Todesfall auf Koh Lanta / 10 jähriges schwedisches Mädchen
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Info :
Am Klong Dao Beach / Koh Lanta ist es leider zu diesem tragischen Ereignis gekommen !
Anm. d. Admins:
Link anklickbar gemacht, bitte künftig die Linkfuntion verwenden! Danke! -
Hallo Uwe,
ist ja unglaublich, daß so etwas auf Koh Lanta, auf unserer geliebten Insel passiert ist.
Habe mir gerade den Artikel in der schwedischen Tageszeitung durchgelesen.
Das schwedische Mädchen ist von einem "Jellyfish" beim Baden gestochen bzw. verbrannt worden.
Viele User hier wollten mir ja immer einreden, daß es den Jellyfish nur bei Australien gibt( speziell die Taucher).Weit gefehlt !!
Der Jellyfish heißt auf deutsch übersetzt " die Seewespe", ein quallenartiges Gebilde mit langen Tentakeln.
Jetzt zur Erläuterung:
Die Seewespe ist eines der giftigsten Tiere der Erde. Durch die Anordnung der Nesselzellen an den Tentakeln bleibt bei den Opfern ein charkteristisches Strickleitermuster zurück, das in die Haut gebrannt ist. Die Wunden verheilen nur äusserst langsam, da sich die Tentakeln durch sämtliche Hautschichten ätzen. Das Gift wirkt hauptsächlich auf die Nerven und führt zu Lähmungen der Skelett- und Herzmuskulatur und der Atmung. Das Gift besteht neben hochmolekularan Peptiden, welche die Hauptmasse der für die Toxizität verantwortlichen Substanzen ausmachen, auch aus Histamin, Serotonin ( zwei Neurotransmitter) und Prostaglandinen (Hormone). Der Tod kann innerhalb weniger Minuten eintreten, wenn nicht sofort medizinische Notmaßnahmen eingeleitet werden. Dabei reicht bereits die Berührung mit wenigen Metern der Tentakel, eine Strecke, die innerhalb des Tentakelnetzes der Qualle schnell erreicht wird. Die Seewespe gilt als das giftigste Meerestier der Welt und jedes Jahr sterben mehr Menschen an dem Gift dieser Qualle als durch Hai-Angriffe.
Nun gibt es zwar Gegenmittel, die aber sehr schnell zur Verfügung stehen müssen.
In Koh Lanta war das wohl nicht der Fall und als das Mädchen ins Krankenhaus eingeliefert wurde, war es bereits zu spät. Man konnte nicht mehr helfen. das stimmt mich sehr traurig.
Ich bin wirklich sehr überrascht, daß dieser Jellyfish an unserer Badebucht auf Koh Lanta gelandet ist. Eine weitere Gefahr, die man bisher in Thailand unterschätzt hat.
Lieber Uwe, danke für deine Information.
Gruß
Wolf-Dieter -
Ein tragisches Unglück. Am Nang Thong Beach hat man uns allerdings schon 2004 vor dem Jellyfish gewarnt (Einheimische und eine Deutsche Frau, die an dem damaligen kleinen Budendorf am Strand ihr traveloffice hatte). Ist nichst neues und Du hast recht, wenn die Gefahr immer wieder unterschätzt wird. Erwachsene überleben das Gift bei schneller Gabe von Gegengift, aber Kinder ?!
Ich bin immer sehr vorsichtig, wenn ich überhaupt ins Meer gehe, denn Thailand ist für mich nicht nur im Meer Baden gehen, zum schwimmen tuts auch der pool.
LG - Candy -
Hallo zusammen,
wirklich schockierend ist so etwas. Vielleicht war ich bis jetzt auch einfach nur dumm, aber dass mich eine Qualle das Leben kosten kann, hab ich nicht gewusst.
Hab daraufhin auch mal angefangen nachzulesen und möchte an der Stelle vielleicht für viele Unwissende wie mich noch etwas ergänzen:Bei einem "Biss" bzw. einer Verbrennung durch eine Qualle (insb. der hochgiftigen Seewespe) kann es passieren, dass die Tentakel am Körper haften bleibt und bei jeder weiteren Bewegung weiter Gift in den Körper absondert. Ein mechanisches Entfernen, bzw. ein Abspühlen durch Wasser soll nicht möglich sein.
Was seit Langem praktiziert wird ist die sogenannte Essigtherapie zur Erstversorgung:
Durch handelsüblichen ESSIG sollen die anhaftenden Tentakeln unschädlich gemacht und so zumindest verhindert werden können, dass weiterhin Gift in den Körper gelangt, bis dann der Notarzt die richtigen Maßnahmen einleiten kann.Ich hoffe nicht, dass dieser Tipp mal zur Verwendung kommen muss, aber ich denke, dass es für den Notfall vielleicht hilfreich ist zu wissen.
LG Steffi
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Hmmm , ich bin mir nicht ganz sicher,ob das DER Jelly Fish war ,der in WIKIPEDIA mit " BOX JELLY FISH " genannt und Australien / Darwin zugeordnet wird und von dem fallerof schreibt !
Es ist auch möglich,dass in Thailand jede Qualle mit Jelly Fish bezeichnet wird ! Vielleicht weiß jemand mehr ?Gruß Uwe
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Stimmt wohl vollkommen. "Jellyfish" ist das englische Wort für Qualle allgemein und ich denke auch, dass das Mädchen nicht an dem "tödlichen Gift der Seewespe" als vielmehr an ihren gezeigten allergischen Reaktionen auf das Quallengift (von welcher auch immer) verstorben ist.
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Hallo Entdeckerin,
meines Wissens setzt nach dem Giftbiss die Atemlähmung ein. Bei Erwachsenen kann man das noch mit Cortisongabe und atemwegserweiternden Injektionen verhindern, bei Kindern kommt meist jede Hilfe zu spät wenn es sich um ein giftiges Exemplar gehandelt hat.
Es ist eine schlimme Geschichte und wie furchtbar muss es doch für die Eltern jetzt sein ohne ihr Kind nach Hause zu fahren.
LG
Sandra
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@ Sandra
Klar, aber ich denke, dass wir in deinen angesprochenen Fällen schon wirklich von den extrem giftigen Tieren sprechen. Und wenn jemand dann noch allergisch reagiert ist sowieso die Lage noch viel kritischer als im Normalfall.
Das mehr oder weniger Gute soll ja eigentlich sein, dass Essig vielleicht in den ersten Sekunden vor Eintreffen eines Arztes eher zur Verfügung steht, als Cortison oder irgendeine Injektion, so dass man als Laie vielleicht irgendetwas hilfreiches machen kann außer daneben stehen.
Natürlich kann die Verwendung von Essig nicht als wirkliche Maßnahme zur Behebung der Symptome betrachtet, sondern muss eher als "Vorbeugung für noch Schlimmeres" angesehen werden. Ok, im Fall des Mädchens geht es nicht mehr schlimmer, aber das heißt ja nicht, dass jeder "Quallenangriff" so enden muss.Was die Eltern des Mädchens jetzt durchmachen müssen kann und ehrlich gesagt will ich mir auch nicht vorstellen. Ich glaube es gibt kein schlimmeres Schicksal als ein Kind zu verlieren.
Der Link ist hilfreich. So kann man in Ernstfall mehr tun als hilflos daneben stehen. Danke
LG Steffi
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Hallo,
habe gerade den Beitrag gelesen und bin schockiert. Mein Mitgefühl gehört den Angehörigen des Mädchens. Da ich am Sonntag nach Jomtien fliege bleibt nun doch ein etwas komisches Gefühl. Bisher habe ich doch vieles recht locker gesehen und werde nun doch mehr aufpassen und noch mehr auf Warnungen hören.
Besteht die Gefahr von Nesseltieren eher nur auf den Inseln oder auch auf dem Festland wie z.B. Jomtien?Danke
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Ich würde sagen , Vorsicht ist angebracht , Hektik = nein !
Der Link zeigt,dass es überall im Meer (auch in der Nordsee,Feuerqualle) Probleme mit Nesseltieren geben kann !
Also wie immer im Leben :
Zur richtigen Zeit am richtigen Platz = Glück !
Zur falschen Zeit am falschen Platz = Pech !Gruß Uwe
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Hallo!

Im gesamten indischen Ozean und auch den angrenzenden Meeren (asiatischer und australischer Meeresraum) muss mit giftigen Nesseltieren gerechnet werden. Neben Seewespen, portugiesichen Galeeren gibt es noch viele andere hochgiftige Meeresbewohner, mit denen man in den Gewässern von Asien sehr leicht (unbeabsichtigt) in Kontakt kommen kann. Leider führen diese "Zusammenstöße" auch häufig zum Tode der Betroffenen. Zum einen durch schnelle allergische Reaktionen und auch weil nicht genügend Gegengifte schnell zur Hand sind!Allein die Tentakel einer ausgewachsenen portugiesischen Galeere können bis zu 30m erreichen, so dass man, lange bevor man diese Tierchen überhaupt sehen kann, schon mit den Giften in Berühung kommen kann.
Jeder der sich hier zum Baden ins Meer begibt, sollte sich dieser Risiken bewusst sein!
Alleine auf Bali sind wir bei durchwaten von Seegras mit Seeschlangen (gottseidank nur) in Sichtkontakt gekommen, und diese schlängelten sich ca. 50cm an uns vorbei!!!!!! Wenn ich darüber nachdenke, dass viele ohne Badeschuhe hierdurch gewatet sind, wird einem ganz schwummerig und man wundert sich, dass nicht mehr passiert! Auf den Males und auch in Thailand, China, Singapur und Malaysia waren wir schon wesentlich vorsichtiger!!
Was eventuell ein wenig helfen kann, ist eine entsprechende Schorchenbekleidung. Langärmelige Shirts und 3/4 Shorts, die zum einen vor Sonnenbrand schützen (LSF 50+) und zum anderen einen Teil des Körpers abdecken und somit auch ein wenig schützen können!

Gruß
Tanja -
SIMCARPUS wrote:
Ich würde sagen , Vorsicht ist angebracht , Hektik = nein !Der Link zeigt,dass es überall im Meer (auch in der Nordsee,Feuerqualle) Probleme mit Nesseltieren geben kann !
Also wie immer im Leben :
Zur richtigen Zeit am richtigen Platz = Glück !
Zur falschen Zeit am falschen Platz = Pech !Gruß Uwe
AUF WAS MÜSSEN WIR ALLES VERZICHTEN -
AUF DAS BADEN IM MEER
AUF DAS AUTOFAHREN
AUF DAS TRINKEN
AUF DAS RAUCHENich weiss es klingt ätzend -
Leider ist es so-
unsere Zeit ist bstimmt -
und wann - wo - wie wir sterben -
ist leider vorprogrammiert
LG
ich freu mich darauf nach Thailand zu kommen -
Ich denke auch dass es sich hier nicht um die Seewespe gehandelt hat.
Wie schon erwähnt ist Jellyish auf dt. die Qualle.
Das Mädchen hat einfach einen anaphylaktischen Schock bekommen und ist an diesem gestorben.Wie kommst Du darauf das man die Gefahr in Thailand unterschätzt ?
Es gibt of genug Warnschilder am Strand die darauf hinweisen,( beware of jellyfishes ) steht dann darauf.
Selbst in Reiseführern wird darauf hingewiesen.Gruß
