Horrorflug von Air Canada
-
Bei einem Inland-Linienflug von Air Canada sind 10 Passagiere verletzt worden.
Es gab auf dem Flug von Victoria nach Toronto plötzlich sehr starke Turbulenzen (Luftlöcher), wobei 10 nicht angeschnallte Passagier verletzt wurden, 6 schwer.
Die Maschine mußte in Calgary notlanden, damit die Verletzten im Hospital versorgt werden konnten.Was lernen wir daraus...? Immer anschnallen - auch während des Fluges.
Wie es übrigens die Lufthansa zwingend empfiehlt!!! Gut so!Gruß
Taiger -
Ich kann mich dem Rat nur anschließen. Man muss den Gurt ja nicht gar so super stramm anziehen, dass er den ganzen Flug über spannt... :-))
Ein wenig Griffelspitzerei kann ich mir aber dennoch nicht verkneifen: "zwingend empfiehlt" ist ein Widerspruch in sich. Entweder, es ist zwingend, dann ist es Vorschrift und keine Empfehlung, oder es wird empfohlen, dann ist es nicht zwingend...

-
struppi2209 wrote:
Ein wenig Griffelspitzerei kann ich mir aber dennoch nicht verkneifenKlar, darfst Du auch

Ich wollt es nur nicht so "hart" formulieren, aber die LH schreibt es vor, sich auch während des Fluges anzuschnallen... ohne allerdings "bissig" darauf zu bestehen...
...evtl "beinvertreten" bzw Toilettenbesuche natürlich ausgenommen - naturalmente.
Gruß
Taiger -
Hallo,
das Problem ist, dass die Piloten Turbulenzen (Luftlöcher gibt es nicht wirklich ...) selten vorhersagen können. Das Wetterradar zeigt "Feuchtgebiete" an, je feuchter die Aussenluft, desto intensiver ist die Farbe auf dem Instrument (Magenta zeigt einen extrem feuchten Wolkenbereich). Der Pilot kann dann vermuten, dass es zu Turbulenzen kommen wird und wird eine entsprechende Ansage machen.Je trockener die Aussenluft ist, umso weniger zeigt das Wetterradar etwas an. Im Extremfall kann z.B. sehr dichter Schneefall nicht angezeigt werden, wenn es sich um sehr trockenen Schnee handelt. Trotzdem kann es dort zu Turbulenzen kommen.
Turbulenzen zeigen sich an bei bestimmten Wolkenbildungen, je "flockiger" die Wolke, umso wahrscheinlicher ist es, dass Turbulenzen entstehen werden. Bei dünnen milchigen Schleierwolken hat man praktisch keine Turbulenzen.
Turbulenzen entstehen auch durch Crosswinde. Wenn man z.B. eine Zeitlang fliegt mit Wind aus einer bestimmten Richtung, und plötzlich gerät man in Crosswinde, die zusätzlich vielleicht oberhalb des bereits bekannten Windes herrschen, dann kann es eine Maschine auch schon mal in der Geschwindigkeit um 70 Knoten reduzieren, was ebenfalls mit Turbulenzen einhergeht.
Weiterhin können Turbulenzen entstehen, wenn man in den "Strahl" einer entfernt vorausfliegenden großen Maschine gerät. Das kann eine A320 schon kräftig durchschütteln.
Weil man Turbulenzen somit nur selten vorhersagen kann, gehen etablierte Airlines dazu über, die Passagiere aufzufordern, die Gurte anzulegen, sobald man sitzt.
Bei mir hat sich das inzwischen so normalisiert, dass ich "vergesse", mich loszuschnallen.Gruß, Hardy
-
Wurde ja auch schon mehrfach in verschiedenen Threads diskutiert. Und diese Ausreden ein Gurt würde behindern finde ich einfach lächerlich. Wenn man den Gurt etwas lockert stört dieser überhaupt nicht. Wer nicht angeschnallt ist und es kommt zu einem Zwischenfall wie diesem, soll hinterher nicht Jammern wenn er ernsthafte Verletzungen davon trägt. Oder am besten noch die Airline verklagen. Meiner Meinung soll es Pflicht sein im Flugzeug angeschnallt zu sein. Dient nur zu unser aller Sicherheit.
Gruß
-
@Hardy
normalerweise fliegt man im oder am Rande des Jet-Streams. Und da kommt es gelegentlich schon vor dass es ordentlich rumpelt. Und die clear-air turbulenzen bekommt man vom Wetterfrosch zwar mitgeteilt aber leider hält sich das Wetter nicht immer an die Vorhersage. Deshalb immer schön angeschnallt bleiben! Auch, wenn manche meinen Luftfahrt sei (Air)Bus fahren.
-
taiger.wutz wrote:
...Ich wollt es nur nicht so "hart" formulieren, aber die LH schreibt es vor, sich auch während des Fluges anzuschnallen... ohne allerdings "bissig" darauf zu bestehen... ;)...
Taigerund damit können sie sich jeder verantwortung entziehen, wenn während der turbulenzen jemand verletzt wird, und nicht angeschnallt war. nur deswegen machen die das.
-
@ Marco L. Du meinst es sollte so selbstverständlich sein, wie sich an Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten oder mit dem Auto nicht mitten auf die Kreuzung zu fahren, wenn man sieht, dass es nicht weitergeht, anstatt an der Haltelinie stehen zu bleiben? Dann bin ich dich froh, daß die Airlines darauf hinweisen. Denn die anderen Sachen, welche zumindest für mich selbstverständlich sind, sehen viele dann doch ganz anders.
@ Lexilexi: Klar geht es auch darum, dass sich Airlines vor Schadensersatzansprüchen sichern wollen. Wer will schon für die Dummheit andere bezahlen? Aber vielleicht menschelt es ja auch ein bisschen und es geht den Airlines nicht nur ums Geld sondern tatsächlich auch darum, dass es ihren Fluggästen gut geht - rein hypothetisch

-
Habe "neulich" einen Artikel gelesen, wo drin stand, daß Vorausfliegende den nachkommenden Flugzeugen aktuelle Wetterdaten übermitteln und es deshalb schon zu weniger unangehmen Überraschungen kommt. Was aber nicht ausschließt, daß es ab und zu doch dazu kommt.
Bin selber auch immer angeschnallt, blöd ist es nur, wenn Dich so ein Loch in der Warteschlange vorm Clo erwischt !

-
Vor allem, wenn man(n) stehend pieselt.

-
Bin auch immer angeschnallt außer/ bei bestimmten Anlässen.
-
Hallo
Da entlocken mir die Werbebilder der Airlines, wo schöne Menschen auf den ach so breiten Business-Sitzen drappiert werden, um von noch schöneren Frauen in Seidengewändern verwöhnt zu werden, immer wieder ein lächeln...
Was soll ich mit einem 80cm breiten Sitz, wenn ich in der Realtiät den Gurt anlegen muss und daher wie immer im Sitz sitze? Das einzige was dann fehlt ist die zweite Armstütze, weil die viel zu weit entfernt ist - ausser man ist 80cm breit...Also sollen die Airlines die Kunden vielmehr dazu erziehen den Gurt auch wirklich immer geschlossen zu halten, damit ich nicht plötzlich von einem herumfliegenden Passagier erdrückt werde... möchte meine Ferien ja geniessen

Gruss Markus
-
Marco L. wrote:
Fliege ich von Nord nach Süd fliege ich nicht im Jetstream
Das ist nicht ganz richtig. es gibt auch nord-süd winde. werden nur nicht als jet stream bezeichnet. sind aber auch nicht gerade langsam unterwegs

-
Und ein weiterer Horrorflug mit AIR CANADA:
Kopilot mit Flugangst: Notlandung in Irland
Die plötzliche Flugangst eines Kopiloten hat ein kanadisches Flugzeug zur vorzeitigen Landung gezwungen.
Der Kopilot habe in einer Maschine der Gesellschaft Air Canada auf dem Flug von Toronto nach London zu schreien und zu weinen begonnen, berichtete gestern die Zeitung "The Globe and Mail". Er habe seine Schuhe ausgezogen und Gott um Hilfe angefleht, wurden Passagiere zitiert.In Psychiatrie gebracht
Als der Kopilot das Cockpit verließ, überwältigten ihn Besatzungsmitglieder und ein Angestellter der kanadischen Armee. Sie fesselten ihn an einen Sitz.
Die Maschine mit 146 Fluggästen landete statt in London im irischen Shannon. Dort wurde der Kopilot von einem Krankenwagen abgeholt und in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.Quelle: ORF.at
-
Habe diese Story gestern auch im ORF-Teletext gelesen.
Fällt mir aber schwer zu glauben das ein ausgebildeter Pilot auf einmal Flugangst bekommt.
Es sei denn da waren Drogen im Spiel und der Typ hat auf einmal Depressionen oder Platzangst bekommen.Unnötiges Zitat entfernt!
-
Also, da drängt sich mir ein Verdacht auf: Der Typ hat eine gute Berufsunfähigkeits-Versicherung und will die möglichst lange geniessen....
