OP-Tourismus - findet Ihr das gut ??
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Hallo Siegfried. Das ist eine grosser Segen für Menschen die sonst eine relativ starke Brille tragen müssen. Es werden Teile des Auges mit einem Laserstrahl weggemacht und anschliessend können die Menschen wieder sehr gut sehen ohne Brille wenn die Operation gut verlaufen ist.
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muecke1401 wrote:
Nix mit Urlaub und Seele baumeln lassen. Das Ganze kostete incl ALLEM 1/3 der deutschen OP Preise.
Und wenn einem danach die OP-teile weh tun, hat man auch keinen Bock auf Sonne, Meer etc.Aber man hätte sicher auch verlängern KÖNNEN, wenn man das will?!
Also ich bin lieber in einem schönen ruhigen Strandresort krank oder rekonvaleszent, als zu Hause.

p.s.: Ich bin ein Mannn, daraus ergibt sich das Geburtsrecht, stur meine Meinung zu vertreten.

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carsten wismar wrote:
Oftmals ist es leider dann zu sehen, daß eine Nasenscheidewand gerichtet wurde (daß sie gerade ist äußerlich), aber die Feinheiten für das Luft bekommen einfach im Hintergrund standen u. nicht ausgeführt wurden.Ja, da hast Du recht Carsten !
Habe das selber durch, als ich mich vor Jahren an unserer hiesigen Uni-Klinik einer Nasen-Scheidewandkorrektur unterzogen hatte. Wurde allerdings vom besten OA auf diesem Gebiet dort in der Klinik selbst gemacht - hoffe ich zumindest, denn er hat mir vor`m "Einschlafen" nochmal die Hand gedrückt und hatte auch seinen OP-Anzug an.
Aber ein paar Studenten waren auch mit drinne im Saal.
Ist ja auch egal, im Vorgespräch hiess es jedenfalls, dass ev. später noch eine zweite OP (ist ja eigentlich nur eine kleine Sache) nötig wäre.Nun muss ich ehrlich sagen, dass ich jetzt nach einigen Jahren eigentlich wieder genauso schlecht (im Liegen) Luft durch die Nase bekomme, wie vor der OP. Aber ich bin nicht scharf auf eine zweite OP, denn so tolle war die Woche damals nach der OP nicht, besonders das Absaugen fand ich schlimm.
Nur diese Nasen-OP wurde ja nicht wegen einer "krummen Nase" gemacht, sondern wegen lautstarkem Schlafgeräuschen
...!
Also volle Kassenleistung !Bei unserer Bekannten war das seinerzeit so, dass sie eine relativ grosse, leichte "Hakennase" hatte. Ich fand`s garnicht schlimm, meine Faru als ihre Freundin und auch ihr Mann nicht, denn sonst stimmte alles.
Und dieser Meinung waren auch die Krankenkassen, die eine Zahlung ablehnten und als nicht notwendig einschätzten.
Deshalb ging sie dann rüber in eine tschechische Klinik, die allerdings von ihrem HNO-A empfohlen wurde.(er selber operierte nicht) Nur irgendwas war hinterher schiefgegangen, sie hatte einige Probleme. Zum Glück war dann ihr HNO da.
Problem bei ihr war dann eigentlich ein ganz Anderes, denn ihr Mann hatte diese OP nicht gewollt. Seitdem stimmte es bei denen nicht mehr, heute sind sie auseinander - toll, was ??Also, ich verstehe Euch, wenn Ihr ins Ausland gehen würdet und dadurch Geld spart.
Wir werden das - solange wir es bezahlen können - nicht machen, wir bleiben bei unseren deutschen Ärzten (wobei diese Ärzte auch aus anderen Nationen kommen, z.B. an unserer Uni sehr gute indische Ärzte !!).
Und ich vertraue unserem Gesundheitswesen !Erwin
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Holzmichel wrote:
carsten wismar wrote:
Oftmals ist es leider dann zu sehen, daß eine Nasenscheidewand gerichtet wurde (daß sie gerade ist äußerlich), aber die Feinheiten für das Luft bekommen einfach im Hintergrund standen u. nicht ausgeführt wurden.Ja, da hast Du recht Carsten !
Habe das selber durch, als ich mich vor Jahren an unserer hiesigen Uni-Klinik einer Nasen-Scheidewandkorrektur unterzogen hatte. Wurde allerdings vom besten OA auf diesem Gebiet dort in der Klinik selbst gemacht - hoffe ich zumindest, denn er hat mir vor`m "Einschlafen" nochmal die Hand gedrückt und hatte auch seinen OP-Anzug an.
Aber ein paar Studenten waren auch mit drinne im Saal.
Ist ja auch egal, im Vorgespräch hiess es jedenfalls, dass ev. später noch eine zweite OP (ist ja eigentlich nur eine kleine Sache) nötig wäre.Nun muss ich ehrlich sagen, dass ich jetzt nach einigen Jahren eigentlich wieder genauso schlecht (im Liegen) Luft durch die Nase bekomme, wie vor der OP. Aber ich bin nicht scharf auf eine zweite OP, denn so tolle war die Woche damals nach der OP nicht, besonders das Absaugen fand ich schlimm.
Nur diese Nasen-OP wurde ja nicht wegen einer "krummen Nase" gemacht, sondern wegen lautstarkem Schlafgeräuschen
...!
Also volle Kassenleistung !Ging mir ganz genau so wie dir, ich schnarche zwar nicht, bekomme aber durch das eine Nasenloch kaum Luft und das hat sich auch durch die OP nicht merklich geändert! Auch ich wurde auf eine eventuelle Nach-OP hingewiesen, mir geht es aber wie dir: ich will nicht mehr. Habe auch durch mehrere Bekannte erfahren, dass sehr oft 3 oder mehr OPs nötig sind um den gewünschte Effekt (Luft bekommen) erreicht ist
. Ne das mach ich echt nicht mit. Demnach gelingt der medizinische Aspekt in Deutschland wohl genauso schlecht wie im Ausland. -
@holzmichel u. ronja
ja das Problem der Begradigung der Nasenscheidewand ist operativ gesehen nicht jedermanns Sache. Ohne hier Eigenlob für unsere Klinik aussprechen zu wollen, jedoch haben wir die größte HNO Belegungsabteilung in Deutschland u. machen oftmals Operationen, wo selbst Uni Kliniken sich nicht dran gewagt hatten. Dafür haben wir aber auch einen Operatör, der angehend fast 40000 Operationen im Laufe seiner 40 Jahre vollbracht hat.
Die Sache mit dem Luft bekommen kann somit von Anfang an von der OP abhängig sein, jedoch aber auch, und das glaube ich könnte bei Euch beiden zutreffend sein, daß nicht die Nasenscheidewand mehr das Problem ist sondern die in den Jahren nachgewucherten Nasenmuscheln. Das Problem hatte ich auch. Wurde vor 3 Jahren an der Nasenscheidewand, Kieferhöhle sowie Nasenmuscheln operiert. 2,5 Jahre später gab es in der Kieferhöhle Infekte, die nochmals operativ behoben werden mußten. Der Wiederholungseingriff war bei weitem nicht so schlimm wie die erste OP. Seit dem geht es mir blendend.
LG -
@Erika
das kann man pauschal überhaubt nicht sagen. Es gibt führende Fachbereiche, welche sich auch im Internet statistisch gesehen nachlesen lassen, da sie durch Ihre positiven Ergebnisse bekanntlich führend sind. Das deutsche Gesundheitswesen ist schon in vielen Punkten sehr weit vorne, jedoch muß man auch die op. technischen u. hygienischen Aspekte beachten, welche sehr gut ausgebildet sind in unserem Land (im Vergleich zu anderen Ländern).
LG -
@ Carsten, wo ist eure Klinik? Vielleicht wag ich mich ja doch noch mal, mein HNO bekniet mich schon seit Jahren! Mein Arzt hat mich auch in eine Klinik mit gutem Ruf geschickt (Shiloa Pforzheim) hat trotzdem nicht geklappt
.
@ Erika, ich glaube nicht dass ausländische Ärtze schlechter ausgebildet sind. Ein Problem sehe ich eher in der Nachsorge. -
carsten wismar wrote:
Schick ich Dir per PN ronja. Post
Mir auch mal !
(Obwohl es eher unwahrscheinlich ist, dass ich nochmal was machen lasse)mit Gruss
Erwin -
Ich glaube vielmehr, dass etliche Ärzte im Ausland besser ausgebildet sind! Noch haben Schönheits OPs in Deutschland vergleichsweise Seltenheitscharakter, die Ärzte entsprechend weniger Erfahrung.
Eine Zahnbehandlung würde ich auf alle Fälle im Ausland machen lassen und auch die "Tilgung" meiner "Jahresringe" käme für mich in Betracht. Die Nachsorge dauert bei solchen Eingriffen nicht länger als 2 Wochen, daher hätte ich auch insoweit keine Bedenken.
Mit frischgelaserten Augen in Thailand am Pool zu liegen scheint mir hingegen wenig ratsam, mit 2 Moshe Dayan Klappen ist das sicher kein großer Spaß!?Die Bezeichung "Urlaub" kommt für solche Unternehmen für mich nicht in Betracht, genausowenig wie für eine Ayurvedakur in Sri Lanka ...

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@vonschmeling
nein das ist so nicht richtig. Natürlich gibt es auch hier einen bekannten führenden Kliniken in Ausland, so gar bekannt in Brasilien unter den Reichen. Jedoch hier in Deutschland gibt es auch führende Schönheitschirurgen. Diese sind in Privatkliniken anzutreffen. Nicht jeder Schönheitschirurg ist gleich Schönheitschirurg. Schimpfen kann sich so fast jeder der mal ein "Wochendseminar" gemacht hat. Spezialisierte sind plastische Chirurgen mit Fachausbildung. Aber alleine darauf kommt es nicht an, sondern auch auf den Stand der Technik u. Hygiene, welche im Ausland auf Grund der finanziellen Gegebenheiten nicht immer gut sind. In Deuschland ist dies streng kontrolliert (RKI) durch die deutschen Krankenhausgesellschaften. Was nutzt einem im Ausland eine Schönheitsoperation, wenn danach mit Wundheilungsstörungen usw. zu rechnen ist. Muß nicht sein, kann aber. Natürlich ist man hier in Deutschland davor auch nicht 100 % abgesichert, aber Unterschiede merkt man hier u. da allemal. Auch was Implantate betrifft, kann man im Ausland auf Grund der Kosten böse Überraschungen erfahren.
LG -
Naja, mal abgesehen von den Schönheits-OP, die im übrigen in Deutschland von jedem Arzt durchgeführt werden dürfen ohne weitere Qualifikationsnachweise - Hauptsache, approbierter Arzt.
Ich las von einem deutschen Zahnarzt, der Fettabsaugungen vorgenommen hat - meine Güte!
Viele der türkischen Ärzte haben in den USA studiert und den medizinischen Standard mit in die Heimat genommen. Dass man in der Türkei eine Zahnarztbehandlung in einer umgebauten Garage erhält, dürfte mittlerweile arg selten sein.
Das war nur ein Beispiel.
Ganz sooo hoch ist der medizinische Standard in Deutschland nicht, vor allem nicht in Anbetracht der Sparmaßnahmen. Dazu kommen die immer wieder zu lesenden Berichte über die mangelnde Hygiene in deutschen Kliniken und die Infektionen, die darauf zurück zu führen sind.
Vielleicht fühlen sich deutsche Patienten in den Händen deutscher Ärzte in deutschen Kliniken ... subjektiv irgendwie sicherer? Sprachbarriere in z.B. Polen?
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"subjektiv sicherer" ist sehr treffend ...
Überhaupt sind viele internationale Ärzte in Sachen ästhetischer Eingriffe in den USA und damit wesentlich besser ausgebildet, als in Deutschland!Mal abgesehen von Garagen OPs: Wie hoch ist denn die Dunkelziffer in anderen Fällen mit vermeintlich hohen Hygienestandards?? Ich denke nur an Rattenkot in der Restaurantküche, Sperma in der Dönersoße ... t.b.c.
Trotz aller Kontrollen schalten und walten auch hier zulande die Anbieter doch, wie sie wollen und das subjektive Sicherheitsgefühl ist bestimmt ein gewichtiger Grund, mehr Geld für objektiv eher schlechtere Leistung auszugeben!
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vonschmeling wrote:
" Sperma in der Dönersoße ... t.b.c.Gibt es die wenn man "Mit alles....." bestellt?

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ich halte nicht viel von dem op tourismus.
dabei muß man aber ganz klar unterscheiden: sind es wirklich medizinisch notwendige maßnahmen, wie zum beispiel die zähne. oder sind es op´s die eigentlich nicht wirklich sein müssten, wie brustvergrößerung,lifting.
sicherlich ist heutzutage eine zahnbehandlung richtig teuer und manche haben den wert eines kleinwagens im mund. aber wenn man vorsorge trägt, in form von regelmäßigen zahnarztbesuchen und einer entsprechenden zusatzversicherung, dann kann eigentlich nicht viel passieren. und dann braucht man auch nicht ins ausland.
richtige schönheits-op´s sind für mich ein luxus, den keiner wirklich braucht. jeder sollte lernen, sich so zu akzeptieren wie er ist. dann braucht es auch keinen tourismus.
diese augen-laser geschichte ist für mich so ein zwischending. ich weiß nicht, ob die krankenkassen das auf keinen fall bezahlen, oder ob es tatsächlich eingriffe gibt,, die übernommen werden.
auf diesem gebiet fehlt mir das nötige wissen. ich weiß aber nicht, was so schlimm daran seien kann, mit einer brille oder kontaktlinsen herum zu laufen. -
Wegen Zahngeschichten muß man zumindest in München nicht mehr ins Ausland.
Dort kann man sich in der Uni-Klinik für einen Bruchteil vom Normalpreis behandeln lassen.
Dort wird man von fortgeschrittenen Studenten behandelt, jedoch nie ohne die Aufsicht eines erfahrenen Zahnmediziners. Daher ist die Qualität der Zahnbehandlung oftmals sogar besser als beim Zahnarzt zuhause und wesentlich günstiger.
Bei allen anderen OP`s halte ich es wie Brigitte. Ich lass nur an mir rumschnippeln wenn es unbedingt sein muss. Dank Sport, positiver Lebenseinstellung und halbwegs gesunder Ernährung geb ich der Schwerkraft kaum eine Chance ... und mit den üblichen Altersbegleiterscheinungen kann ich sehr gut leben ... ich bin eben keine 20 mehr
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@erika u. vonschmeling
ich sagte ja, jeder kann sich an Hand eines Wochenendseminars Schönheitschirurg nennen. Plastische Chirurgen haben eine lange Fachausbildung gemacht. Und die wissen wo es drauf ankommt. Diese sind überall anzutreffen in der Welt. Es zählt aber nicht nur die Qualifikation des Arztes, sondern auch evtl. eingesetzte qualitative Implantate. Was ein geplatztes billiges Siliconkissen bei einer Frau anrichten kann, brauche ich hier wohl nicht zu erwähnen.
Wie es mit der Hygiene in Kliniken ist, weiß ich selber am besten. Dieser Standart ist immer noch viel höher als in manch anderen südländischen Kliniken. Der Hygienestandart wird hier vorgeschrieben von RKI und von Hygienikern des Gesundheitsamtes überprüft. Sicherlich sind hier u. da schon Krankenhäuser geschlossen worden, aber dies sollte einem zeigen, daß drauf geachtet wird. Sparmaßnahmen hin oder her, Hygiene ist ein Standart der in den letzten Jahren noch viel strenger geworden ist. Alles wird dokumentiert, valediert usw., alleine schon aus juristischen Gründen.
Amerika war schon immer mit führend, aber wir in Deutschland liegen nicht schlechter.
LG