Urlaubsreklamationen gehen zurück, zumindest bei ostdeutschen Touristen
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maximax wrote:
(...)Ab wann ist man
(...)
ein "Senior"?
(...)
Never trust anyone over thirty! Schon vergessen?

Gruß
Manfred
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Sina1 schrieb:
Ich denke, daß Senioren, die ihr Stammhotel gefunden haben und seit Jahren dort verkehren, manchmal weniger Ansprüche stellen als jüngeres Publikum, das jeden Urlaub in einem anderen Hotel/Zielgebiet verbringt und somit mehr Vergleichsmöglichkeiten plus Aufklärung durch Internet hat.Dem muss ich häftigst widersprechen. Ich habe in meinen letzten Urlauben genug Senioren kennengelernt, die die weite Welt bereisen und nicht nur Urlaub in ihrem "Stammhotel" machen. Oft sind diese sehr viel reisefreudiger als manch junger Mensch, da oft der Badeurlaub nicht mehr so interessant ist, sondern man was sehen möchte von der Welt. Vor allen Dingen haben sie oft viel bessere finanzielle Möglichkeiten, um sich solche Reisen zu leisten als "Jüngere". Mein Schwiegervater z. B. macht jährlich die tollsten Reisen und hat bestimmt kein Stammhotel. Und das ältere Menschen keine Vergleichsmöglichkeiten haben, weil sie sich im Internet nicht auskennen, kann ich so auch nicht bestätigen. Als meine Eltern in Rente gingen, hatten sie keine Ahnung von Computern. Heute habe ich oft den Eindruck, dass sie sich inzwischen besser auskennen als ich. Oft denke ich, dass das einfach nur Vorurteile den "Älteren" Mitmenschen gegenüber sind.
LG
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Mag ja durchaus auch Reisende geben, die sich in einem
"Club Schwalbe" oder anderslautenden "Seniorenclub"
diverser Veranstalter wohlfühlen.Für mich wäre das eine Horrorvorstellung für die Zukunft.
Solange es keine gesundheitlichen Einschränkungen gibt,
kann ich mir nicht vorstellen, meinen Urlaub nicht selbst
aktiv zu gestalten und im Pauschalreise-Gleichmarsch
durch die Urlaubswelt zu ziehen.Denke, daß es auch einen Umbruch in Bezug auf die
Urlaubserwartungen der in Kürze zu Senioren
"mutierenden" Urlauber geben wird.Die "Volksmusik"-Klientel ist es jedenfalls nicht.
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Die Kernfrage ist: Inwieweit kann man den körperlichen und geistigen "Zustand" eines Menschen an seinem biologischen Alter fest machen? Nur, weil er normalerweise mit 65 aus dem Berufsleben ausscheidet, fällt er dann nicht automatisch sofort dem körperlichen und geistigen Verfall anheim. Ich halte es deshalb für problematisch, eine solche Grenze mit 65 anzusetzen, zumal der Begriff "Senior" in unserem Jugendwahn überwiegend negativ besetzt zu sein scheint.
Ich kenne durchaus einige 35jährige, die sind eigentlich schon in diesem Alter so "senil", daß man sich nur wundern kann, während mindestens genau so viele 65jährige munter und fidel ihre Tage genießen.
Aber wir befinden uns jetzt zwischenzeitlich auf einem Nebengleis des Ursprungsthemas. Vielleicht sollte man das an dieser Stelle auch nicht zu sehr auswalzen.
Es würde sich aber durchaus lohnen, über dieses Thema einen gesonderten Thread zu eröffnen
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Hallöchen,
es gibt bei einigen Reiseveranstaltern Seniorenreisen ab 50 und ab 55 Jahren. Für die ab 55 sind die Zimmer oft auch noch billiger.
Auch in der VHS giigt es Kurse für Senioren ab 50, egal ob Mal- oder Rüchenkurse.
Bin somit schon teilweise Senior, aber eigentlich noch kein Grufti mit meinen 50.Nun mal meine Aussage zu Prozenten.

In Luxemburg gab es in 2001 einen Arbeitslosen. In 2002 waren es plötzlich 2 Arbeitslose. Wahnsin!!!! eine Steigerung der Arbeitslosenzahlen um 100 % in nur einem Jahr.
Gruß
rathaus01 -
Hallo,
ich finde es auch total unpassend 40-50 jährige als senioren zu bezeichnen.
Rentner wird man ja frühestens mit 60 jahren, das sind dann die Senioren.die Rentner aus Ostdeutschland sind eben nicht jahrzehntelang durch die Welt gejettet. Die können das erst seit 17 Jahren und gleich nach der Wende hatten die Wenigsten das Geld große Reisen zu unternehmen. Man hat sich mit bescheideneren unterkünften begnügt. In der Studie ging es ja um die Ostdeutschen und dann sollte man das auch realistisch sehen.
Petra
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Hallöchen,
grundsätzlich finde ich eine Aussage/Statistik zu Ostdeutschen ziemlich blöde, da wir einerseits seit 18 Jahren die Wiedervereinigung haben und andererseits ist ja bekannt, dass gerade die reisefreudige Jugend scharenweise aus Ostdeutschland in den Westen zieht. Was soll also eine Aussage über die verbleibende Deutschen in Ostdeutschland. Man sollte diese Deutschlandvergleiche einfach lassen.
Nur meine Meinung.
Gruß
Rathaus01 -
gastwirt wrote:
ich bin 48, für einige mituser scheinbar schon lange im seniornalter, blöde frage, ohne jemanden beleidigen zu wollen, seid ihr noch ganz sauber ?
gastwirt, nicht aufregen.Wir zwei gehen am Montag los und beantragen für uns Seniorenrabatte

Kommen wir jetzt doch schon ehr in den Genuß und haben dann länger etwas davon
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von Ost/West zu Alt/Jung

Welches Klischee wird als nächstes bedient?
Ein gut angelegtes Beschwerdemanagement baut darauf auf, wie man dem Kunden begegnet. Ob die Flucht ergriffen wird oder offen mit einer Rekla umgegangen wird. Wie wird Abhilfe geschaffen?
Wer mir schmeichelt ist mein Feind, wer mich tadelt mein Lehrer!
In jeder Reklamation steht eine Chance zur Weiterentwicklung. Gehen wir gestärkt aus einer Rekla hervor.
Peter hat ja in seinem Eingangsposting schon geschrieben, dass Pauschalurteile fehl am Platze sind.
Nun gut, dass die Erhebung ausgerechnet im Osten stattgefunden hat, gab viel. den Anstoss für eine solche emotional geführte Diskussion.
Interessanter für mich als Kunde wäre eine Gegenüberstellung der versch. Veranstalter. Aus eigener Erfahrung weiß ich zu berichten, dass das Beschwerdemanagement einiger VA zu wünschen übrig läßt, leider!
Leider heißt es bei vielen VA nur: Vertrieb, Vertrieb und nochmals Vertrieb!
Dies ist aber bei vielen anderen Branchen auch der Fall, somit austauschbar.Produkte und Reisen sind vergleichbar, austauschbar. Abheben kann man sich in einer Zeit, wie der heutigen, nur durch Service, Service und nochmals Service, so imho.
Beim Vergleich von VA ist nat. auch zu beachten, gleiches mit gleichem zu vergleichen, z.B. Th.Cook mit TUI und nicht mit einem Nischenanbieter.
Die Reklamationsquoten einiger VA wären schon mal interessant.Aber bitte ohne Ost/Westgefälle, sondern gesamtdeutsch. Habe dies auf Seite 1 schon geschrieben und Rathaus hat es, wie ich finde, auch nochmals sehr deutlich zum Ausdruck gebracht, dass nach 18 Jahren solch eine Diskussion nicht mehr angebracht ist.
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Petrajetset1 wrote:
...die Rentner aus Ostdeutschland sind eben nicht jahrzehntelang durch die Welt gejettet. Die können das erst seit 17 Jahren und gleich nach der Wende hatten die Wenigsten das Geld große Reisen zu unternehmen. Man hat sich mit bescheideneren unterkünften begnügt. In der Studie ging es ja um die Ostdeutschen und dann sollte man das auch realistisch sehen....
Ohhhhhh, Petrajetset, da haben wir aber andere Erfahrungen gemacht.
Daß die Ost-Rentner kein Geld haben, um weite Reisen zu unternehmen, halte ich für ein Gerücht. Die trifft man nämlich überall auf der Welt an.
Es sei ihnen gegönnt!
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maximax wrote:
Petrajetset1 wrote:
...die Rentner aus Ostdeutschland sind eben nicht jahrzehntelang durch die Welt gejettet. Die können das erst seit 17 Jahren und gleich nach der Wendehatten die Wenigsten das Geld große Reisen zu unternehmen. Man hat sich mit bescheideneren unterkünften begnügt. In der Studie ging es ja um die Ostdeutschen und dann sollte man das auch realistisch sehen....
Ohhhhhh, Petrajetset, da haben wir aber andere Erfahrungen gemacht.
Daß die Ost-Rentner kein Geld haben, um weite Reisen zu unternehmen, halte ich für ein Gerücht. Die trifft man nämlich überall auf der Welt an.
Es sei ihnen gegönnt!
maximax,
Petrajetset1 schrieb ja auch " gleich nach der Wende " - und da war das auch so ! Es geht ja nicht um die letzten Jahre in ihrem Beitrag.
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Ja ,kurz nach der Wende! Das stimmt schon. Aber inzwischen haben sie mächtig aufgeholt. Und das ist auch gut so!

Voriges Jahr in Rio an der Mittelstation zum Zuckerhut. "Tolle Aussicht von hier, nicht? Wo kommen Sie her?"
"Nu, wir sind von Dräsden und gommen gerode von Arschentinchen un Berü. Wir woren aber vorisches Johr schon mal hier."
Wunderbar, festzustellen, daß sich die Verhältnisse langsam normalisieren.
Kein Neid! 
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Hallo,
nach meinen Erfahrungen sollte man grundsätzlich mit Gesetzbuch bzw. einer Sammlung neuester Gerichtsurteile verreisen um keine Formfehler bei berechtigten Beanstandungen zu begehen
Sicherlich sind viele Urlauber auch durch die Abwimmeltaktik mancher RV verunsichert und klagen ihre berechtigten Ansprüche nicht ein.
Da die Finanzkraft von den Ostdeutschen ja bekanntlich geringer ist, verzichten dann viele auf ihre berechtigten Ansprüche zumal es dann meisten um relativ wenige Euros geht (wer streitet sich schon um 50 Euro vor Gericht).mao
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Petrajetset1 wrote:
Hallo,ich finde es auch total unpassend 40-50 jährige als senioren zu bezeichnen.
Rentner wird man ja frühestens mit 60 jahren, das sind dann die Senioren.die Rentner aus Ostdeutschland sind eben nicht jahrzehntelang durch die Welt gejettet. Die können das erst seit 17 Jahren und gleich nach der Wende hatten die Wenigsten das Geld große Reisen zu unternehmen. Man hat sich mit bescheideneren unterkünften begnügt. In der Studie ging es ja um die Ostdeutschen und dann sollte man das auch realistisch sehen.
Petra
Sind unsere jetzigen Rentner etwa jahrzehntelang!! durch die Welt gejettet!!???
Soweit mir bekannt ist, hatten wohl die wenigsten bis in die 80er rein dafür Geld.
Direkt nach dem Krieg sowieso nicht und um genau diese Generation geht es doch hier.
Ich hab ja keine Ahnung was die jetzigen Renter aus dem Osten gemacht haben aber von meinen Grosseltern weiss ich, das garantiert keine Kohle für Reisen da war und bei meinen Eltern auch erst ab Ende der 70er. Und dann bestimmt nicht rund um die Welt.
Und jetzt wird das Geld bei unserern Rentnern auch wieder knapper, es klappt halt nicht, das nur zwei eingezahlt haben und fünf kassieren wollen.:( -
Das ist eben der Preis den wir für die Wiedervereinigung bezahlt haben....die Rentenkassen sind leer.........
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Ja, ja, gegen die Ostdeutschen hetzen! Aber bei der nächsten Demo gegen Rassismus und Faschismus ist man dann in vorderster Front dabei. Obwohl man doch eigentlich gegen sich selbst demonstrieren müsste.
Gruß
Manfred