Mit Kleinkind in die Karibik (DomRep)
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Hallo!
Wir überlegen gerade sehr intensiv, ob wir uns einen 14-tägigen Urlaub in der Dominikanischen Republik antun sollen. (RIU Mambo). Wir haben zwei Kinder, 4 Jahre und 1 1/2 Jahre. Unser Eineinhalbejähriger hat bereits zwei kritische Darm-OPs hinter sich. Wir sind urlaubsreif. Die Frage ist jetzt nur, ob wir uns da was gutes tun oder ob wir mehr Probleme haben als wenn wir zuhause bleiben.Hat jemand Erfahrung mit Langstreckenreisen und (angeschlagenen) Kindern?
Wir haben im Flieger keinen Sitzplatzanspruch für unseren kleinen Lukas und wir (würden) von München aus fliegen, 20.4.2008. Nachtflug. Kann man sowas machen? Wie sieht´s mit Reiseerkrankungen aus? Unser kleiner Lukas reagiert sehr empfindlich auf Nahrungswechsel, Milchprodukte usw...
Klimaumstellung? Zeitverschiebung hin/rückIch glaube, die Zeitumstellung heimwärts ist schwerer zu verkraften als die hinwärts, oder? Ist aber das geringere Übel, glaube ich.
Alle Tips, Anregungen, Warnungen sind sehr herzlich willkommen.

Viele Grüße
Andreas -
in diesem fall würde ich mich gegen den fernflug entscheiden. schaut doch mal auf den kanaren nach was passenendem, relativ kurzer flug, schöne hotels und wenns mal probleme gibt, europäische versorgungsstandards.
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Also denke ich das reisen mit Kleinkinder in die DomRep kein Problem darstellen sollte. Also meine Erfahrungen haben ergeben das sie eine sehr gute Kinderbetreuung haben, und wenn man einige sorgfalten berücksichtigt, sonncreme etc werden die Kinder viel Spaß haben. Aber du schreibst das ihr ein Kleinkind mit Darmprobleme habt. Angesichts dieses Alter, den anderen ernährungsgewohnheiten und der doch nicht europäischen Hygienestandart ( was bei gesunden Kindern kein hinderniss darstellen sollte) würde ich abraten mit den kleinen so weit wegzufliegen. Überlege mal wenn dein Kind ernsthafte Probleme bekommen sollte sind ja doch über 10 stunden Flug bis nach deutschland, und ärztliche Besuche dort sind echt Teuer. Aber wenn du wirklich fliegen willst frage von dein Kind den beh. Arzt. Nur er kann dir eine gute Antwort geben!!!
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Ganz ehrlich??
Ich war ja auch schon oft mit den kids in den ersten Jahren in der Dom Rep., beim ersten Mal war meine Tochter 10 Monate. Aber mit einem Kind, das 2 kritische Darm OP´s hinter sich hat, würde ich einen ****** tun und in ein Land fahren, in denen die hygienischen Zustände so sind wie in der Dom Rep. ! Da hilft auch nicht immer ein 5* Hotel, das kann ich Dir leider aus eigener Erfahrung sagen. Was sagen denn Eure Kinderärzte zu Euren Plänen? Ich würd mir wirklich erstmal ein Ziel in der "Nähe" aussuchen, wie zB die erwähnten Kanaren. Wenn Dein Kind dann wieder fitter ist, könnt Ihr immernoch in die Karibik.LG
Sandra -
Die Finanzen standen auch nicht zur Debatte gobo, es ging hier drum ob man das wagen kann.
Wie ich Andreas verstanden habe, ist die Familie absolut urlaubsreif. Also warum nicht DomRep? Ich sag immer, wohnt man im tiefsten Schwarzwald und es ist was ernstes, dauert es auch 2 Stunden bis in eine Klinik (und ich meine jetzt nicht die Schwarzwaldklinik) .
Also Andreas, meine Meinung, macht das ruhig wenn ihr euch den langen Flug mit den kids zutraut (kann auch schwerstens an den Nerven zerren wenn die quengeln) . Ich finde nur immer, Kinder haben noch nicht das Zeitgefühl wie Erwachsene, die empfinden lange Flüge nicht als so problematisch. Ich würde mir allerdings überlegen für euren youngster einen Sitz zuzubuchen. Das wird sonst wirklich eine Qual auf dem Schoss mit Mini.
LG -
wenn die Kinder gesund sind dann immer, die Kids werden echt viel Spaß haben. Aber da Andreas ein Kleinkind mit zwei darm ops mitnehmen will ist das schon ein wenig Schwierig. Aber ich denke mal da kann wirklich nur der behandelnde Kinderarzt eine gute Antwort geben
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Ich habe das wohl gelesen gobo. Aber wo ist der Unterschied ob man auf die Kanaren fliegt oder in die DomRep? Das verstehe ich nicht so ganz. Mal abgesehen von dem langen Flug. Aber wie gesagt, jede gute Krankenversicherung wird den Patienten dann in die USA bringen wenn es brennt. Aber wohin ab den Kanaren? Madrid würde mir da als erstes einfallen.
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@deufrance
na dann doch lieber in den europäischen bzw. in die heimatliche Gegend zurück, als solche Strapazen wie Amerika usw. -
aja, Kostenabklärung Unterkunft Miami, ggf. Abklärung Arbeitgeber, Abklärung unverzüglicher Transport (die Maschinen stehen natürlich in Punta Cana oder Puerto Plata u. warten) uvm. Da weiß ich nicht was mir lieber wäre. Im eigenen Land dann zu sein oder tausende von KM zu Hause weg.
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Die Maschinen stehen natürlich auch in Gran Canaria, extra für die Playa des Ingles Jünger etc.
Mach dich nicht lächerlich Carsten, jede gute Auslandskrankenversicherung, ( die Andreas und seine Familie garantiert abschliessen werden, die sind ja nicht doof) transportiert in die nächstgelegene gute Klinik. Und die ist in der DomRep nummal ne Stunde weit weg. -
deufrance, ich mach mich nicht lächerlich. Geschmäcker sind verschieden, sagte der **** u. biß in die Seife. Ich habe auch nicht bestritten, daß eine gute Auslandskrankenversicherung in so einem Fall für jemanden Sorge trägt, ihn in die nächstgelegene gute Klinik (1 Stunde weg) zu transportieren. Darum ging es mir nicht. Es geht um die Strapazen, welche dann drumherum entstehen. Die habe ich oben genannt. Wem es gefällt, bitte. Aber es gibt genügend, denen dies weniger gefallen würde u. bei solchen Risikomomenten auf solche Urlaube verzichten. Das ist einfach so.
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Hallo,
Dom Rep, mit nicht gesundem Kind
:?
Ich kann mich hier nur Carsten anschliessen.
Ein , im Notfall, krankes Kind hin und her zu fliegen, was soll das bitte ?Meine Meinung geht sogar noch weiter :
Mit einem kranken oder noch nicht gesunden Kind , fliege ich gar nicht in Urlaub ! Sondern warte, bis es wieder vollständig gesund ist .Egal wie "urlaubsreif" ich bin!
So wichtig kann /darf ,kein Urlaub sein, dass man die Gesundheit und das Wohlergehen der Kinder hinten anstellt.
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fischer_andreas wrote:
Unser kleiner Lukas reagiert sehr empfindlich auf Nahrungswechsel, Milchprodukte usw...
Klimaumstellung? Zeitverschiebung hin/rückIch glaube, die Zeitumstellung heimwärts ist schwerer zu verkraften als die hinwärts, oder? Ist aber das geringere Übel, glaube ich.
Hallo Andreas,
im Grunde hast du dir die Frage doch schon selbst beantwortet, bzw. ihr habt euch schon eingehend Gedanken gemacht und selbst bemerkt, daß zuviel gegen eine Fernreise spricht.
Sucht euch ein anderes Reiseziel aus, damit ihr die Erholung findet, die ihr dringend braucht.
Und vor allen Dingen: sprecht mit euerm Arzt über eure Pläne.
Ich wünsche euch alles Gute.
LG.
Mausebaer -
Im Übrigen wird wohl eine Reisekrankenversicherung sich weigern
zu zahlen wenn vor Antritt der Reise die Krankheit schon bekann war.
Sie wird wohl helfen aber nicht die Kosten übernehmen.
Gr.Rainer -
@thairainer
das wird vieleicht noch erschwerend hinzukommen. Wäre vieleicht mal interessant zu wissen, was diesbezüglich in den AGBs steht. -
Hallo, ich bin´s jetzt selber (Andreas).
Abgesehen davon, dass wir uns gestern Abend nochmal intensiv beraten haben und uns dazu entschlossen haben, NICHT zu fliegen:
Unser Lukas ist schon wieder gesund. Die OPs waren vergangenen August und Oktober. Er hat aber "nur noch" einen empfindlichen Darm. Und das ausschlaggebende war, dass wir im Falle von Durchfall - der sehr wahrscheinlich auftritt - nicht genau wissen, woher er kommt. Kommt er von den Darmschwierkigkeiten (die haben sich damals auch mit hohem Fieber und Durchfall bemerkbar gemacht), kommt er von der Klimaumstellung oder von Nahrungsunverträglichkeiten. Also, wir sind verantwortungsbewusst und wollen nicht auf Kosten unseres Zwerges verreisen. Er kostet noch nichts, das war sehr verlockend. Das Gesamtangebot war sehr sehr verlockend, aber wir haben gesehen, dass es wenig Sinn macht. Ein Bekannter von uns hat gesagt: "Es wird auf alle Fälle ein unvergesslicher Urlaub. So oder so". Wenn es negativ laufen würde, dann Mahlzeit. Dann ist der verlockende Preis kein müdes Lächeln wert.
Wie gesagt, wir fliegen nicht.
Schade. Ich werde heute die reservierten Plätze stornieren. Wäre allerdings interessant zu klären, ob die Versicherung die Kosten im Falle eines Falles übernehmen würde.Danke für Eure Hilfe und Eure Beteiligung an der Diskussion.
Ich bin ein absoluter Urlaubsfanatiker (was zu unserer derzeitigen Situation beigetragen hat). Wenn ich Euch irgendwie helfen kann, dann mal los.
Servus aus Niederbayern!
Andreas