Entschädigung
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Hallo
Ich muß mal was los werden.Ich lese immer wieder Beiträge in denen nachgefragt wird was man für nicht erbrachte Leistung bekommen könnte.Diese sind öfters so banal,das es keinen Sinn macht.Wenn ich schon von vornherein eventuelle Schadensansprüche geltend machen möchte,dann ist doch absehbar,das man auch was findet.Wenn ich so einen Urlaub buchen müsste bleibe ich doch lieber zu Hause.
Ich will damit nicht sagen,das alle Schadensansprüche sinnlos sind.In diesem Sinne.Schönen Gruß
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Info von einigen Reiseleitern:
Es soll "Urlauber" geben, die schon im Gepäck die Frankfurter Tabelle dabei haben und sicherheitshalber die Digi-Cam, aber nicht wirklich für schöne Strandfotos.

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Ich versteh diese Leute auch nicht die unbedingt darauf aus sind Entschädigungen zu bekommen. Entweder ich kann mir den Urlaub leisten oder nicht, aber das ist halt nur meine persönliche Ansicht.
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hallo leute,
eigentlich bin ich da anderer meinung.ich buche eine reise lt. katalogbeschreibung mit einem zu diesem zeitpunkt festgesetzten preis. daher kann ich ja wohl erwarten, dass ich diese leistungen erhalte.
wenn aber die versprochene leistung sich deutlich verschlechtert, ich gar nicht darüber informiert werde, und dann nur ein geringer ausgleich durch den rv erfolgt, dann fühle ich mich einfach über den tisch gezogen.
mir wäre in so einem fall die erbringung der leistung auf alle Fälle lieber, wie eine preisminderung, aber was tun wenn der rv dir nur eine kleine preisminderung anbietet
es geht auch nicht darum, dass man sich den urlaub nicht leisten kann. man möchte einfach seinen urlaub so verbringen wie man ihn gebucht hat.
wenn ich z.b. ein fz buche mit sep. sz, dann werde ich ja auch nicht glücklich sein, wenn mann dann z.b. zu viert in einem dz liegt.würdet ihr euch mit allem und jedem abspeisen lassen?
warum bucht man wohl rechtzeitig das hotel mit den leistungen, die man will,?ich bin froh dass es hc gibt, damit sich betroffene rat holen können
bei anderen bzw. dass missstände einfach öfters aufgezeigt werden.lg bi
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Bei Dir sieht die Situation ja ganz anders aus.
Es gibt aber andere Urlauber die nur zum Mängel suchen in den Urlaub gehen und dann auch noch welche finden obwohl es eigentlich kein Mangel wäre.
z. B. für unser Empfinden lauwarmes Essen
Sowas ist in den südlichen Ländern kein Mangel, weil es dort üblich ist.
Das ist damit gemeint.
LG
holzwurm -
@ nö bimail, ich würde stornieren. Buche ich einen tollen Urlaub weil er eben einige Luxusleistungen bietet die ich auch teuer bezahle und die werden dann nicht angeboten, trete ich zurück. Das ist mir zu doof mich dann mit dem Veranstalter anzulegen. Geld zurück, basta.
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Ich kenne den anderen Thread nicht holzwurm, sorry, ich habe nicht immer den ganzen Tag Zeit den ganzen HC zu durchkämmen. Aber vielleicht mal in diesem Sinne dann die Anregung die Threads ineinander zu verschieben wenn das möglich ist, ist vielleicht übersichtlicher.
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Oki holzwurm, gelesen. Danke für den Link. Aber wenn ich es so lese bestärkt sich meine Meinung noch mehr. Wurde der direkte Poolzugang (gibts wirklich in einigen Hotels laut Fotos Schnuckelhase) wo man direkt von der Zimmerterasse in den Pool hüpfen kann und ist dieses Restaurant abends nicht gegeben, ist das aus meiner Sicht ein klarer Grund für einen Storno. Korrigiere mich, aber ist so.
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sorry, wollte nicht so eine aufregung hervorrufen.
thread hin oder her
der beitrag von höhenflieger war einfach zeitlich sehr nahe zu meinem beitrag von gestern, war davon schon etwas genervt.
hätte auch kein problem, wenn es mir direkt im thread geschrieben wird, was die leute davon halten.
wir wollten ja nur infos von leuten, die erfahrung mit so einer situation haben.
leider ist für uns ein storno nicht möglich, mangels vorhandener alternativen.
lg bi
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Sicher gibt es Leute, die mit der Frankfurter Tabelle in den Urlaub fahren. Urlaub buchen und anschließend über Mängelliste den Preis drücken. Allerdings glaube ich nicht, dass dies für den "Standard-Urlauber" zutrifft. Schließlich möchte man doch die wenigen Urlaubswochen genießen.
Insofern sind Urlaubsforen wie z. B. bei Holidaycheck eine tolle Errungenschaft. Hier kann man schon vorab die Risiken minimieren, dass der Urlaub ein Reinfall wird. Allerdings birgt die Informationsflut des Internets auch Tücken. "Huch, meine Kollegin hat mir von Holidaycheck erzählt - und nun habe ich ganz zufällig gesehen, dass mein Urlaubsdomizil ganz miese Bewertungen hat. Was soll ich tun? Mindern? Stornieren?"
Die meisten Anfragen nach Minderungen rühren wohl eher daher, dass Urlauber ihren wohlverdienten Urlaub möglichst schön gestalten wollen. Ist die Reise schon bezahlt, versucht man wenigstens, den finanziellen Verlust in Grenzen zu halten bzw. nur den tatsächlichen Reisewert zu bezahlen. Das kann ich gut verstehen. Allerdings können wir User nur Tipps geben - den Anwalt können wir natürlich im Bedarfsfall nicht ersetzen.
Vielleicht kann man den einen oder anderen aber auch vor einem unnötigen Gang zum Rechtsanwalt abhalten, da die vorgeblichen Mängel gar keine sind.
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Wo wird hier die Frankfurter Tabelle eingepackt? Teures exklusiv Zimmer gebucht, normales DZ bekommen. Sorry, geht gar nicht, danach sucht sich doch die Klientel die bereit ist einen höherpreisigen Urlaub zu bezahlen aus. Wird einem dann ein Normalo-Zimmer vor die Nase gesetzt, obwohl ein paar tausend mehr gezahlt würde ich wohl auch meckern, und das mit recht. -
Es gibt aber auch viele, die jeden kleinsten Mangel notieren und dann entsprechende Ansprüche versuchen geltend zu machen. Solche Urlauber haben auch die Frankfurter Tabelle im Koffer um dann die Mängel zu suchen wo es am meisten wieder raus gibt.
Ich ziehe jetzt mal den Vergleich mit den sogenannten Mietnomaden.
Die Mietnomaden wollen ein Dach über dem Kopf haben aber nix dafür zahlen.
Und solche bzw. ähnliche Klientel gibt es leider auch unter den Urlaubern. Die wollen zwar Urlaub machen aber hinter her möglichst viel zurück haben.
Wenn die Mängel berechtigt sind, hat ja keiner was dagegen daß diese auch geltend gemacht werden.
Aber nicht wenn man versucht was raus zu schlagen, weil es z. B. auf Puket kein Wiener Schnitzel gegeben hat, sondern nur Landeskost.
Das ist definitiv kein Mangel, wird aber von vielen als Mangel angesehen.
LG
holzwurm -
Lassen wir einmal die Bemängelung gerechtfertigter Mängel wie Fehlen von versprochenen Leistungen oder Einrichtungen, Überbuchungen usw. beiseite.
Ich meine, ein Teil von so genannten Reklamationen geht auf falsche Beratung wo auch immer zurück: Freunde, die erklären, das Reiseziel sei soooo toll gewesen und man muss jetzt selbst unbedingt dort hin ohne sich klar zu werden, ob dieser Urlaub überhaupt zu einem passt;
Ein Teil wird auf falsche Erwartungshaltungen grundsätzlicher Art zurück gehen: Abflug um 7, Landung um 9, Check-in im Hotel um 10 und um 11 das erste Bierchen, ein schnuckeliges Mittagessen, S... nach dem Essen und dann: bäng - Flugzeitverschiebung, Mittagessen im vollen Speisesaal, weil Hotel ausgebucht ist usw.
Ein weiterer Teil geht auf den Stress und Frust im Alltag zurück: der Chef macht einen das ganze Jahr zur ***, die depperten Kunden maulen ständig und will man die Würstchen am Standl mit der Kreditkarte bezahlen, nimmt er die CC nicht, wo man sich doch dieses Statussymbol ("Die Goldene", gell!) extra dazu angeschafft hat.
Jetzt geht es in den Urlaub! Da ist man wer! Schließlich schafft man Arbeitsplätze und verteilt Almosen! Da muss aber sich der Ägypter dann schon mächtig ins Zeug legen, schließlich hat man ja € 1.200.-- pro Person über den Suez-Kanal geschoben.
Doch weh, doch ach: im Urlaub ist man weder VIP, noch der einzige, noch haut alles so hin wie man sich erträumt hat. Also Realität und Vorstellung klaffen auseinander.
Wie auch soll der durchschnittliche Urlauber verstehen, dass er um € 29,90 von Hamburg nach Lissabon fliegen kann, aber wenn er € 1.400.-- für zwei Wochen AI bezahlt hat kein VIP ist?
Da sind wir beim Problem der "Wert-Schätzung": für den einen sind € 1.400.-- ein Schnäppchen, für den anderen angemessen und für den dritten hat es geheißen jedes Monat mehr als € 100.-- zur Seite zu legen um in den heiß ersehenten Urlaub fliegen zu können. Ich kann das immer recht gut bei Urteilen verfolgen, wo mancher einfach überzogene Vorstellungen von den Leistungen hat (die auch gar nicht so beschrieben waren, gell! ich gehe hier in diesem Posting immer davon aus, dass es ein anständiger Katalog, Veranstalter, Hotelier usw. war, KEIN ******).
Dann gibt es sicherlich auch noch jenen Teil, der sich einmal im Jahr oder seinem Leben etwas Besonders gönnen möchte. Durchaus verständlich. Und er ist auch bereit, dafür viel Geld hinzulegen. Und da ihm vielleicht auch Vergleichsmöglichkeiten fehlen, wird dann dieses und jenes bemängelt, obwohl eigentlich alles in Ordnung wäre.
Generell aber denke ich, dass die Gesellschaft schon in Richtung: was bekomme ich zurück? - Denken geht. Beispiel Billigflug: meines Erachtens steht es in keiner Relation, wenn ich heute € 150.-- für einen Flug Salzburg - London einfach inkl. Steuern kurzfristig gebucht bezahle und dann wegen Ausfall oder Umbuchung € 250.-- noch ZUSÄTZLICH an Entschädigung erhalte. Solche gesetzlich lukrativen Angebote muss man einfach annehmen! Gell!

Natürlich weiß ich, dass es viele schwarze Schafe bei den Anbietern und Verkäufern gibt, wie halt in vielen Branchen auch. Natürlich weiß ich, dass es viele Urlauber gibt, die lieber ein "Sensationsangebot" im Kanal "Dunkel ist die Herkunft" buchen, als bei erprobten Kanälen zu buchen, schließlich spart man ja sooo viel Geld. Natürlich weiß ich, dass es für Laien oft schwer ist im uferlosen Angebot zu unterscheiden.
Aber eins haben wir doch alle in den letzten Jahren festgestellt: Ging man in den 1980er und 1990er Jahren bei Problemen noch zum Gärtner, Tischler, Reisebüro, Handwerker, so löst man doch jetzt "das Problem selbst mit Hilfe des Internets!" gell! Da steht alles drinnen und ist ***-billig! Wozu auf Fachwissen oder Erfahrungen zurückgreifen!

Ich will damit jetzt nicht schon wieder eine Kompetenz-Diskussion vom Zaun brechen. Ich will lediglich aufzeigen, wie vielfältig Gründe sein können, weshalb man zunächst fragt: was bekomme ich zurück? wie gehe ich jetzt drei Monate vor Urlaub richtig vor, damit ich nachher mehr heraus bekomme als ich bezahlt habe? Als sich mit dem Urlaubsziel auseinander zusetzen, als sich auf den Urlaub zu freuen, als sich zu sagen: wo Menschen arbeiten passieren auch Fehler, als sich zu sagen: Moslems sind eben Moslems und nicht mitteleuropäische Arbeitstiere mit strukturierter Grundhaltung --> höre Reinhard Mey

Meine persönliche Erfahrung ist: immer genau dort, wo ich mal menschlich vorgegangen bin und nicht vier Seiten Rechtliches festgeschrieben, vereinbart und mir unterschreiben habe lasse, dort hat mich genau der menschliche ****** getroffen und mir Geld zurück gerissen. Was schloss ich daraus: man mag mich als Reiserechtler verteufeln, aber ich vereinbare nur mehr hieb- und stichfeste Reiseverträge! Mögen die anderen mich belächeln, aber strenge Rechnung gute Freundschaft macht mir das Leben zumindest in diesem Punkt leichter
schildert
Peter -
Auch von mir applaus und der Wunsch: "Ganz oben festtackern"
Viele Grüße.