Mit Mittelohrentzündung in die DomRep? DRINGEND !!!
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Wir fliegen nä. Dienstag mit unserer kleinen Tochter (19Mon.) für 2 Wochen in die DomRep.
Jetzt hat sie allerdings seit gestern eine eine beidseitige Mittelohrentzündung. Diese behandeln wir jetzt mit Antibiotika.
Kann mir jemand helfen bzw. etwas raten, was ich jetzt machen soll? Gibt es etwas zu beachten, außer Nasentropfen? Brauche ich Ohrstöpsel fürs Wasser? Wenn ja welche?
Im Vorraus schon mal vielen Dank.
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Was sagt denn der Kinderarzt dazu?
Nach meinem Kenntnisstand ist man auch als Erwachsener mit einer Mittleohrentzündung keinesfalls flugtauglich und ein Baby ist da doch noch eine ganze Ecke empfindlicher... Ich kann nur raten, den Urlaub auf einen späteren Termin zu verschieben oder zu stornieren. -
Wir sollen abwarten. Keiner rät uns zum stornieren der Reise. Der Kinderarzt meint, das die Entzündung nä. Woche vorbei wäre. Habe allerdings keine Erfahrung damit.
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Hallo rotkaeppchen781,
du musst es auf jeden Fall erstmal vom Arzt absegnen lassen. So wie Sina schon schreibt, ist das Trommelfell eines Babys um einiges empfindlicher, als das eines Erwachsenen.
Mein Mann bekam mal in Gran Canaria eine Mittelohrentzündung und musste sich vom Arzt eine Bescheinigung geben lassen, damit er überhaupt fliegen durfte.
Er hatte fürchterliche Schmerzen während des gesammten Rückfluges und würde es nie wieder tun.
Tu es deiner Tochter nicht an und verschiebe den Flug.
Lieben Gruß
MausebaerDann hoffen wir, daß es bei der kleinen besser anschlägt. Mein Mann hatte es nach 7 Tagen immer noch...
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Sina1 kann ich nur zustimmen.
Und
"Wir sollen abwarten. Keiner rät uns zum stornieren der Reise. Der Kinderarzt meint, das die Entzündung nä. Woche vorbei wäre. Habe allerdings keine Erfahrung damit."
grenzt ja schon an Ignoranz.
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Hi,
wir hatte vor 3 Jahren gleiches problem, 10 Tage vorher hatte unser Sohn, damals 3 Jahre Mittelohrentzündung, aber das Penicillin hat schnell gewirkt und nach 2 Tagen ging es ihm so gut als wenn nie was gewesen wäre, wir sind dann geflogen, auch der Arzt hatte keine Bedenken, war kein Problem. Er hat dort auch gebadet, ging aber nie mit dem Kopf unterwasser, weil er es nicht mag, beim Duschen haben wir Watte reingemacht, ging bestens, Ihr habt ja noch 1 Woche Zeit, ich denke das wird schon werden, schönen Urlaub, bei uns sind es noch 35 Tage
Gruß
SFA -
Ich bin auch schon einmal mit einer Entzündung im Ohr geflogen. Die Schmerzen nach der Landung waren fast unerträglich !!! Ich habe ohne Ende Schmerzmedikamente eingenommen, damit ich den Urlaub halbwegs genießen konnte.
Allerdings kann man das wohl kaum einem Kind zumuten sich mit Medikamente vollzustopfen.Wenn die Entzündung bis zum Urlaub nicht 100%ig verheilt ist, würde ich auf jeden Fall stornieren. Ist zwar blöd, aber die Gesundheit des Kindes geht nun einmal vor.
LG Jingle
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Hallo,
ich denke mal nicht , dass rotkaeppchen auch nur ansatzweise in Erwägung zieht, nicht zu fliegen !
Klar kann man so ein kleines Würmchen vollpumpen mit Schmerzmittel und sonstigem , damit Mama und Papa in Urlaub kommen.
Aber ob das verantwortungsvoll und im Sinne des Kindes ist, möchte ich bezweifeln.Selbst wenn das Antibiotika schnell Erleichterung bringt, heißt das nicht , dass es ausgestanden ist. Aber damit rechnet rotkäppchen auch nicht , schließlich fragte sie ja schon nach einem Arzt im Hotel...(anderer Thread)
Wenn sie ihrem Arzt erzählt hätte , dass sie fliegen wollen, hätte der doch sicherlich ihre Fragen konkret beantwortet... Nach :Nasentropfen,Schmerzmittel,Zäpfchen und Ohrstöpsel ! :?
Eltern gibts ...! kopfschüttel -
Liebe Kessy
ich finde es "mutig" von Dir andere Nutzer, ohne sie persönlich zu kennen einfach mal hier zu diffarmieren. Und das, weil Rotkäppchen anscheinend in einem anderen Thread nachfragt, ob es in dem Hotel einen Arzt gibt. Ist Dir schonmal in den Sinn gekommen, dass sie vielleicht einfach sicher gehen möchte, dass auch dort jemand ist, falls es Probleme gibt? Ich finde das sehr verantwortungsvoll.
Leider sind solche "Beiträge" von Dir nichts Neues. Schließlich durfte ich diese Erfahrung auch schon persönlich mit Dir machen und erlaube mir deshalb auch diesen öffentlichen Angriff.
Denn einmal mehr zeigt sich, dass Du, anstatt mit Wissen eher mit Anschuldigungen glänzt. Vielleicht wäre es besser, wenn du Dich in anderen Rubriken austobst und nicht hier, wo die Verunsicherung der Fragenden eh schon groß ist. Da sind Beiträge wie Deiner eher hinderlich als nützlich.Zurück zum Thema:
In erster Linie geht es darum, ob das Kleinkind am Abflugtag flugtauglich ist.
Dies ist dann der Fall, wenn der Druckausgleich funktioniert. Bei einer Mittelohrentzündung ist das nicht unbedingt der Fall, weil das entzündete Gewebe anschwillt und somit die Eustach'sche Röhre verlegt ist. Die sich im Mittelohr ansammelnde Flüssigkeit kann nicht abfließen und der Druck auf das Trommelfell nimmt zu.
Deshalb sind die Schmerzen im Flugzeug oder allgemein bei Bewegung welche mit einer Höhenveränderung einhergeht unglaublich stark, da in größeren Höhen der Luftdruck niedriger ist und somit der Gegendruck von Außen auf das Trommelfell fehlt, der Druck vom Mittelohr nach außen aber nicht weniger wird.
Im dümmsten aller Fälle kann es dadurch zu einer Perforation des Trommelfells kommen.Es ist also nicht zwingend erforderlich, dass eine Mittelohrnetzündung vollständig abgeheilt sein muss, bevor man in einen Flieger steigen darf. Wichtig ist, dass der Druckausgleich funktioniert.
Während und auch noch einige Zeit nach abklingen der Beschwerden sollte man darauf achten, kein Wasser und hier insbesondere Poolwasser und natürliche Gewässer, in die Ohren zu bekommen. Das kann man auf zwei Arten vermeiden.
Entweder man beschränkt den Wasserkontakt auf duschen oder man benutzt Ohrstöpsel.Wäre es mein Kind, würde ich die Reise ebenfalls nicht stornieren sondern einen Spezialisten, in diesem Fall einen Hals-Nasen-Ohren Arzt, aufsuchen.
Er hat das Fachwissen und die Gerätschaften, um die Situation korrekt einzuschätzen.
Und ich würde darauf verzichten, mit meinem Kind ins Wasser zu gehen. -
Delfo wrote:
Es ist also nicht zwingend erforderlich, dass eine Mittelohrnetzündung vollständig abgeheilt sein muss, bevor man in einen Flieger steigen darf. Wichtig ist, dass der Druckausgleich funktioniert.Mich würde mal interessieren, was dich zum Experten gemacht hat

Welche Qualifikation berechtigt dich hier eigentlich, medizinische Ratschläge zu erteilen?Mal so nebenbei:
Es geht um einen Flug in die DomRep, also so ca 10 Stunden. Da kann man noch fröhlich einsteigen und der Druckausgleich funktioniert und nach 10 Stunden sind durch die trockene Luft wieder alle "Kanäle" dicht und es geht gar nichts mehr. Herzlichen Glückwunsch! -
@ Peter
wenn dich das mal interessiert - frag einfach mal bei HC nach.
Ganz einfach....
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Hallo MyThay.
Wenn Du schon Delfo wegen Erteilung medizinischer Ratschläge rügen willst, dann solltest Du der Fairness halber nicht einzelne Textfetzen zitieren, sondern die ganze Aussage, was ich hiermit nachhole:
Delfo wrote:
Wäre es mein Kind, würde ich die Reise ebenfalls nicht stornieren sondern einen Spezialisten, in diesem Fall einen Hals-Nasen-Ohren Arzt, aufsuchen.
Er hat das Fachwissen und die Gerätschaften, um die Situation korrekt einzuschätzen.LG
Sokrates
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Lieber Delfo,
warum du mich angreifst ist mir schleierhaft.Wir sind uns sicher einig, dass eine Otitis media acuta nicht innerhalb von wenigen Tagen völlig ausheilt. Selbst unter Antibiose nicht.
Es dauert im Schnitt 14 Tage, bis die Otits wieder vollständig ausgeheilt ist.Wie sich Antibiotika und bakterieller Infekt mit der Sonne/Klima usw. in der Dom.Rep. vertragen, müßen wir hier wohl nicht diskutieren.
Ferner sollte man Komplikationen wie Perforation des Trommelfells oder eine Mastoiditis oder Meningitis hier nicht aus den Augen verlieren.
Unter diesen Umständen ist wohl ein Aufenthalt in der Dom Rep. nicht zu empfehlen.
Das rotkäppchen nicht vor hat zu stornieren , lese ich ganz eindeutig aus ihrem Anfangsthread. Da geht es ausschließlich um die Frage der "richtigen" Medikation.
Das jemand wie du, der "soviel medizinisches Fachwissen "aufweisen kann, das ganze augenscheinlich verharmlost , kann ich nicht nachvollziehen.
Und das sich Eltern in einer solchen Situation an den Arzt wenden und nicht an ein Forum , finde ich eigentlich mehr als selbstverständlich. Leider ist dies hier wohl eher nicht geschehen.
Fakt :
Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein HNO oder Kinderarzt ein Kleinkind mit einer Otitis media nicht nach einer Woche Antibiotika, möglicherweise noch unter Antibiose, 10 Std. fliegen lässt.und das:
Es ist also nicht zwingend erforderlich, dass eine Mittelohrnetzündung vollständig abgeheilt sein muss, bevor man in einen Flieger steigen darf. Wichtig ist, dass der Druckausgleich funktioniert.
ist doch blödsinn. Solange die Otitis nicht ausgeheilt ist, liegt eine bakterielle Entzündung vor. Diese kann jederzeit zum zuschwellen der eustatischen Röhre führen und zu oben genannten Komplikationen.
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unsere tochter wird jetzt 21,zu ihrer kindheitszeit waren wir mit ihr ca. 20 mal im urlaub(flug&auto).eigene interressen haben wir soweit als möglich zurückgesteckt und versucht, eine optimale familienlösung zu finden, und mit verlaub, es ist uns immer gelungen obwohl es noch kein hc gab! bis jetzt wars vielleicht etwas ot, aber das wollte ich voranstellen. zur sache: wir hatten immer das glück, das unser kind zur urlaubszeit gesund war, ABER WIR HÄTTEN UNS AUCH NIE DIE FRAGE GESTELLT, EINEM KRANKEN KLEINSTKIND DIESE STRAPAZEN AUFZUBÜRDEN; NUR UM DEM EIGENEN GELDBEUTEL DIE STORNOKOSTEN ZU ERSPAREN! eltern zu sein ist mehr, als ein kind zu bekommen und danach weiterzuleben wie vorher!
mfg weißnix -
Hier geht es um: Mit Mittelohrentzündung in die DomRep?
Nicht darum - wer welche Qualifikation hat oder nicht. Deshalb wurden die Offtopic Beiträge gelöscht....
Bei Fragen eine PN an mich.....
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Ich habe mit einem Arzt unserer HNO Poliklinik gesprochen.
<
Es hängt von der Symptomatik ab. Wenn keine Schmerzen mehr da sind und diese nicht durch eine Perforation verschwunden sind, das Kind in der Lage ist den Druckausgleich selbständig durchzuführen und die Nasenatmung ohne Schwierigkeiten möglich ist, darf es fliegen.
Es gibt einige schwerwiegende Komplikationen bei denen die Mastoiditis die häufigste ist. Statistisch betrachtet bekommt jedes 10. Kind mit einer Mittelohrentzündung in der Folge auch eine Mastoiditis. Die Komplikationen sind jedoch alle unabhängig davon ob das Kind flugtauglich ist oder nicht zu betrachten, da sie sowohl hier als auch im Urlaubsland auftreten können.
In jedem Fall muss die Entscheidung der Flugtauglichkeit zum Wohle des Kindes durch einen Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde getoffen werden.>>
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in jedem fall sollten die eltern ihre eingangsfrage nochmal überdenken! EGAL OB MEDIZINISCH FLUGTAUGLICH ODER NICHT!
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Würdet Ihr denn wenn es euch nach 3-4 Tagen besser geht Fliegen? Oder würdet ihr stornieren??? Weil es ja erst nach 14 Tagen ausgeheilt ist???
Unser HNO Arzt hat 1 Woche vorher gesagt Flugtauglich also sind wir auch geflogen, obwohl unser Sohn die Mittelohrentzündung erst 10 Tage vor Flug bekam und er hat den 10 Stunden Flug ohne Schaden davongetragen, ich denke mal sollte hier mal die Kirche im Dorf lassen.
Was wenn den Kindern 1 Tag vor Heimflug sowas passiert, bleibt man dann auch noch 14 Tage länger????
SFA -
hierfür gibt es kein Patentrezept. Bei solchen Sachen ist, wie Delfo schon erwähnte, ein Spezialist (HNO Arzt) aufzusuchen. Dieser kann genau erkennen, in wie fern eine Mittelohrentzündung vorliegt oder nicht u. dementsprechend handeln bzw. den Rat erteilen. Hier irgendwelche Ferndiagnosen zu erstellen halte ich für weniger sinnvoll.
LG