Pauschalreise Bali gebucht-Flugumbuchung auch ohne Jahn-Reisen möglich??
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Tja, Elke,
das, was Du da planst, nennt man landläufig "individuell reisen" - halbwegs.
Das kann sowohl teurer als auch preisgünstiger sein.
Wie auch immer: aus einer Pauschalreise kannst Du Dir keine Individualreise basteln.
Zitat Elke:
"Das Argument "wenn das jeder machen würde" lasse ich hier nicht gelten, es macht nämlich nicht jeder, ich betrachte es als Kundenservice, der sich auch für die RV auszahlen wird, wenn man individuell auf die Wünsche eingeht."
Zitat EndeDen Einwand lasse ich nicht gelten. Diese Sonderwünsche müssten in die Reisepreis-Kalkulation für Pauschalreisende einfließen - sie würden die Sonderwünsche einzelner Reisender bezahlen. Warum denn???
Kauf´ das Pauschalreise-Produkt oder lass´ es bleiben.
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Wusste wirklich nicht, dass es doch so viele unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema gibt!
Habe aber mittlerweile gelernt, dass Pauschal auch Pauschal heisst und quasi unwiderruflich ist!
Bin kein Reiseexperte und musste mich hier eines besseren belehren lassen.Übrigens fand ich das Beispiel mit den einzelnen Wurstscheiben ( s.o.) sehr gut und hab`s auch verstanden, nur geht es hier um eine 5000 € Reise - ja, ich weiß, ich hätte es mir gerade bei so viel Geld noch viel besser überlegen müssen....
Gebe auch zu, so ein Typ zu sein, der sich nach ewigem Beanspruchen der Verkäuferin für einen roten Fummel entscheidet, zu Hause denkt :"O Gott, der blaue sah ja doch viel besser aus!" und am nächsten Tag alles wieder umtauscht. Die Verkäuferin hat viel Zeit ( und damit auch Geld ) investiert und ist mit Sicherheit auch nicht wirklich begeistert über diesen Umtausch.
Will nur damit sagen : Reisen sind irgendwie nach dem Buchen unantastbar und unwiderruflich gebucht, nichts ist mehr zu ändern, obwohl es doch "nur" ein Verkaufsprodukt ist.
Bin nicht in der Branche tätig, deshalb belehrt mich bitte eines besseren, ich weiß, dass Plätze reserviert, Zimmer gebucht usw. werden, d.h. es ist eine sehr komplexe Angelegenheit und nicht nur irgendein roter Pulli.......Liebe Grüße
Elke -
mountain-bike-lady wrote:
Will nur damit sagen : Reisen sind irgendwie nach dem Buchen unantastbar und unwiderruflich gebucht, nichts ist mehr zu ändern, obwohl es doch "nur" ein Verkaufsprodukt ist.
Bin nicht in der Branche tätig, deshalb belehrt mich bitte eines besseren, ich weiß, dass Plätze reserviert, Zimmer gebucht usw. werden, d.h. es ist eine sehr komplexe Angelegenheit und nicht nur irgendein roter Pulli.......Liebe Grüße
ElkeDas kann ich so nicht stehen lassen.
Wenn man per Internet über die IBEs auf den Seiten bucht trifft Deine Aussage zu.
Bucht man aber über ein stationäres Reisebüro, dann kann man sich zuerst einmal die Reise per Option einbuchen lassen. Diese Option beträgt in der Regel 3 Tage und kann u. U, auch nochmal verlängert werden. Während der Optionszeit kannst Du jederzeit die Reise kostenlos stornieren und was anderes suchen. Erst nach Ablauf der Optionsfrist sind die Reisen nicht mehr antastbar.
Daß die Reise unwiderruflich ist stimmt auch nicht. Du kannst die Reise jederzeit stornieren. Aber der Veranstalter will dafür eine entsprechende Stornogebühr. Schließlich will er seine bis dahin getätigten Aufwendungen in gewisser Hinsicht erstattet haben.
Auf Deinen Fall bezogen wärst Du im Reisebüro mit einer Option möglicherweise besser weg gekommen. Denn dann hätte man innerhalb dieser Optionsfrist schauen können ob sich Dein Wunsch als Baustein zu einem akzeptablen Preis machbar gewesen wäre.
LG
holzwurm -
Aber mal ganz ehrlich :
In jedem Laden hab ich ein Rückgaberecht auch länger als 3 Tage, kriege mein Geld zurück, und das, obwohl ich Kosten verursacht habe.
Warum nur 3 Tage bei Reisen, und danach Rücktritt nur noch gegen
Gebühr ( 20% ? ) ?
Was ist hier anders?LG
Elke -
Warum dreht sich die Erde warum, warum, warum

Warum ist die Banane krumm...warum, warum, warum

Warum die Zitronen sauer wurden:
Gott schuf die Zitronen, sie waren süß und gelb.
Die Zitronen schauten um sich herum und sprachen:
"Warum können wir nicht groß sein wie Melonen?
Auch finden wir das Gelb abscheulich, wir wollen lieber grün sein oder bläulich...."Gott sprach:
Das geht nicht!
Ich bedauer!Da wurden die Zitronen sauer!

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mountain-bike-lady wrote:
Aber mal ganz ehrlich :In jedem Laden hab ich ein Rückgaberecht auch länger als 3 Tage, kriege mein Geld zurück, und das, obwohl ich Kosten verursacht habe.
Warum nur 3 Tage bei Reisen, und danach Rücktritt nur noch gegen
Gebühr ( 20% ? ) ?
Was ist hier anders?LG
ElkeDazu gibt es AGBs der einzelnen Veranstalter, die man sich vorher durchlesen kann.
LG
holzwurm -
liebe mountain-bike-lady
es ist nicht die Höhe eines Betrags, der eine Änderung ermöglichen sollte oder nicht. Es sind vielmehr branchenspezifische Erfahrungen und Usancen, die sich im Laufe der Jahre entwickelt haben.
Ich denke, es gibt im Leben in solchen Situationen, zwei Möglichkeiten: Entweder man erkundigt sich vor dem Erwerb eines Produktes nach allen Möglichkeiten (Änderungen, Stornierungen usw.) und entscheidet dann, ob man sich für dieses Produkt oder diesen Händler entscheidet oder nicht.
Oder man akzeptiert im konkreten Fall dann eben die Möglichkeiten, die einem der Verkäufer anbieten kann oder nicht.
Es hat keinen Sinn, alles und jedes zu hinterfragen und mit eigenen Erfahrungen auf anderen Gebieten zu vergleichen. Es ist eben so, dass ein Marktstandler andere "Bedingungen" hat als der "Supermarkt".
Ich komme wieder auf die Wirtschaftlichkeit zurück. Natürlich kann man wahrscheinlich fast alles immer (noch) ändern. Aber der Aufwand, der dazu notwendig ist, muss verdient werden.
Dass der eine - Texilhandel - Ware umtauscht oder gar zurück nimmt, ist seine Entscheidung und Erfahrung. Wie sagte doch mal einer: ob der Verkäufer nur rumsteht oder einen umsonst bedient, ist doch egal, er erhält sein Geld. Und außerdem kann er mehrere Kunden parallel bedienen...
... ja, ja, aber ein Mitarbeiter beim Reiseveranstalter kann nicht mehrere Fälle zur gleichen Zeit abhandeln. Er kann nur einen nach dem anderen bearbeiten: nehmen wir an, ein Kundenwunsch eines Stoppover in Hongkong, bedarf ab Annahme des Wunsches bis zum Anbieten des neuen Preises einen Zeitaufwand von 30 bis 45 min (ohne die Wartezeiten auf Antworten z. B. von Hotels oder Zielgebietsagenturen mal gerechnet, wo man vielleicht auch mal noch ein zweites Mal die Antwort urgieren muss).
Dann bietet man dies dem Kunden an: der eine wird es nehmen, dem anderen ist es jetzt doch zu teuer. Auch das sind ja Erfahrungen. Nicht jeder, der "schwört" : ich nehme es in jedem Fall, nimmt es dann auch wirklich.
So, nun hat der Mitarbeiter an einem Tag, weil er fleißig ist, 15 Anfragen bearbeitet, von denen letztendlich sich 7 realisieren. Aber nicht jede bringt gleich € 100.-- an Mehrertrag. Da gibt es ja die vielen vielen Anfragen für nur eine Nacht dazu oder den Flug an einem anderen Tag ohne Hotel dazwischen (weil das macht sich der Kunde ja selbst, gell!).
Nach so einem Tag macht unser Otto Umbucher Kassasturz und vermeldet mal gerade € 250.-- Mehrertrag gegenüber dem ursprünglichen standardierten Pauschalarrangement.
Für diese € 250.-- müssen Personalkosten, Kommunikationskosten, Raummiete und Arbeitsplatzeinrichtungen (PC, Internetanschluss, Drucker usw.) finanziert werden. Und Urlaub hat der gute Mann auch noch, da muss also entweder eine zweite Arbeitskraft da sein oder Aushilfen.
Da hat dann irgendwann der Reiseveranstalter gesagt: bevor ich mir diesen Zirkus antu', bei dem unterm Strich nichts rausschaut, ich vielleicht einen glücklichen Kunden mehr habe (oder auch nicht), sag ich gleich: nein Leute, ich mach das nicht: wer meine Ware so nicht haben will, der muss halt weitersuchen.
Denn man darf ja nicht vergessen: neben dem einen Kunden, der meint, das wär eine zusätzliche Einnahme und er, der Kunde, Hr. König, wär dann mit dem Unternehmen zufrieden(er), gibt es eine Reihe von Kunden, die sagen: genau! Bingo, das nehm ich so! Hauptsache der Preis stimmt.
Der ist dann auch zufrieden, und auch König, und der Reiseveranstalter ist auch glücklich, und macht sein Geschäft.
Und die G'schicht: na, der wird schon sehen, wie weit er mit seinem Kundenservice kommen wird, dem sei gesagt, dass beispielsweise die TUI auch heuer "trotz einem sehr schwierigen Jahr" Millionengewinne macht (Pressemeldung dieser Tage). Und das, obwohl sicherlich viele TUI Kunden "nie mehr wieder mit diesem Verein" verreisen wollen.
Es ist halt so im wirtschaftlichen Leben, dass jeder machen darf und kann, was er will. Wir hatten ja hier im Forum schon öfters Schreiber, die dann meinten: nie wieder der oder jener Veranstalter, nie wieder pauschal, nie wieder individuell, nie wieder Internet, nie wieder Reisebüro usw...
Mach' ma net, ham' ma net - gibt's net in unserm Betrieb ...ist in meinen Augen kein zeitgemäßer Spruch. Weil wir alle - egal ob als Angestellter oder freier Unternehmer - leben vom Verkaufen mit Ertrag. Und wenn halt einer die Erfahrung gemacht hat, dass seine "Flebililtät" sich nicht bezahlt macht, wird er sie einstellen. So ist das überall in der Wirtschaft.
meint ausführlich wieder einmal
Peter -
Hallo,
wollte hier nur mal kurz mitteilen, wie`s mit meiner "individuellen" Pauschalreise weitergegangen ist :Also, die netten Menschen von Jahn-Reisen haben es tatsächlich geschafft, meinen Rückflug zu splitten, wir machen jetzt einen zweitägigen Stop in HKG und dann gehts weiter nach FRA. Das alles für einen Aufpreis von 30 € / Person, die Zimmer in HKG musste ich natürlich selber organisieren.
Und das, wo ich doch eigentlich eine Frühbucher-Pauschalreise gebucht hatte !Selbst eine Pauschalreise muss man nicht unbedingt als ganzes Produkt sehen, ich glaube, auch hier gibt es eine Möglichkeit, für beide Seiten noch einen Gewinn zu machen, auch wenn das nicht unbedingt der übliche Weg ist......
Liebe Grüße
Elke -
Hallo Elke,
danke, dass Du uns diese Information hast zukommen lassen.
Man sollte also doch auf jeden Fall immer probieren, gewünschte Änderungen kostengünstig durchführen zu lassen.
Das sollte Mut machen, nicht alles (AGB) als gegeben hinzunehmen - oder sollte mancher Reiseveranstalter tatsächlich ein wenig flexibler geworden sein?
Freut mich, dass Du das bekommen hast, was Du wolltest; ich hatte da zunächst wenig Chancen gesehen.
Ich wünsche Dir einen tollen Urlaub!
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...es fragt sich nur, ob bei € 30.-- Umbuchungsgebühr von einem "Gewinn" auf seiten des Veranstalters gesprochen werden kann. Ich denke, hier wird man eher von "Service" sprechen, denn wenn man Arbeitszeit und Kommunikation für Buchungsänderung berücksichtigt sind € 30.-- ein Nullsummenspiel.
Aber trotzdem ist es natürlich schön zu lesen, dass nicht von Starrheit gesprochen werden kann bei Pauschalreisen, zumindest nicht bei Jahn-Reisen und in diesem Fall
meint Peter
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mosaik wrote:
Arbeitszeit und Kommunikation für Buchungsänderung berücksichtigt sind € 30.-- ein Nullsummenspiel.Das bestreite ich, die zahlen bei der Reise nun richtig drauf......die Änderung hat unter Vollkosten mit Sicherheit mehr als € 150,- gekostet! :?
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Kann es denn wirklich sein, dass ein Veranstalter bei einer Reise draufzahlt?
Und dass, nur weil der Kunde so rumquengelt?
Mit diesem tollen Service können die ja noch nicht mal werben !Daher spreche ich hier mein ausdrückliches Lob aus an die netten Online-Sachbearbeiter von Jahn Reisen, auch wenn sie sich vielleicht nicht ständig solche Kunden wünschen......
Kenne mich, wie schon mal gesagt, nicht wirklich aus in der Branche, wenn ich aber sehe, dass Reisebüros auch Frühbucher-Angebote vermitteln, was bedeutet, dass sie dafür noch ne Provision bekommen, dann müsste doch bei meiner direkten Online-Buchung trotz Änderung was für Jahn-Reisen hängenbleiben ?!
Oder ist es eine Mischkalkulation - bei einem wird draufgezahlt und vom anderen holt man es sich wieder ?
Noch einen schönen Abend wünscht euch
Elke