Erhöhter Vitamin B Einnahme gegen Mücken???? Wer hat Erfahrungen?
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Hallo Kanadaliebhaber,
bei den Reisevorbereitungen habe ich jetzt in einem Reiseführer gelesen, dass gegen Mücken und Moskitos zwei Wochen vor der Abreise die dreifache Dosis der empfohlenen Tagesration von Vitamin B zu sich nehmen soll, um das Risiko gestochen zu werden zu minimieren (angeblich bis 75%).
Außerdem hat es mich verblüfft, dass die Kriebelmücke im Liebesrausch angeblich bei einem Stich einen Menschen töten kann???
Hat jemand bei seiner Reise schon Erfahrung mit dieser Vitamin B Erhöhung gemacht? Wirkt es? Gibt es Nebenwirkungen?
Hatte überlegt, ob das der richtige Thread ist - vielleicht wäre Gesundheit auch was gewesen --> aber mich interessieren hauptsächlich Erfahrungen aus Kanada.
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Hallo Schlumilu,
also ich bezweifel die Seriosität derartiger Untersuchungen. So habe ich z.B. relativ wenig Probleme mit Mückenstichen. Würde ich jetzt auch noch erhöhte Mengen an Vitamin B einnehmen, könnte man mich problemlos als ein Beispiel dafür herausstellen, dass diese Vorgehensweise hilft, verschweigt dabei aber, dass ich ohnehin nur selten gestochen werde.
Diese These gibt es schon seit vielen Jahren. Ein Teilnehmer meiner letzten Reisegruppe hatte analog der Empfehlungen deutlich mehr Vitamin B zu sich genommen, war aber permanent das Mücken-Opfer mit den meisten Stichen. Vermutlich kannten die Mücken diese Untersuchung nicht.

Von Todesfällen durch den Stich der Kniebelmücke habe ich in all den Jahren, die ich nun nach Westkanada & Alaska reise, noch nie etwas gehört oder gelesen. Wenn dieses wirklich vorgekommen sein sollte, dann muss es ein absoluter Einzelfall gewesen sein.
Ich möchte dich ermutigen, diese Themen doch auch im Gesundheits-Forum zu präsentieren. Bin sehr gespannt, welche Meinungen/Erfahrungen dort vorherrschen.
Weiterhin viel Spaß bei euren Vorbereitungen für eine bistimmt perfekt geplante und mit allen nur irgend möglichen Highlights gespickte Rundreise durch ein wunderschönes, interessantes und sehr beeindruckendes Land.
Viele Grüße von der Nordsee
Andreas
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Auch in den USA und Kanada hat sich ja das West Nil Virus in den letzten Jahren verbreitet, daher geht von den Stechmücken wohl schon ein gewisses Risiko aus.
Vielleicht hat der Reisebuchautor da etwas verwechselt...