD oder bei Nationalität hin muss .Beim anderen muss doch deutsch hin oder ?

und warum leider

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...meines Wissens nach gibt es, auch wenn die Teilung in vielen Köpfen noch nicht wieder ganz aufgehoben wurde, nur noch ein deutsches Land. Es sei denn, daß wir uns jetzt wieder in der Kleinstaaterei bewegen möchten:
Nationalität: deutsch
Land: Sachsen

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und vor allem - ist das diskriminierend. man schreibt in KEINE bewerbungen mehr folgendes :
KEINE religionszugehörigkeit
KEINE berufe der eltern
KEINE staatszugehörigkeit
KEIN geschlecht und KEIN alter.das ist alles diskriminierend, und hat somit in neuen lebensläufen nichts zu suchen. wobei alter find ich oft wichtig ist, aber bitte. der rest ist auf jedenfall egal, und somit nicht mehr relevant für die bewerbung. damit sollte auch deine frage beantwortet sein!!!!!
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Hallo sabrina0704,
interessant
wenn man sich mit dem Thema schon länger nicht mehr beschäftigt hat verpasst man echt den Lauf der Zeit.
Wenn ich jetzt einen Lebenslauf schreiben würde wäre der wahrscheinlich völlig daneben
allerdings habe ich , bis auf den Beruf der Eltern , die restlichen Dinge eh nie angegeben.LG
Sandra
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sabrina0704 wrote:
und vor allem - ist das diskriminierend. man schreibt in KEINE bewerbungen mehr folgendes :KEINE religionszugehörigkeit
KEINE berufe der eltern
KEINE staatszugehörigkeit
KEIN geschlecht und KEIN alter.das ist alles diskriminierend, und hat somit in neuen lebensläufen nichts zu suchen. wobei alter find ich oft wichtig ist, aber bitte. der rest ist auf jedenfall egal, und somit nicht mehr relevant für die bewerbung. damit sollte auch deine frage beantwortet sein!!!!!
sicher kann man das machen. Aber in unserer Firma erwartet man gerade auf diese Fragen Antworten, einzige Ausnahme eventuell, Beruf der Eltern.
@fliegerfreund, ich schätze mal, dass Dein Verwandter. Ein Deutscher mit..... Beispiel am wahrscheinlichsten ...türkischer Herkunft ist?
Diese Frage ist, wenn man nur die zwei Begriffe sieht, gar nicht soo einfach zubeantworten.

Ich würde sie allerdings umgehen.
Indem ich schreiben würde
Staatsangehörigkeit deutsch, geb am 6.11.58 in Marmaris in der Türkei.

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Volle Zustimmung !
Man sollte auch noch unterscheiden, ob es sich um eine Bewerbung um einen Ausbildungsplatz handelt, da braucht man die ganzen Angaben z.B. auch für den Ausbildungsvertrag und die Anmeldung in der Berufsschule, oder ob man sich
nach der Ausbildung bewerben möchte.Ansonsten noch ein kleiner Tipp :
Viele Krankenkassen und Banken bieten für Schulabgänger kostenlose Bewerbungsmappen an !

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Als Personaler kann ich nur folgendes sagen,
Bitte keine vorgefertigen Bewerbungsmappen und deren Inhalte nur einfach abkupfern.
Je nachdem, wo eine Stelle ausgeschrieben wurde und welche Stelle angeboten wird, kriege ich heutzutage ein paar hundert Bewerbungen.
Da aber nur eine Stelle zu vergeben ist und man auch keine Zeit hat, sich mehrere hundert bewerbungen komplett durchzulesen, entscheidet schon mal der erste Eindruck. Wie sieht die Bewerbung aus, paßt der "äußere Rahmen" zu der entsprechenden Stelle. Dann liest man/überfliegt das Anschreiben und entscheidet dann, erfüllt der Bewerber die Kriterien der Stellenbeschreibung (lohnt es sich also sich die gesamte Bewerbung anzusehen, ob die Zeugisse auch das halten, was das Anschreiben versprochen hat) dann kommt er auf den ersten Stapel. Der zweite Stapel, da kommt die, die evtl. was sein könnten und der dritte und auch größte Stapel, da kommen die drauf, die gleich eine Absage erhalten.
Bei einer Stellenausschreibung und dem Bewerbungsverfahren geht es nicht darum, irgendwenn zu diskriminieren, sondern im Auswahlverfahren wird der passends Bewerber für den jeweiligen Job gesucht.
Und bei der Flut von Bewerbungen finde ich schon die entsprechende Anzahl von Bewerbern, die zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden, weil sie die vorgegeben Kriterien erfüllen.
Und ob einer z.B. sein Alter nicht angibt, dann gucke ich einfach in den Zeugnissen nach oder man sieht es spätestens beim Vorstellungsgespräch.
Es gibt in D. nun mal gewisse Standards, die in einer Bewerbung drinne zu stehen haben und wenn wer meint, die will er nicht angeben, dann läßt er es, ob es seinem Ziel, den Job zu kriegen, förderlich ist, das lassen wir mal dahingestellt.@fliegerfreund
Kleiner Tipp, wenn es bei der Bewerbung schon bei diesem Punkt ein problem gibt, dann würde ich mir auf alle Fälle über dirverse Internetforen, die es z.B. bei den Stellenangebotsanbietern gibt, mir Informationen einholen. Diese fachinterforums sind besser geignet als ein reiseforum.Weil bei einer Bewerbung kommt es nicht auf die Quantität an, sondern auf die Qualität der Bewerbung.
Und BRD schreibt man nun gar nicht mehr...
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@harzer:
das mit dem alter hatte ich ja auch bereits schon in frage gestellt, denn oft sucht man einfach erfahrenere oder neulinge, also das find ich in ordnung dass man das schreibt. aber wozu muss ich meine staatsangehörigkeit oder religion oder so schreiben - das ist doch total egal, oder nicht? das sagt doch überhaupt nichts über meine fähigkeiten aus, und wäre eben diskriminierend bezüglich der daten jemanden schon nicht zur bewerbung einzuladen!ich empfehle:
ganz vorne KEIN normales passfoto (das dann eher rechts oben beim lebenslauf hin), sondern vorne als "titelblatt" ein foto dass einem bei der beruflichen tätigkeit zeigt. zum beispiel wenn man sich als bäckerin bewirbt, dass man sich fotographieren lässt wie man in der backstube tätig ist. denn dadurch fällt die bewerbung garantiert schon mal auf. aber das passfoto sollte dann doch nicht fehlen.
also viel spaß noch beim bewerben
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sabrina0704 wrote:
@harzer:
das mit dem alter hatte ich ja auch bereits schon in frage gestellt, denn oft sucht man einfach erfahrenere oder neulinge, also das find ich in ordnung dass man das schreibt. aber wozu muss ich meine staatsangehörigkeit oder religion oder so schreiben - das ist doch total egal, oder nicht? das sagt doch überhaupt nichts über meine fähigkeiten aus, und wäre eben diskriminierend bezüglich der daten jemanden schon nicht zur bewerbung einzuladen!zum ersten Teil, das Alter.
Mich nervt das aus einem ganz anderen Grund. Manche Firmen suchen 25-30 jährige mit 20- jähriger Berufserfahrung und Gehaltsvorstellungen wie für einen Lehrling.

sabrina0704 wrote:
ich empfehle:ganz vorne KEIN normales passfoto (das dann eher rechts oben beim lebenslauf hin), sondern vorne als "titelblatt" ein foto dass einem bei der beruflichen tätigkeit zeigt. zum beispiel wenn man sich als bäckerin bewirbt, dass man sich fotographieren lässt wie man in der backstube tätig ist. denn dadurch fällt die bewerbung garantiert schon mal auf. aber das passfoto sollte dann doch nicht fehlen.
also viel spaß noch beim bewerben
das ist eine sehr gute Idee.

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Noch mal, bei der Bewerbung geht es nicht darum irgenwen zu diskriminieren, sondern darum den geeignesten bewerber für den Job zu finden.
Ganz allgemein sollte ein Anschreiben oder ein CV jeweils nicht länger sein als eine DIN A 4 Seite.
Im CV sollte übersichtlich alles wichtige und ohn zeitliche Lücken über das Lebens des Bewerbers drinne stehen und bezugnehmend auf das jeweilige Stellenangebot. Bewerbe ich mich beim z.B. Staat, sollte man u.a. seine Nationalität mit angeben, bewerbe ich mich mich bei der Kirche, kann die Angabe der eigenen Religion nur Vorteile bringen.
Und im Anschreiben auch auf alle geforderten kriterien und Soft Skills eingehen und diese am besten auch durch Beispiele untermauern. Das ist besser, als wenn man die geforderten Softskills einfach nur in einer Aufzählung abschreibt.
Das problem für den Bewerber ist nämlich, das er nicht der einzige ist, der die Kriterien für die ausgeschriebene Stelle erfüllt, das tun heutzutage zig andere auch. Es kommt doch drauf an, gibt es mehr Bewerber als frei bStellen, dann geben die Unternehmen die Spielregeln vor, heutzutage werden aber in D. auch viele fachlräfte gesucht, d.h. es gibt genügend freie Stellen, wo die Unternehmen jedenfalls auf dem deutschen Marlt keine geeigneten Bewerber finden, da liegen dann natürlich die Vorteile auf der Seite des Bewerbers. Deswegen muss D. auch mehr dafür tun, das qualifizierte Ausländer nach D. einwandern.
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@ sabrina:
Das kommt letztendlich ganz auf das Unternehmen an, bei dem man sich bewirbt - genauso, wie das jetzt einige hier gesagt haben. Und für mich hat das auch nichts mit Diskriminierung zu tun. Einige verlangen, dass man nach wie vor die Berufe der Eltern angibt usw. So hat das mal jemand bei einem Bewerbungstraining erklärt. Er ist/war Personalchef in einem Unternehmen. Man sollte sich vorher informieren, was das jeweilige Unternehmen verlangt.